Klasse 7b verfasst kreative Spaßbriefe!

Während der Schulschließung von März bis Mai 2020 thematisierte die 7b im Deutschunterricht das korrekte Schreiben von Geschäftsbriefen. Zum Einstieg in dieses Thema bearbeiteten alle einige „Briefmacken“ von Winfried Bornemann, der viele solcher Spaßbriefe vor einigen Jahren verfasst und verschickt hatte. Die Klasse war sofort von dieser Idee begeistert und sehr motiviert, nun selbst solche Spaßbriefe zu formulieren!  Einige Schülerinnen und Schüler schrieben gleich mehrere Briefe und so wurden im häuslichen Deutschunterricht insgesamt sehr viele Anschreiben an Unternehmen verfasst!!! 

Eigentlich sollten diese auch an die unterschiedlichen Firmen und Betriebe verschickt werden, aber schon sehr früh äußerte eine Schülerin Bedenken, in dieser Krisenzeit vom Zusenden der Briefe momentan Abstand zu nehmen – und damit lag sie natürlich richtig! Das Versenden soll dann später nachgeholt werden – und dann ist die 7b gespannt darauf, welche Antwortschreiben zurückkommen.

Das Inhaltsverzeichnis gibt eine gute Übersicht über die unterschiedlichen Anliegen der Briefe! Es folgen hier nun beispielhaft zwei Spaßbriefe – einmal zu einer Abiturversicherung und ein Einladungsschreiben an verletzte Spieler von Werder Bremen!

Die Klasse 7b wünscht viel Spaß beim Lesen! 

 

Im Rahmen des „Homeschooling“ lasen die Schüler*innen der 6c den Jugendroman „Löcher – Die Geheimnisse von Green Lake“ des US-amerikanischen Autos Louis Sachar. Begleitend zur Lektüre hat jede*r Schüler*in ein Lesetagebuch erarbeitet. Neben drei Pflichtaufgaben mussten fünf Wahlaufgaben bearbeitet werden. Hierbei hatte man die Wahl aus mehr als zwanzig Aufgaben, die unterschiedliche Vorlieben und Interessen abdeckten. Biologisch Interessierte erstellten einen Steckbrief zu einem im Roman geschilderten gefährlichen Tier, Kunstbegabte entwarfen ein Werbeplakat oder zeichneten ein alternatives Umschlagbild. Andere Schüler*innen machten es wie die Hauptfigur des Buches und gruben in der Hitze des Tages ein Loch im Sand, um die Schilderungen im Text nachzuempfinden.

(VOS)

 

Die Schüler*innen der Klasse 6c besuchten am 2.3.2020 das Oldenburgische Staatstheater. Sinn des Ganzen war eine Führung hinter die Kulissen. Das Hauptgebäude des Staatstheaters beinhaltet das große Haus, das kleine Haus und einen Spielraum. Außerdem steht am Pferdemarkt noch die Exerzierhalle.

