Leistungs- und Neigungsdifferenzierung

SchülerInnen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen wird eine gemeinsame Grundbildung vermittelt. Darüber hinaus fördern wir individuelle Fähigkeiten und Neigungen und bauen Defizite durch unterschiedliche Formen der Binnendifferenzierung, durch äußere Leistungsdifferenzierung in Grund-, Erweiterungskursen und durch Neigungsdifferenzierung ab.

Gemäß Erlass müssen integrierte Gesamtschulen nach der sechsten Klasse Formen der Fachleistungsdifferenzierung in Englisch und Mathematik (7), Deutsch (8) und in Naturwissenschaften (9) auf zwei Niveaus durchführen.

Profilklassen

An der HLS werden in den Jahrgängen 5 bis 8 eine Sportklasse und in den Jahrgängen 5 bis 7 jeweils eine Bigbandklasse geführt. Dieses an den Interessen der SchülerInnen geknüpfte Konzept soll das Lernen und die soziale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler unterstützen.

Wochenplanarbeit

  • Der Wochenplan als Instrument zur Förderung des selbstgesteuerten Lernens
    Eine entscheidende Voraussetzung für erfolgreiches Lernen ist Motivation, wobei die Quelle das Bedürfnis nach Autonomie und Selbstbestimmung ist. Die Wochenplanarbeit ist in besonderem Maße für selbstbestimmtes und individualisiertes Lernen geeignet. Dieses Lernen bedarf aber vieler Voraussetzungen. So soll das systematische Anwenden von Arbeitstechniken und Lernstrategien dazu führen, dass die SchülerInnen schrittweise ein subjektives Konzept zum eigenverantwortlichen Lernen entwickeln.
  • Das Logbuch als Instrument zur Aneignung und Förderung metakognitiver Lernstrategien
    Die Aneignung und Förderung der oben genannten metakognitiven Lernstrategien, wie Ziele bestimmen, den Lernprozess planen und überwachen und den Prozess und das Ergebnis auswerten, unterstützen das Führen eines Logbuches. Wie in der Seefahrt im Logbuch der Standort des Schiffes auf seiner Fahrt aufgeschrieben wurde, dokumentiert das Logbuch den Stand des Lernens einer Schülerin/eines Schülers. Da das Logbuch ein Planungsinstrument ist, ist die Wirksamkeit nur gegeben, wenn es in Phasen des selbständigen Lernens zum Einsatz kommt. Die Wochenplanarbeit bietet einen in besonderem Maße geeigneten Handlungsrahmen dafür.

Wahlpflichtkurse

Im Erlass heißt es dazu, dass neben den zweiten Fremdsprachen Arbeit-Wirtschaft-Technik und Naturwissenschaften und möglichst auch Gesellschaftslehre sowie Fächer des Fachbereichs musisch-kulturelle Bildung angeboten werden sollen; es können weitere Fächer mit Ausnahme der Fächer Deutsch, erste Fremdsprache und Mathematik angeboten werden.

Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich entweder für Französisch oder Spanisch als zweite Fremdsprache, die sie dann durchgängig bis Jahrgang 10 belegen oder sie steigen in den alternativen Wahlpflichtbereich ein, der Kurse aus den oben genannten Fachbereichen bietet.

Im sechsten Schuljahr lernen die Schülerinnen und Schüler, die nicht vierstündig die zweite Fremdsprache belegen, in jeweils zwei zweistündigen Wahlpflichtkursen pro Halbjahr insgesamt vier Angebote kennen. Für das siebte und achte Schuljahr entscheiden sie sich dann verbindlich für einen Kurs aus den Fächern Technik, Hauswirtschaft und Naturwissenschaften (Band 1) sowie einen Kurs mit einem Schwerpunkt aus dem Fach Gesellschaftslehre oder dem Bereich musisch-kultureller Bildung (Band 2).

Für das neunte und zehnte Schuljahr werden nach Interesse und eventuell auch schon berufsbezogenem Schwerpunkt jeweils neue Kurse gewählt. Bei der Arbeit in den Kursen soll es eine starke Verbindung von theoretischen, praktischen und berufsbezogenen Anteilen geben.

Fächerübergreifende Vorhaben/Projekte

Fächerübergreifende Vorhaben und Projekte erleichtern nicht nur einen ganzheitlicheren, umfassenderen Zugriff auf Unterrichtsstoffe, sondern eröffnen auch den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, nach Interessen und Fähigkeiten unterschiedliche Aspekte zu erarbeiten.

Leistungsbeurteilung

  • Lernentwicklungsberichte
    In der Helene-Lange-Schule werden den Schülerinnen und Schülern und den Eltern die Schulleistungen in den Jahrgängen 5 bis 7 in halbjährlichen Lernentwicklungsberichten mitgeteilt. Sie sind aussagekräftiger als Zensurenzeugnisse, da sie sowohl den individuellen Leistungsstand – bezogen auf die Kompetenzen – festhalten als auch die Lernentwicklung des einzelnen Kindes beschreiben. Außerdem beinhalten sie Aussagen zum allgemeinen Arbeits- und Sozialverhalten, geben Hinweise für Verbesserungsmöglichkeiten und lassen auch das jeweilige Kind zu Wort kommen und unterstützen so die Entwicklung einer realistischen Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten.
  • Ziffernzeugnisse
    Wir erteilen Ziffernzeugnisse ab Klasse 8 und bei einem eventuellen Schulwechsel in eine Schule des gegliederten Schulwesens.

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Kontaktdaten

Helene-Lange-Schule
Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
Marschweg 38
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