Chempark-Exkursion

Chempark-Exkursion des Chemie eN-Kurses JG 12 der Helene-Lange-Schule vom 07.-09.06. 2017 in Leverkusen:

Am Mittwoch, den 07.06.2017, fuhr der Chemie eN-Kurs in Begleitung von Frau Hillmann und Herrn Schneider nach Köln, um vertiefende Einblicke in die Berufsvielfalt, ihre Anforderungen und Möglichkeiten im Chemiebereich, sowie in die fachlichen Zusammenhänge der industriellen Chemie durch Umsetzung verschiedener Programme der im Chempark Leverkusen (ehemals Bayer AG) zu erhalten.

Nach einem kulturellen Programm am Mittwoch (Stadt- und Domführung) nahmen die Schülerinnen und Schüler des Kurses am Donnerstag ganztägig an einem Kunststoffprojekt im Covestro Science Lab teil. Ihre Aufgabe bestand darin, in speziellen Expertenteams verschiedene Aufgaben im Umfeld einer Produktion von speziellen Kunststoff-Bechern zu bearbeiten, die in dieser besonderen Form noch nicht zu kaufen sind. Dabei wurden sie sehr kompetent von mehreren Covestro-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Das Design-Team musste Umfragen zur Farbgestaltung und der Akzeptanz durchführen sowie selbständig ein Werbe-Video gestalten und aufnehmen. Das Forscher-Team befasste sich mit der experimentellen Untersuchung der Rohstoffqualität, der Kunststoffoberflächen (Kratzfestigkeit usw.) und der Produktqualität der produzierten Becher. Das Techniker-Team war für die direkte Produktion der Becher mit Hilfe einer 250 000 € teuren Spritzguss-Maschine verantwortlich (Trocknung der Ausgangsstoffe, Einarbeitung in die Funktion der Maschine und direkte Produktion). Das Finanz-Team erarbeitete mit Hilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms eine Gesamt-Kostenanalyse (Lohn-, Energie-, Raum- und Abschreibungskosten) für die Fertigung. Zusätzlich war ein Team für die Kommunikation zwischen den Gruppen zuständig (Rückmeldungen über die jeweiligen Qualitätszustände, Arbeitsphasen, die Ergebnisse der Umfragen zur Farbgestaltung und die Dokumentation der Arbeit usw.). Nach der Mittagspause in der Werkskantine wurde die Arbeit in den Teams fortgeführt. Höhepunkt war die Produktion von ca. 90 Bechern (Werbe-Name: Der Plopper), die die Schülerinnen und Schüler mitnehmen durften. Am Ende des Projektes wurden alle Gruppenarbeitsergebnisse inklusive des selbst gestalteten Werbe-Videos präsentiert. Zudem wurde der Projektablauf von allen kritisch reflektiert.

Am Freitagmorgen fuhr der Kurs in das BAYKOMM, in dem sie im Verlauf einer kompetenten Führung über die verschiedenen Firmen, Produkte und deren Anwendungsgebiete des BAYER Konzerns informiert wurden. Hier konnten sie sich anschließend an verschiedenen interaktiven Stationen über diverse Themen informieren. Nach einer kurzen Pause im Werks-Bistro fand eine Busfahrt unter sehr sachkundiger Führung über das Produktionsgelände des Chemparks statt. Hier bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die großen räumlichen Dimensionen der verschiedenen Produktionsanlagen, der Logistikbereiche und der Ver- und Entsorgung (Länge des Chemparks ca. 4,7 km, ca. 32 km Gleisanlagen, Gesamtlänge aller Pipelines: 900 km, Gesamt-Stromverbrauch so groß wie der der Großstadt Köln). Zum Abschluss wurde die Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlage der Firma Currenta besichtigt. Nach einer theoretischen Einführung in das Membranverfahren wurden die verschieden Bereiche der Produktion (alle Teilnehmer wurden ausgerüstet mit Schutzhelm, Schutzbrille und Atemschutzmaske) direkt aufgesucht.

Am Freitagabend kehrte die gesamte Gruppe, erfüllt von vielfältigen, positiven Eindrücken und mit farbigen Bechern ausgestattet, wohlbehalten zurück.

Die 5b im Botanischen Garten

Die letzte NW-Stunde vor den Sommerferien verbrachte die Klasse 5b am Donnerstagnachmittag im Botanischen Garten. Statt im stickig warmen Schulgebäude im Biobuch etwas über Pflanzen zu lesen, untersuchten die Schülerinnen und Schüler an der frischen Luft den Aufbau und die Besonderheiten der Lippenblütler und Kreuzblütler. So konnten die Unterschiede zwischen den beiden Pflanzenfamilien praxisnah erforscht werden. Der Aufbau einer Rapsblüte wurde mithilfe von Binokularen in den Räumen der Grünen Schule untersucht und anschließend ein Legebild erstellt. Auch draußen gab es viel zu sehen, fühlen und riechen und die Schülerinnen und Schüler fanden Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Lippenblütler.

