Bericht aus Brasilien

Das ist nun mein letzter Quartalsbericht aus Brasilien...kaum zu glauben, dass ich noch nicht einmal in drei Monaten schon wieder in Deutschland bin. Da die Jahreszeiten hier in Natal umgekehrt zu unseren zuhause sind, hat jetzt der Winter begonnen, wobei sich die Temperatur allerdings nur wenig geändert hat, so dass bei ca. 27°C jetzt die Regenzeit ist. Die letzten Wochen sind wie im Flug vergangen, unter anderem konnte ich im Februar beim brasilianischen Karneval mitfeiern (es war die ganze Woche schulfrei) und ich war Mitte März mit dem rotarischen Tourveranstalter Belo auf einer zweiwöchigen Rundreise durch Südbrasilien, 4 Flugstunden von meinem Wohnort Natal entfernt.
Wir haben die Busreise in Foz do Iguaçu im Bundesstaat Paraná begonnen, wo wir den Iguaçu Nationalpark und die Wasserfälle besuchten, die Gewohnheiten und Kultur der Menschen im Süden kennenlernten und die Grenzen zwischen den Ländern Paraguay, Argentinien und Brasilien überquert haben. Sieben Städte in vier Bundesstaaten haben wir besichtigt, unter anderem Gramado und Canela in Rio Grande do Sul, die sehr europäisch geprägt sind durch deutsche und italienische Einwanderer. Die Tour durch Südbrasilien war sehr anstrengend, teilweise saßen wir wegen der Entfernungen stundenlang im Bus, aber die Sehenswürdigkeiten und Eindrücke waren es wert.
Nun habe ich noch ungefähr fünf Wochen Schule, bevor ich mein letztes Reiseabenteuer hier in Brasilien antreten darf, nämlich zwei Wochen Amazonasreise im Mai. Dann starten wir von Manaus (4600 km westl. von Natal) aus. Dort lernen wir über das Ökosystem Amazonas, sowie die Flora und Fauna des Regenwaldes und die Kultur der Ureinwohner. Leider bin ich letzte Woche Opfer eines Straßeraubs geworden und mein Handy wurde mir von einem Motorradfahrer entrissen während ich telefoniert hatte. Die Polizei kann nicht helfen, Überfälle gehören hier zum Tagesgeschehen. Mir ist zum Glück nichts passiert, aber der Schreck war doch für alle heftig.

Ich hoffe, ihr hattet schöne Osterferien. Zum Sommerferienanfang bin ich dann wieder in Oldenburg.

Eine langjährige Partnerschaft am Beginn einer weiteren Etappe:

Lehrerinnen und Lehrer der Sanctor High School und der Willow Acadamy aus Port Elizabeth in Südafrika besuchen in der Zeit vom 24. März bis zum 15. April die Helene-Lange-Schule. Mitglieder des Vereins "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" sowie zahlreiche engagierte Kolleginnen und Kollegen bereiten unseren Gästen drei unvergessliche Wochen in Oldenburg. Für die Meisten ist es der erste Besuch in Deutschland überhaupt. Mit einer herzlichen Begrüßung am Flughafen Frankfurt, Ausflügen in unsere unmittelbare Umgebung, einer stadtgeschichtlichen Führung und einem zweitägigen Aufenthalt in Groningen stimmte sich die Gruppe auf das Hauptziel des Besuches ein - die Erarbeitung eines Projektthemas als Grundlage für die Kooperation in den nächsten drei Jahren. Wenn die Schule am 4. April beginnt, werden viele Kolleginnen und Kollegen ihre Klassenzimmer öffnen und unseren Gästen einen Einblick in das Lernen an unserer Schule ermöglichen. Neben diesen zahlreichen Hospitationsmöglichkeiten und persönlichen Kontakten wollen wir durch einen Besuch der Universität Oldenburg ermöglichen, dass sich dort langfristige Beziehungen auf dem Gebiet der Lehrerbildung entwickeln. 

PS: Freunde und Unterstützer unseres Südafrikaprojektes laden wir ein, Mitglied im Verein "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" zu werden.

Fremdsprachenzertifikat DELE

Wir gratulieren Greta, Tomma, Luisa und Hanne aus dem 13. Jahrgang ganz herzlich zum Bestehen des spanischen Fremdsprachenzertifikats DELE (Niveau B1)! Vergangenes Schuljahr bereiteten sich die vier Schülerinnen zunächst mit Frau Müller und dann mit Frau Köhler im Rahmen des DELE-Mittagsclubs auf das Fremdsprachenzertifikat vor. Im Frühjahr 2017 traten sie zu den Prüfungen an und dann hieß es… warten. Nach etlichen Monaten dann die erfreuliche Nachricht über das Bestehen der Prüfung. Aber ganz ehrlich: Wir hatten nie Zweifel, dass ihr das schafft!

