In den vergangenen zwei Wochen hat ein Teil der 7a an einem Musikprojekt mit Student*innen der Uni Oldenburg gearbeitet und wir wollen euch zeigen, was wir gemacht haben!

Nachdem unsere Klassenlehrerin Frau Vogt uns für ein musikalisches Projekt begeistern konnte, ging es auch gleich los. Wir haben uns für das Stück „Handclap“ entschieden und fingen sofort an zu üben. Dank Corona haben wir natürlich wieder alles online per Videochat gemacht. Das fleißige Üben hat man schon beim ersten Instrumentalunterricht gemerkt und beim zweiten lief dann direkt alles rund. Eigentlich schade, dass das Projekt jetzt schon vorbei ist, denn es hat viel Spaß mit den Studierenden gemacht. Mit ihrer Hilfe sind wir zu einem tollen Ergebnis in Form eines Musikvideos gekommen. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön für die perfekte Bearbeitung. Wir freuen uns, es euch präsentieren zu dürfen.

Also macht es euch gemütlich und habt viel Spaß bei dem Video!

Von Madita und Ina, 7a

Bereits am 11. März gewann der WPK Kunst des 10ten Jahrgangs den zweiten Platz im Projektwettbewerb IM con TAKT MIT DEMENZ. Das Oldenburger Bündnis Pflege hatte dazu aufgerufen, sich im Unterricht kreativ mit der Erkrankung Demenz auseinander zu setzen. Bei der Auftaktveranstaltung im September 2019 konnten wir die ersten Einblicke in dieses für uns ungewohnte Thema sammeln und viele Impulse bekommen. Im Unterricht folgte dann eine intensive Auseinandersetzung mit den verschiedenen Aspekten der Auswirkungen der Erkrankung.

Es entstanden Zeichnungen, malerische Werke und Objekte, die auf sehr unterschiedliche Art und Weise Gefühle, Ängste und die Annäherung an Demenzkranke sehr beeindruckend verbildlichen. Die geplante Ausstellung aller Werke in unserer Schule fiel leider bisher der Corona-bedingten Umstände zum Opfer, wird aber vielleicht noch nachgeholt. Ursprünglich hätte der WPK als Preis eine Reise nach Bremen zum „Universum“ gewonnen, alternativ konnten sich alle beteiligten Schüler*innen über ein Paket mit diversen Gutscheinen freuen.

J. Haase

Helene Lange - Ein Leben

Darstellendes Spiel in Zeiten von Corona - WPK DS 11:
Unsere allererste DS-Stunde im Sommer 2019 war für uns alle ein wenig irritierend, wenn nicht sogar beschämend. Niemand hatte zuvor geschauspielert, weshalb wir uns alle ziemlich anstellten.

Heute, bei unserer letzten DS-Stunde, ist unser Ego um einiges gewachsen, denn wir alle können von uns sagen, dass wir einiges geleistet haben. Dank Frau Schlalos sind wir über unseren Schatten hinweggesprungen und sehen uns insgeheim schon im nächsten Broadway Stück. 

Mit der Hilfe von Frau Viertelhaus haben wir sogar unsere eigenen Kostüme genäht und durch Herrn Burchards haben viele ihre musikalische Seite entdeckt.

Wir haben mit viel Spaß und Freude an dem Stück über Helene Lange gearbeitet – und uns auch von Corona nicht davon abhalten lassen. Am Ende haben wir einen Trailer von unserem Stück zusammengeschnitten, um euch dieses Jahr doch noch einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben zu können. Wir hoffen sehr – und werden alles in unserer Macht stehende versuchen, damit wir das Stück im nächsten Schuljahr 2020/21 doch noch aufführen können.

Mavie Sellere, 11a

Die Welt ist außer Atem

2020: Darstellendes Spiel in Jahrgang 12 – Theater ohne Zuschauer:

Wir hatten eine Mission - ein Theaterstück zu kreieren, das die aktuellen Missstände der Welt, ob in sozialer oder ökologischer Weise, aufdecken sollte. Da wir aber rund um die Uhr mitbekommen, wie Menschen immer wieder davon sprechen wie „schlecht“ alles ist, wollten wir dem etwas anderes gegenüberstellen. Also setzten wir uns als Leitmotiv die „Hoffnung“. Was wurde denn schon bewirkt? Wer hilft eigentlich die ganze Zeit? Wer rettet uns? Und uns fiel auf, dass wir darüber noch gar nicht so viel Wissen hatten. Aber was hätten wir zu unserer Verteidigung vorzubringen, wenn die Götter beschließen würden, die Erde als gescheitertes Projekt zu vernichten? Was haben wir Menschen eigentlich je für die Erde getan? Also forschten wir nach und informierten uns über Menschen, die aktiv zu einer besseren Welt beitragen oder beigetragen haben: die Preisträger des „Right Livelihood Awards“ (Alternativer Nobelpreis). Ihre Arbeit haben wir als Inspiration genommen. Dabei sind wir auf beeindruckende Menschen gestoßen, die teilweise unter Einsatz ihres Lebens für die Bewahrung der Natur und das Ende der Gewalt gekämpft haben oder immer noch kämpfen. Um die Zuschauer an den Erkenntnissen unserer Forschungsreise teilhaben zu lassen, haben wir Figuren für eine Reisegruppe* erarbeitet, die die Suche nach der Hoffnung in katastrophalen und tragischen Weltsituationen auf sich nehmen. Sie bereisen zunächst das Amazonasgebiet und begegnen den Yanomami, dann reisen sie nach China und erleben Gewalt an Frauen. Schließlich endet ihre Reise in USA, wo Chemiekonzerne ungestraft Gewässer verseuchen. Aber ist das genug? Ist das Projekt Erde nicht trotzdem gescheitert? Oder gibt es noch Hoffnung?

