In klassenübergreifenden Gruppen setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen stoffgebundenen Süchten auseinander. Sie nahmen die Gelegenheit wahr, in persönlichen Begegnungen mit Betroffenen aus erster Hand zu erfahren, wie leicht man durch abhängigmachende Substanzen die Kontrolle über sein Leben verlieren kann. Abschließend präsentierten die Gruppen ihre Eindrücke dem Jahrgang in Spielszenen, Standbildern und Vorträgen.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Gästen, die bereitwillig und offen ihre Erfahrungen mit den Schülern geteilt haben und deutlich machten, dass Betroffenen viele Hilfsangebote zur Verfügung stehen. Denn gerade die Begegnung mit Betroffenen hinterlässt bei den Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck und gibt eventuell Hilfestellung für die Zukunft.

Unser Auftritt beim CSD 2018

Am 16.06.2018 haben viele Oldenburger Schulen, darunter vor allem auch die Helene-Lange Schule, unter dem Namen des Stadtschülerrates (SSR) Oldenburg am CSD teilgenommen. Mit großer Beteiligung standen die Schulen engagiert für eine vielfältige und tolerante Gesellschaft und für den Respekt gegenüber allen Menschen ein. Hierbei wurde ein farbenfroher und gelungener Auftritt inszeniert! Mit bunt-dekoriertem LKW, lauter Anlage mit guter Musik und eine motivierte, große Fußtruppe.

In der Organisation gab es von Seiten des Stadtschülerrates leider einige Schwierigkeiten, die größtenteils nicht klar an die teilnehmenden Schulen kommuniziert wurden.
Trotz diesen erschwerten Bedingungen ist es der Helene-Lange-Schule hervorragend gelungen, den LKW mit einer Anlage auszustatten und den Wagen mit selbst gestalteten Bannern, Regenbogenfahnen, Luftballons und anderen Deko-Artikeln zu schmücken. 

Der Auftritt wurde somit zu einem riesigen Erfolg, nicht zuletzt aufgrund der wunderbaren und großen Fußgruppe, die sich dem LKW anschloss. Unser Dank gilt all denen, die sich an der Demonstration beteiligt haben! Insbesondere hervorheben möchten wir jedoch das Engagement des Organisationsteams, der Verantwortlichen für den LKW und all den Personen, die uns als Radengel tatkräftig unterstützt haben! Wir hoffen im nächsten Jahr neben der IGS Kreyenbrück, der IGS Flötenteich und der Graf-Anton-Günther-Schuleauch noch mit mehr Oldenburger Schulen am CSD teilnehmen zu können! Termin schon vormerken: 15.06.2019!

Bericht über die OLMUN 2018

12 Schülerinnen und Schüler vertreten die Helene-Lange Schule auf der diesjährigen OLMUN (Oldenburg Model United Nations), die vom 12. – 15.6. in Oldenburg stattfindet. Unsere SchülerInnen sind in diesem Planspiel die Delegierten von Haiti, Eritrea und der Elfenbeinküste. Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa und Übersee simulieren eine Generalversammlung der Vereinten Nationen, die unter dem Motto “Shared History, Shared Challenges, Shared Future“ steht. Hierbei wird ein breiter Strauß von Themen behandelt: es geht u.a. um die Entwicklung von Maßnahmen gegen den Cyberkrieg, um die Bekämpfung des Organhandels und des Drogenhandels, um die Unterstützung von Nationen, die durch Naturkatastrophen betroffen sind und um die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bergarbeitern. Unsere Abiturientin Anita Kluck ist in diesem Jahr die Vizepräsidentin der OLMUN. Stefan Gottschalk aus dem 12. Jahrgang ist Mitglied im exklusiven Sicherheitsrat. Die SchülerInnen diskutieren in der Konferenzsprache Englisch noch bis Freitag und haben abends in einem interessanten Rahmenprogramm die Möglichkeit, zu neuen und spannenden Begegnungen zu kommen.

Die Schülerfirma "Newcomer" verfasst regemäßig Beiträge für das Handelsblatt "Newcomer".

In der Ausgabe 49 mit Beiträgen von Freia und Amelie.

