Umweltschule in Europa

Helene-Lange-Schule  zum 6. Mal ausgezeichnet

Die Vizepräsidentin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Frau Prof. Dr. Gunilla Budde, zeichnete am Montag die Helene-Lange-Schule  an der Universität Oldenburg als Umweltschule in Europa aus. In ihrer Laudatio würdigte die Vizepräsidentin die Projekte der Schule, die in diesem Jahr ihre 6. Auszeichnung  erhalten hat.

Die aktuellen Handlungsfelder an unserer Schule waren im Projektzeitraum 2011-2013 Helenes-Shop und das Nicaragua-Stipendienprojekt. Die Auszeichnung als Umweltschule nahm die Fachbereichsleiterin Jutta Schmidt-Prestin für das Stipendienprojekt und Jan Potratz (Jg. 11) und Daniel Gronewold (Jg. 9) für Helenes-Shop entgegen.

Erneuerbare Energie im Einsatz

Tagesausflug zur begehbaren Windanlage Holtriem/Ostfriesland und zu unserem Partner Fa. Hausmann in Apen

Am Donnerstag, den 15. August 2013 organisierten wir für unsere südafrikanischen Gäste aus Port Elizabeth einen Tagesausflug ins windige Ostfriesland. Zunächst bestiegen wir in Holtriem eine 1,5 MW Windanlage des Typs Enercon E-66 der in Aurich ansässigen und weltweit tätigen Firma. Die Besucherplattform befand sich in ca. 60 Metern Höhe und kann nur mithilfe einer Wendeltreppe von 300 Stufen erreicht werden. Oben auf der leicht schwankenden Plattform angekommen, eröffnete sich uns bei strahlendem Sommerwetter ein beeindruckender Rundblick über Ostfriesland bis hin zur Nordseeküste und den Ostfriesischen Inseln.  Die zahlreichen installierten Windanlagen verdeutlichten noch einmal eindrucksvoll die Bedeutung der Windenergie für unsere Region.

Zwei Biologiekurse schlossen ihre Ökologie-Einheit mit einer ganztägigen Exkursion ab, bei der sie mehrere Standorte besuchten. Das Wolfcenter in Dörverden besteht schon seit mehreren Jahren und informiert anschaulich über Ökologie und Verhalten von Wölfen. Nachdem Wölfe durch Bejagung über viele Jahre in Deutschland ausgestorben waren, wandern sie nun wieder ein. Auch darüber wurde informiert, wie ein Zusammenleben von Menschen und Wölfen aussehen kann. Die nächsten freilebenden Wölfe leben ca 150 km entfernt in der Nähe von Munster. Weiterer Programmpunkt war die Besichtigung einer Biogasanlage, wo die Schülerinnen und Schüler mit dem Betreiber über Vor- und Nachteile diskutieren konnten. Besonders an dieser Anlage war, dass der Betreiber die anfallende Abwärme der Stromgeneratoren nutzt um damit neben einem privaten Schwimmbad und einigen Wohneinheiten auch Deutschlands einzige Garnelenzucht zu beheizen. Die Tiere werden aus den USA als Larven importiert und wachsen in 36° C warmen Wasser heran, bis sie vermarktungsreif sind.

Im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichtes war das EWE-Energiemobil mit seiner mobilen Werkstatt vom 17. bis 21.6.13 zu Gast an unserer Schule. Nach dem Aufbautag am Montag wurden alle vier Klassen je an einem Tag von 8.00 bis 13.10 Uhr unterrichtet und konnten eine Kurbelleuchte selbst herstellen. Mit einem kleinen Generator wird dabei per Handbetrieb die elektrische Energie für den Betrieb einer LED bereitgestellt. Zwei Trainer des EWE-Energiemobils wiesen die Schülerinnen und Schüler in die einzelnen  Arbeitsschritte ein, so dass danach jeder Produktionsschritt selbstständig durchlaufen werden konnte. Die Schülerinnen und Schüler konnten an ihr Wissen aus dem Unterricht anknüpfen und dieses nun praktisch umsetzen. Dabei kam es neben Ausdauer auch auf genaues Arbeiten an. Es war für alle eine zufriedenstellende Aktion.

Die Schülerinnen und Schüler Ida, Lena, Jana, Melanie, Erik, Lukas, Souheil und Max aus dem WPK Umweltbildung des 8. Jahrganges sind am Donnerstag die 60 km zum Eine Welt Tag CO2-neutral mit dem Fahrrad angereist. Begleitet wurden Sie von Herrn Wolf und Christin Hamann, einer Schülerin aus dem 12 Jahrgang. Die Klimabotschafter waren vom VNB und dem Gymnasium in Sulingen, den Veranstaltern des Tages, als Workshopleiter eingeladen worden und konnten im Tagungshaus in Barnstorf übernachten. Am Freitag startete dann der 3. Eine Welt Tag um 10 Uhr. Es gab ein reichhaltiges Programm mit kulturellen Beiträgen, Informationen und viele Workshops für Kinder der Klassen 4 bis 6 zum großen Thema Nachhaltigkeit und Globalisierung. Die Klimabotschafter unterrichteten über den Klimawandel und seine Folgen sowie über Möglichkeiten selbst etwas dagegen zu tun. Das wurde dann am Nachmittag praktisch ausprobiert, indem die Teilnehmer aus alten Flyern und Tetrapacks praktische Schachteln und Geschenkverpackungen herstellten. Freitag um 17 Uhr wurde die Gruppe samt Fahrrädern dann von einem Bus in Sulingen abgeholt.

