Partnerschaft schafft Energie

Der Mai ist Pflanzzeit! Pünktlich zu Saisonbeginn eröffnet der Pflanzenbasar der Südafrika-AG. Wir bieten Tomatenpflanzen und Chilipflanzen aus eigenem Anbau. Die Jungpflanzen wurden in diesem Jahr liebevoll im Homeoffice vorgezogen. Die Samen dafür produzierten die Schülerinnen und Schüler der Südafrika-AG im letzten Jahr im Rahmen unseres Pflanzbaukastenprojektes im Schulgarten. Mit Unterstützung unserer südafrikanischen Partner errichteten wir im März 2019 ein Tomatenhaus und zwei Minigewächshäuser, in denen letztes Jahr unter führsorglicher Betreuung durch die Südafrika-AG die erste Generation Tomaten und Chili heranwuchs. Vielleicht habt ihr mit unseren Pflanzbaukästen schon selbstgezogenen Samen zum Weihnachtsfest verschenkt? Nun bieten wir euch Jungpflanzen an, deren Samen original in unserem Schulgarten produziert wurden! Fragt doch eure Lehrpersonen, ob sie euch nicht eine Pflanze aus dem Lehrerzimmer mitbringen können.

Damit unser Projekt fortgeführt werden kann, bitten wir um eine Spende in die Kasse des Vereins "Partnerschaft schafft Energie e.V.". Wir würden uns auch über Berichte freuen, wie euch die Tomaten und Chili geschmeckt haben :-)

 

Motiviert durch unsere überaus erfolgreiche Austauschbegegnung vor einem Jahr hat das Projekt "Partnerschaft schafft Energie" die Einladung zur Teilnahme an der internationalen Konferenz "connect for change" im Oktober 2019 gern angenommen.

Vom 2.12. - 6.12.2019 nahmen wir, vier Schülerinnen der Südafrika-AG, an der Jugendkonferenz „Our common future“ in Köln teil. Dabei beschäftigten wir uns mit dem Thema Nachhaltigkeit, insbesondere mit den Agenden 2030 und 2063 und den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs).

Mit bewegenden Abschiedsreden, einem üppigen Buffet und ausgelassenem Tanz wurden unsere südafrikanischen Gäste von der Sanctor High School und der Willow Academy in Port Elizabeth, Südafrika am Donnerstag, 28.3. von allen Teilnehmenden und Unterstützern der Austauschbegegnung herzlich verabschiedet. Zweieinhalb ereignisreiche Wochen gekennzeichnet durch intensive Arbeit am Gartenthema, gemeinsame Workshops, Unterrichtsbesuche und Exkursionen formten aus beiden Gruppen eine vertrauensvolle Gemeinschaft. Nun beginnt die letzte Etappe des auf drei Jahre angelegten Projektzyklus unser drei Partnerschulen zum Thema "Seeding is Feeding", der im Juni 2020 mit einem geplanten Gegenbesuch von Schülerinnen und Schülern in Port Elizabeth seinen Abschluss finden soll.

Zu dem außerordentlichen Erfolg dieser durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ geförderten Austauschbegegnung haben erneut viele unterstützende und helfende Hände beigetragen. So hat die Umweltstiftung Weser-Ems unsere beiden Anzuchthäuser und das Tomatendach finanziert. Einen herzlichen Dank an alle Familien für die liebevolle Unterbringung und Versorgung der Gäste, an Novy Blignaut, Wesley Blignaut, Kelly Abrahams und Valene Rockmann für die Koordinierung auf südafrikanischer Seite, an Christiane Pasternak, Gesine Multhaupt, Nicole Rademacher und die Inklusionsschüler für das Catering zur Begrüßung und die Mitarbeit während der Gartentage, an Christa Beime und Thomas Myslik für die Begleitung während der Anreise aus Frankfurt, an Nicole Guenther und Lea Carstens für die Leitung der ENSA-Workshops, an alle Kolleginnen und Kollegen, die ihren Unterricht für die Gäste geöffnet haben, an Jens Engler für die tatkräftige Anleitung beim Bau des Tomatendaches, an das Team um Dominik Drees auf dem Eekenhof Varel, an Frau Elke Haase von Piccoplant Oldenburg, an eine stets unterstützend wirkende Schulleitung und ein verständnisvolles und nachsichtiges Kollegium. Und nicht zuletzt einen großen Dank an alle mitwirkenden Schülerinnen und Schüler auf südafrikanischer und deutscher Seite, die durch ihr tatkräftiges, selbstständiges, motiviertes und wertschätzendes Engagement diese Begegnung erst lebendig und außergewöhnlich gemacht haben.