Die Klasse lief um 10:35 Uhr los und kam ungefähr eine halbe Stunde später am Eingang des Theaters an. Als sie eintraten, wurden alle Schüler*innen schon von einer Mitarbeiterin des Theaters erwartet. Sie erklärte der Klasse ein bisschen und stellte der 6c ihrer Führerin vor, die den Rundgang hinter die Kulissen leitete. Als erstes wurde die Klasse in einen kleinen Raum geführt, der Spielraum hieß. Wir setzten uns auf die Sitzbänke und durften Fragen stellen. Auf fast jede Frage gab es eine Antwort. Auf der Bühne standen kunstvolle Gebilde und Musikinstrumente. Das Theaterstück, was dort aufgeführt werden sollte, sollte eine musikalische Lichtshow werden. Von da aus gingen wir weiter in die Holzwerkstatt. Dort wurden gerade Wände für eine Aufführung gebaut. Die Decke in der Tischlerei war sehr hoch – das müsste auch so sein, erklärte die Führerin, denn sonst würde man die großen Wände gar nicht bauen können. Die Tischlerei war sehr geräumig und groß, an der Seite war eine Treppe, die nach oben führte. Als alle dort angekommen waren, sagte die Leiterin, dass hier alte Skulpturen und Statuen aus vergangenen Aufführungen aufbewahrt würden. Die Gruppe stand auf einer zehn Meter langen und zwei Meter breiten Balustrade, von der aus man einen Überblick über die ganze Tischlerei hatte. An der Wand stapelten sich die Figuren, und gegenüber befand sich das Geländer, sodass in der Mitte nur ein schmaler Gang blieb. Von dort aus wurden die Schüler*innen der 6c in einen anderen kleinen Raum über der Tischlerei geführt. Darin wurden die Statuen und Skulpturen in Handarbeit hergestellt. Die meisten Sachen bestanden aus Styropor, damit sie leichter sind und nicht so schnell zerbrechen. Die Mitarbeiterinnen schnitzen mit scharfen Messern das Styropor in die richtige Form. Falls etwas schief geht, benutzen sie Bauschaum und füllen die Lücken aus. Dann ging es nach nebenan in die Metallwerkstatt. Dort stand ein großes, käfigartiges Werk. Es sollte ein Teil von einem Turm werden. Der Raum war nicht so groß wie die Tischlerei. An der Wand hing Werkzeug, und am Ende des Raums befand sich ein Tor, damit man die großen Metallteile auch nach draußen bekommt. Danach gingen wir in die Herrenschneiderei, wo die Kostüme in Handarbeit hergestellt werden, und zwar für jeden Schauspieler maßgeschneidert. Im Herrenfundus werden alle alten Männerkostüme aufbewahrt, sogar ein 180 Jahre altes sieht man. Dort heraus und einen Gang weiter entlang kommt man zu einer Tür mit der Aufschrift „Maske“. Dort werden Perücken aus Echthaar von Mensch und Tier hergestellt. Man sieht Frauen, die Perücken mit Mühe und Sorgfalt herstellen. Geht man ein paar Stockwerke höher, kommt man zur Waffenkammer. Dort liegen echte Waffen und Schwerter. Die Schwerter sind aber stumpf und die Waffen können nicht mehr schießen, damit die Schauspieler nicht verletzt werden. Als letztes ging die Klasse ins große Haus. Hier war alles für ein Konzert aufgebaut. Die Schüler*innen durften sich umgucken, und sogar auf die Bühne. Zum Abschluss machte die 6c ein Foto vor einem Riesen-Skelett aus dem Theaterstück „Faust“. Damit das Foto besser aussieht, wurde eine Windmaschine eingesetzt.

Mittags ging die Klasse wieder zurück zur Schule. Im Klassenraum machten manche noch bei einem Theaterquiz mit, denn man konnte Backstage-Karten gewinnen. Die meisten Schüler*innen der 6c fanden die Theaterführung sehr gut.

© Juri, Rieke G., Lieke und Bjarne aus der 6c

Deutschunterricht in Coronazeiten

Leben in Zeiten von Corona:

Die Schüler*innen in der 11d nutzten im Deutschunterricht mit ihrem Lehrer Johannes Klingbeil das schulinterne digitale Forum zu einem intensiven literarischen Austausch. Gedanken, Gefühle und Erlebnisse in der Zeit der Coronakrise wurden in literarischen und poetischen Texten beschrieben und ausgedrückt. Celine hat ihr Ergebnis für die Veröffentlichung auf der Homepage zur Verfügung gestellt: Lest selbst!

Jugend debattiert an der HLS

Am 13. Dezember 2019 wurde an der Helene-Lange-Schule der Wettbewerb „Jugend debattiert“ durchgeführt.

Ca. 40 Schüler*innen haben am Schulwettbewerb teilgenommen. In der Altersgruppe I (Sek I) wurde in drei Runden (Qualifikation, Halbfinale, Finale) über nachfolgende Fragen miteinander debattiert: 

1.   Soll in der Schule ein Fach „ökologisches Verhalten“ eingeführt werden?

2.   Soll an der Helene-Lange-Schule in Jahrgang 8 eine „schülergestaltete Herausforderung“ eine Klassenfahrt ersetzen?“ 

3.   Sollen Innenstädte für große Geländewagen (SUV) gesperrt werden?

Auch für die Oberstufe (Altersgruppe II) wurde ein Wettbewerb organisiert, zwar deutlich kleiner und mit weniger Teilnehmern, aber auch dort wurde eine interessante Finaldebatte zum Thema „Sollen Jugendoffiziere der Bundeswehr auch an unserer Schule für den Dienst in der Bundeswehr werben?“ geführt. Obwohl das Niveau dort höher war, konnten wir aus der SEK I der spannenden Debatte trotzdem super folgen und haben sogar einiges dazu gelernt!

