Neues aus Helenes Garten

Seit März 2017 gibt es Helenes Garten und obwohl die Beschaffung der Gelder für die geplanten Baumaßnahmen doch schwieriger ist als erwartet, entwickelt sich der Garten sichtbar und hat in seiner ersten Saison auch schon nennenswerte Erträge an Bohnen, Zucchini und Kartoffeln geliefert.

Da die Garten-AG von Frau Oelmann seit den Sommerferien durch den WPK NW 7 von Herrn Wolf und einen WPP 9 von Herrn Engler unterstützt wird, hoffen wir, in diesem Jahr noch den begonnenen Weg, dessen Material vom Förderverein gezahlt wird, zu vollenden und die Hochbeete, deren Material von der Bingo Umweltstiftung finanziert wird, anzufertigen und aufzustellen. Damit in der nächsten Vegetationsperiode noch effektiver im Garten gewirtschaftet werden kann, soll über den Winter auch noch ein Geräteschuppen in der Parzelle errichtet werden. Die für dieses Projekt benötigten Materialien werden von der Schule mit Geldern aus dem „abgedreht?!-Projekt“ finanziert.

Imke Thomßen (Jg. 13, Tutorium von Herrn Tornow) erreichte den ersten Platz im Fach Chemie für ihre Facharbeit mit dem Thema „Isomerie – Über den Einfluss der Veränderung der Konfiguration eines Stoffes auf dessen physiologische Wirkung“ und erhielt am Freitag, 01.09.2017, den Fachpreis der Dr. Hans Riegel Stiftung von Prof. Dr. V. Pietzner überreicht.

HLS bleibt weiterhin Umweltschule

Seit vielen Jahren ist die Helene-Lange-Schule Umweltschule und hatte sich auch 2015 wieder um diese Zertifizierung beworben. Die zwei Handlungsfelder Zirkus und KlimabotschafterInnen wurden in der Zeit von 2015-2017 dokumentiert und weiterentwickelt. Am 13.September war es dann soweit. Sonja Boeckmann und Dirk Wolf konnten zusammen mit den Schülerinnen Mira und Sophie die Auszeichnung zur Umweltschule in Empfang nehmen. Als sichtbares Zeichen wird die bekannte Fahne demnächst im Windfang des Haupteingangs hängen. Im neuen Projektzeitraum 2017 bis 2019 wird sich die HLS wieder bewerben, ein Mangel an Projekten zum Globalen Lernen gibt es wahrlich nicht an unserer Schule. So gehen wir diesmal ins Rennen mit dem gerade entstehenden Schulgarten und dem langjährigen Projekt Südafrika AG. Viel Erfolg wünschen wir allen Teilnehmenden.

Tag der Chemie 2017 an der Uni Oldenburg

Bereits zum 28. Mal veranstaltete die Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker den Tag der Chemie und öffnete dafür am 2. November ihre Hörsäle und Labore. Nach begrüßenden Worten durch den Universitätspräsidenten Herrn Prof. Piper und den Vorsitzenden des GDCh-Ortsverbandes Oldenburg Prof. Rößner erwartete die anwesenden SchülerInnen und LehrerInnen Vorträge zur Katalysechemie in der Organik, zu 3D-Druck-Verfahren sowie ein Experimentalvortrag zum Einsatz organischer Leuchtdioden im Chemieunterricht. Im Anschluss an die Vorträge bot die Fachschaft Chemie noch eine Reihe von Laborführungen an, um dem interessierten Publikum einen Einblick in die Arbeitsweisen der Chemiker in Wissenschaft und Forschung zu bieten.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war auch in diesem Jahr wieder die Verleihung des Angelus-Sala-Preises an SchülerInnen, die sich im Fach Chemie durch großes Interesse und besonders gute Leistungen hervorgetan haben. Der Fachbereich Naturwissenschaften nominierte hierfür Anne Vox aus der 10b, die ihren Preis im großen Hörsaal am Campus Wechloy in Empfang nehmen konnte. Wir gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung und wünschen Anne weiterhin viel Erfolg!