 

 

Energiesparen lohnt sich doch!

Herzlichen Glückwunsch an alle SchülerInnen!!

Seit vielen Jahren nimmt die HLS am Projekt "abgedreht?!" der Stadt Oldenburg teil. Durch Aktivitäten der SchülerInnen und LehrerInnen sowie der Zusammenarbeit mit unserem Energieberater und den Hausmeistern konnten wir viel Energie sparen, was uns nicht nur Geld einbrachte, sondern auch nachhaltig die Umwelt schont.

Der Ausschuss "Helene in der Welt" möchte Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Schulleben der Helene-Lange-Schule fördern, entwickeln und verankern. Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt. Im Ausschuss arbeiten zur Zeit die Schulleitung, mehrere Lehrkräfte und eine Elternvertreterin. Wir suchen noch weitere Eltern und SchülerInnen, die Interesse haben an aktuellen Themen mitzuarbeiten, um sie in den Schulalltag zu holen. Wir treffen und mehrmals im Schuljahr, meistens montags von 16-17.30 Uhr. Es geht z.B. um das Müllkonzept der HLS, das Energiesparprojekt "abgedreht!?", die Inhalte in den WPKs und Projekte in den Jahrgängen.

Weitere Infos und Fragen bei Dirk Wolf Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

1.Platz beim Schülerwettbewerb

Schülerwettbewerb beim Nano und Material Symposium Niedersachen am 22.November in Hannover

Wir, Simon Beidenhauser, Charlotte Heindorf, Greta Trappe und Fleming Wiesner (8a) und unser NW-Lehrer Harald Bogumil waren am Donnerstag den 22.11.2012 in Hannover, beim Schülerwettbewerb im Rahmen des Nano und Material Symposium Niedersachen. Wir traten gegen drei andere Schülergruppen aus Niedersachsen (7-13 Jahrgang) bei einem naturwissenschaftlichen Wettkampf an und gewannen den 1. Platz.

Am 29. November so gegen 8:15 Uhr gingen wir zum Mühlenhunte-Park, wo wir Bäume pflanzten. Zuvor haben wir ein großes Schild bei OBI gekauft, auf dem wir Erklärungen zu den Bäumen angebracht hatten. Als wir da waren, sahen wir Herrn Fischer von der Stadt Oldenburg und andere Personen mit den Bäumen und Werkzeugen. Er sagte uns, dass wir beim Schild eingraben oder beim Bäume pflanzen helfen sollten. Nach einer halben Stunde waren wir fertig. Wir haben die Bäume begossen und noch ein bisschen Erde darauf getan. Am Ende durften wir uns noch zwei Süßigkeiten nehmen. Und jetzt stehen dort zehn Bäume. Die Bäume haben wir bezahlen können durch Spenden, die wir als Klimabotschafter der Plant-for-the-Planet Gruppe erhalten haben. Vielen Dank an alle Spender.

Von Erik und Rayan und dem Umweltbildungskurs des achten Jahrgangs (und Dirk Wolf)

Wir sind 13 Jährige Schüler und haben mehr unternommen als die Politiker. Vom 26. bis 28. November 2012 fand die Tagung „Globale Entwicklungen begreifen und gestalten“ in der Ev. Akademie in Loccum statt. Es handelte sich dabei um die Abschlusstagung der zweijährigen Pilotschulphase zur Umsetzung des Orientierungsrahmen Globales Lernen und diente dazu, Ergebnisse zusammenzufassen, zu diskutieren und an das Kultusministerium zurückzumelden.

Die Helene-Lange-Schule war ebenfalls Pilotschule während der zwei Jahre und stellte als eines ihrer Ergebnisse das Projekt „Klimabotschafter“ vor, das im WPK Umweltbildungskurs des 7/8 Jahrganges erarbeitet wurde. Ida, Jule, Max und Lukas aus dem WPK stellten vor ca. 70 Lehrern aus anderen Schulen und Vertretern aus dem Kultusministerium ihre Arbeit im WPK vor. Auch andere Schüler aus Berlin, Lüneburg und Ost-Rhauderfehn berichteten von ihren Schulprojekten. Die Lehrer und Politiker zeigten sich sehr beeindruckt von den selbstbewusst vorgetragenen Präsentationen. Die Schüler berichteten einstimmig, dass sie in freier organisierten Unterrichtsformen mit selbst gewählten Themen viel besser lernen können und zu mehr Ehrgeiz und Erfolg kommen.

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