HLS-Labor

Der DNA auf der Spur: Nachdem wir in diesem Schuljahr die restlichen Gelder für das Labor eingeworben haben und alle Geräte gekauft haben, die wir für die anvisierten Labortage benötigen, haben wir es kurz vor Ende des Schuljahres gerade noch geschafft, den ersten Thementag des HLS-Labors in Kooperation mit der Uni Oldenburg durchzuführen.

Bevor die erste Gruppe am 6.6.2018 loslegen durfte, suchten sich alle erst einmal einen passenden nagelneuen Laborkittel aus. Wenig später gingen die Schüler und Schülerinnen der Klasse 11 b in einen gründlich vorbereiteten NW-Fachraum, der Laborgeräte und Materialien für 12 Gruppen vorhielt. Dann wurde über 6 Schulstunden intensiv gelernt und praktisch gearbeitet. Zunächst wurde der Umgang mit dem wichtigsten Gerät in Laboren eingeübt, der Mikropipette. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zur Geschichte der DNA wurde diese untersucht. Aus Kidneybohnen wurde die Erbinformation in mehreren Schritten gewonnen. Nachdem erfolgreich die DNA extrahiert wurde, untersuchten die Gruppen die einzelnen Bestandteile dieses Moleküls. Der pH-Wert wurde bestimmt und Nachweisexperimente zu Ribose, Phosphationen und Purinbasen wurde durchgeführt. Neben der Bestätigung komplexe Untersuchungen selbstständig, erfolgreich durchführen zu können, erlebten die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung von Positiv- und Negativkontrolle, ohne die ihre Experimente alle aussagelos gewesen wären.

In Zukunft sollen alle 11. Klassen der HLS das Labor besuchen und ebenso weitere Biologiekurse aus den Jahrgängen 12 und 13. Die Thementage werden von Studierenden des Fachbereiches Biologie der Universität Oldenburg für Schüler und Schülerinnen der Oberstufe zugeschnitten. Die besonderen Möglichkeiten durch das HLS-Labor bestehen in einem hohen Maß an praktischen Erfahrungen mit Labortätigkeiten, wissenschaftlichem Arbeiten und der Erkenntnisgewinnung durch selbst gewonnene Daten.

 

Im WPP Holzrahmenbau unserer Schule von Herrn Engler haben einige Schüler des 9. Jahrgangs teilgenommen. Der Kurs fertigte zuerst vier Hochbeete an. Dazu planten sie im Detail, wie diese aussehen sollen, indem sie die Maße bestimmten und daraufhin Skizzen angefertigten. Danach sägten sie das Holz in die richtigen Größen und schraubten im Schulgarten die Bretter zusammen. Als sie mit den Hochbeten fertig waren, schaufelten sie Erde in die Hochbeete für die Garten-AG. 

Da der Garten einen ordentlichen Geräteschuppen brauchte, haben sie beschlossen auch einen Geräteschuppen zu bauen. Hier haben sie wie beim Hochbeet zuerst geplant, wie dieser aussehen soll. Z.B welches Dach es haben soll, wie groß er sein soll und wie viel Holz benötigt wird. Als das Material dann angeliefert wurde, bauten sie erstmal ein Modell zur Veranschaulichung. Anschließend fingen sie an zu bauen, wobei sie auf viele Details achten mussten, da der Schuppen gerade und symmetrisch aussehen sollte.

Nächstes Halbjahr soll der Kurs einen Aufenthaltsraum bauen.

Projekttage in Jahrgang 5

„Wir in Raum und Zeit“ - dies war das Oberthema der Projekttage, zu dem die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs in den drei Tagen nach Pfingsten in 8 Projektgruppen gearbeitet haben. Das Thema war bewusst offen formuliert, damit sich die Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Projektgruppen mit eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen konnten. Die Lehrkräfte haben in der Projektankündigung mögliche thematische Handlungsfelder formuliert. Diese kamen aus den Bereichen Kunst, Musik, Bewegung und Tanz, Essen und der Oldenburger Stadtgeschichte. Die Schülerinnen und Schüler wählten dann drei Angebote und wurden schließlich einer Gruppe zugewiesen. So konnten alle Beteiligten in drei Tagen klassenübergreifend und bei bestem Wetter miteinander in vielfältiger Art und Weise in andere Zeiten und Räume eintauchen. Strahlende Gesichter in diesen Tagen verrieten etwas über die Stimmung in den Gruppen. Ein paar Bilder geben erste Eindrücke.

Das EWE Infomobil war da!