Garten-AG baut Lernkomposter

Seit dem 28.11.2017 gibt es nun auch einen Komposter in unserem Schulgarten! Mit der tatkräftigen Unterstützung von Herrn Myslik vom Oldenburger BUND haben die SchülerInnen der Garten-AG einen Lernkomposter aus Holz gebaut, der dabei helfen wird, im Garten mit Stoffkreisläufen zu arbeiten. Weil es draußen in Strömen regnete, wurde die Arbeit nicht im Garten, sondern in einem Werkraum der Schule verrichtet. Alle Teilnehmer der Garten-AG haben mit vereinten Kräften geschraubt und gehämmert, so dass der Komposter schneller fertiggestellt war, als wir dachten. Durch ein Sichtfenster lässt sich der Verrottungsprozess der Gartenabfälle das ganze Jahr über beobachten, so dass der etwas abstrakte Begriff „Stoffkreislauf“ mit konkreten Bildern verbunden und erfahrbar wird. Durch die Informationen und bildhafte Veranschaulichung von Herrn Myslik wurde den SchülerInnen der Garten-AG zum ersten Mal richtig bewusst, wie wertvoll die Gartenabfälle für ökologisches Gärtnern eigentlich sind – und wie wichtig es ist, diese zu haben und zu verwerten. Denn andernfalls müssten wir zur Versorgung unserer Garten- und Nutzpflanzen mit Nährstoffen zusätzliche Maßnahmen ergreifen, z.B.  die Verwendung von Pflanzenerde, die in den meisten Fällen mit viel Torf angereichert ist, für den wichtige Moorgebiete zerstört wurden. Wir möchten unseren Garten aber torffrei bewirtschaften und dafür ist mit unserem neuen Komposter nun eine wichtige Grundlage geschaffen! Vielen Dank an die Bingo!-Stiftung, die uns das Baumaterial gestellt hat! Und auch und besonders ein großes Dankeschön an Herrn Myslik und den BUND für die Informationen, die Vorbereitungen, die Anleitungen und – nicht zuletzt! – für die tollen Gartenbücher, mit deren Hilfe wir in der Wintersaison viele Ideen für den kommenden Frühling entwickeln werden! Weitere Informationen zum torffreien Gärtnern unter: www.torffreileben.de.

 

Die Klimabotschafter*innen der Jahrgänge 5-11 besuchten das Klimahaus und erkundeten anhand einer Reise entlang des 8. Längengrades die verschiedenen Klimazonen. Sie erfuhren, wie sich der Klimawandel in den Ländern dort bemerkbar macht und wie die Menschen mit dem Klimawandel umgehen müssen.

Neues aus Helenes Garten

Die erste Hitzewelle liegt schon hinter uns und auch die letzte Pflanze hat bemerkt, dass es Frühling wird. Durch beharrliches Schieben haben wir 6 weiter m³ Mutterboden in den Garten gekarrt und damit die Hochbeete gefüllt, die noch vor der Winterpause vom WPP 9 fertig gestellt wurden. Die Hochbeete werden nun von der Garten AG, einer Inklusionsgruppe und dem WPK 7 bepflanzt. Aber auch in die Bodenbeete des Gartens wurden schon Kartoffeln gesteckt und Erbsen gelegt. 

Unser nächstes Ziel ist nun neben einer erfolgreichen Ernte, das Errichten eines Geräteschuppens, damit wir endlich Stauraum für das geordnete Lagern der Gartengeräte haben. Für diesen Schuppen wurde von den Schülern zunächst ein 1:2 Modell erstellt, um ihnen die Vorstellung von ihrem Bauvorhaben zu erleichtern. Von den Schülern der Garten AG wurde der Wunsch nach einem Teich geäußert, weshalb wir auch diesen etwas weiter oben auf unsere „to do“ Liste geschrieben haben.

Am letzten Dienstag hatten wir Besuch von der NWZ und hoffen nun, in der nächsten Gartenbeilage (Mai 2018) als Beispiel für einen Schulgarten im Aufbau Erwähnung zu finden.

 

Das EWE Infomobil war da!

Wie jedes Jahr war die EWE auf Einladung des Fachbereichs Naturwissenschaften wieder an der HLS und hat mit den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs geschlossen verschiedene Bauprojekte durchgeführt. In diesem Rahmen wurden in vier Tagen insgesamt 75 Kurbelleuchten, 19 Computeranemometer und 15 Solar-Buggys mit dem UMT-System gebaut.

