Projekte und Initiativen

Am 4. Februar 2019 besuchten die Klimabotschafter*innen der Jahrgänge 5-11 die Ausstellung MenschenWelt der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt in Osnabrück.

Nach einer Einleitung über die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, denen sich alle Staaten der Erde verpflichtet haben, erkundeten alle mit einem Fragebogen die Ausstellung, in der es viel zu entdecken gab. Unsere Ressourcen sind begrenzt und werden knapp, Rohstoffe, saubere Böden und Wasser, lebendige Meere und Wälder sind bedroht. Möglichkeiten, was man tun kann, besprachen die Schüler*innen in einer Gruppenarbeit, in der sie eine fiktive Organisation gründeten, die sich einem der Probleme annehmen sollte.

Finanziert werden konnte der Besuch aus unseren Energiespargeldern aus dem „abgedreht?!-Projekt“

Hintergrund zur Ausstellung, Quelle: https://www.ausstellung-menschenwelt.de

Zukünftig werden immer mehr Menschen auf der Erde leben. Und alle möchten essen, trinken und ein menschenwürdiges Leben führen. Das geht nur, wenn alle nachhaltig mit den vorhandenen Ressourcen umgehen - was auch jetzt nicht immer und überall der Fall ist.
Die Vereinten Nationen haben das zum Anlass genommen, 17 Nachhaltigkeitsziele zu verabschieden. Um diese zu erreichen, braucht es aber ein stabiles Erdsystem. Wir Menschen sollten daher bestimmte Grenzen der Belastbarkeit unseres Planeten nicht überschreiten. Das Konzept der planetaren Leitplanken beschreibt diese ökologischen Belastungsgrenzen. Es zeigt den Rahmen, in dem wir sicher handeln können, ohne unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu gefährden.

Es wird wieder Strom gespart

Die Schüler*innen des WPK Umwelt im 8. Jahrgang sind auf vielfältige Weise aktiv, um Strom und Ressourcen an der HLS zu sparen. Julius und Colin kauften Wochenzeitschaltuhren und programmierten diese so, dass die Warmwasserspeicher im NW- Bereich nun nur noch zu Schulzeiten und nicht mehr abends oder am Wochenende heizen. Einfach und wirksam. Gekauft werden konnten die Uhren vom Energiespargeld des „abgedreht?!“-Projektes.

Im Direkt-Recycling versuchen sich Jonas und Fadel. In Handarbeit stellen sie mithilfe einer Schablone Briefumschläge aus Altpapier her. Aus Alt mach Neu – ganz ohne Papiertonne und kaufen. Wenn die erste Charge fertig ist, soll diese bei Helenes Shop verkauft werden.

Wer seinen Teller nicht leer isst, wirft Essen weg – das schadet der Umwelt. Wissen tut das jeder, um es nicht zu vergessen wird es demnächst Hinweisschilder in der Mensa geben und entsprechende Aufsteller auf den Tischen. Essen sparen bearbeiten Ben, Denis und Tarek.

20° C reichen für den Klassenraum, aber frisch muss die Luft sein, also lüften. Um alles richtig zu machen, dabei hilft ein Thermometer mit Hinweisen zum Heizen und Lüften, der in allen Unterrichtsräumen installiert werden soll. Daran arbeiten Cimen, Parishan und Ilayda.

Wer kennt Helenes Garten (noch nicht)? Bald beginnt wieder die Garten-Saison und wir bereiten uns schon vor mit der Anzucht von Tomaten-, Zucchini- und Salatpflanzen und der Planung der Bepflanzung unseres Hochbeetes. Nur wer sät, kann auch ernten und essen, das wissen Samer, Sidan, Sam, Furkan, Fabian und Özgür.

Wie viele Plastikflaschen werden täglich von den Schüler*innen weggeworfen und könnten vermieden werden, wenn jede und jeder eine wiederbefüllbare Flasche verwenden würde? Erik weiß es nicht, will es aber herausbekommen und diese unnötige Verschwendung auf künstlerische Art sichtbar zu machen.