Insgesamt wurde an diesem Tag viel über die Themen diskutiert und in einigen Fällen wurden sogar Kompromisse geschlossen. Im Eifer des Gefechts wurde aber natürlich nicht die Höflichkeit vergessen und so hatten alle viel Spaß! 

Obwohl letzten Endes nur vier Schüler*innen sich für den Regionalwettbewerb qualifiziert haben (Jorina Meyer 9a, Friederike Zaehle 10c, Emma Borghardt Jg. 13 und Arne Beckmann Jg. 13), sind wir alle Gewinner, an dieser Erfahrung teil gehabt zu haben.

 

Endes des Jahres 2020 ist es wieder soweit und wir hoffen auf rege Teilnahme! 

 

Nele Schlüter 

Vorlesewettbewerb im 6. Jahrgang

An unserem inklusiven Vorlesewettbewerb nahm der gesamte 6. Jahrgang teil. Es wurden als erstes in jeder Tischgruppe zwei Schüler*innen ausgewählt, in dem jeder in der Tischgruppe einen kurzen Text vorgelesen hat. Der*die Sieger*in wurde durch Abstimmen gewählt. Teilweise wurde aber auch durch einen Beurteilungsbogen ausgewählt. Manche Klassen haben es aber auch so gemacht, dass erst alle eine Buchvorstellung machen mussten und der*die Lehrer*in wählte dann vier oder sechs Schüler*innen aus der Klasse aus, die dann weiterkamen. 

Die Tischgruppensieger*innen bzw. Klassensieger*innen kamen ins Klassenfinale, in dem man nochmals drei Minuten aus einem selbstgewählten Buch vorlas. Bewertet wurden die Vorlesetechnik und die Interpretation des Textes. Die Klassensieger*innen gingen dann in den Schulentscheid. 

Am 11.12.19 fand das Finale statt, wobei eine Jury, die aus den Deutschlehrer*innen und der Gewinnerin des Schulentscheids im letzten Jahr bestand, den*die Sieger*in auswählte. Dort traten alle Klassensieger*innen gegeneinander an, indem sie je drei Minuten aus einem selbstgewählten Buch und danach zwei Minuten aus einem Fremdtext vorlasen. Das Publikum bildeten Schüler*innen, die von den Finalist*innen ausgewählt wurden. 

Präsentiert wurden zum Beispiel Henning Mankells „Der Hund, der zu einem Stern unterwegs war“ und „Die Duftapotheke“ von Anna Ruhe.

Die Siegerinnen des Vorlesewettbewerbs wurden: 

1. Platz: Frida aus der 6a und Sevda aus der 6b

2. Platz: Rieke aus der 6c und Selda aus der 6d

3. Platz: Annabelle aus der 6d

(Bericht von Mia aus der 6a)

Mitteilungen Jg. 6

Liebe Eltern und Unterstützer*innen des 6. Jahrgangs,

hier finden Sie aktuelle Informationen zum Schulleben aus den sechsten Klassen.

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Alle wichtigen Informationen zum häuslichen Lernen, weiterhin Aufgaben und Kontaktmöglichkeit zum Jahrgangsteam sind im Forum (Moodle) zu finden.

Freundliche Grüße und gute Gesundheit!

das Jahrgangsteam 6

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ENTER-Projekt: Klasse 6c lässt sich durchs Staatstheater führen

(Ein zusammengestellter Bericht aus Texten von Juri, Rieke G., Lieke und Bjarne)

Die Schüler*innen der Klasse 6c besuchten am 2.3.2020 das Oldenburgische Staatstheater. Sinn des Ganzen war eine Führung hinter die Kulissen. Das Hauptgebäude des Staatstheaters beinhaltet das große Haus, das kleine Haus und einen Spielraum. Außerdem steht am Pferdemarkt noch die Exerzierhalle.

