Projektwoche 2019 - #Veränderung

Politisch, gesellschaftskritisch, kreativ und handwerklich setzten sich Schüler*innen und Lehrer*innen der Helene-Lange-Schule vom 27. Juni bis zum 01. Juli 2019 mit dem #Veränderung in 46 Arbeitsgruppen auseinander. Wir beschäftigten uns u.a. mit politischen Bewegungen, die einen gesellschaftlichen Wandel erreichen wollen, wie der Frauenbewegung, der Bürgerrechtsbewegung in den USA oder der Fridays-For-Future Bewegung.

In dem „Poetry Project“ verfassten Schüler*innen Texte zu Ihren Fluchterfahrungen. Der Wandel verschiedener geschichtlicher Aspekte, wie z.B. die Entwicklung der Mode sowie der Kunstbegriff,  wurde in eigenen künstlerischen Werkern umgesetzt.  Auf satirische Weise setzte sich das Theaterprojekt mit Umweltproblematiken auseinander. Auch brachten die Schüler*innen eine sichtbare Veränderung in die Gestaltung des Schulgeländes ein. Aus Pallettenholz wurden z.B. Kräuterinseln gebaut, Sitzbänke und Tische wurden lackiert und das Fußballfeld neu eingezeichnet.

Diese und viele weitere Projekte wurden zum Abschluss im Rahmen einer großen Präsentation Eltern, Lehrer*innen und Freund*innen unserer Schule vorgestellt.

Wir bedanken uns bei allen für diesen vielfältigen, kreativen und anregenden Austausch.

 

Projekttage in Jahrgang 5

„Wir in Raum und Zeit“ - dies war das Oberthema der Projekttage, zu dem die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs in den drei Tagen nach Pfingsten in 8 Projektgruppen gearbeitet haben. Das Thema war bewusst offen formuliert, damit sich die Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Projektgruppen mit eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen konnten. Die Lehrkräfte haben in der Projektankündigung mögliche thematische Handlungsfelder formuliert. Diese kamen aus den Bereichen Kunst, Musik, Bewegung und Tanz, Essen und der Oldenburger Stadtgeschichte. Die Schülerinnen und Schüler wählten dann drei Angebote und wurden schließlich einer Gruppe zugewiesen. So konnten alle Beteiligten in drei Tagen klassenübergreifend und bei bestem Wetter miteinander in vielfältiger Art und Weise in andere Zeiten und Räume eintauchen. Strahlende Gesichter in diesen Tagen verrieten etwas über die Stimmung in den Gruppen. Ein paar Bilder geben erste Eindrücke.

Schüler_innen des neunten Jahrgangs beschäftigten sich in den letzten Werte-und-Normen-Stunden mit der Weltreligion Buddhismus. Die Mutter einer Schülerin ist Buddhistin und erklärte sich bereit, in eine Stunde zu kommen und vom Buddhismus zu erzählen. Toll war, dass sie drei Begleiterinnen mitbrachte, sodass jeweils zwei Vortragende in einem der beiden WN-Kurse zu Gast waren. Zunächst berichteten sie uns, wie sie zum Buddhismus gekommen sind. Sie beantworteten unsere Fragen und erklärten uns genauer, worum es beim Buddhismus geht. Auch erläuterten sie uns das sogenannte Chanten. Man chantet, indem man ein Sutra laut ausspricht oder auch für sich denkt. Es lautete „Nam-Myoho-Renge-Kyo“. Dadurch, so lernten wir, aktiviert man die einem selbst innewohnende „Buddhanatur“, die sich in Form von Lebenskraft, Mitgefühl, Mut und Weisheit in unserem Leben zeigt. Dieses spezielle Sutra bezeichnet man auch als „Lotus-Sutra“. Gleich zu Beginn wurde uns erklärt, dass es keine Voraussetzungen gibt; sowohl als Atheist als auch als Angehöriger einer Religion ist es erlaubt zu chanten. Der Buddhismus ist sehr tolerant und friedfertig. Der ganze Kurs probierte das Chanten anschließend gemeinsam aus. Vielen Dank für diese lehrreiche Stunde an unsere buddhistischen Gäste!

(von Tale und Helin, 9c)

Gesellschaftslehre, Werte und Normen

Fachbereichsleitung: Roman Fangmann

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