Die Südafrika-AG und der Verein "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" organisieren in der Zeit vom 13. März bis 30. März eine internationale Austauschbegegnung mit unseren beiden Partnerschulen in Port Elizabeth, Südafrika. Die Begegnung wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ. 

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir die Idee entwickelt, Erfahrungen mit dem Anbau von Gemüse zu sammeln und uns darüber auszutauschen. Wir werden im Schulgarten arbeiten, Exkursionen zu Biobauern und Agrarbetrieben durchführen und natürlich weiter an unserem zentralen Produkt arbeiten - dem Pflanzbaukasten. Das ausführliche Programm kann man dem Anhang entnehmen. An zwei Tagen würden unsere Gäste gern mit möglichst vielen Schülerinnen und Schülern der Schule ins Gespräch kommen. Wenn ihr Kontakt zu den südafrikanischen Schülerinnen und Schülern knüpfen wollt, meldet euch bitte zur Organisation dieser Treffen in der Schul-Cloud an und tragt eure Terminwünsche in das Planungsdokument ein.

Stubbe, Ida und von Engelmann, Hanna (Jahrgang 9), Helene-Lange-Schule Oldenburg:

In dem Projekt „Unsere Zukunft (in Oldenburg)“ setzen sich einige Schüler des 9. Jahrgangs für den Bau von Trinkwasserbrunnen ein.

Ihr habt bestimmt schon einmal gehört, dass Plastik unser Trinkwasser verunreinigt. Welche Auswirkungen hat das eigentlich auf den Menschen? Wasser ist eine unserer wichtigsten Grundressourcen. Jedoch sind viele öffentliche Zugänge zu Trinkwasser verunreinigt.

Zum größten Teil sind die Menschen selbst schuld daran. Ein Grund ist nämlich, dass sie ihr Trinkwasser in Plastikflaschen kaufen. Einige Forscher warnen, dass bestimmte schädliche Stoff e aus dem Plastik in das Wasser übergehen können. Beim Verzehr wirken sie wie Hormone. Die können einen glücklich oder traurig machen – allerdings auch krank. 

Zudem landet von vielen Menschen der Plastikmüll im Meer. Dort schwimmen dann die schädlichen Stoffe. Das Wasser verdunstet, steigt nach oben und baut sich am Himmel als Wolke wieder auf. Wenn es regnet, fällt es wieder auf die Erde und sickert in das Grundwasser.

Neben dem Risiko für uns Menschen werden Tiere und Pflanzen gefährdet. Sie trinken das Wasser oder nehmen es über den Regen auf. Die Folge kann ein Rückgang der Tierbestände sein.

Kläranlagen reinigen die unterschiedlichen Trinkwasserquellen bereits sehr gründlich, jedoch können kleine Verunreinigungen nicht herausgefiltert werden.

Eine gute Alternative zu Plastikflaschen sind Trinkwasserbrunnen. Hiervon möchte unsere Projektgruppe am Ende des Schuljahres auch Vertreter unserer Heimatstadt Oldenburg überzeugen. Unser Ziel: Trinkbrunnen für die Oldenburger Innenstadt. Hier sollen Passanten dann kostenlos Wasser direkt aus dem Hahn trinken oder sich in mitgebrachten Behältern abzapfen können. Nach unseren Recherchen kosten solche Brunnen pro Stück etwa 3 000 Euro. Wir arbeiten bereits an einer Powerpoint-Präsentation, die die Notwendigkeit und die Vorteile für die Anschaffung darstellt.

Quelle: Handelsblatt Newcomer, Ausgabe 52, Januar-Februar 2019

Pflanzbaukästen ausverkauft

Das aktuelle Produkt der Südafrika-AG "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" ist ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten in den letzten Wochen zwei spezielle Pflanzbaukästen für die Anzucht von gesundem Gemüse. Jeder Pflanzbaukasten enthält Samen, Pflanzerde, Anleitungen und ein Rezept passend zu den Gemüsesorten im Paket. 15 liebevoll hergestellte Pflanzbaukästen für eine gesunde Pizza und 15 geschmackvoll gestaltete Pflanzbaukästen für eine leckere Kürbissuppe wurden den Besuchern des Weihnachtskonzertes zum Verkauf angeboten.

