Fremdsprachen

Nachrichten aus Chile

Liebe Leserinnen und Leser,

wir, Jakob, Niklas, Linus und Carlotta aus dem elften Jahrgang wollen Ihnen und Euch in diesem Bericht etwas über unseren Austausch in Chile erzählen. Der Schüleraustausch geht drei Monate und findet mit einer deutschen Privatschule aus Viña del Mar statt. In dieser Zeit wohnen wir bei Gastfamilien und gehen gemeinsam mit unseren Austauschschülern zur Schule.

Not guilty!

Der Roman „To Kill a Mockingbird“, auf Deutsch „Wer die Nachtigall stört“, war in den letzten Wochen Thema im Englischunterricht des 13. Jahrgangs.

Der Leistungskurs von Herrn Kühne hat sich dazu entschieden mehr über das Thema erfahren zu wollen und hat am 27.11.2017 eine Videokonferenz mit dem Richter Timm Alpen geführt.

Der Beruf als Richter, der (Berufs-)weg bis dahin und natürlich auch der Gerichtsprozess in der Lektüre waren Hauptgesprächsthemen am Montagmorgen. Insbesondere interessiert hat uns seine Ansicht auf den Verlauf des Gerichtsprozesses der Lektüre, die in den 1930er Jahren in den USA angesiedelt ist. Seiner Meinung nach würde ein solcher Fall nach deutschem Rechtsverständnis nicht vor Gericht kommen, sondern würde bereits in den Ermittlungen eingestellt werden, da die Indizien widersprüchlich seien. Im Roman wurde der Angeklagte durch die Geschworenen zum Tode verurteilt, da sie vor allem durch Vorurteile beeinflusst waren.

Unser Kurs konnte also viele neue Eindrücke gewinnen und dankt Herrn Alpen für die Möglichkeit des Gespräches und sein Engagement.

Pauline, Andrea und Anita

 

Bericht aus Brasilien

Das Weihnachtsfest und die Silvesternacht habe ich ganz untraditionell in dem Strandhaus von meinen Gast-Großeltern verbracht. Nach zwei Monaten Sommerferien hatte ich heute schließlich meinen ersten Schultag. An das frühe Aufstehen muss ich mich erst wieder gewöhnen, denn die Schule beginnt um 7°° Uhr. Heute morgen haben wir uns alle gemeinsam in der großen Turnhalle versammelt, wo wir der Schuldirektorin bei einer Rede zugehört haben. Da ich eine katholische Schule besuche, wurde anschließend zu Kirchenliedern gesungen und getanzt.
Da ich meine Gastfamilie Anfang des Jahres gewechselt habe, ist der Weg zur Schule deutlich länger als zuvor. Dafür ist der Weg zum Strand umso kürzer und deswegen gehen meine Freunde und ich zur Zeit jeden Tag im Meer baden, und wir genießen die brasilianische Sonne im Januar.
Die portugisische Sprache behersche ich nun außerordentlich gut. Ich bemerke wie ich mich Tag steigere, weshalb ich immer besser verstehe und mich ausdrücken kann. Mit meinen Freunden aus Deutschland habe ich immer noch regelmäßig Kontakt. Obwohl ich Deutschland manchmal sehr vermisse, freue ich mich sehr, diese großartige Chance nutzen zu können, in diesem Land die Sprache und die Kultur kennenzulernen. Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr übersteht den deutschen Winter.

Até depois! Euer Erik

Adiós Oldenburg. Hola Dénia.

Vom 15.01. bis zum 22.01.18 fand der erste Teil des diesjährigen Austauschs des 10. Jahrgangs der HLS und der spanischen Partnerschule der IES Chabàs in Dénia statt. Am 15.01.flogen wir mit Frau Müller und Frau Lang aus dem winterlichen Oldenburg ins frühsommerliche Dénia. Unsere Aufregung vor dem Flug von Bremen nach Alicante war groß und die Spannung, auch auf unsere Austauschpartner, wurde während der Reise immer größer. Als wir spät abends in Alicante landeten, wurden wir herzlich von unseren spanischen Austauschpartnern und den spanischen Deutschlehrern empfangen und fuhren anschließend alle gemeinsam zur Schule nach Dénia, wo unsere Gasteltern uns ebenso herzlich empfingen und zu sich nach Hause brachten.  Während des ganzen Austauschs hatten wir eine unvergessliche Zeit. Wir besuchten den Unterricht der Schule und unternahmen bei tollem Wetter und Temperaturen von über 20 Grad mit den dortigen Lehrerinnen Marisa, Hannah und Nuria anschließend viele Sachen, wie z.B. eine Stadtführung durch die historische Altstadt und die Burg von Dénia und auch einen Tagesausflug nach Valencia, wo wir dessen Altstadt, die berühmte Ciudad de las Artes y de las Ciencias und den Meerestierpark L'Oceanogràfic besuchten.  Ebenfalls unternahmen wir eine Wanderung zu einer Höhle am Meer und probierten in der Schule diverse Köstlichkeiten, wie spanische croquetas, aceitunas und auch eine paella valenciana.  Mit unseren Austauschpartnern unternahmen wir auch nach dem Programm mit der Schule gemeinsam viele Freizeitaktivitäten. Die Gastfamilien waren alle sehr herzlich und freundlich und unternahmen mit uns am Wochenende z.T. weitere Ausflüge.  Der Abschied am 22.01.18 fiel uns allen schwer und es wurden auch ein paar Tränen vergossen. Seit unsere Ankunft in Oldenburg freuen wir uns nun auf die Ankunft der Spanier am 5.02. in Oldenburg und hoffen auf eine ebenso tolle Woche mit unseren spanischen Gästen hier in Deutschland.

