Zukunftswerkstatt für das Südafrikaprojekt

11 April 2018

South Africa meets Oldenburg: 

Am 10. und 11. April 2018 traf sich unsere Südafrika-AG unter Leitung der Moderatorin Bea Tholen mit einigen LehrerInnen der afrikanischen Partnerschulen. Um unsere eigenen Erfahrungen zu machen, findet im Rahmen dieser Arbeitsgemeinschaft auch ein Schüleraustausch in den beiden nächsten Jahren statt.

Ziel dieses Seminars war nicht nur, in die nähere Projektplanung zu gehen, sondern sich ebenfalls mit den Ländern Südafrika und Deutschland in all ihren Andersartigkeiten vertraut zu machen. Während man vorher vielleicht mit einem vorgefestigten Bild oder sogar Vorurteilen an das bislang fremde Land herangegangen war, so hatte man nun die Möglichkeit, mit neu gewonnenem Wissen die eigenen Ansichten zu überdenken und gegebenenfalls zu verändern.

Doch abgesehen davon offenbarte dieses Treffen sich auch auf menschlicher Ebene als eine unglaubliche Bereicherung. Es war eine Begegnung auf Augenhöhe, bei der wir offen über Probleme, Ziele und Zukunftsvisionen sprechen konnten.

Obwohl der Workshop auf Englisch stattfand, schlugen wir uns recht wacker und alle sprachlichen Fehler wurden uns großzügig verziehen.

Insbesondere die „17 Sustainable Development Goals“ (nachhaltige Entwicklungsziele) wurden ausführlich thematisiert und dienten als Grundlage für das Reifen unserer Ideen. Hierbei spielten die Aspekte, die sich mit der Befreiung von Armut, Hunger, Ungleichheit und der Förderung von Wohlbefinden und Gesundheit beschäftigen, für uns eine besonders wichtige Rolle. Also orientierten wir uns auch grob in diese Richtung und es sind drei verschiedene Vorschläge entstanden.

Die wohl beliebteste Idee dreht sich um das Kreieren eines innovativen Schulgartens, der vor allem in Südafrika eine große Bedeutung hat, da dort die Ressourcen begrenzter sind und es praktisch einen ständigen Kampf gegen die Dürre gibt. Der Schulgarten soll den SchülerInnen ein gesünderes und leichteres Leben ermöglichen und auch hier könnten wir sehr von dergleichen profitieren. Obgleich es eine Menge Verantwortung mit sich brächte, so trüge es auch zu einem stärkeren Bewusstsein der eigenen Ernährung und zur Formung einer Gemeinschaft bei. In Kombination dazu kam ebenfalls das Designen einer Zeitschrift, die sich mit verschiedenen Themen rund um Umwelt und Ernährung beschäftigen könnte, zur Sprache.

Die „Plastic Power Rangers“ hingegen sagten dem Plastik und dem gedankenlosen Konsum den Kampf an. Über die Veröffentlichung kurzer Filme und Berichte wollen sie ihren Traum einer plastikfreien Gesellschaft in Angriff nehmen und auf das weltweite Problem aufmerksam machen. Denn vielen Leuten ist gar nicht bewusst, was der Plastikkonsum für Auswirkungen hat und in wie weit er sich bereits in unser aller Leben integriert hat. Jetzt ist es an uns, unser Handeln in Frage zu stellen, alte Gewohnheiten abzulegen und uns die Mühe zu machen, nachhaltigere Alternativen zu entdecken.

Ein anderer Projektentwurf befasst sich mit gesellschaftlichen Ungleichheiten. Wie kann man Lücken zwischen arm und reich oder Mann und Frau füllen? Wie können Menschen auf ein Level gebracht werden?

Es wurde eine gute Antwort darauf gefunden, die zumindest einen Anstoß in die richtige Richtung bewirken kann. Im Fokus steht das gegenseitige Geben-und-Nehmen. Man sollte nicht nur Ressourcen und Güter (z.B.: Geld, Kleidung usw.) teilen, sondern auch Zeit, Meinungen und Fähigkeiten. Dazu können regelmäßige Zusammenkünfte organisiert werden, welche diesen Traum zum Leben erwecken.

Letztendlich trafen alle Vorschläge auf viel Zustimmung und wir werden sehen, in welche Richtung sich dieses Partnerschaftsprojekt fortentwickelt. Auf jeden Fall sind wir sehr dankbar für die schöne Zeit und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Stine Wagener, 10a

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