HLS bleibt weiterhin Umweltschule

Seit vielen Jahren ist die Helene-Lange-Schule Umweltschule und hatte sich auch 2015 wieder um diese Zertifizierung beworben. Die zwei Handlungsfelder Zirkus und KlimabotschafterInnen wurden in der Zeit von 2015-2017 dokumentiert und weiterentwickelt. Am 13.September war es dann soweit. Sonja Boeckmann und Dirk Wolf konnten zusammen mit den Schülerinnen Mira und Sophie die Auszeichnung zur Umweltschule in Empfang nehmen. Als sichtbares Zeichen wird die bekannte Fahne demnächst im Windfang des Haupteingangs hängen. Im neuen Projektzeitraum 2017 bis 2019 wird sich die HLS wieder bewerben, ein Mangel an Projekten zum Globalen Lernen gibt es wahrlich nicht an unserer Schule. So gehen wir diesmal ins Rennen mit dem gerade entstehenden Schulgarten und dem langjährigen Projekt Südafrika AG. Viel Erfolg wünschen wir allen Teilnehmenden.

Imke Thomßen (Jg. 13, Tutorium von Herrn Tornow) erreichte den ersten Platz im Fach Chemie für ihre Facharbeit mit dem Thema „Isomerie – Über den Einfluss der Veränderung der Konfiguration eines Stoffes auf dessen physiologische Wirkung“ und erhielt am Freitag, 01.09.2017, den Fachpreis der Dr. Hans Riegel Stiftung von Prof. Dr. V. Pietzner überreicht.

Neues aus Helenes Garten

Seit März 2017 gibt es Helenes Garten und obwohl die Beschaffung der Gelder für die geplanten Baumaßnahmen doch schwieriger ist als erwartet, entwickelt sich der Garten sichtbar und hat in seiner ersten Saison auch schon nennenswerte Erträge an Bohnen, Zucchini und Kartoffeln geliefert.

Da die Garten-AG von Frau Oelmann seit den Sommerferien durch den WPK NW 7 von Herrn Wolf und einen WPP 9 von Herrn Engler unterstützt wird, hoffen wir, in diesem Jahr noch den begonnenen Weg, dessen Material vom Förderverein gezahlt wird, zu vollenden und die Hochbeete, deren Material von der Bingo Umweltstiftung finanziert wird, anzufertigen und aufzustellen. Damit in der nächsten Vegetationsperiode noch effektiver im Garten gewirtschaftet werden kann, soll über den Winter auch noch ein Geräteschuppen in der Parzelle errichtet werden. Die für dieses Projekt benötigten Materialien werden von der Schule mit Geldern aus dem „abgedreht?!-Projekt“ finanziert.

Schulgarten

Liebe Eltern der Helene,
seit Februar 2017 hat die Helene eine Parzelle im Kleingartenverein „Gartenfreunde Eversten-Bloherfelde e.V.“ gepachtet, um dort dauerhaft einen Schulgarten zu betreiben. Aktuell ist die Fläche von 350m² etwas verwildert und leer, perspektivisch sollen dort blühende Landschaften und eine idyllische Hütte entstehen. Am 25.03.2017 (ca. 10-13 Uhr) würden wir gerne den Garten so vorbereiten, dass die Garten-AG danach mit der Gartennutzung beginnen kann. Für diesen Termin würden Frau Oelmann und Herr Engler auch gerne ein paar Eltern gewinnen, die Zeit und Lust haben, mit uns aus dem Garten etwas Schutt abzufahren und die Wiese einmal zu fräsen. Wir gehen von einem Einsatz von ca. 3-4 Stunden aus und brauchen:

  • helfende Eltern
  • jemanden mit einer Fräse
  • jemanden mit einem Anhänger
  • eventuell finanzielle Unterstützung für die Miete der Fräse und Gebühren für die Deponie

Da das Errichten von Gebäuden für Geräte und Personen erst im nächsten Schuljahr stattfinden kann, sind wir auch noch auf der Suche nach einer provisorischen Lösung für das Lagern von Gartengeräten. Falls jemand von Ihnen eine Idee hat, wären wir auch hierfür dankbar.

Wenn Sie sich vorstellen können, uns zu unterstützen oder Anregungen für uns haben, wenden Sie sich bitte direkt an Frau Oelmann oder mich:

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Der Förderverein unterstützte das Projekt „Schülerlabor an der HLS“ mit einer Spende von 3000,- Euro. Mit der Einrichtung eines solchen Schülerlabors soll Schülerinnen und Schülern der Oberstufe das forschende Lernen im Bereich der Molekular- und Immunbiologie ermöglicht werden.

