Am 11.11.14 sahen die Jahrgänge 9, 8 und 7 nacheinander eine Aufführung zum Thema „Cyber-Mobbing und Medienkompetenz“ vom Ensemble Radiks aus Berlin. Das Stück nennt sich „Fake oder War doch nur Spaß“.

Pilot ist für viele Jugendliche ein Traumberuf. Schülerredakteur Yannoh Mügge hat zwei Flugkapitänen einen Tag lang über die Schulter geschaut.

Ein kalter Wind weht über das Rollfeld des Flughafens Frankfurt. Pilot Lars Kaulen bereitet den Start des Airbus A 321 vor. Währenddessen begrüßt der Chefsteward die etwa 170 Mitreisenden auf dem Flug LH 1028 nach Paris. Copilot Tibor Günther koordiniert die Route nach Frankreich. Im Cockpit wird es ernst. Die Triebwerke starten. Kaulen greift zum Schubhebel. Das Flugzeug rollt zur Startbahn. „Ready for take off “, meldet Günther dem Tower. „Cleared for take off runway 18“, funkt dieser zurück.

Seit 1990 fliegt Kaulen für die Lufthansa. Aufgeregt ist der 44-jährige Familienvater nicht mehr. Für ihn ist das Fliegen längst zur Routine geworden. Sein Kollege Günther, 28 Jahre alt, fliegt erst seit 2006. Der Copilot liebt die Vielseitigkeit und die Abwechslung an seinem Job. Heute Paris, morgen Istanbul, übermorgen Madrid.

Zu Gast in Oldenburg sind derzeit 13 Schülerinnen und Schüler aus einer 11. Klasse der spanischen Schule IES Historiado Chabás in Denia (Provinz Alicante). Eingeladen hatten Schülerinnen und Schüler aus dem 10. Jahrgang der Helene Lange Schule. Der Schüleraustausch vom 2. bis 12. Februar unter der Leitung des Spanischlehrers Derrick Zollick findet bereits zum vierten Mal statt, setzt aber in diesem Jahr neue Akzente:

Rudolf Schröder, Professor für Ökonomische Bildung mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung an der Carl von Ossietzky Universität, wird die Jugendlichen am Montag, den 10. Februar mit Möglichkeiten der Berufswahl und Berufsausbildung in Deutschland vertraut machen. Nach der Informationsveranstaltung im Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) sind die jungen Gäste in die BÄKO Weser-Ems eG Oldenburg eingeladen. Im Oldenburger Hauptsitz des Großhandels- und Dienstleistungsunternehmens für Bäckerei- und Konditoreibedarf können sie spezifische Berufsfelder innerhalb einer Branche kennenlernen. „Die Idee ist, dass die Jugendlichen berufliche Anschlussperspektiven in Spanien und Deutschland besser vergleichen können,“ so Schröder. Weiterhin stehen zum Beispiel eine Stadterkundung, eine Fahrradtour und eine Hafenrundfahrt in Hamburg auf dem Programm.

Autor: Schülerredakteur Yannoh Mügge, Helene-Lange-Schule Oldenburg

Am 4. Februar 2014 machten sich Vertreter des Instituts für Ökonomische Bildung Oldenburg (IÖB) und Mitglieder der Schülerredaktion des Handelsblatt Newcomer auf den Weg nach Düsseldorf zur Zentrale der Verlagsgruppe Handelsblatt. Dort sollten neue Ideen für den Handelsblatt Newcomer gesammelt werden. Empfangen wurden die Oldenburger unter anderem von Chefkorrespondent Dieter Fockenbrock und der Projektleiterin von Handelsblatt macht Schule Verena von Hugo.

Pilotschule Globales Lernen

Die HLS ist Pilotschule für die Umsetzung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung in Niedersachsen

Die Erde wird immer kleiner und die jungen Menschen von heute werden mit den Herausforderungen der zunehmend globalisierten Welt konfrontiert. Dazu gehört nicht nur ein erdumspannendes Umweltbewusstsein sondern auch ein Gespür für komplexe wirtschaftliche und politische Zusammenhänge und soziale Ungerechtigkeiten. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen Probleme zu erkennen und zu analysieren, um sich begründet für ein bestimmtes Verhalten entscheiden zu können. Die Helene-Lange-Schule ist seit dem 01.08.2010 für zwei Jahre Pilotschule für die Umsetzung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung. Der Orientierungsrahmen wurde 2007 von der Kultusministerkonferenz beschlossen und gilt verbindlich für alle Schulen.