Dem 9. und 10. Jahrgang stand es frei, sich für ein komplexeres Vorhaben an zwei Nachmittagen zu melden. Hierfür fanden sich vier SchülerInnen, die dann unter Anleitung zweier Mitarbeiter der EWE diverse Prozessoren, Widerstände und Sensoren zu einem ferngesteuerten EWE-Buggy verlötet haben, der nicht nur im Discomodus tanzen, sondern auch einer vorgegebenen Linie nachfahren konnte.

Alle SchülerInnen konnten durch den Bau ihrer Modelle, egal ob Kurbelleuchte oder EWE-Buggy, ihr technisches Verständnis verbessern und physikalische Grundlagen anwenden.

Im WPP Holzrahmenbau unserer Schule von Herrn Engler haben einige Schüler des 9. Jahrgangs teilgenommen. Der Kurs fertigte zuerst vier Hochbeete an. Dazu planten sie im Detail, wie diese aussehen sollen, indem sie die Maße bestimmten und daraufhin Skizzen angefertigten. Danach sägten sie das Holz in die richtigen Größen und schraubten im Schulgarten die Bretter zusammen. Als sie mit den Hochbeten fertig waren, schaufelten sie Erde in die Hochbeete für die Garten-AG. 

Da der Garten einen ordentlichen Geräteschuppen brauchte, haben sie beschlossen auch einen Geräteschuppen zu bauen. Hier haben sie wie beim Hochbeet zuerst geplant, wie dieser aussehen soll. Z.B welches Dach es haben soll, wie groß er sein soll und wie viel Holz benötigt wird. Als das Material dann angeliefert wurde, bauten sie erstmal ein Modell zur Veranschaulichung. Anschließend fingen sie an zu bauen, wobei sie auf viele Details achten mussten, da der Schuppen gerade und symmetrisch aussehen sollte.

Nächstes Halbjahr soll der Kurs einen Aufenthaltsraum bauen. 

HLS-Labor

Der DNA auf der Spur: Nachdem wir in diesem Schuljahr die restlichen Gelder für das Labor eingeworben haben und alle Geräte gekauft haben, die wir für die anvisierten Labortage benötigen, haben wir es kurz vor Ende des Schuljahres gerade noch geschafft, den ersten Thementag des HLS-Labors in Kooperation mit der Uni Oldenburg durchzuführen.

Bevor die erste Gruppe am 6.6.2018 loslegen durfte, suchten sich alle erst einmal einen passenden nagelneuen Laborkittel aus. Wenig später gingen die Schüler und Schülerinnen der Klasse 11 b in einen gründlich vorbereiteten NW-Fachraum, der Laborgeräte und Materialien für 12 Gruppen vorhielt. Dann wurde über 6 Schulstunden intensiv gelernt und praktisch gearbeitet. Zunächst wurde der Umgang mit dem wichtigsten Gerät in Laboren eingeübt, der Mikropipette. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zur Geschichte der DNA wurde diese untersucht. Aus Kidneybohnen wurde die Erbinformation in mehreren Schritten gewonnen. Nachdem erfolgreich die DNA extrahiert wurde, untersuchten die Gruppen die einzelnen Bestandteile dieses Moleküls. Der pH-Wert wurde bestimmt und Nachweisexperimente zu Ribose, Phosphationen und Purinbasen wurde durchgeführt. Neben der Bestätigung komplexe Untersuchungen selbstständig, erfolgreich durchführen zu können, erlebten die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung von Positiv- und Negativkontrolle, ohne die ihre Experimente alle aussagelos gewesen wären.

In Zukunft sollen alle 11. Klassen der HLS das Labor besuchen und ebenso weitere Biologiekurse aus den Jahrgängen 12 und 13. Die Thementage werden von Studierenden des Fachbereiches Biologie der Universität Oldenburg für Schüler und Schülerinnen der Oberstufe zugeschnitten. Die besonderen Möglichkeiten durch das HLS-Labor bestehen in einem hohen Maß an praktischen Erfahrungen mit Labortätigkeiten, wissenschaftlichem Arbeiten und der Erkenntnisgewinnung durch selbst gewonnene Daten.

 
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