Chronik

Die Schülerinnen und Schüler des WPK-Technik (8. Jahrgang) haben in der Unterrichtseinheit „Konstruktion eines Solarbootes“ einen solarbetriebenen Katamaran konstruiert. Wann schwimmt eigentlich ein Körper? Wann schwebt ein Körper? Wann geht ein Körper unter? Wie stabil muss ein Katamaran sein? Diese und noch weitere Fragen bezüglich des „Bootskörpers“ wurden von den Bootsbauern experimentell erforscht und in einem Kriterienkatalog festgehalten. Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Erkenntnisse in einer Konstruktionsphase praktisch umgesetzt und dabei Fertigkeiten hinsichtlich des Trennens und Verbindens von Polystyrol erlangt. Die Komponenten der Antriebseinheit (Solarmodul, Elektromotor und Schiffspropeller) wurden auf etwaige Vor- und Nachteile untersucht und auf dem Katamaran montiert.

Verabschiedung von Diedrich Smidt

In einer sehr feierlichen und persönlichen Stimmung hat sich die Helene-Lange-Schule am Montag, den 19.06.2017 von Ihrem - auch weit über die Schulgrenzen hinaus - sehr geschätzten Schulleiter Diedrich Smidt verabschiedet. In den Redebeiträgen wurden immer wieder sein großes Engagement und sein wichtiger Betrag zur weiteren Entwicklung des positiven und erfolgreichen Bildes der Helene-Lange-Schule in der Stadt Oldenburg hervorgehoben. Wir wünschen unserem Schulleiter alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand. (Lesen Sie auch den Artikel in der NWZ.)

 

Am vorletzten Schultag wurde in Rostock der diesjährige Jakob Muth Preis für inklusive Schule verliehen. Der Preis ging in diesem Jahr an die AG Inklusion an Oldenburger Schulen, an der sich die HLS maßgeblich beteiligt. Der Preis wird von der Beauftragen der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, der Bertelsmann Stiftung und der Deutschen UNESCO-Kommission jährlich an Einrichtungen vergeben, die in vorbildlicher Weise zeigen, wie Inklusion erfolgreich umgesetzt werden kann. Bei der Preisverleihung in Rostock mit dabei war eine Band der Klasse 7d, die sich mit ihrem Musiklehrer Boris Burchards auf ihren Auftritt vorbereitet hatte und von den Lehrerinnen Johanna Beuse und Susanne Kouhil begleitet wurde.

Chempark-Exkursion

Chempark-Exkursion des Chemie eN-Kurses JG 12 der Helene-Lange-Schule vom 07.-09.06. 2017 in Leverkusen:

Am Mittwoch, den 07.06.2017, fuhr der Chemie eN-Kurs in Begleitung von Frau Hillmann und Herrn Schneider nach Köln, um vertiefende Einblicke in die Berufsvielfalt, ihre Anforderungen und Möglichkeiten im Chemiebereich, sowie in die fachlichen Zusammenhänge der industriellen Chemie durch Umsetzung verschiedener Programme der im Chempark Leverkusen (ehemals Bayer AG) zu erhalten.

Nach einem kulturellen Programm am Mittwoch (Stadt- und Domführung) nahmen die Schülerinnen und Schüler des Kurses am Donnerstag ganztägig an einem Kunststoffprojekt im Covestro Science Lab teil. Ihre Aufgabe bestand darin, in speziellen Expertenteams verschiedene Aufgaben im Umfeld einer Produktion von speziellen Kunststoff-Bechern zu bearbeiten, die in dieser besonderen Form noch nicht zu kaufen sind. Dabei wurden sie sehr kompetent von mehreren Covestro-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Das Design-Team musste Umfragen zur Farbgestaltung und der Akzeptanz durchführen sowie selbständig ein Werbe-Video gestalten und aufnehmen. Das Forscher-Team befasste sich mit der experimentellen Untersuchung der Rohstoffqualität, der Kunststoffoberflächen (Kratzfestigkeit usw.) und der Produktqualität der produzierten Becher. Das Techniker-Team war für die direkte Produktion der Becher mit Hilfe einer 250 000 € teuren Spritzguss-Maschine verantwortlich (Trocknung der Ausgangsstoffe, Einarbeitung in die Funktion der Maschine und direkte Produktion). Das Finanz-Team erarbeitete mit Hilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms eine Gesamt-Kostenanalyse (Lohn-, Energie-, Raum- und Abschreibungskosten) für die Fertigung. Zusätzlich war ein Team für die Kommunikation zwischen den Gruppen zuständig (Rückmeldungen über die jeweiligen Qualitätszustände, Arbeitsphasen, die Ergebnisse der Umfragen zur Farbgestaltung und die Dokumentation der Arbeit usw.). Nach der Mittagspause in der Werkskantine wurde die Arbeit in den Teams fortgeführt. Höhepunkt war die Produktion von ca. 90 Bechern (Werbe-Name: Der Plopper), die die Schülerinnen und Schüler mitnehmen durften. Am Ende des Projektes wurden alle Gruppenarbeitsergebnisse inklusive des selbst gestalteten Werbe-Videos präsentiert. Zudem wurde der Projektablauf von allen kritisch reflektiert.

