Naturwissenschaften

Feierliche Eröffnung des HLS-Labors

Am 30.11.2018 wurde das HLS-Labor nach 3jährigem Vorlauf feierlich eröffnet. Wer wollte, konnte die Entwicklung auf der Homepage verfolgen, nun ist es vollbracht, alle Geräte sind gekauft und der erste Labortag für den 11. Jahrgang steht.

Nachdem die Gäste von den drei OrganisatorInnen des Labors Frau Eckel, Frau Rathje und Herrn Engler über die Entstehung, die Ziele und die Kooperation mit der Uni-Oldenburg informiert wurden, wurde den Sponsoren des Labors gedankt. Die Sponsoren waren mit Frau Abke (EWE), Frau Mesch (LzO), Frau Hambrock und Frau Hake (Förderverein HLS) und Frau Bialucha der Einladung zur Eröffnung gefolgt. Der Verband der Chemischen Industrie und die Firma Optares Medical als weitere Sponsoren konnten den Termin leider nicht einrichten. In Anwesenheit der Schulleitung, des Dezernenten der Landesschulbehörde Herrn Westphal, der Sozialdezernentin Frau Sachse, der Leiterin der Biologiedidaktik Frau Prof. Dr. Hößle und des ehemaligen Schulleiters Diedrich Smidt wurde den Sponsoren herzlich gedankt und danach das Labor gezeigt, wie es von nun an regelmäßig für Schülergruppen zur Verfügung stehen soll.

Angelus Sala Preis

In diesem Jahr konnten sich die Chemielehrer der HLS nicht entscheiden, wer im 10. Jahrgang der würdigste Schüler oder die würdigste Schülerin für den Angelus Sala Preis ist. Aus diesem Grund wurde zwischen den SchülerInnen Caroline Bönesch, Cem Demirci und Zwaantje Blümel gelost. In der Folge durften alle drei SchülerInnen am 15.11.2018 den Tag der Chemie an der Universität Oldenburg besuchen, aber nur Cem durfte den Buchpreis in Empfang nehmen. 

An diesem jährlichen Tag der offenen Türen ist es dem Fachbereich Chemie erneut gelungen, einen Vormittag mit qualifizierten Vorträgen zu gestalten, die auch interessierte Schüler höherer Schuljahrgänge ansprechen. Neben den Einblicken in die Ergebnisse der Arbeitsgruppen gab es einen Gastvortrag aus Karlsruhe über Geheimtinte, der großes Interesse am Experimentieren und Ausprobieren geweckt hat. In der Mittagszeit haben sich die drei SchülerInnen die praktische Seite eines Chemiestudiums in den Laboren des Fachbereichs zeigen lassen.

Fachpreis für Erik Bruns

Erik Bruns (Jg. 13) erreichte den dritten Platz im Fach Biologie für seine Facharbeit mit dem Thema „In Vitro-Kultur von Hopfen im Schullabor“ und bekam am Freitag, 17.08.2018, einen Fachpreis der Dr. Hans Riegel Stiftung von Dr. W. Rathje überreicht.

„Das neue HLS-Labor der Helene-Lange-Schule - SchülerInnen experimentieren in der Molekularbiologie“, so lautete der Titel unserer ersten Fortbildung für Lehrer und Lehrerinnen in unserem neuen HLS-Labor.

Interessierte Biologielehrkräfte aus 11 verschiedenen Oberstufen Oldenburgs und dem Umland besuchten uns am Freitag, den 24.08.2018. Mit den vielen Anmeldungen war das Labor ausgebucht bis zum letzten Platz! Die Biologielehrkräfte der Oberstufen und einer Biologie-Studentin der Universität Oldenburg erhielten einen umfassenden Einblick in die praktische Laborarbeit. Es wurden zwei für Oberstufenkurse geplante Labortage präsentiert und anteilig durchgeführt. 

Aussprüche der Teilnehmenden am Ende eines aufregenden, arbeitsreichen Tages waren: Vielen Dank. Es hat war sehr tolle Fortbildung, endlich mal wieder praktisch arbeiten..…Es war eine sehr interessante, herausfordernde Fortbildung. Vielen Dank euch dreien…die Fobi war super! Es war informativ, hat sehr viel Spaß gemacht….wann und wo können wir unsere SchülerInnen bei euch anmelden?

Die nächsten Schritte unseres Projektes werden nun sein, die organisatorischen und zeitlichen Rahmenbedingungen zu planen, sodass wir unsere eigenen Kurse und auch auswärtige Kurse einladen können. Bei Anfragen rund um das HLS-Labor wendet euch an Wiebke Eckel, Dr. Wiebke Rathje und Jens Engler.

