Das EWE Infomobil war da!

Wie jedes Jahr war die EWE auf Einladung des Fachbereichs Naturwissenschaften wieder an der HLS und hat mit den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs geschlossen verschiedene Bauprojekte durchgeführt. In diesem Rahmen wurden in vier Tagen insgesamt 75 Kurbelleuchten, 19 Computeranemometer und 15 Solar-Buggys mit dem UMT-System gebaut.

Dem 9. und 10. Jahrgang stand es frei, sich für ein komplexeres Vorhaben an zwei Nachmittagen zu melden. Hierfür fanden sich vier SchülerInnen, die dann unter Anleitung zweier Mitarbeiter der EWE diverse Prozessoren, Widerstände und Sensoren zu einem ferngesteuerten EWE-Buggy verlötet haben, der nicht nur im Discomodus tanzen, sondern auch einer vorgegebenen Linie nachfahren konnte.

Alle SchülerInnen konnten durch den Bau ihrer Modelle, egal ob Kurbelleuchte oder EWE-Buggy, ihr technisches Verständnis verbessern und physikalische Grundlagen anwenden.

Im WPP Holzrahmenbau unserer Schule von Herrn Engler haben einige Schüler des 9. Jahrgangs teilgenommen. Der Kurs fertigte zuerst vier Hochbeete an. Dazu planten sie im Detail, wie diese aussehen sollen, indem sie die Maße bestimmten und daraufhin Skizzen angefertigten. Danach sägten sie das Holz in die richtigen Größen und schraubten im Schulgarten die Bretter zusammen. Als sie mit den Hochbeten fertig waren, schaufelten sie Erde in die Hochbeete für die Garten-AG. 

Da der Garten einen ordentlichen Geräteschuppen brauchte, haben sie beschlossen auch einen Geräteschuppen zu bauen. Hier haben sie wie beim Hochbeet zuerst geplant, wie dieser aussehen soll. Z.B welches Dach es haben soll, wie groß er sein soll und wie viel Holz benötigt wird. Als das Material dann angeliefert wurde, bauten sie erstmal ein Modell zur Veranschaulichung. Anschließend fingen sie an zu bauen, wobei sie auf viele Details achten mussten, da der Schuppen gerade und symmetrisch aussehen sollte.

Nächstes Halbjahr soll der Kurs einen Aufenthaltsraum bauen. 

HLS-Labor

Der DNA auf der Spur: Nachdem wir in diesem Schuljahr die restlichen Gelder für das Labor eingeworben haben und alle Geräte gekauft haben, die wir für die anvisierten Labortage benötigen, haben wir es kurz vor Ende des Schuljahres gerade noch geschafft, den ersten Thementag des HLS-Labors in Kooperation mit der Uni Oldenburg durchzuführen.

Bevor die erste Gruppe am 6.6.2018 loslegen durfte, suchten sich alle erst einmal einen passenden nagelneuen Laborkittel aus. Wenig später gingen die Schüler und Schülerinnen der Klasse 11 b in einen gründlich vorbereiteten NW-Fachraum, der Laborgeräte und Materialien für 12 Gruppen vorhielt. Dann wurde über 6 Schulstunden intensiv gelernt und praktisch gearbeitet. Zunächst wurde der Umgang mit dem wichtigsten Gerät in Laboren eingeübt, der Mikropipette. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zur Geschichte der DNA wurde diese untersucht. Aus Kidneybohnen wurde die Erbinformation in mehreren Schritten gewonnen. Nachdem erfolgreich die DNA extrahiert wurde, untersuchten die Gruppen die einzelnen Bestandteile dieses Moleküls. Der pH-Wert wurde bestimmt und Nachweisexperimente zu Ribose, Phosphationen und Purinbasen wurde durchgeführt. Neben der Bestätigung komplexe Untersuchungen selbstständig, erfolgreich durchführen zu können, erlebten die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung von Positiv- und Negativkontrolle, ohne die ihre Experimente alle aussagelos gewesen wären.