Chempark-Exkursion

Chempark-Exkursion des Chemie eN-Kurses JG 12 der Helene-Lange-Schule vom 07.-09.06. 2017 in Leverkusen:

Am Mittwoch, den 07.06.2017, fuhr der Chemie eN-Kurs in Begleitung von Frau Hillmann und Herrn Schneider nach Köln, um vertiefende Einblicke in die Berufsvielfalt, ihre Anforderungen und Möglichkeiten im Chemiebereich, sowie in die fachlichen Zusammenhänge der industriellen Chemie durch Umsetzung verschiedener Programme der im Chempark Leverkusen (ehemals Bayer AG) zu erhalten.

Nach einem kulturellen Programm am Mittwoch (Stadt- und Domführung) nahmen die Schülerinnen und Schüler des Kurses am Donnerstag ganztägig an einem Kunststoffprojekt im Covestro Science Lab teil. Ihre Aufgabe bestand darin, in speziellen Expertenteams verschiedene Aufgaben im Umfeld einer Produktion von speziellen Kunststoff-Bechern zu bearbeiten, die in dieser besonderen Form noch nicht zu kaufen sind. Dabei wurden sie sehr kompetent von mehreren Covestro-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Das Design-Team musste Umfragen zur Farbgestaltung und der Akzeptanz durchführen sowie selbständig ein Werbe-Video gestalten und aufnehmen. Das Forscher-Team befasste sich mit der experimentellen Untersuchung der Rohstoffqualität, der Kunststoffoberflächen (Kratzfestigkeit usw.) und der Produktqualität der produzierten Becher. Das Techniker-Team war für die direkte Produktion der Becher mit Hilfe einer 250 000 € teuren Spritzguss-Maschine verantwortlich (Trocknung der Ausgangsstoffe, Einarbeitung in die Funktion der Maschine und direkte Produktion). Das Finanz-Team erarbeitete mit Hilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms eine Gesamt-Kostenanalyse (Lohn-, Energie-, Raum- und Abschreibungskosten) für die Fertigung. Zusätzlich war ein Team für die Kommunikation zwischen den Gruppen zuständig (Rückmeldungen über die jeweiligen Qualitätszustände, Arbeitsphasen, die Ergebnisse der Umfragen zur Farbgestaltung und die Dokumentation der Arbeit usw.). Nach der Mittagspause in der Werkskantine wurde die Arbeit in den Teams fortgeführt. Höhepunkt war die Produktion von ca. 90 Bechern (Werbe-Name: Der Plopper), die die Schülerinnen und Schüler mitnehmen durften. Am Ende des Projektes wurden alle Gruppenarbeitsergebnisse inklusive des selbst gestalteten Werbe-Videos präsentiert. Zudem wurde der Projektablauf von allen kritisch reflektiert.

Am Freitagmorgen fuhr der Kurs in das BAYKOMM, in dem sie im Verlauf einer kompetenten Führung über die verschiedenen Firmen, Produkte und deren Anwendungsgebiete des BAYER Konzerns informiert wurden. Hier konnten sie sich anschließend an verschiedenen interaktiven Stationen über diverse Themen informieren. Nach einer kurzen Pause im Werks-Bistro fand eine Busfahrt unter sehr sachkundiger Führung über das Produktionsgelände des Chemparks statt. Hier bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die großen räumlichen Dimensionen der verschiedenen Produktionsanlagen, der Logistikbereiche und der Ver- und Entsorgung (Länge des Chemparks ca. 4,7 km, ca. 32 km Gleisanlagen, Gesamtlänge aller Pipelines: 900 km, Gesamt-Stromverbrauch so groß wie der der Großstadt Köln). Zum Abschluss wurde die Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlage der Firma Currenta besichtigt. Nach einer theoretischen Einführung in das Membranverfahren wurden die verschieden Bereiche der Produktion (alle Teilnehmer wurden ausgerüstet mit Schutzhelm, Schutzbrille und Atemschutzmaske) direkt aufgesucht.

Am Freitagabend kehrte die gesamte Gruppe, erfüllt von vielfältigen, positiven Eindrücken und mit farbigen Bechern ausgestattet, wohlbehalten zurück.