Im diesjährigen Wettbewerb der First Lego League "Nature's Fury" erforschte das Team der HLS Robots mit ihrem Coach Herrn Jauernik die Naturgewalten und deren Auswirkungen. In der Forschungsaufgabe untersuchten die Schüler Möglichkeiten des Katastrophenschutzes in Oldenburg, interviewten Mitglieder der Berufsfeuerwehr und erstellten einen Präsentationsvortrag. Die Gruppe, die sich mit dem Robot-Game auseinandersetzte, entwarf einen autonomen Roboter, der auf dem Spielfeld mehrere Aufgaben lösen sollte. Sie planten die Lastwagen zu verschieben, das Warnschild aufzustellen und das Flugzeug zu starten. Am Samstag, den 16.11 traten die Teams der Umgebung zum Regionalwettbewerb in der Universität Oldenburg an.

Alle Teammitglieder waren von der Atmosphäre diese Wettkampfes begeistert, stellten sich den besonderen Herausforderungen und sammelten viele Erfahrungen für die nächste Runde.

Eine Torte für den Handelsblatt Newcomer

Die 25. Ausgabe unserer Wirtschaftszeitung für Schüler ist da. Grund genug, einmal hinter die Kulissen zu schauen.

Vor fünf Jahren war es so weit: Im Herbst 2008 erschien die erste Ausgabe des Handelsblatt Newcomers. Die Idee hatten das Handelsblatt und das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) entwickelt. Von Anfang an dabei war eine Schülerredaktion aus Oldenburg. Heute können wir ein kleines Jubiläum feiern: Die 25. Ausgabe ist da.

Seit dem Start hat sich einiges getan. Die Auflage stieg auf mittlerweile 100 000 Exemplare, und auch optisch hat sich unser Blatt immer wieder leicht verändert. Gleich geblieben ist jedoch die Arbeit im Hintergrund. Zunächst berät das gesamte Team über die möglichen Themen für die nächste Ausgabe. Da die Produktion meist schon acht Wochen vor dem Erscheinungstermin beginnt, müssen wir immer gut überlegen, was in einigen Wochen aktuell ist.

Am 9.1.13 wurde unsere Schülerfirma zu einer Preisverleihung in das Akademiehotel Rastede eingeladen. Der Genossenschaftsverband Weser-Ems e.V. und die Bausparkasse Schwäbisch Hall hatten zuvor einen Wettbewerb für nachhaltige Schülerfirmen ausgeschrieben. Themen des Wettbewerbes waren soziale, ökologische und ökonomische Aspekte in der Unternehmensführung einer Schülergenossenschaft.

Wir waren mit sieben anderen Schülergenossenschaften nominiert für einen der acht Plätze. Die erste halbe Stunde im Hotel wurden wir mit Kuchen und Getränken versorgt. Danach lobte der Verbandsdirektor Herr Backenköhler unser  Engagement mit einer Rede. Anschließend gab der Fachkoordinator für nachhaltige Schülergenossenschaften Herr Klüh bekannt, dass die ehemals acht Plätze in mehrere zweite und erste Plätze aufgeteilt wurden.

Am Mittwoch den 16. Januar 2013 hatten wir, die Klasse 9b, das Glück, an einer für uns organisierten, Betriebserkundung bei dem Oldenburger Fotodienstleister CeWe Color teilnehmen zu dürfen. Zuvor haben wir das Thema Betrieb ausführlich im AW-Unterricht anhand des Beispiels von CeWe Color bearbeitet. Als wir dort waren, wurden wir überraschend von dem Vorstandschef Dr. Rolf Hollander höchstpersönlich in Empfang genommen und anschließend in drei Gruppen durch den Betrieb geführt.

Die Volksbank Oldenburg eG reicht das Projekt „ Helenes Shop“ für bundesweiten Wettbewerb ein.

Unter den insgesamt über 500 Bewerbungen der Volksbanken und Raiffeisenbanken aus Deutschland und Österreich hat die Schülergenossenschaft Helenes Shop mit ihrem eigenen Projekt den 3. Platz erreicht. 1. und 2. Sieger wurden zwei Projekte aus Karlsruhe und aus Berlin.
„Die Jury war von der Schülergenossenschaft als perfekt durchdachtem Projekt begeistert“, so Volker Wiemken, Leiter Privatkundenberatung der Volksbank Oldenburg eG. In Helenes Shop werden schulintern Schreibwaren angeboten. Hier gibt es für Lehrer und Schüler der IGS Helene-Lange-Schule günstiges und umweltfreundliches Schulmaterial. Von großer Bedeutung für die Mitarbeiter der Schülergenossenschaft ist der Begriff der „Nachhaltigkeit“. Es wird versucht, hauptsächlich mit Methoden des nachhaltigen Wirtschaftens zu arbeiten und so betriebliche Gewinne zu erzielen. Die Schülergenossenschaft arbeitet ausschließlich mit Eigenkapital, das aus den Einzahlungen der Mitglieder auf deren Geschäftsanteile und aus Rücklagen besteht. „Sowohl die genossenschaftliche Idee als auch der Nachhaltigkeitsgedanke werden von Helenes Shop sehr realitätsnah umgesetzt“ äußert sich Reinhard Nannemann, Vorstand der Volksbank Oldenburg eG.

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