Die Klasse lief um 10:35 Uhr los und kam ungefähr eine halbe Stunde später am Eingang des Theaters an. Als sie eintraten, wurden alle Schüler*innen schon von einer Mitarbeiterin des Theaters erwartet. Sie erklärte der Klasse ein bisschen und stellte der 6c ihrer Führerin vor, die den Rundgang hinter die Kulissen leitete. Als erstes wurde die Klasse in einen kleinen Raum geführt, der Spielraum hieß. Wir setzten uns auf die Sitzbänke und durften Fragen stellen. Auf fast jede Frage gab es eine Antwort. Auf der Bühne standen kunstvolle Gebilde und Musikinstrumente. Das Theaterstück, was dort aufgeführt werden sollte, sollte eine musikalische Lichtshow werden. Von da aus gingen wir weiter in die Holzwerkstatt. Dort wurden gerade Wände für eine Aufführung gebaut. Die Decke in der Tischlerei war sehr hoch – das müsste auch so sein, erklärte die Führerin, denn sonst würde man die großen Wände gar nicht bauen können. Die Tischlerei war sehr geräumig und groß, an der Seite war eine Treppe, die nach oben führte. Als alle dort angekommen waren, sagte die Leiterin, dass hier alte Skulpturen und Statuen aus vergangenen Aufführungen aufbewahrt würden. Die Gruppe stand auf einer zehn Meter langen und zwei Meter breiten Balustrade, von der aus man einen Überblick über die ganze Tischlerei hatte. An der Wand stapelten sich die Figuren, und gegenüber befand sich das Geländer, sodass in der Mitte nur ein schmaler Gang blieb. Von dort aus wurden die Schüler*innen der 6c in einen anderen kleinen Raum über der Tischlerei geführt. Darin wurden die Statuen und Skulpturen in Handarbeit hergestellt. Die meisten Sachen bestanden aus Styropor, damit sie leichter sind und nicht so schnell zerbrechen. Die Mitarbeiterinnen schnitzen mit scharfen Messern das Styropor in die richtige Form. Falls etwas schief geht, benutzen sie Bauschaum und füllen die Lücken aus. Dann ging es nach nebenan in die Metallwerkstatt. Dort stand ein großes, käfigartiges Werk. Es sollte ein Teil von einem Turm werden. Der Raum war nicht so groß wie die Tischlerei. An der Wand hing Werkzeug, und am Ende des Raums befand sich ein Tor, damit man die großen Metallteile auch nach draußen bekommt. Danach gingen wir in die Herrenschneiderei, wo die Kostüme in Handarbeit hergestellt werden, und zwar für jeden Schauspieler maßgeschneidert. Im Herrenfundus werden alle alten Männerkostüme aufbewahrt, sogar ein 180 Jahre altes sieht man. Dort heraus und einen Gang weiter entlang kommt man zu einer Tür mit der Aufschrift „Maske“. Dort werden Perücken aus Echthaar von Mensch und Tier hergestellt. Man sieht Frauen, die Perücken mit Mühe und Sorgfalt herstellen. Geht man ein paar Stockwerke höher, kommt man zur Waffenkammer. Dort liegen echte Waffen und Schwerter. Die Schwerter sind aber stumpf und die Waffen können nicht mehr schießen, damit die Schauspieler nicht verletzt werden. Als letztes ging die Klasse ins große Haus. Hier war alles für ein Konzert aufgebaut. Die Schüler*innen durften sich umgucken, und sogar auf die Bühne. Zum Abschluss machte die 6c ein Foto vor einem Riesen-Skelett aus dem Theaterstück „Faust“. Damit das Foto besser aussieht, wurde eine Windmaschine eingesetzt.

Mittags ging die Klasse wieder zurück zur Schule. Im Klassenraum machten manche noch bei einem Theaterquiz mit, denn man konnte Backstage-Karten gewinnen. Die meisten Schüler*innen der 6c fanden die Theaterführung sehr gut.

© Juri, Rieke G., Lieke und Bjarne aus der 6c

 

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Berichte zur Nordseefahrt

(November 2019)

Die Nordseefahrt liegt zwar schon einige Zeit hinter uns, aber trotzdem möchten wir an dieser Stelle einige ausgewählte Berichte von Schüler*innen der 6c präsentieren, die im Deutschunterricht entstanden sind.

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Klassenfahrt des 6. Jahrgangs auf Spiekeroog

Von Bjarne W.

Der 6. Jahrgang fuhr vom 2.9.19 bis zum 6.9.19 auf Klassenfahrt nach Spiekeroog.

