Vom richtigen Umgang mit dem Hund

Am Donnerstag, den 14.02.19 hatten wir Besuch in der IGS Helene-Lange-Schule.

Frau Röseler war da mit ihrem Hund Peppa. Sie hat uns gezeigt,

wie wir mit Hunden umgehen sollen. Wir durften Peppa streicheln.

Wir haben sehr viel über Hunde gelernt und es war sehr interessant.

Uns hat es sehr gut gefallen, dass Peppa da war.

Hoffentlich kommt sie uns bald wieder besuchen.

 

Geschrieben von Jessica, Wencke, Pascal, Marcel, Janek

Skifahrt des 7. Jahrgangs

Vom 22. Februar bis zum 2. März fuhren 42 Schüler und Schülerinnen aus dem 7. Jahrgang, fünf Lehrer, zwei externe Skilehrer und zwei Schülerinnen aus dem 12. Jahrgang mit auf die Skifreizeit nach Matrei in Österreich. Nach einer Nachtfahrt und einem ausgiebigen Frühstück standen die Schüler und Lehrer auch schon ab 12 Uhr auf den Skiern. Die Anfänger übten erstmal auf einem kleinen Hügel am Anfang einer Piste auf 2146 Metern Höhe. Es war toll zu beobachten, wie schnell sie Fortschritte machten und erste Kurven drehten. Die Profis erkundeten unter Anleitung bereits auf Skiern das Gebiet. Ein Schüler fuhr wegen einer körperlichen Einschränkung auf einem Monoski und wir waren von seiner Leistung sehr beeindruckt. Bei einem Monoski sitzt man in einem Sitz, der auf einem Ski befestigt ist und den man durch Gewichtsverlagerung und mithilfe von zwei durch die Hände gehaltenen Miniskiern fährt.

Sechs Tage lang hatten wir gutes Wetter. Am letzten Tag überraschten uns Schneeflocken, als die Schüler und Schülerinnen mit den Lehrerinnen und Lehrern das erste Mal gemeinsam die Talabfahrt fuhren. Zuvor am Donnerstagabend wurde eine Skitaufe mit den Anfängern durchgeführt. Jeder Anfänger musste von einem umgedrehten, schräg aufgestellten Ski mit einem Strohhalm eine Zauber-Flüssigkeit trinken. Wer das überstand, bekam danach eine Urkunde mit seinem oder ihrem persönlichen Skitaufnamen. Es gab keine Verletzungen beim Skifahren, so dass alle unversehrt wieder zurückkamen.

Wir hatten viel Spaß bei dieser Skifahrt und würden gerne nächstes Jahr wieder fahren.

Ida und Neele (7. Jahrgang)

Bereits im letzten Schuljahr hat ein Filmteam der Aktion Mensch bei uns Aufnahmen gemacht und Interviews geführt. Entstanden ist eine kurze Dokumentation über die ganz besondere Schulbegleitung an unserer Schule. Nun ist es endlich so weit, der Film ist veröffentlicht und auch hier zu sehen.

An unserer Schule lernen und leben Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft und Hintergründe, verschiedener Interessen und sehr unterschiedlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten. Für uns ist es selbstverständlich, dass dazu in allen Jahrgängen auch Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf zählen. Zudem werden geflüchtete Jugendliche in unsere Lerngruppen integriert, die noch besondere Unterstützung im Bereich der Sprache benötigen.

Am vorletzten Schultag wurde in Rostock der diesjährige Jakob Muth Preis für inklusive Schule verliehen. Der Preis ging in diesem Jahr an die AG Inklusion an Oldenburger Schulen, an der sich die HLS maßgeblich beteiligt. Der Preis wird von der Beauftragen der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, der Bertelsmann Stiftung und der Deutschen UNESCO-Kommission jährlich an Einrichtungen vergeben, die in vorbildlicher Weise zeigen, wie Inklusion erfolgreich umgesetzt werden kann. Bei der Preisverleihung in Rostock mit dabei war eine Band der Klasse 7d, die sich mit ihrem Musiklehrer Boris Burchards auf ihren Auftritt vorbereitet hatte und von den Lehrerinnen Johanna Beuse und Susanne Kouhil begleitet wurde.

Noch vor der Landtagswahl fand in der HLS am Montag, den 18.9. eine spannende Diskussion statt. Politikerinnen und Politiker der CDU, der SPD, der Grünen, der FDP und der Linken diskutierten mit Vertreterinnen und Vertretern der Schulgemeinschaft über die Umsetzung der Inklusion und stellten sich den Fragen des bunten Publikums. Ganz zentral ging es um die Ungerechtigkeit, dass Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf im Bereich Geistige Entwicklung nach der zehnten Klasse unsere Schule verlassen müssen und es in Oldenburg kein geeignetes Anschlussangebot gibt – trotz zwölfjähriger Schulpflicht!

