Windenergie vom Schuldach

Dank der Arbeit der Projektgruppe "Partnerschaft schafft Energie - partnership creates power" und unter tatkräftiger Mithilfe unseres Schulassistenten und der Fa. Hausmann, erzeugen wir seit Februar 2014 Windenergie auf unserem Schuldach. Die Kleinwindanlage Black 300 wurde als Langzeitdemonstrationsversuch konzipiert, um die Energieproduktion durch Windkraft durch eigene Messungen nachvollziehen zu können. Vom Parkplatz der Schule ist das Windrad gut zu sehen. Gegenwärtig laufen die ersten Langzeitmessungen. Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft sowie der Klassen 10 und 11 werden im Unterricht Gelegenheit bekommen, die Daten auszuwerten. Die erzeugte Elektroenergie wird in einem Akku gespeichert, langfristig soll daraus eine "Energietankstelle" entstehen, um elektronische Kleingeräte aufzuladen.

Jugend forscht 2014

Erik Bruns, 8a, stellte am 13.2.2014 / 14.2.2014 seine Forschungsergebnisse zum Thema „Hybridisierung von Triopsarten“ auf dem Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ dem Publikum und der Jury in Emden vor. Als Anerkennung für seine Leistungen erhielt Erik ein Jahresabonnement der Zeitschrift „Natur“. „Ich mache mir schon Gedanken darüber, welchen Forschungsschwerpunkt zu den Triops ich im nächsten Jahr vorstellen möchte“, so Erik Bruns. 

Sinnesschule

Der 8. Jahrgang besuchte die Sinnesschule der Universität Oldenburg

Mit Beginn unserer neuen Unterrichtseinheit „Sinne dienen der Wahrnehmung und Orientierung“ in Jahrgang 8 erhielten die SchülerInnen in der Sinnesschule der Universität Oldenburg einen umfassenden Eindruck davon, welche Sinne wir haben und wozu  wir sie nutzen. Anhand ihres Forscherheftes konnten die SchülerInnen die Experimente in den zahlreichen Stationen unter der Anleitung der BiologiestudentInnen durchführen, protokollieren und sich über die fachlichen Hintergründe informieren. Tim aus der 8b gefiel der Dunkeltunnel am Besten: „Es war nicht so einfach für mich, im Dunkeln meinen Weg zu finden und die Gegenstände am Boden und an den Wänden zu ertasten und sie zu erraten. Es war eine gute Erfahrung.“ Auch das Braillealphabet konnten die SchülerInnen kennen lernen und ihre Namen in Blindenschrift mit Stecknadeln auf ein Kissen stecken.

Die Schülerinnen des WPK Umweltbildung des 9 Jahrganges hatten die Energiemanager der Jahrgänge 5-8 in den Freizeitraum eingeladen, um sich ein Bild davon zu verschaffen, wie gut denn das Energiesparen an der HLS klappt. Die meisten Vertreter der Klassen konnten berichten, dass das Thema regelmäßig im Klassenrat angesprochen wird und sich viele Schüler der Klasse daran beteiligen, dass unnötiges Licht ausgeschaltet und nur kurz stoßgelüftet wird. Um daran immer erinnert zu werden, erhielten die Energiemanager zwei Schilder für ihre Tür und Fenster im Klassenraum. Weiterhin sollen die Klassen einen Berichtsbogen zum Jahresende ausfüllen, um ihr Energiesparen zu dokumentieren und neue Ideen weiter zu geben. Einige Klassen hatten sich auch am Aufruf beteiligt, ein Logo für die Energiemanager zu entwerfen. Die Entwürfe werden gesichtet und ein gemeinsamer Vorschlag im neuen Jahr vorgestellt. Im Januar werden die Schülerinnen des WPK auch einen Wettbewerb zur energiesparsamsten Klasse ausschreiben. Zu gewinnen sind Geldpreise für die Klassenkasse.

Unsere erste Exkursion führte uns in den Heizungskeller der Helene-Lange-Schule. Der Energieberater Thomas Myslik erklärte das komplizierte Heizungssystem unserer Schule. Deutlich wurde dabei auch, wie ungünstig es ist, im Winter die Räume zu lange mit der Außentür zu lüften. Die dann kalte Luft in der Klasse wird über die Luftrückgewinnung abgesaugt und bringt somit Kälte in das System, das ansonsten die warme, verbrauchte Luft verwendet, um die frische Luft vorzuwärmen. Die SchülerInnen des WPK werden ihr neu erworbenes Wissen am 12.12. beim nächsten Treffen der Energiemanager weitergeben. Bei der zweiten Exkursion ging es nach Osnabrück, um die Ausstellung KonsumPass der Bundesstiftung Umwelt zu besuchen. Dort konnten wir alles über nachhaltigen Konsum erfahren.