Dieses motivierende und vielseitige Theaterstück, an dem wir das letzte Jahr gearbeitet haben, konnten wir aufgrund der aktuellen Lage nicht aufführen. Daher würden wir sehr gerne einen kleinen Einblick in unser Projekt liefern, anhand eines selbstgestalteten Trailers, bestehend aus Action, Drama, der traurigen Wahrheit und mit einer Prise Humor. Wir hoffen wir haben euer Interesse für unser Projekt geweckt, viel Spaß beim Gucken! J

 

Von Chantal Mouawad und Alexa Schmitz, DS-Kurs Frau Schlalos

 

*Diese Reisegruppe besteht aus sehr unterschiedlichen Charakteren, die die verschiedenen Arten von Menschen repräsentieren. Zum einen gibt es die Tussi – welche Oberflächlichkeit und Naivität wiederspiegelt. Der Junkie sieht die Welt und ihre zahlreichen Facetten sehr blauäugig. Der Besserwisser und seine Rolle dienen dazu, dass das Theaterstück auch mit informativem Wissen gefüllt wird. Damit muss er auch immer wieder prahlen und angeben ;). Außerdem gibt es noch den Esel. Der Esel symbolisiert die betroffenen Tiere und wie die Auswirkungen menschlichen Fehlverhaltens (z.B. Klimawandel, Abholzung im Amazonas) ihre Lebensart und ihren Lebensraum beeinflussen. Er gibt den Tieren mit seinem entzückenden „IA“ eine Stimme.

 

Corona-Comics

Die Schüler*innen der 8a haben im Kunstunterricht Comics zum Thema Corona erstellt. Dabei sind ganz unterschiedlichen Geschichten und unterhaltsame Geschichten entstanden. Viel Spaß beim Entdecken... 

„Das Konzert der HLS kurz vor den Osterferien in der Garnisonkirche war ein wahnsinniger Erfolg. Alle Plätze waren ausverkauft, wir bekamen riesigen Applaus, das Publikum war begeistert und alles lief wie geplant.“

So oder ähnlich sollte der Text ursprünglich einmal aussehen. Aber dank Corona kam alles ganz anders…

Das Konzert ist nämlich ausgefallen - aber so richtig ausgefallen irgendwie auch nicht. Wir haben nämlich einfach alles online gemacht. Jeder aus der Instrumentengruppe nahm das Ensemblestück auf und die Instrumentallehrer*innen schnitten es zusammen. Das war eine ganz schöne Herausforderung. Man musste nämlich im gleichen Tempo, mit Kopfhörer im Ohr spielen und gleichzeitig versuchen, eine halbwegs vernünftige Aufnahme zu erstellen. Trotzdem sind dabei aber schöne Audiofiles und Filme entstanden. So haben wir immerhin eine Erinnerung geschaffen, die bleibt.

Das Publikum hat uns aber doch etwas gefehlt.

Ina Schiller, 7a

Ode an die Freude

„Ode an die Freude“ – Balkonkonzert der 7a

Dieser Bericht soll euch informieren,

wie wir gemeinsam musizieren.

Die 7a, das sind wir,

Frau Vogt und Herrn Burchards, die kennt ihr.

Und damit sind wir – Respekt –

komplett bei dem gemeinsamen Projekt.

Das Projekt hatte das Ziel,

gemeinsam und im großen Stil,

uns trotz Corona zu verbinden

und musikalisch zu erfinden.

Am 7.5., 16:00 Uhr,

ertönte von Balkon und Flur

und Baum und Garten, Zimmer, Pool,

manch im Stehen, manch auf dem Stuhl,

die „Ode an die Freude“ laut

- alle haben sich getraut!

Wunderschön hörte es sich an,

Applaus gab´s auch von nebenan.

Saxophon, Bass und Trompete,

Posaune, Flöte und Klarinette,

Gitarre und Klavier,

all das waren wir!

Die Filme hat die Familie gemacht,

bei Falschversuchen wurde viel gelacht!

Jetzt ist der liebe Boris dran,

das ist unser Videozusammenschnittfachmann:

Das Video perfekt zu schneiden

und dabei Fehler zu vermeiden.

Das fertige Ergebnis, das seht ihr,

im Video, klickt einfach hier.

