Oldenburg dreht ab - die HLS ist wieder dabei

Bereits zum vierten Mal nahm die Helene-Lange-Schule mit ca. 30 weiteren Oldenburger Schulen am Aktionstag „Oldenburg dreht ab“ teil:

Wie jedes Jahr blieben das Gebäude und die Pausenhalle zu Schulbeginn abgedunkelt, nur einige Kerzen und Solarlampen leuchteten den Weg in die meist dunklen Klassenräume. Das stimmte die Kinder ein auf das heutige Thema, bei dem sich die Schüler*innen mit Themen zum Fairen Handel und allgemein zum ressourcenschonenden Lebensstil beschäftigten. Die Globale Perspektive bei Fairem Handel nahm vor allem der 6. Jahrgang in den Blick, dessen Schülerinnen und Schüler sich den ganzen Tag im Schokoladenprojekt mit dem Thema der Kakao- und Schokoladenherstellung beschäftigten. Dabei wurde die Klasse 6B auch vom Oberbürgermeister Jürgen Krogmann besucht, der die Schirmherrschaft über den Aktionstag übernommen hatte. Erfahren konnte er hier etwas über die Arbeitsbedingungen der Kinder und Erwachsenen in einem Kakaodorf in der Elfenbeinküste. Andere Klassen erforschten ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck oder erlebten mittels einer begehbaren Landkarte die weltweiten Ungerechtigkeiten der Verteilung von Ressourcen, Energie, Reichtum und Beitrag zum Klimawandel.

Der große Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen sowie das Hausmeisterteam, die mitgeholfen haben, dass wir an diesem Tag ein kreatives und lebendiges Zeichen setzen konnten für den Klimaschutz und einen fairen Lebensstil. Zusätzlich bedeuten unsere Bemühungen bares Geld für die Schule, denn für das Jahr 2016 erwarten wir wieder eine Ausschüttung von über 4000 Euro aus dem „abgedreht?!-Projekt“.

Der Religionskurs des 10.Jahrgangs hat eine Ausstellung zum Thema Globale (Un-) Gerechtigkeit ausgearbeitet. 

25000 Euro für Kobanê - ein großer Erfolg

Für die große Beteiligung und Unterstützung, den tollen Einsatz beim Lauf und die Mitarbeit in der Vorbereitung und Durchführung allen beteiligten Schüler*innen, Lehrer*innen, der Schulleitung, den Eltern, Sponsoren und allen weiteren Unterstützer*innen ein großes Dankeschön. 

Projektfahrt nach Spiekeroog

Impressionen von der Studienfahrt des 6. Jahrganges nach Spiekeroog, die erneut im Rahmen des Wattenmeerprojektes organisiert wurde.

Juniorwahl 2017 im 9. Jahrgang

Eine phänomenale Wahlbeteiligung von über 91%, leidenschaftliche Debatten noch im Wahllokal  über die „richtige“ Wahl, eine engagierte Presse, die unparteiisch, aber provokativ das Wahlvolk auf sein Wahlverhalten befragt, und informierte Wählerinnen und Wähler, die wissen warum sie welcher Partei ihre Stimme geben. So sieht lebendige Demokratie aus!

Der 3. Spendenlauf der Helene -Lange-Schule und der Oberschule Eversten am 5. September 2017 für den Wiederaufbau von Schulen in Nordsyrien/Rojava war wieder ein großer Erfolg. In diesem Jahr freut uns besonders, dass wir 180 Schüler*innen der IGS Flötenteich begrüßen durften, sodass insgesamt fast 1600 Schüler*innen starteten. 

Handy-Sammelaktion

Die Klimabotschafter des 8. Jahrgangs werden Boxen aufstellen, in die man Handys, die nicht mehr funktionstüchtig sind oder die nicht mehr gebraucht werden, rein legen kann. Vom 15.05.17 bis zum 09.06.17 kann man die Handys zu den Boxen bringen. Eine der Boxen wird im Lehrerzimmer im Erdgeschoss stehen und die andere in Helenes Shop. Der Erlös des Recyclings spendet die Firma an die Deutsche Umwelthilfe e.V. Also: Alte Handys raus aus der Schublade, Ressourcen sparen und Gutes tun für die Menschen und die Umwelt.

In der Zeit vom 29.05.17 bis zum 02.06.17 werden die Klimabotschafter einen Infostand in der Nähe vom Helenes Shop haben. Dort wird ein Film über das umweltschädliche und lebensgefährliche Recyceln von Handys in Afrika und Asien gezeigt, die Schüler und Lehrer werden noch weiter informiert und es werden fleißig weiter Handys gesammelt. Die Handys werden von unserer Schule erst einmal an Telekom weiter gegeben. Doch Telekom behält diese nicht lange, sondern verschickt die Handys zu einer Firma, die erst einmal alle Daten löscht und dann  die Handys umweltgerecht in Deutschland recycelt. Dabei werden die wertvollen Metalle gewonnen und können wieder verwendet werden. Somit müssen weniger Ressourcen neu gewonnen werden für die Produktion neuer Handys.