In Zukunft sollen alle 11. Klassen der HLS das Labor besuchen und ebenso weitere Biologiekurse aus den Jahrgängen 12 und 13. Die Thementage werden von Studierenden des Fachbereiches Biologie der Universität Oldenburg für Schüler und Schülerinnen der Oberstufe zugeschnitten. Die besonderen Möglichkeiten durch das HLS-Labor bestehen in einem hohen Maß an praktischen Erfahrungen mit Labortätigkeiten, wissenschaftlichem Arbeiten und der Erkenntnisgewinnung durch selbst gewonnene Daten.

 

Drei Tage Suchtprojekt im Jahrgang 8

In klassenübergreifenden Gruppen setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen stoffgebundenen Süchten auseinander. Sie nahmen die Gelegenheit wahr, in persönlichen Begegnungen mit Betroffenen aus erster Hand zu erfahren, wie leicht man durch abhängigmachende Substanzen die Kontrolle über sein Leben verlieren kann. Abschließend präsentierten die Gruppen ihre Eindrücke dem Jahrgang in Spielszenen, Standbildern und Vorträgen. 

Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Gästen, die bereitwillig und offen ihre Erfahrungen mit den Schülern geteilt haben und deutlich machten, dass Betroffenen viele Hilfsangebote zur Verfügung stehen. Denn gerade die Begegnung mit Betroffenen hinterlässt bei den Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck und gibt eventuell Hilfestellung für die Zukunft.

Chempark-Exkursion

Chempark-Exkursion des Chemie eN-Kurses JG 12 der Helene-Lange-Schule vom 07.-09.06. 2017 in Leverkusen:

Am Mittwoch, den 07.06.2017, fuhr der Chemie eN-Kurs in Begleitung von Frau Hillmann und Herrn Schneider nach Köln, um vertiefende Einblicke in die Berufsvielfalt, ihre Anforderungen und Möglichkeiten im Chemiebereich, sowie in die fachlichen Zusammenhänge der industriellen Chemie durch Umsetzung verschiedener Programme der im Chempark Leverkusen (ehemals Bayer AG) zu erhalten.

Nach einem kulturellen Programm am Mittwoch (Stadt- und Domführung) nahmen die Schülerinnen und Schüler des Kurses am Donnerstag ganztägig an einem Kunststoffprojekt im Covestro Science Lab teil. Ihre Aufgabe bestand darin, in speziellen Expertenteams verschiedene Aufgaben im Umfeld einer Produktion von speziellen Kunststoff-Bechern zu bearbeiten, die in dieser besonderen Form noch nicht zu kaufen sind. Dabei wurden sie sehr kompetent von mehreren Covestro-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Das Design-Team musste Umfragen zur Farbgestaltung und der Akzeptanz durchführen sowie selbständig ein Werbe-Video gestalten und aufnehmen. Das Forscher-Team befasste sich mit der experimentellen Untersuchung der Rohstoffqualität, der Kunststoffoberflächen (Kratzfestigkeit usw.) und der Produktqualität der produzierten Becher. Das Techniker-Team war für die direkte Produktion der Becher mit Hilfe einer 250 000 € teuren Spritzguss-Maschine verantwortlich (Trocknung der Ausgangsstoffe, Einarbeitung in die Funktion der Maschine und direkte Produktion). Das Finanz-Team erarbeitete mit Hilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms eine Gesamt-Kostenanalyse (Lohn-, Energie-, Raum- und Abschreibungskosten) für die Fertigung. Zusätzlich war ein Team für die Kommunikation zwischen den Gruppen zuständig (Rückmeldungen über die jeweiligen Qualitätszustände, Arbeitsphasen, die Ergebnisse der Umfragen zur Farbgestaltung und die Dokumentation der Arbeit usw.). Nach der Mittagspause in der Werkskantine wurde die Arbeit in den Teams fortgeführt. Höhepunkt war die Produktion von ca. 90 Bechern (Werbe-Name: Der Plopper), die die Schülerinnen und Schüler mitnehmen durften. Am Ende des Projektes wurden alle Gruppenarbeitsergebnisse inklusive des selbst gestalteten Werbe-Videos präsentiert. Zudem wurde der Projektablauf von allen kritisch reflektiert.

