Mit bewegenden Abschiedsreden, einem üppigen Buffet und ausgelassenem Tanz wurden unsere südafrikanischen Gäste von der Sanctor High School und der Willow Academy in Port Elizabeth, Südafrika am Donnerstag, 28.3. von allen Teilnehmenden und Unterstützern der Austauschbegegnung herzlich verabschiedet. Zweieinhalb ereignisreiche Wochen gekennzeichnet durch intensive Arbeit am Gartenthema, gemeinsame Workshops, Unterrichtsbesuche und Exkursionen formten aus beiden Gruppen eine vertrauensvolle Gemeinschaft. Nun beginnt die letzte Etappe des auf drei Jahre angelegten Projektzyklus unser drei Partnerschulen zum Thema "Seeding is Feeding", der im Juni 2020 mit einem geplanten Gegenbesuch von Schülerinnen und Schülern in Port Elizabeth seinen Abschluss finden soll.

Zu dem außerordentlichen Erfolg dieser durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ geförderten Austauschbegegnung haben erneut viele unterstützende und helfende Hände beigetragen. Einen herzlichen Dank an alle Familien für die liebevolle Unterbringung und Versorgung der Gäste, an Novy Blignaut, Wesley Blignaut, Kelly Abrahams und Valene Rockmann für die Koordinierung auf südafrikanischer Seite, an Christiane Pasternak, Gesine Multhaupt, Nicole Rademacher und die Inklusionsschüler für das Catering zur Begrüßung und die Mitarbeit während der Gartentage, an Christa Beime und Thomas Myslik für die Begleitung während der Anreise aus Frankfurt, an Nicole Guenther und Lea Carstens für die Leitung der ENSA-Workshops, an alle Kolleginnen und Kollegen, die ihren Unterricht für die Gäste geöffnet haben, an Jens Engler für die tatkräftige Anleitung beim Bau des Tomatendaches, an das Team um Dominik Drees auf dem Eekenhof Varel, an Frau Elke Haase von Piccoplant Oldenburg, an eine stets unterstützend wirkende Schulleitung und ein verständnisvolles und nachsichtiges Kollegium. Und nicht zuletzt einen großen Dank an alle mitwirkenden Schülerinnen und Schüler auf südafrikanischer und deutscher Seite, die durch ihr tatkräftiges, selbstständiges, motiviertes und wertschätzendes Engagement diese Begegnung erst lebendig und außergewöhnlich gemacht haben.

Diese überwältigende Unterstützung lässt das Team des Vereins "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power e.V." bestehend aus Maida Pech, Birgit Stalling, Christiane Pasternak und Remo Jauernik zuversichtlich das Wiedersehen in Südafrika 2020 planen.

Lesen Sie auch unseren Artikel in der NWZ.

 

 

Heute (Samstag, 23.3.2019) haben wir mit unserer AG für Akzeptanz und Gleichberechtigung am ersten Oldenburger Vernetzungstag der "Schulen mit Courage" bei IBIS e.V. teilgenommen. 

Nach einem gemeinsamen Start in Form eines Vortrags und einer Diskussion zum Thema Diskriminierung wurde sich in zwei verschiedenen Workshops kreativ mit dem Thema Diskriminierung auseinandergesetzt. Eine Gruppe verfasste Texte, die andere malte Acrylbilder. Während der Workshops und dem gemeinsamen Mittagsessen gab es viel Zeit für Austausch, Diskussionen und ein Kennenlernen der anderen Schulen. Vertreten waren die OBS Eversten, OBS Osternburg sowie die Waldschule Hatten. Wir hoffen, dass beim nächsten Treffen auch weitere Oldenburger Schulen teilnehmen und wir die vielen gemeinsamen Ideen auch umsetzen können.

Der neunte Jahrgang beschäftigt sich momentan mit dem Thema „Nationalsozialismus“. Am 13. März 2019 besuchte der gesamte Jahrgang daher das ehemalige Konzentrationslager Esterwegen. Zunächst wurde in einem Vortrag die Zeit des Nationalsozialismus näher beleuchtet. Unter anderem wurden dabei auch Geschichten von überlebenden Inhaftierten erzählt, aber auch die Lebenssituation der Gefangenen im Lager selbst dargestellt. Anders als in anderen Lagern wurden die Inhaftierten, zunächst politische Gegner des NS-Regimes, nicht systematisch umgebracht. Doch Folter, die unsägliche Zwangsarbeit im Moor und die Schikanen der Wachleute etc. bestimmten das Leben der Gefangenen.

