Schüler diskutieren mit Wissenschaftlern über Natur und Kultur

Videobericht auf YouTube

Ein in der Universität Oldenburg bislang wohl einzigartige Bild: Gut neunzig Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 13 sitzen an kleinen Tischen in und vor der Aula zusammen mit Wissenschaftlern und Lehrern und diskutieren über Natur, Energie, Ernährung früher und heute. Ist Natur wirklich Natur? Hatte Holz als Rohstoff früher eine ähnliche Bedeutung wie heute das Rohöl? Warum beeinflusst unser Ernährungsverhalten das Aussehen der Umwelt und wie war das früher vor der Industrialisierung? Diese Gesprächsrunden waren Teil eines so genannten „World-Cafés“, das zum Ziel hatte, die aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommenden Kongressteilnehmer in lockerer Form erstmal an einen Tisch und ins Gespräch zu bringen. Dieses Ziel war schnell erreicht, die anfänglichen Berührungsängste waren überwunden, nachdem die Schüler merkten, dass Lehrer und Wissenschaftler auch nicht alles wissen und noch viele Fragen haben.

Wahlprognose zur Kommunalwahl 2011

Schülerinnen und Schüler praktizieren Wahlforschung

Als am 11. September der neue Oldenburger Stadtrat gewählt wurde, waren vor den Wahllokalen der Stadt erneut zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Helene-Lange-Schule aktiv. Nach dem Wahlgang haben viele fleißige Helfer die Oldenburger Bürgerinnen und Bürger anonym mit einem eigens dazu entworfenen Bogen befragen. Ziel der von der Wahlleiterin autorisierten Umfrage war die Erstellung einer aussagekräftigen Wahlprognose, die dann um 18 Uhr im Rahmen der Wahlsondersendung aus dem PFL vom Lokalsender OEINS live ausgestrahlt wurde. Neben dem erwarteten Wahlergebnis hat die Projektgruppe mit Hilfe gezielter Fragen die aktuelle politische Stimmungslage in der Stadt erforschen und mit entsprechenden Folien am Wahlabend präsentieren. Dank ca. 50 sehr zuverlässiger und überaus engagierter Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 hat die Projektgruppe aus 1607 Fragebögen erneut eine Prognose mit beachtlicher Genauigkeit erstellt und durch zahlreiche Schautafeln dokumentiert.

Presseecho: Bericht auf NWZ-Online; diabolo-mox; Huntesicht

IGS Helene-Lange-Schule in Oldenburg beteiligt sich an Kooperationsprojekt mit Uni und Museumsdorf

Vor gut einem Jahr gab das Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur den Startschuss für das Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Mensch und Umwelt“ und stellte mehr als eine halbe Million für dieses in Niedersachsen bislang einzigartige Projekt zur Verfügung. Es ist ein Verbundprojekt mit dem Ziel, die drei Bildungseinrichtungen Universität, Museum und Schule miteinander zu vernetzen. Beteiligt sind die Universitäten Osnabrück und Oldenburg, das Museumsdorf Cloppenburg, die IGS Helene-Lange-Schule in Oldenburg und das Gymnasium Liebfrauenschule in Cloppenburg.

Das Projekt befasst sich mit der Umweltgeschichte und der Frage: Wie haben Menschen früher ihre Umwelt gesehen und die natürlichen Ressourcen genutzt? Was ist „Natur“ und was „Kulturlandschaft“? Seit wann gibt es Diskussionen um Umweltschutz und Ressourcenschonung?

Schülerinnen und Schüler arbeiten aktiv am Projekt mit. Sie besuchen die Universität und das Museumsdorf, forschen vor Ort und am Objekt, nehmen an Workshops teil und werden zu Experten in Sachen Umweltgeschichte. Unterstützt werden sie dabei von den Projektmitarbeitern – Wissenschaftlern aus Universität und Museum, die ihrerseits die Fragen und Ideen der Jugendlichen aufgreifen, um sie in ihre Forschungs- und Ausstellungskonzeptionen aufzunehmen.

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Helene-Lange-Schule
Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
Marschweg 38
26122 Oldenburg

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