„Das neue HLS-Labor der Helene-Lange-Schule - SchülerInnen experimentieren in der Molekularbiologie“, so lautete der Titel unserer ersten Fortbildung für Lehrer und Lehrerinnen in unserem neuen HLS-Labor.

Interessierte Biologielehrkräfte aus 11 verschiedenen Oberstufen Oldenburgs und dem Umland besuchten uns am Freitag, den 24.08.2018. Mit den vielen Anmeldungen war das Labor ausgebucht bis zum letzten Platz! Die Biologielehrkräfte der Oberstufen und einer Biologie-Studentin der Universität Oldenburg erhielten einen umfassenden Einblick in die praktische Laborarbeit. Es wurden zwei für Oberstufenkurse geplante Labortage präsentiert und anteilig durchgeführt. 

Aussprüche der Teilnehmenden am Ende eines aufregenden, arbeitsreichen Tages waren: Vielen Dank. Es hat war sehr tolle Fortbildung, endlich mal wieder praktisch arbeiten..…Es war eine sehr interessante, herausfordernde Fortbildung. Vielen Dank euch dreien…die Fobi war super! Es war informativ, hat sehr viel Spaß gemacht….wann und wo können wir unsere SchülerInnen bei euch anmelden?

Die nächsten Schritte unseres Projektes werden nun sein, die organisatorischen und zeitlichen Rahmenbedingungen zu planen, sodass wir unsere eigenen Kurse und auch auswärtige Kurse einladen können. Bei Anfragen rund um das HLS-Labor wendet euch an Wiebke Eckel, Dr. Wiebke Rathje und Jens Engler.

 

Der Förderverein unterstützte das Projekt „Schülerlabor an der HLS“ mit einer Spende von 3000,- Euro. Mit der Einrichtung eines solchen Schülerlabors soll Schülerinnen und Schülern der Oberstufe das forschende Lernen im Bereich der Molekular- und Immunbiologie ermöglicht werden.

Neues aus Helenes Garten

Seit März 2017 gibt es Helenes Garten und obwohl die Beschaffung der Gelder für die geplanten Baumaßnahmen doch schwieriger ist als erwartet, entwickelt sich der Garten sichtbar und hat in seiner ersten Saison auch schon nennenswerte Erträge an Bohnen, Zucchini und Kartoffeln geliefert.

Da die Garten-AG von Frau Oelmann seit den Sommerferien durch den WPK NW 7 von Herrn Wolf und einen WPP 9 von Herrn Engler unterstützt wird, hoffen wir, in diesem Jahr noch den begonnenen Weg, dessen Material vom Förderverein gezahlt wird, zu vollenden und die Hochbeete, deren Material von der Bingo Umweltstiftung finanziert wird, anzufertigen und aufzustellen. Damit in der nächsten Vegetationsperiode noch effektiver im Garten gewirtschaftet werden kann, soll über den Winter auch noch ein Geräteschuppen in der Parzelle errichtet werden. Die für dieses Projekt benötigten Materialien werden von der Schule mit Geldern aus dem „abgedreht?!-Projekt“ finanziert.

Imke Thomßen (Jg. 13, Tutorium von Herrn Tornow) erreichte den ersten Platz im Fach Chemie für ihre Facharbeit mit dem Thema „Isomerie – Über den Einfluss der Veränderung der Konfiguration eines Stoffes auf dessen physiologische Wirkung“ und erhielt am Freitag, 01.09.2017, den Fachpreis der Dr. Hans Riegel Stiftung von Prof. Dr. V. Pietzner überreicht.

