Während der Tagung „Schulen gestalten Globalisierung“ war die HLS, die seit über einem Jahr Pilotschule ist, mit mehreren Lehrkräften vertreten. In einem Workshop, einer Talk-Runde und in vielen Pausengesprächen konnte die HLS so ihre Erfahrungen weitergeben. Auch der Nicaragua-Verein, mit dem die HLS sehr eng zusammenarbeitet, war als NichtRegierungsOrganisation vertreten. Auf dem Foto sieht man von links nach rechts: Leonie Bojert, Detlef Laue, Birgit Zwikirsch, Helga Lowin und Dirk Wolf

Umweltschule in Europa

Helene-Lange-Schule  zum 6. Mal ausgezeichnet

Die Vizepräsidentin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Frau Prof. Dr. Gunilla Budde, zeichnete am Montag die Helene-Lange-Schule  an der Universität Oldenburg als Umweltschule in Europa aus. In ihrer Laudatio würdigte die Vizepräsidentin die Projekte der Schule, die in diesem Jahr ihre 6. Auszeichnung  erhalten hat.

Die aktuellen Handlungsfelder an unserer Schule waren im Projektzeitraum 2011-2013 Helenes-Shop und das Nicaragua-Stipendienprojekt. Die Auszeichnung als Umweltschule nahm die Fachbereichsleiterin Jutta Schmidt-Prestin für das Stipendienprojekt und Jan Potratz (Jg. 11) und Daniel Gronewold (Jg. 9) für Helenes-Shop entgegen.

Besuch im Landesmuseum

Am 8. März besuchten drei Klassen des fünften Jahrgangs das Landesmuseum für Natur und Mensch und erhielten eine Führung zum Thema Steinzeit. Hier ein Bericht:

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a der Helene-Lange-Schule

Museumspädagogische Begleitausstellung: Peace, Power, Popart-  SchülerInnen und Studierende reflektieren die sechziger  Jahre

25. November 2012 - 3. März 2013 im Schlossatelier

Die museumspädagogische Begleitausstellung greift die Themen der Sonderausstellung „Mini, Mofa, Maobibel- Die sechziger Jahre in der Bundesrepublik“  aus dem Blick junger Menschen von heute  auf.

An dem Projekt beteiligt waren Schülerinnen und Schüler  der  8a der IGS-Helene-Lange–Schule  unter der Leitung von Jutta Schmidt-Prestin und Studierende des Faches Kunst und Medien der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg unter der Leitung von Doris Korte.

Am letzten Dienstag wurden erstmals auch in Oldenburg Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus gesetzt. Die Idee stammte ursprünglich von einer 13. Klasse der igs-Flötenteich, die den Staffelstab nach dem Abitur 2010 an einen WPP des 9. Jahrgangs der Helene-Lange-Schule weitergab. Nachdem die Schülerinnen und Schüler sich ausführlich mit dem Leiden geistig behinderter Kinder im Gertrudenheim und im Kloster Blankenburg beschäftigt und auch die Gedenkstätte an der Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen besucht hatten, setzten sie sich dafür ein, wenigstens an einige Namen der damaligen Opfer dauerhaft zu erinnern. Am letzten Dienstag war es dann soweit:

Schüler diskutieren mit Wissenschaftlern über Natur und Kultur

Videobericht auf YouTube

Ein in der Universität Oldenburg bislang wohl einzigartige Bild: Gut neunzig Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 13 sitzen an kleinen Tischen in und vor der Aula zusammen mit Wissenschaftlern und Lehrern und diskutieren über Natur, Energie, Ernährung früher und heute. Ist Natur wirklich Natur? Hatte Holz als Rohstoff früher eine ähnliche Bedeutung wie heute das Rohöl? Warum beeinflusst unser Ernährungsverhalten das Aussehen der Umwelt und wie war das früher vor der Industrialisierung? Diese Gesprächsrunden waren Teil eines so genannten „World-Cafés“, das zum Ziel hatte, die aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommenden Kongressteilnehmer in lockerer Form erstmal an einen Tisch und ins Gespräch zu bringen. Dieses Ziel war schnell erreicht, die anfänglichen Berührungsängste waren überwunden, nachdem die Schüler merkten, dass Lehrer und Wissenschaftler auch nicht alles wissen und noch viele Fragen haben.

Wahlprognose zur Kommunalwahl 2011

Schülerinnen und Schüler praktizieren Wahlforschung

Als am 11. September der neue Oldenburger Stadtrat gewählt wurde, waren vor den Wahllokalen der Stadt erneut zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Helene-Lange-Schule aktiv. Nach dem Wahlgang haben viele fleißige Helfer die Oldenburger Bürgerinnen und Bürger anonym mit einem eigens dazu entworfenen Bogen befragen. Ziel der von der Wahlleiterin autorisierten Umfrage war die Erstellung einer aussagekräftigen Wahlprognose, die dann um 18 Uhr im Rahmen der Wahlsondersendung aus dem PFL vom Lokalsender OEINS live ausgestrahlt wurde. Neben dem erwarteten Wahlergebnis hat die Projektgruppe mit Hilfe gezielter Fragen die aktuelle politische Stimmungslage in der Stadt erforschen und mit entsprechenden Folien am Wahlabend präsentieren. Dank ca. 50 sehr zuverlässiger und überaus engagierter Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 hat die Projektgruppe aus 1607 Fragebögen erneut eine Prognose mit beachtlicher Genauigkeit erstellt und durch zahlreiche Schautafeln dokumentiert.

Presseecho: Bericht auf NWZ-Online; diabolo-mox; Huntesicht

IGS Helene-Lange-Schule in Oldenburg beteiligt sich an Kooperationsprojekt mit Uni und Museumsdorf

Vor gut einem Jahr gab das Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur den Startschuss für das Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Mensch und Umwelt“ und stellte mehr als eine halbe Million für dieses in Niedersachsen bislang einzigartige Projekt zur Verfügung. Es ist ein Verbundprojekt mit dem Ziel, die drei Bildungseinrichtungen Universität, Museum und Schule miteinander zu vernetzen. Beteiligt sind die Universitäten Osnabrück und Oldenburg, das Museumsdorf Cloppenburg, die IGS Helene-Lange-Schule in Oldenburg und das Gymnasium Liebfrauenschule in Cloppenburg.

Das Projekt befasst sich mit der Umweltgeschichte und der Frage: Wie haben Menschen früher ihre Umwelt gesehen und die natürlichen Ressourcen genutzt? Was ist „Natur“ und was „Kulturlandschaft“? Seit wann gibt es Diskussionen um Umweltschutz und Ressourcenschonung?

Schülerinnen und Schüler arbeiten aktiv am Projekt mit. Sie besuchen die Universität und das Museumsdorf, forschen vor Ort und am Objekt, nehmen an Workshops teil und werden zu Experten in Sachen Umweltgeschichte. Unterstützt werden sie dabei von den Projektmitarbeitern – Wissenschaftlern aus Universität und Museum, die ihrerseits die Fragen und Ideen der Jugendlichen aufgreifen, um sie in ihre Forschungs- und Ausstellungskonzeptionen aufzunehmen.

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