Am 2.9.19 traf sich der sechste Jahrgang der Helene-Lange-Schule unter der Autobahnbrücke am Marschweg in Oldenburg. Dort warteten die Busse. Um 8:30 Uhr fuhren sie ab zum Hafen Neuharlingersiel. Die Fahrt dauerte ca. eine Stunde. Als sie da waren, packten die Schüler*innen die Koffer in einen Container, der aufs Schiff verladen wurde. Die Überfahrt dauerte ca. 45 Minuten.

Als sie auf Spiekeroog waren, gingen sie zum Evangelischen Jugendhof. Bevor die Schüler*innen die Zimmer bezogen, aßen sie zu Mittag. Am Nachmittag machten die 6c und die Hälfte der 6d eine Kutterfahrt. Sie sahen Robben und sie fischten mit einem Fischernetz nach Krabben, Schollen usw. Am Dienstag, den 3.9., machte die 6c eine Wattwanderung. Die Schüler*innen sahen Wattwürmer, Krebse und Muscheln. Nach der Wattwanderung gingen ein paar Schüler*innen ins Dorf, um einzukaufen. Am Nachmittag ging die Klasse 6c an den Strand und spielte Spiele. Am Mittwoch, den 4.9., ging ein Teil der 6c an den Strand, um zu baden. Die Gruppe hatte viel Spaß, doch dann verlor der Lehrer seine Brille im Meer, und sie mussten zum Jugendhof zurück. Am Donnerstag war die 6c im Nationalparkhaus. Dort wurde sie in Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe machte ein anderes Projekt, die am Ende vorgestellt wurden. Als die 6c wieder beim Jugendhof war, gab es noch Zeit, um an Schulprojekten zu arbeiten.

Am Freitag, den 6.9., war Abreisetag. Alle packten ihre Koffer, machten ihre Zimmer sauber und packten ihre Koffer in einen Container. Dann hatten alle Schüler*innen noch zwei Stunden Zeit, um ins Dorf zu gehen, bevor die auf die Fähre mussten. Als die in Neuharlingersiel waren, wurden die Koffer in die Busse gepackt. Um 16 Uhr kamen die Busse in Oldenburg an.

 

 

Die Kutterfahrt

Von Juri S.

Bei der Kutterfahrt waren die Klasse 6c und die halbe 6d dabei, außerdem noch Lehrkräfte, zwei Betreuer sowie Kapitän und Steuermann. Wir fuhren am Montag, den 2.9.19, vom Hafen bis zu den Seerobbenbänken über die Nordsee gefahren.

Um 14 Uhr kamen wir auf Spiekeroog am Hafen an, stiegen auf den Kutter und fuhren los. Das Boot war nicht so groß und es war ein bisschen eng. In der Mitte des Bootes stand ein kleines Becken mit Wasser, in dem man Krabben, Fische und einen kleinen Oktopus beobachten konnte. Außerdem wurde ein kleines Fischernetz ins Wasser gelassen. Nach zehn Minuten wurde das Netz vom Fischer wieder hochgeholt, und es waren viele Meerestiere darin.

Am Ende der Fahrt sahen wir Seerobben, die sehr nah am Boot waren. Die Kutterfahrt war ein Projekt der Schule und hat viel Spaß gemacht. Ich habe viel gelernt.

 

 

 

Die Wattwanderung

Von Nardin W. H.

Am Dienstag, den 3.9.19, unternahmen wir, die Klasse 6c, auf Spiekeroog eine Wattwanderung.

Grund für die Wattwanderung war ein Nordseeprojekt an unserer Schule. Zusammen mit unserer Wattführerin Frau Horn liefen wir im Watt. Während unserer Tour konnten wir verschiedene Tiere, die im Watt leben, beobachten. Dazu gehörten Herzmuscheln, Wattwürmer und Krebse. Einige Krebse waren jedoch schon tot.

Nach ca. zwei Stunden endete unsere Tour und wir liefen zurück zur Jugendherberge.

 

 

Müll sammeln auf Spiekeroog

Von Linus T.

Die Klasse 6c war vom 2.9.2019 bis zum 6.9.2019 auf Klassenfahrt, und an einem Nachmittag sammelte eine kleine Gruppe der Schüler Müll am Strand von Spiekeroog.

M., St., D., J., J. und L. sammelten am 5.9.2019 von 11 Uhr bis 12 Uhr Plastikmüll am Strand, um ihn dann in einem Müllsack zu verstauen. Wir wollten der Umwelt etwas Gutes tun, indem wir Müll sammelten.