Seit vielen Jahren ist die Helene-Lange-Schule Umweltschule und hatte sich auch 2015 wieder um diese Zertifizierung beworben. Die zwei Handlungsfelder Zirkus und KlimabotschafterInnen wurden in der Zeit von 2015-2017 dokumentiert und weiterentwickelt. Am 13.September war es dann soweit. Sonja Boeckmann und Dirk Wolf konnten zusammen mit den Schülerinnen Mira und Sophie die Auszeichnung zur Umweltschule in Empfang nehmen. Als sichtbares Zeichen wird die bekannte Fahne demnächst im Windfang des Haupteingangs hängen. Im neuen Projektzeitraum 2017 bis 2019 wird sich die HLS wieder bewerben, ein Mangel an Projekten zum Globalen Lernen gibt es wahrlich nicht an unserer Schule. So gehen wir diesmal ins Rennen mit dem gerade entstehenden Schulgarten und dem langjährigen Projekt Südafrika AG. Viel Erfolg wünschen wir allen Teilnehmenden.

Bereits zum 28. Mal veranstaltete die Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker den Tag der Chemie und öffnete dafür am 2. November ihre Hörsäle und Labore. Nach begrüßenden Worten durch den Universitätspräsidenten Herrn Prof. Piper und den Vorsitzenden des GDCh-Ortsverbandes Oldenburg Prof. Rößner erwartete die anwesenden SchülerInnen und LehrerInnen Vorträge zur Katalysechemie in der Organik, zu 3D-Druck-Verfahren sowie ein Experimentalvortrag zum Einsatz organischer Leuchtdioden im Chemieunterricht. Im Anschluss an die Vorträge bot die Fachschaft Chemie noch eine Reihe von Laborführungen an, um dem interessierten Publikum einen Einblick in die Arbeitsweisen der Chemiker in Wissenschaft und Forschung zu bieten.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war auch in diesem Jahr wieder die Verleihung des Angelus-Sala-Preises an SchülerInnen, die sich im Fach Chemie durch großes Interesse und besonders gute Leistungen hervorgetan haben. Der Fachbereich Naturwissenschaften nominierte hierfür Anne Vox aus der 10b, die ihren Preis im großen Hörsaal am Campus Wechloy in Empfang nehmen konnte. Wir gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung und wünschen Anne weiterhin viel Erfolg!

Garten-AG baut Lernkomposter

Seit dem 28.11.2017 gibt es nun auch einen Komposter in unserem Schulgarten! Mit der tatkräftigen Unterstützung von Herrn Myslik vom Oldenburger BUND haben die SchülerInnen der Garten-AG einen Lernkomposter aus Holz gebaut, der dabei helfen wird, im Garten mit Stoffkreisläufen zu arbeiten. Weil es draußen in Strömen regnete, wurde die Arbeit nicht im Garten, sondern in einem Werkraum der Schule verrichtet. Alle Teilnehmer der Garten-AG haben mit vereinten Kräften geschraubt und gehämmert, so dass der Komposter schneller fertiggestellt war, als wir dachten. Durch ein Sichtfenster lässt sich der Verrottungsprozess der Gartenabfälle das ganze Jahr über beobachten, so dass der etwas abstrakte Begriff „Stoffkreislauf“ mit konkreten Bildern verbunden und erfahrbar wird. Durch die Informationen und bildhafte Veranschaulichung von Herrn Myslik wurde den SchülerInnen der Garten-AG zum ersten Mal richtig bewusst, wie wertvoll die Gartenabfälle für ökologisches Gärtnern eigentlich sind – und wie wichtig es ist, diese zu haben und zu verwerten. Denn andernfalls müssten wir zur Versorgung unserer Garten- und Nutzpflanzen mit Nährstoffen zusätzliche Maßnahmen ergreifen, z.B.  die Verwendung von Pflanzenerde, die in den meisten Fällen mit viel Torf angereichert ist, für den wichtige Moorgebiete zerstört wurden. Wir möchten unseren Garten aber torffrei bewirtschaften und dafür ist mit unserem neuen Komposter nun eine wichtige Grundlage geschaffen! Vielen Dank an die Bingo!-Stiftung, die uns das Baumaterial gestellt hat! Und auch und besonders ein großes Dankeschön an Herrn Myslik und den BUND für die Informationen, die Vorbereitungen, die Anleitungen und – nicht zuletzt! – für die tollen Gartenbücher, mit deren Hilfe wir in der Wintersaison viele Ideen für den kommenden Frühling entwickeln werden! Weitere Informationen zum torffreien Gärtnern unter: www.torffreileben.de.