Die Mitglieder der AG haben sich vorgenommen, gemeinsam mit ihren südafrikanischen Gästen im März 2019 weitere Pflanzbaukästen herzustellen. Die dann verwendeten Samen wollen die Schülerinnen und Schüler selbst gewinnen und dafür sogar ein Gewächshaus aufbauen. Interessenten für die nächste Serie können ihre Bestellung abgeben unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Am 15.12.2018 haben wir mit der AG für Akzeptanz und Gleichberechtigung (Projekt: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage) Spenden für unsere Partnerschule in Kobanê gesammelt.
Die Spenden benötigen wir für Schulmaterialien für unsere syrischen Partnerschulen aus dem gemeinsamen Projekt „Jîyana Nû“ mit der OBS Eversten, die sich ebenfalls an der Aktion beteiligt hat.
In der winterlichen Kälte sind wir durch die Innenstadt gelaufen und haben die Menschen über unser Projekt aufgeklärt und um eine kleine Spende gebeten. Passend zur Weihnachtszeit gab es ab einer Spende von einem Euro eine Tüte mit selbstgebackenen (veganen!) Keksen als kleines Dankeschön. Diese Plätzchen haben wir am Vortag in der Schulküche gebacken

Bei dieser kurzen Wochenend-Aktion haben wir innerhalb von ca. eineinhalb Stunden ganze 277€ gespendet bekommen! Ein Riesenerfolg und eine wunderbare Aktion ganz getreu dem Motto „Eine gute Tat am Tag“. 

Ein riesengroßes Dankeschön an alle Helfer und Spender!

Wintergrüße aus Helenes Garten

Die Saison neigt sich definitiv dem Ende zu und der Garten sieht definitiv anders aus als im Frühjahr. Mittlerweile steht der Geräteschuppen, auch wenn er noch nicht gänzlich fertig ist. Zumindest ist er winterfest und kann jetzt bis zum nächsten Frühjahr warten. Zudem ist der Teich angelegt und ein neues Stück Zaun gezogen worden.

Mit der Ernte im Sommer und im Herbst waren wir sehr zufrieden. Beim Gießen in diesem sehr trockenen Sommer war uns der Nachbar Peter eine große Hilfe, da er unsere Wassertonne stetig mit seinem Brunnenwasser aufgefüllt hat. Auf Dauer kann das allerdings keine Lösung sein, weshalb wir bis zur nächsten Vegetationsperiode versuchen werden, einen Sponsor für eine eigene Brunnenbohrung zu finden.

Für das geplante grüne Klassenzimmer wurde mit der Umweltstiftung Weser-Ems ein Förderer gefunden und mit der LzO-Stiftung auch einer für das Gründach des Geräteschuppens.

#wirsindnichtneutral

Auf Initiative der Projektgruppe "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" beschloss die Gesamtkonferenz folgende Stellungnahme:

"Wir verantworten schulische und außerschulische Maßnahmen der
politischen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Wir sind
überparteilich, aber nicht wertneutral, denn unsere Haltung basiert auf
Artikel 1 des Grundgesetzes: ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar.’
Sie ist gegründet auf den allgemeinen Menschenrechten und den
Schulgesetzen der Bundesländer. Dem Beutelsbacher Konsens entsprechend
setzen wir uns für eine humane Bildung und für eine
diskriminierungsfreie Schulkultur ein, die sich aktiv gegen Rassismus,
Antisemitismus und andere Ideologien der Ungleichwertigkeit wendet. Wir
stehen gegen ein ‚anything goes’. Deshalb sagen wir: #wirsindnichtneutral.“

Wir freuen uns, wenn auch Sie den neuen Hashtag künftig nutzen.

Seite 1 von 9