Wie jedes Jahr war die EWE auf Einladung des Fachbereichs Naturwissenschaften wieder an der HLS und hat mit den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs geschlossen verschiedene Bauprojekte durchgeführt. In diesem Rahmen wurden in vier Tagen insgesamt 75 Kurbelleuchten, 19 Computeranemometer und 15 Solar-Buggys mit dem UMT-System gebaut.

Dem 9. und 10. Jahrgang stand es frei, sich für ein komplexeres Vorhaben an zwei Nachmittagen zu melden. Hierfür fanden sich vier SchülerInnen, die dann unter Anleitung zweier Mitarbeiter der EWE diverse Prozessoren, Widerstände und Sensoren zu einem ferngesteuerten EWE-Buggy verlötet haben, der nicht nur im Discomodus tanzen, sondern auch einer vorgegebenen Linie nachfahren konnte.

Alle SchülerInnen konnten durch den Bau ihrer Modelle, egal ob Kurbelleuchte oder EWE-Buggy, ihr technisches Verständnis verbessern und physikalische Grundlagen anwenden.

Eine langjährige Partnerschaft am Beginn einer weiteren Etappe:

Lehrerinnen und Lehrer der Sanctor High School und der Willow Acadamy aus Port Elizabeth in Südafrika besuchen in der Zeit vom 24. März bis zum 15. April die Helene-Lange-Schule. Mitglieder des Vereins "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" sowie zahlreiche engagierte Kolleginnen und Kollegen bereiten unseren Gästen drei unvergessliche Wochen in Oldenburg. Für die Meisten ist es der erste Besuch in Deutschland überhaupt. Mit einer herzlichen Begrüßung am Flughafen Frankfurt, Ausflügen in unsere unmittelbare Umgebung, einer stadtgeschichtlichen Führung und einem zweitägigen Aufenthalt in Groningen stimmte sich die Gruppe auf das Hauptziel des Besuches ein - die Erarbeitung eines Projektthemas als Grundlage für die Kooperation in den nächsten drei Jahren. Wenn die Schule am 4. April beginnt, werden viele Kolleginnen und Kollegen ihre Klassenzimmer öffnen und unseren Gästen einen Einblick in das Lernen an unserer Schule ermöglichen. Neben diesen zahlreichen Hospitationsmöglichkeiten und persönlichen Kontakten wollen wir durch einen Besuch der Universität Oldenburg ermöglichen, dass sich dort langfristige Beziehungen auf dem Gebiet der Lehrerbildung entwickeln. 

PS: Freunde und Unterstützer unseres Südafrikaprojektes laden wir ein, Mitglied im Verein "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" zu werden.

Die Klimabotschafter*innen der Jahrgänge 5-11 besuchten das Klimahaus und erkundeten anhand einer Reise entlang des 8. Längengrades die verschiedenen Klimazonen. Sie erfuhren, wie sich der Klimawandel in den Ländern dort bemerkbar macht und wie die Menschen mit dem Klimawandel umgehen müssen.

Der gesamte fünfte Jahrgang machte am 20.12.17 einen Ausflug ins Wolfcenter nach Dörverden. Wir wurden von Frau Richter, einer netten Biologin, herumgeführt. Sie beantwortete all unsere Fragen und berichtete von den beiden Wolfsrudeln, die im Wolfcenter leben. Im Normalfall besteht ein Wolfsrudel aus fünf bis zehn Wölfen. Im Wolfcenter bestehen die Rudel aus zwei und fünf Wölfen.  In jedem Rudel gibt es zwei Leittiere. Ein Weibchen und ein Männchen. Kein Tier provoziert ein Leittier innerhalb des Rudels, jeder passt auf das gesamte Rudel auf. Der Wolf frisst gerne Schaf und Reh. Lieber jagen sie aber die Schafe, weil Rehe mit ihren Geweihen schlimme Knochenbrüche verursachen können. Es war ein spannender Tag, wir konnten viel lernen und hatten Spaß! 
Linda Hoffmann (5c)

Am vorletzten Schultag besuchte der gesamte fünfte Jahrgang das Wolfcenter in Dörverden. Im naturwissenschaftlichen Unterricht wurde der Besuch gründlich vorbereitet. Der kleine Tierpark öffnete extra unseretwegen seine Tore. Zu Beginn wurden wir von einer Mitarbeiterin über die Verhaltensregeln bei unserem Besuch informiert. Danach durften wir einer Fütterung von einer Geschwistergruppe von 6 Wölfen beiwohnen. Alle körpersprachlichen Merkmale und die feste Rangordnung konnte dabei und danach gut beobachtet werden. Zahllose Fragen der Kinder wurden von der Mitarbeiterin fundiert und in Ruhe beantwortet. Im Anschluss durften alle auf Kommando wie ein Wolf heulen und ... ja, die Wölfe antworteten und heulten eindrucksvoll zurück. Das war ein interessanter und gelungener Ausflug kurz vor den Ferien.