Am Ende hatten wir den Müllsack voll bis oben gefüllt und so den Strand zumindest etwas gesäubert. Dies erfüllte uns mit Stolz.

 

 

Brillenverlust auf Spiekeroog

Von Frederik N.

Am 4.9.19 nachmittags verlor Herr V. seine Brille im Meer.

Die halbe Klasse 6c war mit Herrn V. in der Nordsee baden. Er wurde von einer hohen Welle überrascht und verlor dabei seine Brille. Die Schüler*innen suchten mit ihm nach der Brille, aber ohne Erfolg. Er musste sich für die letzten zwei Tage der Klassenfahrt noch Kontaktlinsen kaufen.

Als wir wieder in Oldenburg waren, kaufte Herr V. sich eine neue Brille.

 

Projektwoche 2019 - #Veränderung

Politisch, gesellschaftskritisch, kreativ und handwerklich setzten sich Schüler*innen und Lehrer*innen der Helene-Lange-Schule vom 27. Juni bis zum 01. Juli 2019 mit dem #Veränderung in 46 Arbeitsgruppen auseinander. Wir beschäftigten uns u.a. mit politischen Bewegungen, die einen gesellschaftlichen Wandel erreichen wollen, wie der Frauenbewegung, der Bürgerrechtsbewegung in den USA oder der Fridays-For-Future Bewegung.

In dem „Poetry Project“ verfassten Schüler*innen Texte zu Ihren Fluchterfahrungen. Der Wandel verschiedener geschichtlicher Aspekte, wie z.B. die Entwicklung der Mode sowie der Kunstbegriff,  wurde in eigenen künstlerischen Werkern umgesetzt.  Auf satirische Weise setzte sich das Theaterprojekt mit Umweltproblematiken auseinander. Auch brachten die Schüler*innen eine sichtbare Veränderung in die Gestaltung des Schulgeländes ein. Aus Pallettenholz wurden z.B. Kräuterinseln gebaut, Sitzbänke und Tische wurden lackiert und das Fußballfeld neu eingezeichnet.

Diese und viele weitere Projekte wurden zum Abschluss im Rahmen einer großen Präsentation Eltern, Lehrer*innen und Freund*innen unserer Schule vorgestellt.

Wir bedanken uns bei allen für diesen vielfältigen, kreativen und anregenden Austausch.

 

Auch 2018 wurde an unserer Schule wieder am dritten Freitag im November vorgelesen. Der bundesweite Vorlesetag, an dem sich 2018 über 687 000 Teilnehmer*innen beteiligten, wird an der HLS in besonderer Weise begangen: Schüler*innen der Oberstufe lesen den Fünftklässlern unter dem Motto „Die Großen lesen für die Kleinen“ vor. Damit möchten wir das Miteinander unserer Schüler*innen fördern und auch hier verdeutlichen, dass die HLS eine Schule für alle ist. Natürlich soll bei den jungen Zuhörer*innen die Leselust gefördert werden. So belegen Studien, u.a. der „Stiftung Lesen“, dass Kinder es sehr gern haben, wenn ihnen vorgelesen wird, und dass sie sehr davon profitieren, u.a. indem sie dadurch angeregt werden, selbständig zu lesen. Aber auch die Vorleser*innen profitieren: Sie stöbern in ihren Kindheitsleseerfahrungen, erinnern sich an ihre Lieblingsbücher und die damit verbundenen positiven Erfahrungen, die sie nun mit den Kleineren teilen können. Daher verwundert es nicht, dass die Oberstufenschüler*innen auch in diesem Jahr wieder neben Klassikern der Kinderliteratur, wie z.B. von Astrid Lindgren, besonders auch ihre eigenen damaligen Lieblingsbücher, beispielsweise die Harry-Potter-Reihe, zum Vorlesen auswählten. - Mit großem Erfolg, wie die Reaktionen aller Beteiligten beweisen!     

Jugend debattiert- Regionalwettbewerb 2019

Emma fährt nach Hannover! Mia kam ins Finale!

