Drei erlebnisreiche und aufregende Wochen liegen nun hinter den 15 Schülerinnen und Schülern, die am Wochenende zusammen mit Frau Pech, Frau Wittkopp und Herrn Jauernik  aus Port Elizabeth, Südafrika heimkehrten.

Die Mitglieder der Projektgruppe „Partnerschaft schafft Energie – partnership creates power“ schlossen mit ihrem Besuch bei der Sanctor Highschool und der Willow Acadamy ein dreijähriges intensives Austauschprojekt erfolgreich ab, das vom ENSA-Programm des Bundesministeriums für  Entwicklung und Zusammenarbeit gefördert wurde.

Nach der Landung in Kapstadt, dem Besuch der Gedenkstätte Robben Island und einem Blick vom Tafelberg brach die Delegation der HLS mit dem Bus in Richtung des Tsitsikamma Nationalparks auf, um dort mit ihren südafrikanischen Freunden einige gemeinsame Tage zu verbringen.

Neben Exkursionen zur Nelson Mandela Metropolian University und in den Addo Elephant Park waren der Workshop zum Bau der Solarlampen,  die Präsentationen unserer Schülerinnen und Schüler vor südafrikanischen Klassen und der Besuch beim Bürgermeister der Stadt Port Elizabeth absolute Höhepunkte der  Reise.

Aufgrund der überwältigenden, positiven Resonanz des Austauschprojektes wurde mit den Schulleitungen der Sanctor Highschool und der Willow Acadamy vereinbart, dass das Projekt im nächsten Jahr mit dem Besuch einer Lehrerdelegation beider Schulen in Oldenburg  fortgesetzt wird.

Das Lehrerteam organisiert in diesem Schuljahr Veranstaltungen zur Auswertung und Evaluation dieser  Austauschbegegnung, wozu wir die Schulöffentlichkeit herzlich einladen. Vorab empfehlen wir den Artikel des PE Harald über unser Projekt

Anfang Februar bekam die HLS eine Anfrage, ob Interesse an einem Besuch des US-Generalkonsuls bestünde. Herr Yoneoka habe eine großes Interesse an einem Austausch mit jungen Menschen und würde sich darüber freuen, den Schülern Rede und Antwort stehen zu können. Eine einmalige Gelegenheit, die wahrgenommen werden musste!

Am 16.02. kam Herr Yoneoka dann an die HLS und stellte OberstufenschülerInnen den Beruf eines Diplomaten vor. Dabei ging er auf seinen persönlichen Werdegang und seine Tätigkeiten auf vier Kontinenten ein. Für ihn sei kein Tag wie der andere und dies fasziniere ihn noch heute, 20 Jahre nach seinem Berufseinstieg.

Beeindruckend zu erfahren war für die SchülerInnen, dass sich in seinem Bewerbungsjahr 24.000 Bewerber auf ca. 300 Jobs beworben hatten. Die Grundvoraussetzung, um in den USA Diplomat werden zu können, sind denkbar einfach: man muss 18 Jahre alt, US-Bürger und dazu bereit sein, in der ganzen Welt eingesetzt zu werden. Darüber hinaus gibt es einige Studienrichtungen, die vorteilhaft im Berufsalltag sind und helfen, die umfassenden Prüfungen zu bestehen, um einen der raren Anstellungen zu erhalten: Wirtschaft, Politik oder Geschichte.

Von den anwesenden Schülerinnen und Schülern sowie den Kolleginnen und Kollegen wurde der Besuch als motivierend, inspirierend und humorvoll empfunden. Die authentische Art von Herrn Yoneoka sorgte auch bei den ernsteren Themen für eine Auflockerung: ob es nun um die Gesundheitspolitik, Bildung, Präsident Trump oder die weiteren aktuellen Entwicklungen in den USA ging, es gab stets einen regen Austausch und ein gebannt zuhörendes Publikum.

Der eineinhalb Stunden währende Besuch war kurzweilig und sollte unbedingt wiederholt werden. Herr Yoneoka signalisierte bereits im Nachgang seines Besuchs, dass er an einem fortwährenden Kontakt interessiert sei.

Kurs EN602 & J.A. Kühne

Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" haben sich am Freitag und Samstag zusammen mit den betreuenden Lehrpersonen unter Leitung von zwei ENSA-Seminarleiterinnen auf die bevorstehende Begegnung mit ihren südafrikanischen Freunden im April vorbereitet. Ein gemeinsamer Elternabend stimmte die Schülerinnen und Schüler auf zwei intensive Arbeitstage ein, in deren Verlauf sie sich vertieft mit der südafrikanischen Geschichte beschäftigten, englischsprachige Präsentationen ausarbeiteten und einübten, sowie Strategien und Lösungsmöglichkeiten zur Bewältigung sensibler Situationen diskutierten. Mit der geplanten Auslandsreise vom 1. April bis zum 23. April und einem intensiven Programm, das unsere südafrikanischen Partnerschulen organisieren, wird ein weiterer Zyklus unseres Projektes seinen Abschluss finden.

In jeder Klasse der Jahrgänge 5-10 gibt es je zwei KlimabotschafterInnen. Diese kümmern sich in ihrer Klasse um die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Durch die Teilnahme am Energiesparprojekt „abgedreht!?“ der Stadt Oldenburg bekommt die HLS jedes Jahr zwischen 4000 und 6000 Euro ausgezahlt. Von diesem Geld konnte unter anderem die Fortbildung in Aurich finanziert werden. Die SchülerInnen der Klassen 5-10 nahmen in altersgemischten Gruppen an Workshops zu den Themen Klimafrühstück, Deichbau, und Energie-Rallye teil. Für alle war es ein interessanter, erlebnis- und lehrreicher Tag.