Seit dem 28.11.2017 gibt es nun auch einen Komposter in unserem Schulgarten! Mit der tatkräftigen Unterstützung von Herrn Myslik vom Oldenburger BUND haben die SchülerInnen der Garten-AG einen Lernkomposter aus Holz gebaut, der dabei helfen wird, im Garten mit Stoffkreisläufen zu arbeiten. Weil es draußen in Strömen regnete, wurde die Arbeit nicht im Garten, sondern in einem Werkraum der Schule verrichtet. Alle Teilnehmer der Garten-AG haben mit vereinten Kräften geschraubt und gehämmert, so dass der Komposter schneller fertiggestellt war, als wir dachten. Durch ein Sichtfenster lässt sich der Verrottungsprozess der Gartenabfälle das ganze Jahr über beobachten, so dass der etwas abstrakte Begriff „Stoffkreislauf“ mit konkreten Bildern verbunden und erfahrbar wird. Durch die Informationen und bildhafte Veranschaulichung von Herrn Myslik wurde den SchülerInnen der Garten-AG zum ersten Mal richtig bewusst, wie wertvoll die Gartenabfälle für ökologisches Gärtnern eigentlich sind – und wie wichtig es ist, diese zu haben und zu verwerten. Denn andernfalls müssten wir zur Versorgung unserer Garten- und Nutzpflanzen mit Nährstoffen zusätzliche Maßnahmen ergreifen, z.B.  die Verwendung von Pflanzenerde, die in den meisten Fällen mit viel Torf angereichert ist, für den wichtige Moorgebiete zerstört wurden. Wir möchten unseren Garten aber torffrei bewirtschaften und dafür ist mit unserem neuen Komposter nun eine wichtige Grundlage geschaffen! Vielen Dank an die Bingo!-Stiftung, die uns das Baumaterial gestellt hat! Und auch und besonders ein großes Dankeschön an Herrn Myslik und den BUND für die Informationen, die Vorbereitungen, die Anleitungen und – nicht zuletzt! – für die tollen Gartenbücher, mit deren Hilfe wir in der Wintersaison viele Ideen für den kommenden Frühling entwickeln werden! Weitere Informationen zum torffreien Gärtnern unter: www.torffreileben.de.

 

Engagierte Schülerinnen und Schüler sowie motivierte Lehrerinnen und Lehrer pflegen schon seit vielen Jahren partnerschaftliche Beziehungen zu Schulen in Port Elizabeth, Südafrika. Wir wollen unserer Arbeit nun eine tragfähigere Struktur geben und laden zur Gründungsversammlung des Vereins „Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power“ ein:

Montag, 11. Dezember um 19 Uhr im Raum 201 (Klassenraum 8a)

 

Bereits zum vierten Mal nahm die Helene-Lange-Schule mit ca. 30 weiteren Oldenburger Schulen am Aktionstag „Oldenburg dreht ab“ teil:

Wie jedes Jahr blieben das Gebäude und die Pausenhalle zu Schulbeginn abgedunkelt, nur einige Kerzen und Solarlampen leuchteten den Weg in die meist dunklen Klassenräume. Das stimmte die Kinder ein auf das heutige Thema, bei dem sich die Schüler*innen mit Themen zum Fairen Handel und allgemein zum ressourcenschonenden Lebensstil beschäftigten. Die Globale Perspektive bei Fairem Handel nahm vor allem der 6. Jahrgang in den Blick, dessen Schülerinnen und Schüler sich den ganzen Tag im Schokoladenprojekt mit dem Thema der Kakao- und Schokoladenherstellung beschäftigten. Dabei wurde die Klasse 6B auch vom Oberbürgermeister Jürgen Krogmann besucht, der die Schirmherrschaft über den Aktionstag übernommen hatte. Erfahren konnte er hier etwas über die Arbeitsbedingungen der Kinder und Erwachsenen in einem Kakaodorf in der Elfenbeinküste. Andere Klassen erforschten ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck oder erlebten mittels einer begehbaren Landkarte die weltweiten Ungerechtigkeiten der Verteilung von Ressourcen, Energie, Reichtum und Beitrag zum Klimawandel.

Der große Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen sowie das Hausmeisterteam, die mitgeholfen haben, dass wir an diesem Tag ein kreatives und lebendiges Zeichen setzen konnten für den Klimaschutz und einen fairen Lebensstil. Zusätzlich bedeuten unsere Bemühungen bares Geld für die Schule, denn für das Jahr 2016 erwarten wir wieder eine Ausschüttung von über 4000 Euro aus dem „abgedreht?!-Projekt“.

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