von Diana Baumann von der HLS

Bericht aus Brasilien

Das ist nun mein letzter Quartalsbericht aus Brasilien...kaum zu glauben, dass ich noch nicht einmal in drei Monaten schon wieder in Deutschland bin. Da die Jahreszeiten hier in Natal umgekehrt zu unseren zuhause sind, hat jetzt der Winter begonnen, wobei sich die Temperatur allerdings nur wenig geändert hat, so dass bei ca. 27°C jetzt die Regenzeit ist. Die letzten Wochen sind wie im Flug vergangen, unter anderem konnte ich im Februar beim brasilianischen Karneval mitfeiern (es war die ganze Woche schulfrei) und ich war Mitte März mit dem rotarischen Tourveranstalter Belo auf einer zweiwöchigen Rundreise durch Südbrasilien, 4 Flugstunden von meinem Wohnort Natal entfernt.
Wir haben die Busreise in Foz do Iguaçu im Bundesstaat Paraná begonnen, wo wir den Iguaçu Nationalpark und die Wasserfälle besuchten, die Gewohnheiten und Kultur der Menschen im Süden kennenlernten und die Grenzen zwischen den Ländern Paraguay, Argentinien und Brasilien überquert haben. Sieben Städte in vier Bundesstaaten haben wir besichtigt, unter anderem Gramado und Canela in Rio Grande do Sul, die sehr europäisch geprägt sind durch deutsche und italienische Einwanderer. Die Tour durch Südbrasilien war sehr anstrengend, teilweise saßen wir wegen der Entfernungen stundenlang im Bus, aber die Sehenswürdigkeiten und Eindrücke waren es wert.
Nun habe ich noch ungefähr fünf Wochen Schule, bevor ich mein letztes Reiseabenteuer hier in Brasilien antreten darf, nämlich zwei Wochen Amazonasreise im Mai. Dann starten wir von Manaus (4600 km westl. von Natal) aus. Dort lernen wir über das Ökosystem Amazonas, sowie die Flora und Fauna des Regenwaldes und die Kultur der Ureinwohner. Leider bin ich letzte Woche Opfer eines Straßeraubs geworden und mein Handy wurde mir von einem Motorradfahrer entrissen während ich telefoniert hatte. Die Polizei kann nicht helfen, Überfälle gehören hier zum Tagesgeschehen. Mir ist zum Glück nichts passiert, aber der Schreck war doch für alle heftig.

Ich hoffe, ihr hattet schöne Osterferien. Zum Sommerferienanfang bin ich dann wieder in Oldenburg.

Am Sonntagabend um 21 Uhr verließen wir Oldenburg per Bus und begaben uns auf die Fahrt über Dunkerque/Frankreich nach England.

Als wir uns am Montagmorgen gegen halb acht (englische Zeit halb sieben) auf dem Deck der Fähre den Schlaf aus den Augen rieben (falls man welchen bekommen hatte), konnten wir in der Ferne die "White Cliffs of Dover " herrlich in der Sonnen leuchten sehen -  das gute Wetter sollte uns zum Glück die ganze Woche begleiten!

Zum Ausruhen blieb wenig Zeit, denn nach dem Frühstück in den Familien stand schon am späten Vormittag eine Erkundungstour des Ortes, bei der auch der hübsche Hafen und Strand entdeckt wurden, auf dem Programm – im Sonnenschein!