 

Bereits zum 28. Mal veranstaltete die Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker den Tag der Chemie und öffnete dafür am 2. November ihre Hörsäle und Labore. Nach begrüßenden Worten durch den Universitätspräsidenten Herrn Prof. Piper und den Vorsitzenden des GDCh-Ortsverbandes Oldenburg Prof. Rößner erwartete die anwesenden SchülerInnen und LehrerInnen Vorträge zur Katalysechemie in der Organik, zu 3D-Druck-Verfahren sowie ein Experimentalvortrag zum Einsatz organischer Leuchtdioden im Chemieunterricht. Im Anschluss an die Vorträge bot die Fachschaft Chemie noch eine Reihe von Laborführungen an, um dem interessierten Publikum einen Einblick in die Arbeitsweisen der Chemiker in Wissenschaft und Forschung zu bieten.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war auch in diesem Jahr wieder die Verleihung des Angelus-Sala-Preises an SchülerInnen, die sich im Fach Chemie durch großes Interesse und besonders gute Leistungen hervorgetan haben. Der Fachbereich Naturwissenschaften nominierte hierfür Anne Vox aus der 10b, die ihren Preis im großen Hörsaal am Campus Wechloy in Empfang nehmen konnte. Wir gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung und wünschen Anne weiterhin viel Erfolg!

Das EWE Infomobil war da!

Wie jedes Jahr war die EWE auf Einladung des Fachbereichs Naturwissenschaften wieder an der HLS und hat mit den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs geschlossen verschiedene Bauprojekte durchgeführt. In diesem Rahmen wurden in vier Tagen insgesamt 75 Kurbelleuchten, 19 Computeranemometer und 15 Solar-Buggys mit dem UMT-System gebaut.

Dem 9. und 10. Jahrgang stand es frei, sich für ein komplexeres Vorhaben an zwei Nachmittagen zu melden. Hierfür fanden sich vier SchülerInnen, die dann unter Anleitung zweier Mitarbeiter der EWE diverse Prozessoren, Widerstände und Sensoren zu einem ferngesteuerten EWE-Buggy verlötet haben, der nicht nur im Discomodus tanzen, sondern auch einer vorgegebenen Linie nachfahren konnte.

Alle SchülerInnen konnten durch den Bau ihrer Modelle, egal ob Kurbelleuchte oder EWE-Buggy, ihr technisches Verständnis verbessern und physikalische Grundlagen anwenden.

HLS-Labor

Der DNA auf der Spur: Nachdem wir in diesem Schuljahr die restlichen Gelder für das Labor eingeworben haben und alle Geräte gekauft haben, die wir für die anvisierten Labortage benötigen, haben wir es kurz vor Ende des Schuljahres gerade noch geschafft, den ersten Thementag des HLS-Labors in Kooperation mit der Uni Oldenburg durchzuführen.

Bevor die erste Gruppe am 6.6.2018 loslegen durfte, suchten sich alle erst einmal einen passenden nagelneuen Laborkittel aus. Wenig später gingen die Schüler und Schülerinnen der Klasse 11 b in einen gründlich vorbereiteten NW-Fachraum, der Laborgeräte und Materialien für 12 Gruppen vorhielt. Dann wurde über 6 Schulstunden intensiv gelernt und praktisch gearbeitet. Zunächst wurde der Umgang mit dem wichtigsten Gerät in Laboren eingeübt, der Mikropipette. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zur Geschichte der DNA wurde diese untersucht. Aus Kidneybohnen wurde die Erbinformation in mehreren Schritten gewonnen. Nachdem erfolgreich die DNA extrahiert wurde, untersuchten die Gruppen die einzelnen Bestandteile dieses Moleküls. Der pH-Wert wurde bestimmt und Nachweisexperimente zu Ribose, Phosphationen und Purinbasen wurde durchgeführt. Neben der Bestätigung komplexe Untersuchungen selbstständig, erfolgreich durchführen zu können, erlebten die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung von Positiv- und Negativkontrolle, ohne die ihre Experimente alle aussagelos gewesen wären.