Mit den Themen der Zwangsarbeit, aber auch der Flucht und Migration, beschäftigte sich ebenfalls das Projekt von Werkstattfilm. Mit dem Projekt „Lokale Geschichte entdecken“ starteten im November 2017 eine Gruppe von zehn Teilnehmern damit, sich durch Bücher, Film- und Fotomaterial durchzuarbeiten. Ziel war es, mehr über den Alltag von verfolgten Menschen in Oldenburg während der NS-Zeit zu erfahren. Themen wie jüdisches Leben in Oldenburg oder auch das Leben von Sinti und Roma wurden so dokumentiert. Die Ausstellung führt zurück in die Oldenburger Vergangenheit, eine Vergangenheit, über die viele Menschen lange Zeit nicht so gerne gesprochen haben. Denn auch in Oldenburg wurde Zwangsarbeit verrichtet, besonders um spezielle Bauvorhaben zu unterstützen, u.a. den Bau des Hochbunkers an der Moslestraße. Nicht jedem Oldenburger ist das bewusst.

Die Dokumentation gibt einen schonungslosen Einblick darüber, wie Menschen verfolgt, ausgebeutet und auch ermordet wurden. Sie vermittelt einen Einblick darüber, wie Menschen in Oldenburg während der Zeit des Nationalsozialismus gelebt haben, um ihr Überleben gekämpft haben und vielleicht sogar ihr Leben verloren haben.

(Lynn Eichhorn, 9c)

Das Konzentrationslager Esterwegen wurde schon kurz nach der Machtergreifung Hitlers gebaut sowie in Betrieb genommen. Es war, nach Dachau, das größte Arbeitslager der Nationalsozialisten und dort konnten 2000, später 3500, „Schutzhäftlinge“ inhaftiert werden. Später wurde es noch von der britischen Besatzungsmacht als Internierungslager und von der Bundeswehr als Depot genutzt und diesen historischen Ort haben wir besucht.

Der Tag fing mit einer Präsentation des Gedenkstättenleiters an. Diese begann mit dem Grundgesetz und Herr Schwarte berichtete, dass wir alle den Artikel 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ kennen, aber dieser und die weiteren ersten siebzehn Artikel des Grundgesetzes, zu dieser Zeit nicht existierten bzw., dass Hitler sich die Notverordnungen des Art. 48 der Weimarer Verfassung zu Nutze machte, um die Macht überhaupt zu ergreifen und sie  behalten zu können. Weiter ging es mit den Zielen Hitlers sowie den willkürlichen Gründen für die Inhaftierungen und damit, dass es für viele Häftlinge nicht einmal eine Anklageschrift gab. Außerdem erzählte der Referent uns etwas über allgemeine Regelungen im Lager und ließ uns in das Häftlings- und Widerstandslied „Wir sind die Moorsoldaten“ reinhören, welches im Konzentrationslager Börgermoor geschrieben wurde. Am Ende ging es noch einmal um Carl von Ossietzky, einem der bekanntesten Häftlinge des Lagers, welcher schon zu Zeiten der Weimarer Republik Kritik äußerte und die Republik gegen rechts verteidigte. Dies machte ihn zu einem gefährlichen Gegner des NS-Regimes, weshalb er verhaftet worden ist.