Die 5b im Botanischen Garten

Die letzte NW-Stunde vor den Sommerferien verbrachte die Klasse 5b am Donnerstagnachmittag im Botanischen Garten. Statt im stickig warmen Schulgebäude im Biobuch etwas über Pflanzen zu lesen, untersuchten die Schülerinnen und Schüler an der frischen Luft den Aufbau und die Besonderheiten der Lippenblütler und Kreuzblütler. So konnten die Unterschiede zwischen den beiden Pflanzenfamilien praxisnah erforscht werden. Der Aufbau einer Rapsblüte wurde mithilfe von Binokularen in den Räumen der Grünen Schule untersucht und anschließend ein Legebild erstellt. Auch draußen gab es viel zu sehen, fühlen und riechen und die Schülerinnen und Schüler fanden Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Lippenblütler.

Handy-Sammelaktion

Die Klimabotschafter des 8. Jahrgangs werden Boxen aufstellen, in die man Handys, die nicht mehr funktionstüchtig sind oder die nicht mehr gebraucht werden, rein legen kann. Vom 15.05.17 bis zum 09.06.17 kann man die Handys zu den Boxen bringen. Eine der Boxen wird im Lehrerzimmer im Erdgeschoss stehen und die andere in Helenes Shop. Der Erlös des Recyclings spendet die Firma an die Deutsche Umwelthilfe e.V. Also: Alte Handys raus aus der Schublade, Ressourcen sparen und Gutes tun für die Menschen und die Umwelt.

In der Zeit vom 29.05.17 bis zum 02.06.17 werden die Klimabotschafter einen Infostand in der Nähe vom Helenes Shop haben. Dort wird ein Film über das umweltschädliche und lebensgefährliche Recyceln von Handys in Afrika und Asien gezeigt, die Schüler und Lehrer werden noch weiter informiert und es werden fleißig weiter Handys gesammelt. Die Handys werden von unserer Schule erst einmal an Telekom weiter gegeben. Doch Telekom behält diese nicht lange, sondern verschickt die Handys zu einer Firma, die erst einmal alle Daten löscht und dann  die Handys umweltgerecht in Deutschland recycelt. Dabei werden die wertvollen Metalle gewonnen und können wieder verwendet werden. Somit müssen weniger Ressourcen neu gewonnen werden für die Produktion neuer Handys.

Das EWE Infomobil war da!

Wie jedes Jahr war die EWE wieder an der HLS und hat mit den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs ein Bauprojekt durchgeführt. Es standen insgesamt drei verschiedene Modelle zur Auswahl: ein Computeranemometer, eine Kurbelleuchte und ein Solar-Buggy.

Wiedersehen in Port Elizabeth

Drei erlebnisreiche und aufregende Wochen liegen nun hinter den 15 Schülerinnen und Schülern, die am Wochenende zusammen mit Frau Pech, Frau Wittkopp und Herrn Jauernik  aus Port Elizabeth, Südafrika heimkehrten.

Die Mitglieder der Projektgruppe „Partnerschaft schafft Energie – partnership creates power“ schlossen mit ihrem Besuch bei der Sanctor Highschool und der Willow Acadamy ein dreijähriges intensives Austauschprojekt erfolgreich ab, das vom ENSA-Programm des Bundesministeriums für  Entwicklung und Zusammenarbeit gefördert wurde.

Nach der Landung in Kapstadt, dem Besuch der Gedenkstätte Robben Island und einem Blick vom Tafelberg brach die Delegation der HLS mit dem Bus in Richtung des Tsitsikamma Nationalparks auf, um dort mit ihren südafrikanischen Freunden einige gemeinsame Tage zu verbringen.

Neben Exkursionen zur Nelson Mandela Metropolian University und in den Addo Elephant Park waren der Workshop zum Bau der Solarlampen,  die Präsentationen unserer Schülerinnen und Schüler vor südafrikanischen Klassen und der Besuch beim Bürgermeister der Stadt Port Elizabeth absolute Höhepunkte der  Reise.

Aufgrund der überwältigenden, positiven Resonanz des Austauschprojektes wurde mit den Schulleitungen der Sanctor Highschool und der Willow Acadamy vereinbart, dass das Projekt im nächsten Jahr mit dem Besuch einer Lehrerdelegation beider Schulen in Oldenburg  fortgesetzt wird.

Das Lehrerteam organisiert in diesem Schuljahr Veranstaltungen zur Auswertung und Evaluation dieser  Austauschbegegnung, wozu wir die Schulöffentlichkeit herzlich einladen. Vorab empfehlen wir den Artikel des PE Harald über unser Projekt

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