In Zukunft sollen alle 11. Klassen der HLS das Labor besuchen und ebenso weitere Biologiekurse aus den Jahrgängen 12 und 13. Die Thementage werden von Studierenden des Fachbereiches Biologie der Universität Oldenburg für Schüler und Schülerinnen der Oberstufe zugeschnitten. Die besonderen Möglichkeiten durch das HLS-Labor bestehen in einem hohen Maß an praktischen Erfahrungen mit Labortätigkeiten, wissenschaftlichem Arbeiten und der Erkenntnisgewinnung durch selbst gewonnene Daten.

 

Chempark-Exkursion

Chempark-Exkursion des Chemie eN-Kurses JG 12 der Helene-Lange-Schule vom 07.-09.06. 2017 in Leverkusen:

Am Mittwoch, den 07.06.2017, fuhr der Chemie eN-Kurs in Begleitung von Frau Hillmann und Herrn Schneider nach Köln, um vertiefende Einblicke in die Berufsvielfalt, ihre Anforderungen und Möglichkeiten im Chemiebereich, sowie in die fachlichen Zusammenhänge der industriellen Chemie durch Umsetzung verschiedener Programme der im Chempark Leverkusen (ehemals Bayer AG) zu erhalten.

Nach einem kulturellen Programm am Mittwoch (Stadt- und Domführung) nahmen die Schülerinnen und Schüler des Kurses am Donnerstag ganztägig an einem Kunststoffprojekt im Covestro Science Lab teil. Ihre Aufgabe bestand darin, in speziellen Expertenteams verschiedene Aufgaben im Umfeld einer Produktion von speziellen Kunststoff-Bechern zu bearbeiten, die in dieser besonderen Form noch nicht zu kaufen sind. Dabei wurden sie sehr kompetent von mehreren Covestro-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Das Design-Team musste Umfragen zur Farbgestaltung und der Akzeptanz durchführen sowie selbständig ein Werbe-Video gestalten und aufnehmen. Das Forscher-Team befasste sich mit der experimentellen Untersuchung der Rohstoffqualität, der Kunststoffoberflächen (Kratzfestigkeit usw.) und der Produktqualität der produzierten Becher. Das Techniker-Team war für die direkte Produktion der Becher mit Hilfe einer 250 000 € teuren Spritzguss-Maschine verantwortlich (Trocknung der Ausgangsstoffe, Einarbeitung in die Funktion der Maschine und direkte Produktion). Das Finanz-Team erarbeitete mit Hilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms eine Gesamt-Kostenanalyse (Lohn-, Energie-, Raum- und Abschreibungskosten) für die Fertigung. Zusätzlich war ein Team für die Kommunikation zwischen den Gruppen zuständig (Rückmeldungen über die jeweiligen Qualitätszustände, Arbeitsphasen, die Ergebnisse der Umfragen zur Farbgestaltung und die Dokumentation der Arbeit usw.). Nach der Mittagspause in der Werkskantine wurde die Arbeit in den Teams fortgeführt. Höhepunkt war die Produktion von ca. 90 Bechern (Werbe-Name: Der Plopper), die die Schülerinnen und Schüler mitnehmen durften. Am Ende des Projektes wurden alle Gruppenarbeitsergebnisse inklusive des selbst gestalteten Werbe-Videos präsentiert. Zudem wurde der Projektablauf von allen kritisch reflektiert.

Am Freitagmorgen fuhr der Kurs in das BAYKOMM, in dem sie im Verlauf einer kompetenten Führung über die verschiedenen Firmen, Produkte und deren Anwendungsgebiete des BAYER Konzerns informiert wurden. Hier konnten sie sich anschließend an verschiedenen interaktiven Stationen über diverse Themen informieren. Nach einer kurzen Pause im Werks-Bistro fand eine Busfahrt unter sehr sachkundiger Führung über das Produktionsgelände des Chemparks statt. Hier bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die großen räumlichen Dimensionen der verschiedenen Produktionsanlagen, der Logistikbereiche und der Ver- und Entsorgung (Länge des Chemparks ca. 4,7 km, ca. 32 km Gleisanlagen, Gesamtlänge aller Pipelines: 900 km, Gesamt-Stromverbrauch so groß wie der der Großstadt Köln). Zum Abschluss wurde die Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlage der Firma Currenta besichtigt. Nach einer theoretischen Einführung in das Membranverfahren wurden die verschieden Bereiche der Produktion (alle Teilnehmer wurden ausgerüstet mit Schutzhelm, Schutzbrille und Atemschutzmaske) direkt aufgesucht.

Am Freitagabend kehrte die gesamte Gruppe, erfüllt von vielfältigen, positiven Eindrücken und mit farbigen Bechern ausgestattet, wohlbehalten zurück.

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