Straßenkindertag im 6. Jahrgang

Der 6. Jahrgang der Helene-Lange-Schule war vom 28.1. - 29.1.19 von jeweils 10-15 Uhr in der Oldenburger Innenstadt am Leffers-Eck. Dort wurden Spenden für den Nicaraguaverein Oldenburg von den Schüler*innen gesammelt. Der 6. Jahrgang hat insgesamt 1500,- € für den Nicaragua-Verein Oldenburg eingesammelt. Im Unterricht wurde unter anderem besprochen, worum es beim Nicaragua-Projekt geht. Es wurde aber auch in den Fächern Gesellschaftslehre und Religion/Werte und Normen unter dem Oberthema „Kinder in der Welt“ zu Kinderrechten, Formen der Kinderarbeit, Kinderarmut u.a. Themen gearbeitet. Im Vorfeld des Straßenkindertages haben wir auch geübt, wie man die Passant*innen anspricht und welche Informationen wir ihnen geben sollen, wenn sie fragen, wofür sie eigentlich spenden sollen. Im Unterricht und in den Pausen wurden zuvor kleine Geschenke wie z.B. Hexentreppen, Armbänder u.a. gebastelt. Der Nicaragua-Verein hatte einen Info-Stand in der Fußgängerzone, dort wurden Passant*innen über das Projekt informiert, während die Schüler*innen mit Spendendosen durch die Innenstadt gelaufen sind. Außerdem haben die Klassen musiziert, gesungen und kleine Kunststücke gezeigt. Die meisten Passant*innen waren freundlich, doch manche haben die Schüler*innen auch einfach ignoriert. Das Spendensammeln hat den Schüler*innen viel Spaß gemacht. Die Spenden gehen über den Nicaraguaverein direkt nach Nicaragua und werden dort gezielt in Projekte gesteckt, die dort Kindern und Erwachsenen helfen werden.
Informationen zum Nicaragua Verein Oldenburg finden Sie: http://www.nicaraguaverein-oldenburg.de

Pflanzbaukästen ausverkauft

Das aktuelle Produkt der Südafrika-AG "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" ist ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten in den letzten Wochen zwei spezielle Pflanzbaukästen für die Anzucht von gesundem Gemüse. Jeder Pflanzbaukasten enthält Samen, Pflanzerde, Anleitungen und ein Rezept passend zu den Gemüsesorten im Paket. 15 liebevoll hergestellte Pflanzbaukästen für eine gesunde Pizza und 15 geschmackvoll gestaltete Pflanzbaukästen für eine leckere Kürbissuppe wurden den Besuchern des Weihnachtskonzertes zum Verkauf angeboten.

Die Mitglieder der AG haben sich vorgenommen, gemeinsam mit ihren südafrikanischen Gästen im März 2019 weitere Pflanzbaukästen herzustellen. Die dann verwendeten Samen wollen die Schülerinnen und Schüler selbst gewinnen und dafür sogar ein Gewächshaus aufbauen. Interessenten für die nächste Serie können ihre Bestellung abgeben unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Der Ausschuss Helene in der Welt koordiniert die Aktivitäten der Helene-Lange-Schule, die im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) durchgeführt werden. Er unterstützt und fördert diese Projekte, indem eine feste Implementierung in bestehende oder zu schaffende Strukturen des Schullebens angestrebt wird.

Im Rahmen des Energiesparprojektes „abgedreht!?“ der Stadt Oldenburg stellt der Ausschuss das im Rahmen des Kooperationsvertrages geforderte Energieteam dar und ist für die Durchführung des Projektes an der HLS verantwortlich.

Der Ausschuss verwaltet in Absprache mit der Schulleitung die jährlich vom „abgedreht!?- Projekt“ ausgeschütteten Energiespargelder und entscheidet über deren Verwendung. Dabei sollen nach dem Energiesparvertrag mindestens 50% der Prämien im Sinne eines Beitrages zum Klimaschutz verwendet werden.

Anträge über die Verwendung der Gelder stellen Kolleg*innen und Schüler*innen an den Ausschuss. Die Anträge sind formlos schriftlich an den Ausschuss zu stellen und berücksichtigen in ihrer Begründung die Vergaberichtlinien. Ein Anspruch auf Finanzierung besteht nicht.

Der Ausschuss möchte mit den Energiespargeldern insbesondere Aktivitäten an der HLS fördern, wenn diese

  • eine Einmalförderung benötigen und im Regelfall eine weitere Finanzierung bzw. Folgekosten über andere schulische Mittel (Schulleitung, Fachbereiche, Förderverein) erfolgen kann.
  • die pädagogische Arbeit im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung an der HLS weiterentwickeln möchten.
  • in ihrem Kern einen Beitrag zu einer ökologisch-nachhaltigen Lebensweise darstellen und z.B. eine teurere nachhaltigere Variante angestrebt wird, diese aber nicht finanzierbar erscheint.
  • durch hohes eigenes Engagement und/oder anteilige Finanzierung der Lehrkraft und der Schüler*innen gekennzeichnet sind.

