Die letzten Nashörner ihrer Art

Ein Vortrag im Rahmen des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung 

Am Mittwoch, 26.1. hielt der Biologe Armin Püttger-Conradt im Forum unserer Schule zuerst für den fünften und später für den zehnten Jahrgang einen Vortrag über weiße Nashörner in Afrika. Diese sind vom Aussterben sehr bedroht. Armin Püttger-Conradt berichtete eindrucksvoll über die Geschichte der Nashörner und über die Jagd auf die Tiere. Er lebte dreieinhalb Jahre in Afrika direkt bei den Nashörnern. Inzwischen gibt es in freier Wildbahn keine weißen Nashörner mehr, denn sie sind im Winter dieses Jahres ausgestorben. Es gibt nur noch sechs Exemplare in einem Zoo in Tschechien.

Laufen für eine Welt

am Dienstag, den 24. 5. 2011
für unsere Südafrika-, Nicaragua- und weitere Projekte

Liebe Eltern, LehrerInnen, SchülerInnen und FreundInnen der Helene-Lange-Schule, LAUFEN FÜR EINE WELT ist das Motto für unseren diesjährigen Sponsorenlauf, zu dem alle SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und andere Interessenten herzlich eingeladen sind. Wir möchten durch diesen Sponsorenlauf Geld für unsere Projekte organisieren. Der letzte Lauf hat 2004 stattgefunden. Mit den damals erlaufenen 14.000 € konnten wir sowohl in Nicaragua für unsere Partnerschule Bücher, Computertische und eine mobile Bibliothek für den Ort San Francisco Libre finanzieren, als auch unsere Partnerschule in Port Elizabeth bei dem Aufbau einer Photovoltaik Anlage unterstützen, auch das Aids-Zentrum in Port Elizabeth bekam regelmäßige Zuwendungen.

Denis Goldberg spricht

Antiapartheidkämpfer stellt seine Autobiografie vor

Dienstag, 17. 5. 2011

10 Uhr Forum

Denis Goldberg wurde 1933 als Sohn jüdischer Einwanderer in Kapstadt geboren. Bereits in seiner Kindheit, in seinem Elternhaus und seiner Schulzeit sind die Wurzeln gelegt für sein beeindruckendes konsequentes späteres Engagement für die absolute Gleichberechtigung aller Menschen, jenseits von Hautfarbe, Religion und Geschlecht. Als die Befreiungsbewegung ANC 1961 nach Jahren des gewaltfreien Widerstands einen bewaffneten Arm gründete, schloss sich ihm der junge Bauingenieur an.

Für einen guten Zweck nutzen zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer die Gelegenheit, statt des Unterrichts am 24.5.2011 bei gutem Wetter am Sponsorenlauf der HLS teilzunehmen. Durch den vom Fachbereich Sport, der Südafrika-AG, dem Nicaragua-Spendenprojekt und der Schulleitung unterstützen und initiierten Sponsorenlauf sollte Geld für Projekte der HLS v.a. in Südafrika und Nicaragua organisiert werden, wie z.B. das Austauschprojekt mit Südafrika und Nicaragua zur Frauen-Fußball-WM im Sommer in Oldenburg oder die Unterstützung des Aids-Zentrums und des Missionvale Care Centre in Port Elizabeth. Besonders benötigt wird auch finanzielle Unterstützung nach der Flutkatastrophe an der Partnerschule in San Francisco Libre/Nicaragua.

Während der Tagung „Schulen gestalten Globalisierung“ war die HLS, die seit über einem Jahr Pilotschule ist, mit mehreren Lehrkräften vertreten. In einem Workshop, einer Talk-Runde und in vielen Pausengesprächen konnte die HLS so ihre Erfahrungen weitergeben. Auch der Nicaragua-Verein, mit dem die HLS sehr eng zusammenarbeitet, war als NichtRegierungsOrganisation vertreten. Auf dem Foto sieht man von links nach rechts: Leonie Bojert, Detlef Laue, Birgit Zwikirsch, Helga Lowin und Dirk Wolf

Umweltschule in Europa

Helene-Lange-Schule  zum 6. Mal ausgezeichnet

Die Vizepräsidentin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Frau Prof. Dr. Gunilla Budde, zeichnete am Montag die Helene-Lange-Schule  an der Universität Oldenburg als Umweltschule in Europa aus. In ihrer Laudatio würdigte die Vizepräsidentin die Projekte der Schule, die in diesem Jahr ihre 6. Auszeichnung  erhalten hat.

Die aktuellen Handlungsfelder an unserer Schule waren im Projektzeitraum 2011-2013 Helenes-Shop und das Nicaragua-Stipendienprojekt. Die Auszeichnung als Umweltschule nahm die Fachbereichsleiterin Jutta Schmidt-Prestin für das Stipendienprojekt und Jan Potratz (Jg. 11) und Daniel Gronewold (Jg. 9) für Helenes-Shop entgegen.

Am 8. März besuchten drei Klassen des fünften Jahrgangs das Landesmuseum für Natur und Mensch und erhielten eine Führung zum Thema Steinzeit. Hier ein Bericht:

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a der Helene-Lange-Schule

Museumspädagogische Begleitausstellung: Peace, Power, Popart-  SchülerInnen und Studierende reflektieren die sechziger  Jahre

25. November 2012 - 3. März 2013 im Schlossatelier

Die museumspädagogische Begleitausstellung greift die Themen der Sonderausstellung „Mini, Mofa, Maobibel- Die sechziger Jahre in der Bundesrepublik“  aus dem Blick junger Menschen von heute  auf.

An dem Projekt beteiligt waren Schülerinnen und Schüler  der  8a der IGS-Helene-Lange–Schule  unter der Leitung von Jutta Schmidt-Prestin und Studierende des Faches Kunst und Medien der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg unter der Leitung von Doris Korte.

Am letzten Dienstag wurden erstmals auch in Oldenburg Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus gesetzt. Die Idee stammte ursprünglich von einer 13. Klasse der igs-Flötenteich, die den Staffelstab nach dem Abitur 2010 an einen WPP des 9. Jahrgangs der Helene-Lange-Schule weitergab. Nachdem die Schülerinnen und Schüler sich ausführlich mit dem Leiden geistig behinderter Kinder im Gertrudenheim und im Kloster Blankenburg beschäftigt und auch die Gedenkstätte an der Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen besucht hatten, setzten sie sich dafür ein, wenigstens an einige Namen der damaligen Opfer dauerhaft zu erinnern. Am letzten Dienstag war es dann soweit:

Schüler diskutieren mit Wissenschaftlern über Natur und Kultur

Videobericht auf YouTube

Ein in der Universität Oldenburg bislang wohl einzigartige Bild: Gut neunzig Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 13 sitzen an kleinen Tischen in und vor der Aula zusammen mit Wissenschaftlern und Lehrern und diskutieren über Natur, Energie, Ernährung früher und heute. Ist Natur wirklich Natur? Hatte Holz als Rohstoff früher eine ähnliche Bedeutung wie heute das Rohöl? Warum beeinflusst unser Ernährungsverhalten das Aussehen der Umwelt und wie war das früher vor der Industrialisierung? Diese Gesprächsrunden waren Teil eines so genannten „World-Cafés“, das zum Ziel hatte, die aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommenden Kongressteilnehmer in lockerer Form erstmal an einen Tisch und ins Gespräch zu bringen. Dieses Ziel war schnell erreicht, die anfänglichen Berührungsängste waren überwunden, nachdem die Schüler merkten, dass Lehrer und Wissenschaftler auch nicht alles wissen und noch viele Fragen haben.

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