Am 06.02.2019 war es so weit, der Regionalwettbewerb von Jugend debattiert wurde in Oldenburg am GEO ausgetragen. Mehrere Schulen aus Oldenburg und dem Oldenburger Umland waren vertreten. Darunter auch die Liebfrauen-Schule, die schon sehr oft Erfolge verbuchen konnte, und natürlich auch die Helene-Lange-Schule. Die Oberstufe schickte die beiden Debattanten Arne Beckmann (12 HIL) und Emma Borghardt (12 PTR) ins Rennen, für die SEK I haben sich Mia Hörter (9d) und Charlotte Günther (10a) beim Regionalwettbewerb qualifiziert. Theresa Tinneberg aus Jahrgang 13 nahm an unterschiedlichen Debatten als Jurorin teil und auch Herr Kirchner, Herr Klingbeil und Frau Herrmann waren mit von der Partie; zum einen, um zu jurieren, aber auch um die Delegation der HLS zu unterstützen.  

Die erste Streitfrage für die Klassen 11-13 lautete: “Sollen Kommunen für Gärten und Grünflächen eine biodiversitätsfreundliche Gestaltung vorschreiben?” 

Liebe Leserinnen und Leser, kann man damit viel anfangen? Nein? Unsere Debattanten auch nicht wirklich. Doch trotz kurzer Vorbereitungszeit meisterten sie die Debatten mit Bravour. Emma war auf der Pro-Seite sehr überzeugend, gesprächsfähig, aber auch direkt und schlagfertig, sodass sie gemeinsam mit ihrer Partnerin vom Erzgegner LFS die Juroren überzeugte und die Debatte gewann. 

Die Fragestellung der zweiten Debatte lautete: “Sollen mehr fremdsprachige Filme ohne deutsche Synchronisation gezeigt werden?”. Auch hier konnte Emma mit ihrem Partner von der KGS Rastede auf der Contra Seite überzeugen. Nach den beiden Debatten wurde die Platzierung bekannt gegeben. Emma landete auf Platz 2 von 16 und Arne landete ganz knapp auf Platz 5, qualifizierte sich somit also leider nicht für die Finaldebatte. Komischerweise wirkte Herr Klingbeil nach der Bekanntgabe, als hätte er als Juror gegenüber Arne Schuldgefühle… hätte er das knappe Ergebnis verhindern können? Wir werden es nie erfahren. 

Die Finaldebatte bestritt Emma auf der Contra-Seite mit einem Schüler von der LFS. Die Vorbereitung auf die Frage: “Sollen Bürger per Losverfahren zur Mitarbeit im Gemeinderat verpflichtet werden?”, lief dank tatkräftiger Unterstützung von Theresa und Arne sehr gut. Während der finalen Debatte, vor großem Publikum, war es mucksmäuschenstill im Raum und alle folgten gebannt dem Geschehen. Letztendlich konnte Emma erneut die Jury für sich gewinnen und landete auf dem zweiten Platz. Das heißt für uns: auf zum Landesentscheid nach Hannover! Ihr Mitdebattant landete mit seinen guten, ausgefeilten und eigenen Argumenten auf Platz 1. Insider wissen, dass er sich als trojanisches Pferd entpuppte, aber wir wollen mal nicht so sein.

Alle die von der HLS dabei waren, waren sehr stolz auf unsere Delegierten für die Oberstufe und vor allem froh darüber, dass endlich jemand der LFS die Stirn bieten konnte. 

Die Themen der Qualifikationsdebatten der SEK1 lauteten: „Soll das Reparieren von defekten Elektrogeräten Unterrichtsfach werden?“ und: „Sollen grundsätzlich auch Nicht-Pädagogen in der Schule unterrichten?“ Von unserer Schule nahmen Mia Hörter und Charlotte Günther teil. Sie haben gute Argumente eingebracht und sich lebhaft an den Diskussionen beteiligt. Beide haben unsere Schule verdient vertreten.

Durch ihre gute Argumentation überzeugte Mia die Jury und erlangte einen Platz im Finale. Nun ging es um die Streitfrage, ob der öffentliche Busverkehr in unserer Stadt zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf Elektrobetrieb umgestellt werden soll. Alle Teilnehmer/-innen argumentierten stark. In der Aula des GEOs herrschte gespannte Stille als die Jury das Ergebnis verkündete. Leider ist Mia nicht weitergekommen, hat aber einen guten 4. Platz erreicht.

Chantal Aboki (13), Anne Stehno (9d)

 

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