Diese überwältigende Unterstützung lässt das Team des Vereins "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power e.V." bestehend aus Maida Pech, Birgit Stalling, Christiane Pasternak und Remo Jauernik zuversichtlich das Wiedersehen in Südafrika 2020 planen.

Lesen Sie auch unseren Artikel in der NWZ.

 

 

Die Südafrika-AG und der Verein "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" organisieren in der Zeit vom 13. März bis 30. März eine internationale Austauschbegegnung mit unseren beiden Partnerschulen in Port Elizabeth, Südafrika. Die Begegnung wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ. 

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir die Idee entwickelt, Erfahrungen mit dem Anbau von Gemüse zu sammeln und uns darüber auszutauschen. Wir werden im Schulgarten arbeiten, Exkursionen zu Biobauern und Agrarbetrieben durchführen und natürlich weiter an unserem zentralen Produkt arbeiten - dem Pflanzbaukasten. Das ausführliche Programm kann man dem Anhang entnehmen. An zwei Tagen würden unsere Gäste gern mit möglichst vielen Schülerinnen und Schülern der Schule ins Gespräch kommen. Wenn ihr Kontakt zu den südafrikanischen Schülerinnen und Schülern knüpfen wollt, meldet euch bitte zur Organisation dieser Treffen in der Schul-Cloud an und tragt eure Terminwünsche in das Planungsdokument ein.

Pflanzbaukästen ausverkauft

Das aktuelle Produkt der Südafrika-AG "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" ist ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten in den letzten Wochen zwei spezielle Pflanzbaukästen für die Anzucht von gesundem Gemüse. Jeder Pflanzbaukasten enthält Samen, Pflanzerde, Anleitungen und ein Rezept passend zu den Gemüsesorten im Paket. 15 liebevoll hergestellte Pflanzbaukästen für eine gesunde Pizza und 15 geschmackvoll gestaltete Pflanzbaukästen für eine leckere Kürbissuppe wurden den Besuchern des Weihnachtskonzertes zum Verkauf angeboten.

Die Mitglieder der AG haben sich vorgenommen, gemeinsam mit ihren südafrikanischen Gästen im März 2019 weitere Pflanzbaukästen herzustellen. Die dann verwendeten Samen wollen die Schülerinnen und Schüler selbst gewinnen und dafür sogar ein Gewächshaus aufbauen. Interessenten für die nächste Serie können ihre Bestellung abgeben unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Eine langjährige Partnerschaft am Beginn einer weiteren Etappe:

Lehrerinnen und Lehrer der Sanctor High School und der Willow Acadamy aus Port Elizabeth in Südafrika besuchen in der Zeit vom 24. März bis zum 15. April die Helene-Lange-Schule. Mitglieder des Vereins "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" sowie zahlreiche engagierte Kolleginnen und Kollegen bereiten unseren Gästen drei unvergessliche Wochen in Oldenburg. Für die Meisten ist es der erste Besuch in Deutschland überhaupt. Mit einer herzlichen Begrüßung am Flughafen Frankfurt, Ausflügen in unsere unmittelbare Umgebung, einer stadtgeschichtlichen Führung und einem zweitägigen Aufenthalt in Groningen stimmte sich die Gruppe auf das Hauptziel des Besuches ein - die Erarbeitung eines Projektthemas als Grundlage für die Kooperation in den nächsten drei Jahren. Wenn die Schule am 4. April beginnt, werden viele Kolleginnen und Kollegen ihre Klassenzimmer öffnen und unseren Gästen einen Einblick in das Lernen an unserer Schule ermöglichen. Neben diesen zahlreichen Hospitationsmöglichkeiten und persönlichen Kontakten wollen wir durch einen Besuch der Universität Oldenburg ermöglichen, dass sich dort langfristige Beziehungen auf dem Gebiet der Lehrerbildung entwickeln. 

PS: Freunde und Unterstützer unseres Südafrikaprojektes laden wir ein, Mitglied im Verein "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" zu werden.