 

Der gesamte fünfte Jahrgang machte am 20.12.17 einen Ausflug ins Wolfcenter nach Dörverden. Wir wurden von Frau Richter, einer netten Biologin, herumgeführt. Sie beantwortete all unsere Fragen und berichtete von den beiden Wolfsrudeln, die im Wolfcenter leben. Im Normalfall besteht ein Wolfsrudel aus fünf bis zehn Wölfen. Im Wolfcenter bestehen die Rudel aus zwei und fünf Wölfen.  In jedem Rudel gibt es zwei Leittiere. Ein Weibchen und ein Männchen. Kein Tier provoziert ein Leittier innerhalb des Rudels, jeder passt auf das gesamte Rudel auf. Der Wolf frisst gerne Schaf und Reh. Lieber jagen sie aber die Schafe, weil Rehe mit ihren Geweihen schlimme Knochenbrüche verursachen können. Es war ein spannender Tag, wir konnten viel lernen und hatten Spaß! 
Linda Hoffmann (5c)

Am vorletzten Schultag besuchte der gesamte fünfte Jahrgang das Wolfcenter in Dörverden. Im naturwissenschaftlichen Unterricht wurde der Besuch gründlich vorbereitet. Der kleine Tierpark öffnete extra unseretwegen seine Tore. Zu Beginn wurden wir von einer Mitarbeiterin über die Verhaltensregeln bei unserem Besuch informiert. Danach durften wir einer Fütterung von einer Geschwistergruppe von 6 Wölfen beiwohnen. Alle körpersprachlichen Merkmale und die feste Rangordnung konnte dabei und danach gut beobachtet werden. Zahllose Fragen der Kinder wurden von der Mitarbeiterin fundiert und in Ruhe beantwortet. Im Anschluss durften alle auf Kommando wie ein Wolf heulen und ... ja, die Wölfe antworteten und heulten eindrucksvoll zurück. Das war ein interessanter und gelungener Ausflug kurz vor den Ferien.

Die Klimabotschafter*innen der Jahrgänge 5-11 besuchten das Klimahaus und erkundeten anhand einer Reise entlang des 8. Längengrades die verschiedenen Klimazonen. Sie erfuhren, wie sich der Klimawandel in den Ländern dort bemerkbar macht und wie die Menschen mit dem Klimawandel umgehen müssen.

Neues aus Helenes Garten

Die erste Hitzewelle liegt schon hinter uns und auch die letzte Pflanze hat bemerkt, dass es Frühling wird. Durch beharrliches Schieben haben wir 6 weiter m³ Mutterboden in den Garten gekarrt und damit die Hochbeete gefüllt, die noch vor der Winterpause vom WPP 9 fertig gestellt wurden. Die Hochbeete werden nun von der Garten AG, einer Inklusionsgruppe und dem WPK 7 bepflanzt. Aber auch in die Bodenbeete des Gartens wurden schon Kartoffeln gesteckt und Erbsen gelegt. 

Unser nächstes Ziel ist nun neben einer erfolgreichen Ernte, das Errichten eines Geräteschuppens, damit wir endlich Stauraum für das geordnete Lagern der Gartengeräte haben. Für diesen Schuppen wurde von den Schülern zunächst ein 1:2 Modell erstellt, um ihnen die Vorstellung von ihrem Bauvorhaben zu erleichtern. Von den Schülern der Garten AG wurde der Wunsch nach einem Teich geäußert, weshalb wir auch diesen etwas weiter oben auf unsere „to do“ Liste geschrieben haben.

Am letzten Dienstag hatten wir Besuch von der NWZ und hoffen nun, in der nächsten Gartenbeilage (Mai 2018) als Beispiel für einen Schulgarten im Aufbau Erwähnung zu finden.

 

Seite 2 von 10