Wiedersehen in Port Elizabeth

Drei erlebnisreiche und aufregende Wochen liegen nun hinter den 15 Schülerinnen und Schülern, die am Wochenende zusammen mit Frau Pech, Frau Wittkopp und Herrn Jauernik  aus Port Elizabeth, Südafrika heimkehrten.

Die Mitglieder der Projektgruppe „Partnerschaft schafft Energie – partnership creates power“ schlossen mit ihrem Besuch bei der Sanctor Highschool und der Willow Acadamy ein dreijähriges intensives Austauschprojekt erfolgreich ab, das vom ENSA-Programm des Bundesministeriums für  Entwicklung und Zusammenarbeit gefördert wurde.

Nach der Landung in Kapstadt, dem Besuch der Gedenkstätte Robben Island und einem Blick vom Tafelberg brach die Delegation der HLS mit dem Bus in Richtung des Tsitsikamma Nationalparks auf, um dort mit ihren südafrikanischen Freunden einige gemeinsame Tage zu verbringen.

Neben Exkursionen zur Nelson Mandela Metropolian University und in den Addo Elephant Park waren der Workshop zum Bau der Solarlampen,  die Präsentationen unserer Schülerinnen und Schüler vor südafrikanischen Klassen und der Besuch beim Bürgermeister der Stadt Port Elizabeth absolute Höhepunkte der  Reise.

Aufgrund der überwältigenden, positiven Resonanz des Austauschprojektes wurde mit den Schulleitungen der Sanctor Highschool und der Willow Acadamy vereinbart, dass das Projekt im nächsten Jahr mit dem Besuch einer Lehrerdelegation beider Schulen in Oldenburg  fortgesetzt wird.

Das Lehrerteam organisiert in diesem Schuljahr Veranstaltungen zur Auswertung und Evaluation dieser  Austauschbegegnung, wozu wir die Schulöffentlichkeit herzlich einladen. Vorab empfehlen wir den Artikel des PE Harald über unser Projekt

Anfang Februar bekam die HLS eine Anfrage, ob Interesse an einem Besuch des US-Generalkonsuls bestünde. Herr Yoneoka habe eine großes Interesse an einem Austausch mit jungen Menschen und würde sich darüber freuen, den Schülern Rede und Antwort stehen zu können. Eine einmalige Gelegenheit, die wahrgenommen werden musste!

Am 16.02. kam Herr Yoneoka dann an die HLS und stellte OberstufenschülerInnen den Beruf eines Diplomaten vor. Dabei ging er auf seinen persönlichen Werdegang und seine Tätigkeiten auf vier Kontinenten ein. Für ihn sei kein Tag wie der andere und dies fasziniere ihn noch heute, 20 Jahre nach seinem Berufseinstieg.

Beeindruckend zu erfahren war für die SchülerInnen, dass sich in seinem Bewerbungsjahr 24.000 Bewerber auf ca. 300 Jobs beworben hatten. Die Grundvoraussetzung, um in den USA Diplomat werden zu können, sind denkbar einfach: man muss 18 Jahre alt, US-Bürger und dazu bereit sein, in der ganzen Welt eingesetzt zu werden. Darüber hinaus gibt es einige Studienrichtungen, die vorteilhaft im Berufsalltag sind und helfen, die umfassenden Prüfungen zu bestehen, um einen der raren Anstellungen zu erhalten: Wirtschaft, Politik oder Geschichte.

Von den anwesenden Schülerinnen und Schülern sowie den Kolleginnen und Kollegen wurde der Besuch als motivierend, inspirierend und humorvoll empfunden. Die authentische Art von Herrn Yoneoka sorgte auch bei den ernsteren Themen für eine Auflockerung: ob es nun um die Gesundheitspolitik, Bildung, Präsident Trump oder die weiteren aktuellen Entwicklungen in den USA ging, es gab stets einen regen Austausch und ein gebannt zuhörendes Publikum.

Der eineinhalb Stunden währende Besuch war kurzweilig und sollte unbedingt wiederholt werden. Herr Yoneoka signalisierte bereits im Nachgang seines Besuchs, dass er an einem fortwährenden Kontakt interessiert sei.

Kurs EN602 & J.A. Kühne

Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" haben sich am Freitag und Samstag zusammen mit den betreuenden Lehrpersonen unter Leitung von zwei ENSA-Seminarleiterinnen auf die bevorstehende Begegnung mit ihren südafrikanischen Freunden im April vorbereitet. Ein gemeinsamer Elternabend stimmte die Schülerinnen und Schüler auf zwei intensive Arbeitstage ein, in deren Verlauf sie sich vertieft mit der südafrikanischen Geschichte beschäftigten, englischsprachige Präsentationen ausarbeiteten und einübten, sowie Strategien und Lösungsmöglichkeiten zur Bewältigung sensibler Situationen diskutierten. Mit der geplanten Auslandsreise vom 1. April bis zum 23. April und einem intensiven Programm, das unsere südafrikanischen Partnerschulen organisieren, wird ein weiterer Zyklus unseres Projektes seinen Abschluss finden.

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