Ein Gedicht von Wolke Kluck, 7a

Auch wenn gemeinsame Proben momentan nicht möglich sind, greifen die Schüler*innnen der Band trotzdem zum Instrument. Zunächst wurden einige Improvisationen zu einem Blues gespielt, bald soll ein konkretes Stück geprobt und aufgenommen werden.

OJC digital

Oldenburger Jugendchor singt weiter:

Da in dieser Zeit natürlich auch nicht an gemeinsame Chorproben zu denken ist, sangen die Sänger*innen des Oldenburger Jugendchors einfach digital weiter. Viele beteiligten sich an dem Projekt, das Lied „Thank you for the music“, welches eigentlich live bei KuMu20 präsentiert werden sollte, aufzunehmen. Die Stimmen wurden zusammengefügt und so hat man zumindest im Ergebnis einen Chorklang produzieren können.

Die Schüler*innen der Klasse 6c besuchten am 2.3.2020 das Oldenburgische Staatstheater. Sinn des Ganzen war eine Führung hinter die Kulissen. Das Hauptgebäude des Staatstheaters beinhaltet das große Haus, das kleine Haus und einen Spielraum. Außerdem steht am Pferdemarkt noch die Exerzierhalle.

Die Klasse lief um 10:35 Uhr los und kam ungefähr eine halbe Stunde später am Eingang des Theaters an. Als sie eintraten, wurden alle Schüler*innen schon von einer Mitarbeiterin des Theaters erwartet. Sie erklärte der Klasse ein bisschen und stellte der 6c ihrer Führerin vor, die den Rundgang hinter die Kulissen leitete. Als erstes wurde die Klasse in einen kleinen Raum geführt, der Spielraum hieß. Wir setzten uns auf die Sitzbänke und durften Fragen stellen. Auf fast jede Frage gab es eine Antwort. Auf der Bühne standen kunstvolle Gebilde und Musikinstrumente. Das Theaterstück, was dort aufgeführt werden sollte, sollte eine musikalische Lichtshow werden. Von da aus gingen wir weiter in die Holzwerkstatt. Dort wurden gerade Wände für eine Aufführung gebaut. Die Decke in der Tischlerei war sehr hoch – das müsste auch so sein, erklärte die Führerin, denn sonst würde man die großen Wände gar nicht bauen können. Die Tischlerei war sehr geräumig und groß, an der Seite war eine Treppe, die nach oben führte. Als alle dort angekommen waren, sagte die Leiterin, dass hier alte Skulpturen und Statuen aus vergangenen Aufführungen aufbewahrt würden. Die Gruppe stand auf einer zehn Meter langen und zwei Meter breiten Balustrade, von der aus man einen Überblick über die ganze Tischlerei hatte. An der Wand stapelten sich die Figuren, und gegenüber befand sich das Geländer, sodass in der Mitte nur ein schmaler Gang blieb. Von dort aus wurden die Schüler*innen der 6c in einen anderen kleinen Raum über der Tischlerei geführt. Darin wurden die Statuen und Skulpturen in Handarbeit hergestellt. Die meisten Sachen bestanden aus Styropor, damit sie leichter sind und nicht so schnell zerbrechen. Die Mitarbeiterinnen schnitzen mit scharfen Messern das Styropor in die richtige Form. Falls etwas schief geht, benutzen sie Bauschaum und füllen die Lücken aus. Dann ging es nach nebenan in die Metallwerkstatt. Dort stand ein großes, käfigartiges Werk. Es sollte ein Teil von einem Turm werden. Der Raum war nicht so groß wie die Tischlerei. An der Wand hing Werkzeug, und am Ende des Raums befand sich ein Tor, damit man die großen Metallteile auch nach draußen bekommt. Danach gingen wir in die Herrenschneiderei, wo die Kostüme in Handarbeit hergestellt werden, und zwar für jeden Schauspieler maßgeschneidert. Im Herrenfundus werden alle alten Männerkostüme aufbewahrt, sogar ein 180 Jahre altes sieht man. Dort heraus und einen Gang weiter entlang kommt man zu einer Tür mit der Aufschrift „Maske“. Dort werden Perücken aus Echthaar von Mensch und Tier hergestellt. Man sieht Frauen, die Perücken mit Mühe und Sorgfalt herstellen. Geht man ein paar Stockwerke höher, kommt man zur Waffenkammer. Dort liegen echte Waffen und Schwerter. Die Schwerter sind aber stumpf und die Waffen können nicht mehr schießen, damit die Schauspieler nicht verletzt werden. Als letztes ging die Klasse ins große Haus. Hier war alles für ein Konzert aufgebaut. Die Schüler*innen durften sich umgucken, und sogar auf die Bühne. Zum Abschluss machte die 6c ein Foto vor einem Riesen-Skelett aus dem Theaterstück „Faust“. Damit das Foto besser aussieht, wurde eine Windmaschine eingesetzt.

Mittags ging die Klasse wieder zurück zur Schule. Im Klassenraum machten manche noch bei einem Theaterquiz mit, denn man konnte Backstage-Karten gewinnen. Die meisten Schüler*innen der 6c fanden die Theaterführung sehr gut.

© Juri, Rieke G., Lieke und Bjarne aus der 6c

Seite 1 von 8