Am 20.11.2013 machten wir uns auf dem Weg nach Bremerhaven zu einem Vernetzungstreffen der Aktion Klima! Mobil. Die Helene-Lange-Schule ist seit drei Monaten Teilnehmerin an der bundesweiten Klimainitiative. Dabei werden 500 Schulen Materialien und Unterstützung bereit gestellt, damit die ihre lokalen Klimaschutzprojekte durchführen können. Wir trafen uns um 10 Uhr in einem Tagungsraum im Klimahaus in Bremerhaven. Alle 13 Gruppen haben einen zwei Minuten langen Vortrag über ihre Projekte an ihren Schulen (und anderen Bildungseinrichtungen) gehalten. Jeder beendete seinen Vortrag mit einer Frage, die die anderen Zuhörer mit Inspirationen bzw. Ideen auf Zetteln beantworten konnten. So haben wir gute Antworten bekommen und werden versuchen sie an der HLS umzusetzen. Zum Beispiel fanden wir die Idee toll, an der Schule morgens einmal für ein paar Stunden den gesamten Strom abzustellen, um darauf aufmerksam zu machen, wie abhängig wir davon sind. Diese Aktion läuft schon seit Jahren in Bremerhaven unter dem Titel „Strom aus – Gehirn einschalten.

Umweltpreis für Windkraftanlage

Das Projekt „Partnerschaft schafft Energie – partnership creates power“ der Helene-Lange-Schule, Oldenburg, überzeugt die Jurymitglieder des Sparda-Umweltpreises 2013 in einer 2. Runde. Die Förderung des herausragenden Projektes beträgt 1000€. Im Rahmen des Sparda-Umweltpreises 2013 wurden Umwelt- und Naturschutzprojekte zwischen Nordsee und dem Münsterland vorgestellt. Die Öffentlichkeit konnte bis Ende Oktober ihre Stimmen abgeben und die besten Projekte online bewerten. Mit unserem Projekt „Partnerschaft schafft Energie – partnership creates power“ gelang es uns, den 43. Platz von 70 Projekten zu erzielen. Wir danken allen, die für unser Projekt gestimmt haben, so dass wir in kurzer Zeit über 300 Stimmen bekommen konnten.

Am 12.11. besuchte der Physikkurs des 12. Jahrgangs im Rahmen des „Green Day“ das Oldenburger EWE-Forschungszentrum „Next Energy“, in dem vorrangig PhysikerInnen und ChemikerInnen moderne Energiesysteme erforschen und weiterentwickeln. Der „Green Day“ bietet Schülerinnen und Schülern bundesweit die Möglichkeit, sich über Berufs- und Studienfelder im Umweltbereich zu informieren. Eine junge Wissenschaftlerin und drei Wissenschaftler stellten uns ihre sehr unterschiedlichen Werdegänge vom Abitur bis zu ihrem derzeitigen Berufsfeld vor und eröffneten uns spannende Einblicke in ihre derzeitige Forschung, u.a. zur effektiven Nutzung regenerativer Energien, zur Solarzellenforschung, zu Möglichkeiten der Energiespeicherung und zur Weiterentwicklung von Solarenergienutzung in Haushalten. In den Laboren und Büros des Unternehmens konnten wir die Forschungs- und Tätigkeitsbereiche direkt am Arbeitsplatz erkunden - ein lohnender Blick über den Unterrichtsrahmen hinaus!

Angelus-Sala-Preis 2013

Mit großer Freude nahm Marcel Weiss, Klasse 10b, den Angelus-Sala-Preis durch Prof. Dr. Wickleder im großen Hörsaal der Universität Oldenburg am 31.10.2013 entgegen. Anschließend nutzte Marcel die Möglichkeit, sich einen Experimentalvortrag zum Thema "Alltagsprodukte zu Nanotechnologie" anzuhören und sich das Labor der Anorganischen Chemie anzusehen. Der Angelus-Sala-Preis wird jedes Jahr am "Tag der Chemie" denjenigen SchülerInnen überreicht, die herausragende Leistungen im chemischen Bereich des NW-Unterrichts zeigen. Wir gratulieren Marcel und wünschen ihm weiterhin viel Freude und Erfolg beim Experimentieren und bei den theoretischen Auswertungen. 
VM/BE

Dass Stechmücken das HI-Virus nicht übertragen können, wussten die SchülerInnen aus dem Unterricht. Neu waren aber die aktuellsten Zahlen und Informationen der AIDS-Hilfe Oldenburg zum Thema Infektion mit dem HI-Virus. Demnach haben in Deutschland HIV-Positive nach Ausbrechen der Immunschwächekrankheit inzwischen bei frühzeitiger Behandlung fast dieselbe Lebenserwartung wie nicht Erkrankte. Weltweit gibt es ca. 36 Millionen Infizierte bei einer sehr hohen Dunkelziffer. Herr Monsees, der mit dem Team der Aids-Hilfe in Oldenburg 150 Personen betreut, brachte die SchülerInnen zuerst durch ein kleines Quiz ins Thema, so dass dann in lockerer Atmosphäre alle weiteren Fragen beantwortet werden konnten. Herr Monsees ermöglichte den SchülerInnen durch einzelne Berichte aus der Realität einen Eindruck von dem Leben mit einer HIV Infektion bzw. Aids Erkrankung zu erhalten. Seine Geschichten haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen und sorgten auch nach dem Besuch noch für Gesprächsstoff. Die Veranstaltung wird mit den beiden anderen NW-Kursen wiederholt werden.

Weitere Infos unter http://www.aidshilfe-oldenburg.de.

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