Wer ebenfalls Lust hat, sich auf ein Fremdsprachenzertifikat vorzubereiten, kann dies gern jederzeit in einem der Mittagsclubs tun. Ob nun für Spanisch, Französisch oder Englisch. Und natürlich auch nicht ausschließlich für angehende AbiturientInnen. Für jedes Diplom können unterschiedliche Niveaus angestrebt werden.

Adiós Oldenburg. Hola Dénia.

Vom 15.01. bis zum 22.01.18 fand der erste Teil des diesjährigen Austauschs des 10. Jahrgangs der HLS und der spanischen Partnerschule der IES Chabàs in Dénia statt. Am 15.01.flogen wir mit Frau Müller und Frau Lang aus dem winterlichen Oldenburg ins frühsommerliche Dénia. Unsere Aufregung vor dem Flug von Bremen nach Alicante war groß und die Spannung, auch auf unsere Austauschpartner, wurde während der Reise immer größer. Als wir spät abends in Alicante landeten, wurden wir herzlich von unseren spanischen Austauschpartnern und den spanischen Deutschlehrern empfangen und fuhren anschließend alle gemeinsam zur Schule nach Dénia, wo unsere Gasteltern uns ebenso herzlich empfingen und zu sich nach Hause brachten.  Während des ganzen Austauschs hatten wir eine unvergessliche Zeit. Wir besuchten den Unterricht der Schule und unternahmen bei tollem Wetter und Temperaturen von über 20 Grad mit den dortigen Lehrerinnen Marisa, Hannah und Nuria anschließend viele Sachen, wie z.B. eine Stadtführung durch die historische Altstadt und die Burg von Dénia und auch einen Tagesausflug nach Valencia, wo wir dessen Altstadt, die berühmte Ciudad de las Artes y de las Ciencias und den Meerestierpark L'Oceanogràfic besuchten.  Ebenfalls unternahmen wir eine Wanderung zu einer Höhle am Meer und probierten in der Schule diverse Köstlichkeiten, wie spanische croquetas, aceitunas und auch eine paella valenciana.  Mit unseren Austauschpartnern unternahmen wir auch nach dem Programm mit der Schule gemeinsam viele Freizeitaktivitäten. Die Gastfamilien waren alle sehr herzlich und freundlich und unternahmen mit uns am Wochenende z.T. weitere Ausflüge.  Der Abschied am 22.01.18 fiel uns allen schwer und es wurden auch ein paar Tränen vergossen. Seit unsere Ankunft in Oldenburg freuen wir uns nun auf die Ankunft der Spanier am 5.02. in Oldenburg und hoffen auf eine ebenso tolle Woche mit unseren spanischen Gästen hier in Deutschland.

von Diana Baumann von der HLS

Bericht aus Brasilien

Das Weihnachtsfest und die Silvesternacht habe ich ganz untraditionell in dem Strandhaus von meinen Gast-Großeltern verbracht. Nach zwei Monaten Sommerferien hatte ich heute schließlich meinen ersten Schultag. An das frühe Aufstehen muss ich mich erst wieder gewöhnen, denn die Schule beginnt um 7°° Uhr. Heute morgen haben wir uns alle gemeinsam in der großen Turnhalle versammelt, wo wir der Schuldirektorin bei einer Rede zugehört haben. Da ich eine katholische Schule besuche, wurde anschließend zu Kirchenliedern gesungen und getanzt.
Da ich meine Gastfamilie Anfang des Jahres gewechselt habe, ist der Weg zur Schule deutlich länger als zuvor. Dafür ist der Weg zum Strand umso kürzer und deswegen gehen meine Freunde und ich zur Zeit jeden Tag im Meer baden, und wir genießen die brasilianische Sonne im Januar.
Die portugisische Sprache behersche ich nun außerordentlich gut. Ich bemerke wie ich mich Tag steigere, weshalb ich immer besser verstehe und mich ausdrücken kann. Mit meinen Freunden aus Deutschland habe ich immer noch regelmäßig Kontakt. Obwohl ich Deutschland manchmal sehr vermisse, freue ich mich sehr, diese großartige Chance nutzen zu können, in diesem Land die Sprache und die Kultur kennenzulernen. Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr übersteht den deutschen Winter.

Até depois! Euer Erik

Not guilty!

Der Roman „To Kill a Mockingbird“, auf Deutsch „Wer die Nachtigall stört“, war in den letzten Wochen Thema im Englischunterricht des 13. Jahrgangs.

Der Leistungskurs von Herrn Kühne hat sich dazu entschieden mehr über das Thema erfahren zu wollen und hat am 27.11.2017 eine Videokonferenz mit dem Richter Timm Alpen geführt.