Am Dienstag machten wir einen Ausflug zum wunderbaren Ort Canterbury, bekannt durch die beeindruckende ‚Canterbury Cathedral’ mitten im Ort, welche wir auch unter fachkundiger Führung besichtigen durften. Vorher begaben wir uns auf eine „Historic Canal Tour“, während der uns der „Captain“ sehr unterhaltsam und aufschlussreich über geschichtliche Aspekte Canterburys informierte.

Am Mittwoch ging es nach Dover, wo die spannende Besichtigung des historisch bedeutsamen Dover Castle einschließlich eines Picknicks bei herrlichstem Sommerwetter hoch oben mit Blick auf Meer und Hafen anstand.

Im Anschluss daran nutzten wir das tolle Wetter dazu, uns auf dem East Cliff in Folkestone unter anderem beim Golfen sportlich zu betätigen: Nach einer kurzen Einführung durch den freundlichen Platzwart hieß es „Pitch and Putt“ - ein gigantischer Rundumblick auf das Meer inklusive -und später auch Rasentennis. 

Der Donnerstag war sicherlich das Highlight für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen: Wir verbrachten den ganzen Tag in London! Natürlich gehörte dazu eine Fahrt auf der Themse, ‚sightseeing’, was das Zeug hielt und …vielleicht auch ein klein wenig „shopping“.

Am Abreisetag, Freitag, standen einige Unterrichtsstunden mit einem muttersprachlichen Englischlehrer auf dem Plan. Danach konnte das wunderbare Wetter noch einmal ausgiebig genutzt werden – „Beachlife“, Strandspaziergänge, aber auch Aufenthalt oder Shopping im Ort – alle hatten noch etwas vor. Am Nachmittag begaben wir uns dann nach Dover, bestiegen die Fähre und reisten zurück. So kamen wir am nächsten Morgen zwar sehr müde an, aber wir haben viel gesehen und unternommen und alle haben einen – hoffentlich positiv nachwirkenden -  Eindruck des Landes bekommen, dessen Sprache ihnen immerhin schon so einige Jahre ihrer Schulzeit ‚versüßt’ hat….!

WEI

Bericht über die OLMUN 2018

12 Schülerinnen und Schüler vertreten die Helene-Lange Schule auf der diesjährigen OLMUN (Oldenburg Model United Nations), die vom 12. – 15.6. in Oldenburg stattfindet. Unsere SchülerInnen sind in diesem Planspiel die Delegierten von Haiti, Eritrea und der Elfenbeinküste. Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa und Übersee simulieren eine Generalversammlung der Vereinten Nationen, die unter dem Motto “Shared History, Shared Challenges, Shared Future“ steht. Hierbei wird ein breiter Strauß von Themen behandelt: es geht u.a. um die Entwicklung von Maßnahmen gegen den Cyberkrieg, um die Bekämpfung des Organhandels und des Drogenhandels, um die Unterstützung von Nationen, die durch Naturkatastrophen betroffen sind und um die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bergarbeitern. Unsere Abiturientin Anita Kluck ist in diesem Jahr die Vizepräsidentin der OLMUN. Stefan Gottschalk aus dem 12. Jahrgang ist Mitglied im exklusiven Sicherheitsrat. Die SchülerInnen diskutieren in der Konferenzsprache Englisch noch bis Freitag und haben abends in einem interessanten Rahmenprogramm die Möglichkeit, zu neuen und spannenden Begegnungen zu kommen.

Bericht über die OLMUN 2017

19 Schülerinnen und ein Schüler vertreten die Helene-Lange Schule auf der diesjährigen OLMUN (Oldenburg Model United Nations), die vom 30.5. – 2.6. in Oldenburg stattfindet. Unsere SchülerInnen sind in diesem Planspiel die Delegierten von Malawi, Mali, Monaco, Nicaragua, Samoa und San Marino. Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa und Übersee simulieren eine Generalversammlung der Vereinten Nationen, die unter dem Motto “New Challenges, New Opportunities – Our World in Upheaval“ steht. Hierbei wird ein breiter Strauß von Themen behandelt: es geht u.a. um die Bedrohung durch chemische und biologische Waffen, um nachhaltige Stadtentwicklung, um die Verbesserung der Situation indigener Völker, um die Folgen der Gentechnologie für die Ernährung weltweit und die Rolle von Frauen bei inklusivem Wirtschaftswachstum. Erstmalig hat eine Schülerin unserer Schule den Vorsitz in einem Komitee: Anita Kluck aus dem 12. Jahrgang leitet das “First Committee of the General Assembly“. Die SchülerInnen diskutieren in der Konferenzsprache Englisch noch bis Freitag und haben abends in einem interessanten Rahmenprogramm die Möglichkeit, zu neuen und spannenden Begegnungen zu kommen.

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