Am 23.November blieb in den Klassen 5 bis 10 in den ersten beiden Stunden das Licht aus. Grund war der Oldenburg weite Aktionstag zum Energiesparen, an dem über 30 abgedreht-Schulen teilnahmen. Themen an der HLS waren unter anderem Strom und Papier sparen, Beleuchtngn mittels Solarlampen, klimafreundliches und gesundes Frühstück und natürlich die 6R (Reduce, Recycle, Repair, Refuse, Rethink, Reuse), die konkrete Anleitung zu einem nachhaltigeren Lebensstil geben können. Der 10. Jahrgang plant an dem Thema dran zu bleiben und möchte eine Kleidertauschparty organisieren. Die AG Klimabotschafter und die Energiemanager aller Klassen haben den Tag mit vorbereitet, begleitet und dokumentiert. Ihnen und allen KollegInnen herzlichen Dank für ihr Engagement im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Der Tag konnte ein Zeichen setzen, sicherlich bleibt noch viel zu tun für ein nachhaltiges Leben an der HLS. Die Themen für die AG werden im nächsten Halbjahr unsere Müllproduktion und Papierverbrauch sein. Weitere TeilnehmerInnen sowie Vorschläge sind immer willkommen.

Bundesweiter Vorlesetag der Stiftung Lesen 2016 an der Helene-Lange-Schule

Am diesjährigen bundesweiten Vorlesetag am 18. November wurde auch an unserer Schule wieder vorgelesen: Schülerinnen und Schüler aus dem 11. und dem 13. Jahrgang hatten mit ihrer Deutschlehrerin Susann Kahler Texte ausgesucht, um für die Fünftklässler vorzulesen. Diese freuten sich und lauschten den spannenden Geschichten.

Spende übergeben

Am 26. November übergaben Schülerinnen und Schüler der Helene-Lange-Schule und der Oberschule Eversten im Rahmen des Kurdischen Filmfestivals weitere 10000 Euro an den deutschen Vertreter der demokratischen Selbstverwaltung von Rojava in Nordsyrien Herrn Sipan Ibrahim. Die NWZ berichtete dazu sehr ausführlich....

Die HLS dreht ab

Aktionstag der abgedreht-Schulen
in Oldenburg, Bremen und Bremerhaven
am Mittwoch 23.11.2016

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Remo Jauernik, Jens Engler und Dirk Wolf haben sich als kleines Vorbereitungsteam für den Aktionstag getroffen und einige Informationen, Hinweise und Angebote für euch zusammengestellt.

10000 Euro durch Spendenlauf

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Spenderinnen und Spender, trotz anfänglicher Befürchtungen haben wir am Wochenende – zusammen mit der Oberschule Eversten -  die ersten 10 000 Euro aus dem Spendenlauf erreicht. 

Heute waren wir Müll sammeln. Zunächst holte uns der Nationalparkranger, Herr Scheller, vom Haus „Quellerdünen“ ab. Er erklärte uns wo wir den Müll sammeln sollten und welche Bereiche der Dünen wir nur im Ausnahmefall betreten durften. Nach wenigen Minuten gingen wir los und schon gleich auf dem Weg zum Strand verteilte der Ranger Handschuhe und Mülltüten, denn wir fanden jetzt schon Müll. Am Strand teilten wir uns dann in 3er Gruppen auf und gingen auf verschieden Wegen den Strand entlang. Manche entlang eines Spülsaums, manche in den ersten Dünen hinter dem Strand und schließlich andere quer über den breiten Strand.

Bei den meisten war das erste, was sie fanden die dünnen blauen und roten Fäden von Fischernetzen. Diese Fäden sollen das Hauptnetz vor Beschädigung schützen, wenn es über den Meeresboden gezogen wir. Leider wetzen sich die Fäden dabei aber ab und treiben dann im Meer. Größere Fische verschlucken die Kunststofffäden dann und lagen sie in ihren Mägen ab. Mit tragischen Folgen.

In kurzer Zeit fanden wir noch vieles andere: jede Menge Plastiktüten, vergessenes Plastikspielzeug, Bierdeckel, Holzpaletten und viele andere Sachen. Emma berichtet von ihren Funden: "Mit meiner Gruppe habe ich sehr kuriose Dinge gefunden, zum Beispiel eine ANANAS. Komisch, oder?"

Nach mehr als einer Stunde Müllsammeln - wir hatten schon viele Müllsäcke gefüllt - kam das Beste: Wir entdeckten ein RIESENGROßES Fischersnetz. Als wir es näher betrachteten, sahen wir, dass es voller Sand und sogar von Pflanzen bewachsen war. Das kommt wahrscheinlich von der letzten Sturmflut (die war im letzten Herbst). Es kam noch eine anderes Sammelteam dazu, um zu helfen das „Ding“ aus dem Sand zu ziehen. Gemeinsam zogen und zerrten wir an den Tauen, gruben und buddelten das Netz Stück für Stück aus dem Sand heraus und versuchten es Zentimeter um Zentimeter zum nächsten Müllcontainer zu ziehen. Es war zu schwer. Zwar war es uns unter großer Anstrengung gelungen, das Netz freizulegen und etwa einen Meter weiter wegzulegen, der nächste Container war aber gut 500 Meter ... Zu weit für uns. Herr Scheller, tröstete uns aber in unserer Enttäuschung als er sagt, dass er das Fischernetz von der Gemeinde mit einem Traktor abholen lassen würde. Da hatte ich unsere Arbeit also doch gelohnt!

Zufrieden und erschöpft brachen wir daraufhin wieder zu unserem Treffpunkt auf. Dort angekommen, zeigten wir unsere Ausbeute, machten noch schnell ein Foto und dann gings wieder ab nach Hause zum Mittagessen. (Jette und Emma, 6D)

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