Am Freitagmorgen fuhr der Kurs in das BAYKOMM, in dem sie im Verlauf einer kompetenten Führung über die verschiedenen Firmen, Produkte und deren Anwendungsgebiete des BAYER Konzerns informiert wurden. Hier konnten sie sich anschließend an verschiedenen interaktiven Stationen über diverse Themen informieren. Nach einer kurzen Pause im Werks-Bistro fand eine Busfahrt unter sehr sachkundiger Führung über das Produktionsgelände des Chemparks statt. Hier bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die großen räumlichen Dimensionen der verschiedenen Produktionsanlagen, der Logistikbereiche und der Ver- und Entsorgung (Länge des Chemparks ca. 4,7 km, ca. 32 km Gleisanlagen, Gesamtlänge aller Pipelines: 900 km, Gesamt-Stromverbrauch so groß wie der der Großstadt Köln). Zum Abschluss wurde die Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlage der Firma Currenta besichtigt. Nach einer theoretischen Einführung in das Membranverfahren wurden die verschieden Bereiche der Produktion (alle Teilnehmer wurden ausgerüstet mit Schutzhelm, Schutzbrille und Atemschutzmaske) direkt aufgesucht.

Am Freitagabend kehrte die gesamte Gruppe, erfüllt von vielfältigen, positiven Eindrücken und mit farbigen Bechern ausgestattet, wohlbehalten zurück.

Die 5b im Botanischen Garten

Die letzte NW-Stunde vor den Sommerferien verbrachte die Klasse 5b am Donnerstagnachmittag im Botanischen Garten. Statt im stickig warmen Schulgebäude im Biobuch etwas über Pflanzen zu lesen, untersuchten die Schülerinnen und Schüler an der frischen Luft den Aufbau und die Besonderheiten der Lippenblütler und Kreuzblütler. So konnten die Unterschiede zwischen den beiden Pflanzenfamilien praxisnah erforscht werden. Der Aufbau einer Rapsblüte wurde mithilfe von Binokularen in den Räumen der Grünen Schule untersucht und anschließend ein Legebild erstellt. Auch draußen gab es viel zu sehen, fühlen und riechen und die Schülerinnen und Schüler fanden Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Lippenblütler.

Handy-Sammelaktion

Die Klimabotschafter des 8. Jahrgangs werden Boxen aufstellen, in die man Handys, die nicht mehr funktionstüchtig sind oder die nicht mehr gebraucht werden, rein legen kann. Vom 15.05.17 bis zum 09.06.17 kann man die Handys zu den Boxen bringen. Eine der Boxen wird im Lehrerzimmer im Erdgeschoss stehen und die andere in Helenes Shop. Der Erlös des Recyclings spendet die Firma an die Deutsche Umwelthilfe e.V. Also: Alte Handys raus aus der Schublade, Ressourcen sparen und Gutes tun für die Menschen und die Umwelt.

In der Zeit vom 29.05.17 bis zum 02.06.17 werden die Klimabotschafter einen Infostand in der Nähe vom Helenes Shop haben. Dort wird ein Film über das umweltschädliche und lebensgefährliche Recyceln von Handys in Afrika und Asien gezeigt, die Schüler und Lehrer werden noch weiter informiert und es werden fleißig weiter Handys gesammelt. Die Handys werden von unserer Schule erst einmal an Telekom weiter gegeben. Doch Telekom behält diese nicht lange, sondern verschickt die Handys zu einer Firma, die erst einmal alle Daten löscht und dann  die Handys umweltgerecht in Deutschland recycelt. Dabei werden die wertvollen Metalle gewonnen und können wieder verwendet werden. Somit müssen weniger Ressourcen neu gewonnen werden für die Produktion neuer Handys.