Es ist normal, verschieden zu sein

Alltag an der Helene-Lange-Schule

Die Helene-Lange-Schule ist eine Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, die von rund 1000 Schülerinnen und Schülern besucht wird und an der etwa 100 Lehrkräfte tätig sind. An unserer Schule wurde die erste Integrationsklasse im Schuljahr 2000/2001 eingerichtet und es bestehen seitdem vielfältige Erfahrungen mit integrativen und seit 2013/2014 inklusiven Klassen.

Die Heterogenität aller Schülerinnen und Schüler wird als Chance und Bereicherung angesehen und innerhalb der Unterrichtsorganisation haben sich alle Beteiligten auf die Unterschiedlichkeit ihrer Schülerschaft im Schulleben und im Unterricht eingestellt. Es wird die Verschiedenheit der Schülerinnen und Schüler genutzt und es herrscht folgender Grundsatz: „Es ist normal, verschieden zu sein“.

Der Kultusminister an der HLS!

Am 12.4. besuchte uns der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Wir nutzten die Gelegenheit, ihm unseren Unterrichtsalltag und das gemeinsame Lernen in unserer IGS an einem Nachmittag in Ausschnitten zu präsentieren. So erlebte der Minister hautnah die Arbeit des Kurses Darstellendes Spiel Jahrgang 9 in Vorbereitung auf den nächsten Auftritt sowie vielfältige Proben der Zirkus-AG gemeinsam mit der Sportklasse 5b. Außerdem erhielt er einen Einblick in den experimentellen NW-Unterricht der Klasse 8d. Der Minister zeigte sich beeindruckt, genauso wie zahlreiche weitere Gäste der Stadt Oldenburg und der Landesschulbehörde.

Eingeladen worden war Herr Tonne vom SPD-Landtagsabgeordneten Ulf Prange, der nach unserer Podiumsdiskussion „Inklusion und zwölfjährige Schulpflicht“ im Herbst versprochen hatte, sich im Landtag für unser Vorhaben einzusetzen. Dieses Thema war auch der Schwerpunkt des Gesprächs zwischen Schulleitung und allen Beteiligten, das im Anschluss an den Rundgang stattfand: Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf im Bereich Geistige Entwicklung auch in ihren letzten zwei Schuljahren bei uns behalten! Nachdem sich der Minister persönlich von unserer guten Arbeit überzeugen konnte, sind wir der Hoffnung, auf dem aus formalen Gründen anstrengenden Weg erneut einen Schritt weitergekommen zu sein!

Auch die NWZ hat über den Besuch ausführlich berichtet......

Diversity and Inclusion: Yes, we can!

Süd- und ostafrikanische Gäste der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg wollten sich im Rahmen einer Tagung ein Bild von der Umsetzung der Inklusion an einer Schule in Deutschland machen. Bei uns waren sie herzlich willkommen. Nach einer kurzen Vorstellung unseres Rahmenkonzeptes ergab sich ein reger und aufschlussreicher Austausch. Allen institutionalisierten Hürden zum Trotz setzen sich sowohl unsere Gäste als auch wir für die Normalisierung der Inklusion ein. Auf beiden Seiten entfaltete sich im Gespräch viel positive Energie, um das gemeinsame Ziel weiter zu verfolgen. Wir danken der 5c, dass wir ihren Klassenraum für unser Zusammentreffen nutzen konnten. Wir wünschen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen spannenden Kongress und freuen uns sehr über das kenianische Gemälde, welches uns am Ende des Besuchs überreicht wurde. 

12.06.2018 KÜH/SCZ

Am vorletzten Schultag wurde in Rostock der diesjährige Jakob Muth Preis für inklusive Schule verliehen. Der Preis ging in diesem Jahr an die AG Inklusion an Oldenburger Schulen, an der sich die HLS maßgeblich beteiligt. Der Preis wird von der Beauftragen der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, der Bertelsmann Stiftung und der Deutschen UNESCO-Kommission jährlich an Einrichtungen vergeben, die in vorbildlicher Weise zeigen, wie Inklusion erfolgreich umgesetzt werden kann. Bei der Preisverleihung in Rostock mit dabei war eine Band der Klasse 7d, die sich mit ihrem Musiklehrer Boris Burchards auf ihren Auftritt vorbereitet hatte und von den Lehrerinnen Johanna Beuse und Susanne Kouhil begleitet wurde.