Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 und 8 - die HLS-Robots - traten am Samstag, den 19.11.11, unter der Leitung ihrer Lehrerin Fr. Arnold in der Universität Oldenburg zum Regionalausscheid der First Lego League an. Seit 1998 hat sich die FFL weltweit als ein Wettbewerb etabliert, bei dem Schülerinnnen und Schüler mit selbst kreierten Robotern eine Reihe von Aufgaben lösen müssen. Dabei sind neben Phantasie, Geduld und Ausdauer auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Kommunikation gefragt.

In diesem Jahr stand die FFL unter dem Motto "Food Factor". Die Teams sollten Aufgaben rund um das Thema Lebensmittel lösen, einen Forschungsvortrag zum Thema halten und mit ihren autonomen Robotern zum Beispiel den Befall durch Insekten verhindern oder Landmaschinen zur Reparatur in die heimatliche Werkstatt holen.

Schüler diskutieren mit Wissenschaftlern über Natur und Kultur

Videobericht auf YouTube

Ein in der Universität Oldenburg bislang wohl einzigartige Bild: Gut neunzig Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 13 sitzen an kleinen Tischen in und vor der Aula zusammen mit Wissenschaftlern und Lehrern und diskutieren über Natur, Energie, Ernährung früher und heute. Ist Natur wirklich Natur? Hatte Holz als Rohstoff früher eine ähnliche Bedeutung wie heute das Rohöl? Warum beeinflusst unser Ernährungsverhalten das Aussehen der Umwelt und wie war das früher vor der Industrialisierung? Diese Gesprächsrunden waren Teil eines so genannten „World-Cafés“, das zum Ziel hatte, die aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommenden Kongressteilnehmer in lockerer Form erstmal an einen Tisch und ins Gespräch zu bringen. Dieses Ziel war schnell erreicht, die anfänglichen Berührungsängste waren überwunden, nachdem die Schüler merkten, dass Lehrer und Wissenschaftler auch nicht alles wissen und noch viele Fragen haben.

MIG 2011

Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs haben im Zeitraum vom 27.06. – 01.07.2011 am MIG (Management Information Game) teilgenommen, ein Unternehmensplanspiel, das seit einigen Jahren an verschiedenen Gymnasium durchgeführt wird. Im Unterschied zu allen anderen Gruppen war dieses Tutorium jedoch der besonderen Aufgabe ausgesetzt, die Produktpräsentation in englischer Sprache durchzuführen – eine Herausforderung, die die Schüler angenommen und ziemlich professionell bewältigt haben (siehe Zeitungsartikel).

IGS Helene-Lange-Schule in Oldenburg beteiligt sich an Kooperationsprojekt mit Uni und Museumsdorf

Vor gut einem Jahr gab das Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur den Startschuss für das Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Mensch und Umwelt“ und stellte mehr als eine halbe Million für dieses in Niedersachsen bislang einzigartige Projekt zur Verfügung. Es ist ein Verbundprojekt mit dem Ziel, die drei Bildungseinrichtungen Universität, Museum und Schule miteinander zu vernetzen. Beteiligt sind die Universitäten Osnabrück und Oldenburg, das Museumsdorf Cloppenburg, die IGS Helene-Lange-Schule in Oldenburg und das Gymnasium Liebfrauenschule in Cloppenburg.

Das Projekt befasst sich mit der Umweltgeschichte und der Frage: Wie haben Menschen früher ihre Umwelt gesehen und die natürlichen Ressourcen genutzt? Was ist „Natur“ und was „Kulturlandschaft“? Seit wann gibt es Diskussionen um Umweltschutz und Ressourcenschonung?

Schülerinnen und Schüler arbeiten aktiv am Projekt mit. Sie besuchen die Universität und das Museumsdorf, forschen vor Ort und am Objekt, nehmen an Workshops teil und werden zu Experten in Sachen Umweltgeschichte. Unterstützt werden sie dabei von den Projektmitarbeitern – Wissenschaftlern aus Universität und Museum, die ihrerseits die Fragen und Ideen der Jugendlichen aufgreifen, um sie in ihre Forschungs- und Ausstellungskonzeptionen aufzunehmen.

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