Das EWE Infomobil war da!

Wie jedes Jahr war die EWE wieder an der HLS und hat mit den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs ein Bauprojekt durchgeführt. Es standen insgesamt drei verschiedene Modelle zur Auswahl: ein Computeranemometer, eine Kurbelleuchte und ein Solar-Buggy.

Drei erlebnisreiche und aufregende Wochen liegen nun hinter den 15 Schülerinnen und Schülern, die am Wochenende zusammen mit Frau Pech, Frau Wittkopp und Herrn Jauernik  aus Port Elizabeth, Südafrika heimkehrten.

Die Mitglieder der Projektgruppe „Partnerschaft schafft Energie – partnership creates power“ schlossen mit ihrem Besuch bei der Sanctor Highschool und der Willow Acadamy ein dreijähriges intensives Austauschprojekt erfolgreich ab, das vom ENSA-Programm des Bundesministeriums für  Entwicklung und Zusammenarbeit gefördert wurde.

Nach der Landung in Kapstadt, dem Besuch der Gedenkstätte Robben Island und einem Blick vom Tafelberg brach die Delegation der HLS mit dem Bus in Richtung des Tsitsikamma Nationalparks auf, um dort mit ihren südafrikanischen Freunden einige gemeinsame Tage zu verbringen.

Neben Exkursionen zur Nelson Mandela Metropolian University und in den Addo Elephant Park waren der Workshop zum Bau der Solarlampen,  die Präsentationen unserer Schülerinnen und Schüler vor südafrikanischen Klassen und der Besuch beim Bürgermeister der Stadt Port Elizabeth absolute Höhepunkte der  Reise.

Aufgrund der überwältigenden, positiven Resonanz des Austauschprojektes wurde mit den Schulleitungen der Sanctor Highschool und der Willow Acadamy vereinbart, dass das Projekt im nächsten Jahr mit dem Besuch einer Lehrerdelegation beider Schulen in Oldenburg  fortgesetzt wird.

Das Lehrerteam organisiert in diesem Schuljahr Veranstaltungen zur Auswertung und Evaluation dieser  Austauschbegegnung, wozu wir die Schulöffentlichkeit herzlich einladen. Vorab empfehlen wir den Artikel des PE Harald über unser Projekt

FahrRad - fürs Klima auf Tour!

Seit Anfang März sammeln einige Klassen unserer Schule Kilometer auf dem Fahrrad. Zum Beispiel auf dem Weg zur Schule, zum Sport oder zu Freunden treten die Schülerinnen und Schüler in die Pedale, statt sich von den Eltern kutschieren zu lassen. Das hält nicht nur fit und macht Spaß, sondern spart gleichzeitig auch CO2 ein und trägt so zum Klimaschutz bei.
Bis Ende August werden die geradelten Kilometer im Internet eingegeben und so eine virtuelle Fahrradtour durch ganz Deutschland absolviert. Unter den teilnehmenden Schulen werden viele attraktive Preise verlost, über die sich ja vielleicht auch eine unserer Klassen in ein paar Monaten freuen kann.
Neben der Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb vom Verkehrsclub Deutschland haben wir zudem die Möglichkeit am Oldenburger Wettbewerb, ausgerichtet durch das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) in Kooperation mit dem VCD Kreisverband Oldenburg, teilzunehmen.
Letzten Donnerstag fand hierfür die Auftaktveranstaltung an unserer Schule statt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Schülerinnen und Schüler der 5b auf dem Schulhof die symbolische Runde drehen und zudem ihre Fahrräder auf Funktionalität und Verkehrssicherheit überprüfen. Wir hoffen darauf, dass die Räder noch viele Kilometer durchhalten und auch die Schülerinnen und Schüler weiterhin mit viel Freude und Engagement Kilometer sammeln!
 
Für weitere Informationen:
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