CSD 2018 - am Samstag den 16. Juni 2018 um 12:30 auf dem Schlossplatz: Der CSD ist ein Fest- Gedenk- und Demonstrationstag für Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender und weitere sexuelle Minderheiten. An diesem Tag wird sowohl gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, als auch für die Rechte der Minderheiten eingestanden. Die Helene-Lange-Schule ruft zur gemeinsamen Teilnahme mit anderen Oldenburger Schulen, sowie dem Stadtschülerrat, auf. Zeig Einsatz für Toleranz! Und sei am Samstag den 16. Juni 2018 um 12:30 auf dem Schlossplatz. (Öffne eine Karte für die genaue Lage des Treffpunktes.)

Projekttage in Jahrgang 5

„Wir in Raum und Zeit“ - dies war das Oberthema der Projekttage, zu dem die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs in den drei Tagen nach Pfingsten in 8 Projektgruppen gearbeitet haben. Das Thema war bewusst offen formuliert, damit sich die Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Projektgruppen mit eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen konnten. Die Lehrkräfte haben in der Projektankündigung mögliche thematische Handlungsfelder formuliert. Diese kamen aus den Bereichen Kunst, Musik, Bewegung und Tanz, Essen und der Oldenburger Stadtgeschichte. Die Schülerinnen und Schüler wählten dann drei Angebote und wurden schließlich einer Gruppe zugewiesen. So konnten alle Beteiligten in drei Tagen klassenübergreifend und bei bestem Wetter miteinander in vielfältiger Art und Weise in andere Zeiten und Räume eintauchen. Strahlende Gesichter in diesen Tagen verrieten etwas über die Stimmung in den Gruppen. Ein paar Bilder geben erste Eindrücke.

In einer feierlichen Veranstaltung wurde am Freitag, 18.05.2018 im PFL das gemeinsame Projekt der OBS Eversten und der Helene-Lange Schule „Jiyana nû – Neues Leben - Solidarität macht Schule", ein Bildungs- und Schulpartnerschaftsprojekt mit Nordsyrien/Rojava mit dem von Werkstatt Zukunft ausgeschriebenen Oldenburger Zukunftspreis 2018 ausgezeichnet.
Die Jury der “Werkstatt Zukunft”, die mit dem Oldenburger Zukunftspreis vorbildliche Projekte von Schulen in Oldenburg und den Landkreisen Ammerland, Oldenburg und Wesermarsch auszeichnet, würdigt damit das Engagement der Schülerinnen und Schüler, die sich über mehrere Jahre mit der Situation in Rojava (Syrien) und dem Wiederaufbau von zwei Schulen beschäftigt haben. Allein durch die bisher drei durchgeführten Spendenläufe der beiden Schulen konnten bislang etwa 63 000 € an die syrischen Partnerschulen übergeben werden.
Im Rahmen der Veranstaltung erläuterten die Schülerinnen und Schüler der AG “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” beider Schulen ihre bisherigen Schritte und Aktionen ihres Engagements, von der ersten Kleiderspendenaktion für yezidische Flüchtlinge 2014 bis hin zur Vereinbarung einer Schulpartnerschaft 2017. 
Christian Katz (ehem. Lehrkraft der HLS) würdigte die Arbeit der Schülerinnen und Schüler und hob hervor, dass diese Initiative wohl die einzige in Europa ist, in der sich Schülergruppen selbstständig engagieren, damit Schüler in einem anderen Teil der Welt zur Schule gehen können.
Die beiden Vertreter der Schulleitungen, Herr Denker (stellvertr. Schulleiter der OBS Eversten) und Frau Sczesny (didaktische Leiterin der HLS) bedankten sich bei allen Lehrkräften – insbesondere den beiden Leitern der AG “Schule ohne Rassismus” Birgit Zwikirsch (OBS Eversten) und Christian Katz (HLS)-, die dieses Projekt zu jeder Zeit voll unterstützt haben. Sie betonten, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur viel für die Schulen in Kobane, sondern auch innerhalb ihrer eigenen Schulen viel bewirkt haben.
Nachdem es im September 2017 aus bürokratischen Gründen nicht möglich war, dass Vertreter der syrischen Schulen nach Deutschland kommen durften, obwohl auch eine offizielle Einladung eines Bundestagsabgeordneten vorlag, reisen am Samstag, 19.05.2018 Herr Katz und Frau Zwikirsch mit einer Kollegin aus München nach Kobane und in die Region Royava. Sie werden dann das erste Mal persönlich mit den syrischen Lehrkräften zusammentreffen und sicherlich viele Eindrücke und Erfahrungen über die derzeitige Lage in Kobane mit nach Oldenburg bringen. Im Gepäck haben sie Grußworte der beiden Schulleitungen, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und des Oldenburger Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann.