Am Freitagmorgen fuhr der Kurs in das BAYKOMM, in dem sie im Verlauf einer kompetenten Führung über die verschiedenen Firmen, Produkte und deren Anwendungsgebiete des BAYER Konzerns informiert wurden. Hier konnten sie sich anschließend an verschiedenen interaktiven Stationen über diverse Themen informieren. Nach einer kurzen Pause im Werks-Bistro fand eine Busfahrt unter sehr sachkundiger Führung über das Produktionsgelände des Chemparks statt. Hier bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die großen räumlichen Dimensionen der verschiedenen Produktionsanlagen, der Logistikbereiche und der Ver- und Entsorgung (Länge des Chemparks ca. 4,7 km, ca. 32 km Gleisanlagen, Gesamtlänge aller Pipelines: 900 km, Gesamt-Stromverbrauch so groß wie der der Großstadt Köln). Zum Abschluss wurde die Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlage der Firma Currenta besichtigt. Nach einer theoretischen Einführung in das Membranverfahren wurden die verschieden Bereiche der Produktion (alle Teilnehmer wurden ausgerüstet mit Schutzhelm, Schutzbrille und Atemschutzmaske) direkt aufgesucht.

Am Freitagabend kehrte die gesamte Gruppe, erfüllt von vielfältigen, positiven Eindrücken und mit farbigen Bechern ausgestattet, wohlbehalten zurück.

Die 5b im Botanischen Garten

Die letzte NW-Stunde vor den Sommerferien verbrachte die Klasse 5b am Donnerstagnachmittag im Botanischen Garten. Statt im stickig warmen Schulgebäude im Biobuch etwas über Pflanzen zu lesen, untersuchten die Schülerinnen und Schüler an der frischen Luft den Aufbau und die Besonderheiten der Lippenblütler und Kreuzblütler. So konnten die Unterschiede zwischen den beiden Pflanzenfamilien praxisnah erforscht werden. Der Aufbau einer Rapsblüte wurde mithilfe von Binokularen in den Räumen der Grünen Schule untersucht und anschließend ein Legebild erstellt. Auch draußen gab es viel zu sehen, fühlen und riechen und die Schülerinnen und Schüler fanden Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Lippenblütler.

Tablett, das; Brett mit erhöhtem Rand zum Servieren – Tablet, der; tragbarer flacher Computer in Form eines Schreibblocks. Was ist zu bevorzugen?

Auf einem Tablet kann man Bilder, Musik, Filme und Bücher speichern und im Internet surfen – sicherlich alles tolle Dinge. Auch auf einem Tablett kann man besagte Dinge „abspeichern“, wie das Foto belegt. Aber nicht nur geistige Nahrung kann auf dem Tablett untergebracht werden; echte Lebensmittel und Getränke finden Platz auf einem Tablett (man versuche das einmal mit einem Tablet). Das Beste ist aber: Man kann, im Unterschied zum Tablet, ein Tablett aus Holz selbst herstellen!

Genau dies haben Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs im Technik-WPK getan. Zunächst fertigten sie technische Zeichnungen zu ihrem Werkstück an, rissen die entsprechenden Maße auf dem Tablettboden und Holzleisten an, trennten, hobelten, bohrten Grifflöcher und schmirgelten, bis am Ende ein fertiges Tablett entstand.

(VS)

Zum Ende des Schuljahres haben drei Darstellendes Spiel Kurse (DS) aus dem 12. Jahrgang ihre Produktionen der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Über 60 SuS waren an diesem Abend auf der Bühne zu erleben, die mit Spielfreude und schauspielerischem Können eindrucksvoll belegen konnten, dass sich dieses Fach an unserer Schule inzwischen etabliert hat.

Bei optimalem Laufwetter starteten am Pfingstsonntag (04.06.2017) beim Brunnenlauf knapp 70 Schüler/innen der HLS. Dabei waren fast alle Jahrgänge von 5 bis 10 vertreten.

Auch wenn die Teilnehmerzahl in diesem Jahr (vermutlich wegen des Termins am langen Pfingstwochenende) deutlich geringer war als in den vorherigen Jahren, konnte man vor, während und nach den Läufen in viele glückliche Gesichter blicken. Für einige eher unerfahrene Läufer/innen war die Teilnahme an der 2,4 km Strecke ein großer Erfolg und viele unserer Schüler/innen liefen sogar in den vorderen Rängen mit. 21 Schüler/innen und eine Lehrerin beteiligten sich zudem erfolgreich am 6,3km-Firmenlauf, bei dem die ersten 4 Läufer einer Mannschaft in eine Mannschaftswertung kamen. 

Eltern und Freunde säumten die Laufstrecke, feuerten die Akteure an und trugen zu einer tollen Atmosphäre mit bei.

Herausragende Leistungen in der entsprechenden Altersklasse erbrachten folgende Schüler/innen:

  • Helena Gockel: 3. Platz 2,4 km in 11:42 Min
  • Jan de Vries: 2. Platz 2,4 km in 08:33 Min
  • Linda Eujen: 3. Platz 6,3 km in 55:52 Min
  • Johanna Robke: 1. Platz 6,3 km in 31:56 Min
  • Emma Wall: 3. Platz 6,3 km in 39:05 Min
  • Matti Niederheide: 1 Platz 6,3 km in 28:57 Min
  • Justus Wichers: 2. Platz 6,3 km in 33:05 Min
  • Mika Niederheide: 1. Platz 10 km in 51:03 Min
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