Handy-Sammelaktion

Die Klimabotschafter des 8. Jahrgangs werden Boxen aufstellen, in die man Handys, die nicht mehr funktionstüchtig sind oder die nicht mehr gebraucht werden, rein legen kann. Vom 15.05.17 bis zum 09.06.17 kann man die Handys zu den Boxen bringen. Eine der Boxen wird im Lehrerzimmer im Erdgeschoss stehen und die andere in Helenes Shop. Der Erlös des Recyclings spendet die Firma an die Deutsche Umwelthilfe e.V. Also: Alte Handys raus aus der Schublade, Ressourcen sparen und Gutes tun für die Menschen und die Umwelt.

In der Zeit vom 29.05.17 bis zum 02.06.17 werden die Klimabotschafter einen Infostand in der Nähe vom Helenes Shop haben. Dort wird ein Film über das umweltschädliche und lebensgefährliche Recyceln von Handys in Afrika und Asien gezeigt, die Schüler und Lehrer werden noch weiter informiert und es werden fleißig weiter Handys gesammelt. Die Handys werden von unserer Schule erst einmal an Telekom weiter gegeben. Doch Telekom behält diese nicht lange, sondern verschickt die Handys zu einer Firma, die erst einmal alle Daten löscht und dann  die Handys umweltgerecht in Deutschland recycelt. Dabei werden die wertvollen Metalle gewonnen und können wieder verwendet werden. Somit müssen weniger Ressourcen neu gewonnen werden für die Produktion neuer Handys.

Das EWE Infomobil war da!

Wie jedes Jahr war die EWE wieder an der HLS und hat mit den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs ein Bauprojekt durchgeführt. Es standen insgesamt drei verschiedene Modelle zur Auswahl: ein Computeranemometer, eine Kurbelleuchte und ein Solar-Buggy.

Drei erlebnisreiche und aufregende Wochen liegen nun hinter den 15 Schülerinnen und Schülern, die am Wochenende zusammen mit Frau Pech, Frau Wittkopp und Herrn Jauernik  aus Port Elizabeth, Südafrika heimkehrten.

Die Mitglieder der Projektgruppe „Partnerschaft schafft Energie – partnership creates power“ schlossen mit ihrem Besuch bei der Sanctor Highschool und der Willow Acadamy ein dreijähriges intensives Austauschprojekt erfolgreich ab, das vom ENSA-Programm des Bundesministeriums für  Entwicklung und Zusammenarbeit gefördert wurde.

Nach der Landung in Kapstadt, dem Besuch der Gedenkstätte Robben Island und einem Blick vom Tafelberg brach die Delegation der HLS mit dem Bus in Richtung des Tsitsikamma Nationalparks auf, um dort mit ihren südafrikanischen Freunden einige gemeinsame Tage zu verbringen.

Neben Exkursionen zur Nelson Mandela Metropolian University und in den Addo Elephant Park waren der Workshop zum Bau der Solarlampen,  die Präsentationen unserer Schülerinnen und Schüler vor südafrikanischen Klassen und der Besuch beim Bürgermeister der Stadt Port Elizabeth absolute Höhepunkte der  Reise.

Aufgrund der überwältigenden, positiven Resonanz des Austauschprojektes wurde mit den Schulleitungen der Sanctor Highschool und der Willow Acadamy vereinbart, dass das Projekt im nächsten Jahr mit dem Besuch einer Lehrerdelegation beider Schulen in Oldenburg  fortgesetzt wird.

Das Lehrerteam organisiert in diesem Schuljahr Veranstaltungen zur Auswertung und Evaluation dieser  Austauschbegegnung, wozu wir die Schulöffentlichkeit herzlich einladen. Vorab empfehlen wir den Artikel des PE Harald über unser Projekt

FahrRad - fürs Klima auf Tour!

Seit Anfang März sammeln einige Klassen unserer Schule Kilometer auf dem Fahrrad. Zum Beispiel auf dem Weg zur Schule, zum Sport oder zu Freunden treten die Schülerinnen und Schüler in die Pedale, statt sich von den Eltern kutschieren zu lassen. Das hält nicht nur fit und macht Spaß, sondern spart gleichzeitig auch CO2 ein und trägt so zum Klimaschutz bei.
Bis Ende August werden die geradelten Kilometer im Internet eingegeben und so eine virtuelle Fahrradtour durch ganz Deutschland absolviert. Unter den teilnehmenden Schulen werden viele attraktive Preise verlost, über die sich ja vielleicht auch eine unserer Klassen in ein paar Monaten freuen kann.
Neben der Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb vom Verkehrsclub Deutschland haben wir zudem die Möglichkeit am Oldenburger Wettbewerb, ausgerichtet durch das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) in Kooperation mit dem VCD Kreisverband Oldenburg, teilzunehmen.
Letzten Donnerstag fand hierfür die Auftaktveranstaltung an unserer Schule statt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Schülerinnen und Schüler der 5b auf dem Schulhof die symbolische Runde drehen und zudem ihre Fahrräder auf Funktionalität und Verkehrssicherheit überprüfen. Wir hoffen darauf, dass die Räder noch viele Kilometer durchhalten und auch die Schülerinnen und Schüler weiterhin mit viel Freude und Engagement Kilometer sammeln!
 