Eine langjährige Partnerschaft am Beginn einer weiteren Etappe:

Lehrerinnen und Lehrer der Sanctor High School und der Willow Acadamy aus Port Elizabeth in Südafrika besuchen in der Zeit vom 24. März bis zum 15. April die Helene-Lange-Schule. Mitglieder des Vereins "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" sowie zahlreiche engagierte Kolleginnen und Kollegen bereiten unseren Gästen drei unvergessliche Wochen in Oldenburg. Für die Meisten ist es der erste Besuch in Deutschland überhaupt. Mit einer herzlichen Begrüßung am Flughafen Frankfurt, Ausflügen in unsere unmittelbare Umgebung, einer stadtgeschichtlichen Führung und einem zweitägigen Aufenthalt in Groningen stimmte sich die Gruppe auf das Hauptziel des Besuches ein - die Erarbeitung eines Projektthemas als Grundlage für die Kooperation in den nächsten drei Jahren. Wenn die Schule am 4. April beginnt, werden viele Kolleginnen und Kollegen ihre Klassenzimmer öffnen und unseren Gästen einen Einblick in das Lernen an unserer Schule ermöglichen. Neben diesen zahlreichen Hospitationsmöglichkeiten und persönlichen Kontakten wollen wir durch einen Besuch der Universität Oldenburg ermöglichen, dass sich dort langfristige Beziehungen auf dem Gebiet der Lehrerbildung entwickeln. 

PS: Freunde und Unterstützer unseres Südafrikaprojektes laden wir ein, Mitglied im Verein "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" zu werden.

Die Klimabotschafter*innen der Jahrgänge 5-11 besuchten das Klimahaus und erkundeten anhand einer Reise entlang des 8. Längengrades die verschiedenen Klimazonen. Sie erfuhren, wie sich der Klimawandel in den Ländern dort bemerkbar macht und wie die Menschen mit dem Klimawandel umgehen müssen.

Bericht aus Brasilien

Das Weihnachtsfest und die Silvesternacht habe ich ganz untraditionell in dem Strandhaus von meinen Gast-Großeltern verbracht. Nach zwei Monaten Sommerferien hatte ich heute schließlich meinen ersten Schultag. An das frühe Aufstehen muss ich mich erst wieder gewöhnen, denn die Schule beginnt um 7°° Uhr. Heute morgen haben wir uns alle gemeinsam in der großen Turnhalle versammelt, wo wir der Schuldirektorin bei einer Rede zugehört haben. Da ich eine katholische Schule besuche, wurde anschließend zu Kirchenliedern gesungen und getanzt.
Da ich meine Gastfamilie Anfang des Jahres gewechselt habe, ist der Weg zur Schule deutlich länger als zuvor. Dafür ist der Weg zum Strand umso kürzer und deswegen gehen meine Freunde und ich zur Zeit jeden Tag im Meer baden, und wir genießen die brasilianische Sonne im Januar.
Die portugisische Sprache behersche ich nun außerordentlich gut. Ich bemerke wie ich mich Tag steigere, weshalb ich immer besser verstehe und mich ausdrücken kann. Mit meinen Freunden aus Deutschland habe ich immer noch regelmäßig Kontakt. Obwohl ich Deutschland manchmal sehr vermisse, freue ich mich sehr, diese großartige Chance nutzen zu können, in diesem Land die Sprache und die Kultur kennenzulernen. Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr übersteht den deutschen Winter.

Até depois! Euer Erik

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