South Africa meets Oldenburg: 

Am 10. und 11. April 2018 traf sich unsere Südafrika-AG unter Leitung der Moderatorin Bea Tholen mit einigen LehrerInnen der afrikanischen Partnerschulen. Um unsere eigenen Erfahrungen zu machen, findet im Rahmen dieser Arbeitsgemeinschaft auch ein Schüleraustausch in den beiden nächsten Jahren statt.

Ziel dieses Seminars war nicht nur, in die nähere Projektplanung zu gehen, sondern sich ebenfalls mit den Ländern Südafrika und Deutschland in all ihren Andersartigkeiten vertraut zu machen. Während man vorher vielleicht mit einem vorgefestigten Bild oder sogar Vorurteilen an das bislang fremde Land herangegangen war, so hatte man nun die Möglichkeit, mit neu gewonnenem Wissen die eigenen Ansichten zu überdenken und gegebenenfalls zu verändern.

Doch abgesehen davon offenbarte dieses Treffen sich auch auf menschlicher Ebene als eine unglaubliche Bereicherung. Es war eine Begegnung auf Augenhöhe, bei der wir offen über Probleme, Ziele und Zukunftsvisionen sprechen konnten.

Obwohl der Workshop auf Englisch stattfand, schlugen wir uns recht wacker und alle sprachlichen Fehler wurden uns großzügig verziehen.

Insbesondere die „17 Sustainable Development Goals“ (nachhaltige Entwicklungsziele) wurden ausführlich thematisiert und dienten als Grundlage für das Reifen unserer Ideen. Hierbei spielten die Aspekte, die sich mit der Befreiung von Armut, Hunger, Ungleichheit und der Förderung von Wohlbefinden und Gesundheit beschäftigen, für uns eine besonders wichtige Rolle. Also orientierten wir uns auch grob in diese Richtung und es sind drei verschiedene Vorschläge entstanden.

Die wohl beliebteste Idee dreht sich um das Kreieren eines innovativen Schulgartens, der vor allem in Südafrika eine große Bedeutung hat, da dort die Ressourcen begrenzter sind und es praktisch einen ständigen Kampf gegen die Dürre gibt. Der Schulgarten soll den SchülerInnen ein gesünderes und leichteres Leben ermöglichen und auch hier könnten wir sehr von dergleichen profitieren. Obgleich es eine Menge Verantwortung mit sich brächte, so trüge es auch zu einem stärkeren Bewusstsein der eigenen Ernährung und zur Formung einer Gemeinschaft bei. In Kombination dazu kam ebenfalls das Designen einer Zeitschrift, die sich mit verschiedenen Themen rund um Umwelt und Ernährung beschäftigen könnte, zur Sprache.

Die „Plastic Power Rangers“ hingegen sagten dem Plastik und dem gedankenlosen Konsum den Kampf an. Über die Veröffentlichung kurzer Filme und Berichte wollen sie ihren Traum einer plastikfreien Gesellschaft in Angriff nehmen und auf das weltweite Problem aufmerksam machen. Denn vielen Leuten ist gar nicht bewusst, was der Plastikkonsum für Auswirkungen hat und in wie weit er sich bereits in unser aller Leben integriert hat. Jetzt ist es an uns, unser Handeln in Frage zu stellen, alte Gewohnheiten abzulegen und uns die Mühe zu machen, nachhaltigere Alternativen zu entdecken.

Ein anderer Projektentwurf befasst sich mit gesellschaftlichen Ungleichheiten. Wie kann man Lücken zwischen arm und reich oder Mann und Frau füllen? Wie können Menschen auf ein Level gebracht werden?

Es wurde eine gute Antwort darauf gefunden, die zumindest einen Anstoß in die richtige Richtung bewirken kann. Im Fokus steht das gegenseitige Geben-und-Nehmen. Man sollte nicht nur Ressourcen und Güter (z.B.: Geld, Kleidung usw.) teilen, sondern auch Zeit, Meinungen und Fähigkeiten. Dazu können regelmäßige Zusammenkünfte organisiert werden, welche diesen Traum zum Leben erwecken.

Letztendlich trafen alle Vorschläge auf viel Zustimmung und wir werden sehen, in welche Richtung sich dieses Partnerschaftsprojekt fortentwickelt. Auf jeden Fall sind wir sehr dankbar für die schöne Zeit und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Stine Wagener, 10a

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