Für weitere Informationen:

AG Klimabotschafter

Die vier SchülerInnen Charlotte, Marit, Jacob und Jorge aus der 8a haben sich im letzten Halbjahr auf den Energie-Unterricht in Jahrgang 5 vorbereitet. Nun endlich konnten sie loslegen. In einer Doppelstunde erfuhr jede Klasse des 5. Jahrganges, was der Treibhauseffekt ist und wie unser Konsumverhalten über die Produktion von Kohlenstoffdioxid diesen beeinflusst. Viele Tipps zum Energiesparen in der Schule und zu Hause wurden gegeben, ebenso fand ein Mülleimer-Check statt: Wie viel Müll entsteht an einem Tag, was ist vermeidbar, was muss wie getrennt werden? Der Unterricht fand im Rahmen des Projektes abgedreht!? statt, an dem die HLS seit vielen Jahren teilnimmt, um Energie zu sparen und Geld zu erhalten.

An drei Freitagnachmittagen im Februar bildeten sich die Techniklehrer der HLS zu einem interessanten und zukunftsträchtigen Thema fort: Windenergie. 
Ziel war es, durch den Bau einer eigenen Modell-Windkraftanlage die einzelnen Schritte einer Unterrichtseinheit im Technikunterricht zum Thema Windenergie nachzuvollziehen und zu planen. 
Zunächst wurden die Bodenplatte, der Mast, die Gondel (worauf später der Generator montiert wurde), die Windfahne und das Rotorblatt aus Holz gefertigt. An einem zweiten Nachmittag wurden die elektrischen Teile gelötet und die physikalischen Grundlagen vermittelt. Gerade in dieser Phase der Unterrichtseinheit bietet sich ein Fächerübergriff zum NW-Unterricht an (Funktionsprinzipien von Elektromotor, Generator, Diode, LED, Widerstand). Am letzten Nachmittag wurden alle Teile montiert und das selbst gefertigte Werkstück im Windkanal auf korrektes Funktionieren getestet.
Die Fortbildung war von der Arbeitsgruppe Technische Bildung (Institut für Physik, Universität Oldenburg) ausgezeichnet geplant worden, sodass ein Nachvollziehen der Arbeits- und Lernschritte in dieser recht kurzen Zeit seitens der Teilnehmer gut möglich war. 
Demnächst können dann Schüler/innen eines Technik-WPK den Bau einer eigenen Modell-Windkraftanlage beginnen und sie dann mit dem Kleinwindrad Black 300 vergleichen, das im Rahmen der Initiative Partnerschaft schafft Energie vor zwei Jahren auf dem Dach der Schule installiert wurde.
(VS)

Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" haben sich am Freitag und Samstag zusammen mit den betreuenden Lehrpersonen unter Leitung von zwei ENSA-Seminarleiterinnen auf die bevorstehende Begegnung mit ihren südafrikanischen Freunden im April vorbereitet. Ein gemeinsamer Elternabend stimmte die Schülerinnen und Schüler auf zwei intensive Arbeitstage ein, in deren Verlauf sie sich vertieft mit der südafrikanischen Geschichte beschäftigten, englischsprachige Präsentationen ausarbeiteten und einübten, sowie Strategien und Lösungsmöglichkeiten zur Bewältigung sensibler Situationen diskutierten. Mit der geplanten Auslandsreise vom 1. April bis zum 23. April und einem intensiven Programm, das unsere südafrikanischen Partnerschulen organisieren, wird ein weiterer Zyklus unseres Projektes seinen Abschluss finden.

In jeder Klasse der Jahrgänge 5-10 gibt es je zwei KlimabotschafterInnen. Diese kümmern sich in ihrer Klasse um die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Durch die Teilnahme am Energiesparprojekt „abgedreht!?“ der Stadt Oldenburg bekommt die HLS jedes Jahr zwischen 4000 und 6000 Euro ausgezahlt. Von diesem Geld konnte unter anderem die Fortbildung in Aurich finanziert werden. Die SchülerInnen der Klassen 5-10 nahmen in altersgemischten Gruppen an Workshops zu den Themen Klimafrühstück, Deichbau, und Energie-Rallye teil. Für alle war es ein interessanter, erlebnis- und lehrreicher Tag.

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