Oldenburg, den 22.10.2018

Abgedreht?!-Projekt zahlt Prämien aus

Nächster Aktionstag findet im Dezember statt:

Seit vielen Jahren nimmt die HLS am Projekt "abgedreht?!" der Stadt Oldenburg teil. Durch Aktivitäten aller am Schulleben beteiligten Personen  konnten wir wieder Energie sparen, was uns nicht nur Geld einbrachte, sondern auch nachhaltig die Umwelt schont. Belohnt werden unsere Aktivitäten im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zusätzlich, wenn an einem Aktionstag mindestens ein ganzer Jahrgang oder sogar die gesamte Schule teilnimmt. Die Prämie für 2017 wurde uns nun ausgezahlt und beträgt 3614,90 Euro. Von diesem Geld konnten wir den Schulgarten und weitere  Schulprojekte an der HLS unterstützen.

Der nächste stadtweite Aktionstag „Oldenburg dreht ab?!“ findet am Mittwoch 5.12.2018 statt. Hierzu laufen zurzeit die Vorbereitungen an unserer Schule, damit es wieder vielfältige Aktionen - diesmal zum Thema „Mobilität“ - geben wird.

Klassenfahrt nach Spiekeroog

Die Klassen 6a und 6c machten vom 27.08.2018-31.08.2018 eine Klassenfahrt nach Spiekeroog. Nach einer entspannten Anreise kamen wir am Haus Sturm-Eck an und richteten uns dort ein. Am nächsten Tag ging die Klasse 6c zum Haus Wittbülten und bekam dort eine Führung durch die Ausstellung. Am darauffolgenden Tag ging die Klasse 6c wieder zum Haus Wittbülten ins Wattenmeer-Labor und forschte dort in Gruppen zu verschiedenen Themen. Dies waren die ersten tollen Aktionen und weitere sollten folgen, wie z.B. die Wattwanderung. Eigentlich war auch eine Kutterfahrt geplant, die aber leider ausgefallen ist, weil der Kutter kaputt war. Außerdem hatten wir viel Freizeit, in der wir z.B. in den Ort gegangen sind oder am Strand oder auf dem Sportplatz gespielt haben. Insgesamt war es für alle eine sehr schöne Klassenfahrt. (Josef 6c)

Watt’n  Spaß – Projektfahrt  der der  Klassen  6d und  6b  nach Wangerooge

Die  Klassen 6d und 6b waren vom 27.08 – 31.08 auf Projektfahrt. Sie besuchten die Insel Wangerooge und wohnten dort in der Jugendherberge. Wir konnten dort Aktivitäten sowohl im Wasser als auch an Land machen. Es gab dort viel zu tun wie zum Beispiel Sport machen, wobei wir meistens gejoggt sind. Bei der Wattwanderung hat unsere Klasse viel über den Wattwurm gelernt. Wir waren baden und durften statt Kutterfahrt auf den Wellen reiten und surfen. Das hat sehr viel Spaß gemacht, weil die Wellen richtig hoch waren. Außerdem unternahmen wir eine Nachtwanderung, erkundeten die Stadt und machten lange Fahrradtouren, wofür wir uns Leihräder gemietet hatten. Außerdem haben wir noch viel über Mikroplastik und Plastik im Meer gelernt und warum es schädlich ist. Insgesamt war die Projektfahrt sehr schön und ich freue mich schon auf die nächste Klassenfahrt! (Louisa 6d)

 

Der 3. Spendenlauf der Helene -Lange-Schule und der Oberschule Eversten am 5. September 2017 für den Wiederaufbau von Schulen in Nordsyrien/Rojava war wieder ein großer Erfolg. In diesem Jahr freut uns besonders, dass wir 180 Schüler*innen der IGS Flötenteich begrüßen durften, sodass insgesamt fast 1600 Schüler*innen starteten. 

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