Der Beruf als Richter, der (Berufs-)weg bis dahin und natürlich auch der Gerichtsprozess in der Lektüre waren Hauptgesprächsthemen am Montagmorgen. Insbesondere interessiert hat uns seine Ansicht auf den Verlauf des Gerichtsprozesses der Lektüre, die in den 1930er Jahren in den USA angesiedelt ist. Seiner Meinung nach würde ein solcher Fall nach deutschem Rechtsverständnis nicht vor Gericht kommen, sondern würde bereits in den Ermittlungen eingestellt werden, da die Indizien widersprüchlich seien. Im Roman wurde der Angeklagte durch die Geschworenen zum Tode verurteilt, da sie vor allem durch Vorurteile beeinflusst waren.

Unser Kurs konnte also viele neue Eindrücke gewinnen und dankt Herrn Alpen für die Möglichkeit des Gespräches und sein Engagement.

Pauline, Andrea und Anita

 

Nachrichten aus Chile

Liebe Leserinnen und Leser,

wir, Jakob, Niklas, Linus und Carlotta aus dem elften Jahrgang wollen Ihnen und Euch in diesem Bericht etwas über unseren Austausch in Chile erzählen. Der Schüleraustausch geht drei Monate und findet mit einer deutschen Privatschule aus Viña del Mar statt. In dieser Zeit wohnen wir bei Gastfamilien und gehen gemeinsam mit unseren Austauschschülern zur Schule.

Bericht über die OLMUN 2017

19 Schülerinnen und ein Schüler vertreten die Helene-Lange Schule auf der diesjährigen OLMUN (Oldenburg Model United Nations), die vom 30.5. – 2.6. in Oldenburg stattfindet. Unsere SchülerInnen sind in diesem Planspiel die Delegierten von Malawi, Mali, Monaco, Nicaragua, Samoa und San Marino. Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa und Übersee simulieren eine Generalversammlung der Vereinten Nationen, die unter dem Motto “New Challenges, New Opportunities – Our World in Upheaval“ steht. Hierbei wird ein breiter Strauß von Themen behandelt: es geht u.a. um die Bedrohung durch chemische und biologische Waffen, um nachhaltige Stadtentwicklung, um die Verbesserung der Situation indigener Völker, um die Folgen der Gentechnologie für die Ernährung weltweit und die Rolle von Frauen bei inklusivem Wirtschaftswachstum. Erstmalig hat eine Schülerin unserer Schule den Vorsitz in einem Komitee: Anita Kluck aus dem 12. Jahrgang leitet das “First Committee of the General Assembly“. Die SchülerInnen diskutieren in der Konferenzsprache Englisch noch bis Freitag und haben abends in einem interessanten Rahmenprogramm die Möglichkeit, zu neuen und spannenden Begegnungen zu kommen.

Gegenbesuch der Spanier aus Denia

Vom 20.03.2017 bis zum 28.03.2017 fand an der Helene-Lange-Schule der Gegenbesuch aus Dénia, Spanien, statt. Die Austauschschüler sollten am Montag Abend in Bremen landen, um dann gemeinsam mit ihren Austauschpartnern mit dem Bus nach Oldenburg zu fahren und dann dort in die Familien zu gehen.

Ein Montagmorgen mit Shakespeare

Am Montag, den 27. März 2017 bekamen zwei Englischkurse des zwölften Jahrgangs die Möglichkeit, mit einem britischen Muttersprachler einen Workshop über Shakespeare durchzuführen. Der englische Schauspieler und Regisseur Christian Flint begeisterte dabei besonders mit seinem Enthusiasmus über den berühmt-berüchtigten William Shakespeare und brachte uns Schülern durch seine lustige und lockere Art das Stück „Romeo und Julia“ ein bisschen näher.

Zunächst erzählte uns Christian viel über den geschichtlichen Hintergrund und die Ursprünge des Theaters. Danach machten wir kleine Schauspielübungen, um uns von der Montagmorgen-Müdigkeit zu befreien. Besonders viel gelacht haben wir bei einem Rap-Spiel, wobei wir spontan englische Reime formen sollten. Nach anfänglichen Schüchternheiten kamen einige aus sich selbst heraus, was wir vermutlich der familiären Stimmung zu verdanken hatten. Zu guter Letzt begannen wir kleine Szenen aus der Originalversion des Stücks zu lesen und Christian erklärte uns Wörter, die besonders schwierig zu übersetzen waren.

Leider blieb uns dann nicht mehr genug Zeit, um die Szenen einzuüben, denn die zwei Stunden gingen schneller vorüber, als wir zu Beginn erwartet hatten. Obwohl einige Schüler darüber etwas enttäuscht waren, gingen die meisten von uns mit dem Gefühl aus dem Raum, mit Spaß und Freude etwas gelernt zu haben und viele wünschen sich für die Zukunft weitere solcher Veranstaltungen.

Vielen Dank also Christian, dass Du bei uns warst und bei dem Förderverein möchten wir uns gerne für die finanzielle Unterstützung bedanken. Dank Euch wurde unser Montagmorgen ein ganzes Stück bunter!

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