Jahrgangschroniken

Die Klasse 6a durfte zum zweiten Mal mit dem Sinfonischen Blasorchester proben. Das erste Wochenende fand schon im Februar statt und nun folgte vom 4.5. – 5.5. das zweite Wochenende. Beide Workshops fanden in der Oberschule Eversten statt, wo das SBO auch wöchentlich probt. Das gesamte Ensemble des SBO, unter der Leitung von Marco Pritschow, unsere Instrumentallehrer*innen und natürlich unsere Musiklehrerin Frau Vogt sowie unser Musiklehrer Herr Burchards, haben uns durchs Wochenende begleitet.

Nachdem wir uns eingespielt hatten ging es am Samstag und Sonntag jeweils um 10 Uhr los. Im Vorfeld hatten wir uns bereits einige Musikstücke ausgesucht. An diesem Wochenende haben wir uns überwiegend  mit den Stücken „Disney Film Favorites“, „Don’t top believing“, „Call me maybe“ und Shut up and Dance“ beschäftigt. Das Disney-Medley hat uns von allen Stücken am meisten gefordert. Es hat viele verschiedene Rhythmen, Tempi und Tonarten. Das Tempo haben wir immer weiter steigern können, bis wir am Schluss im Originaltempo spielen konnten.

Natürlich haben wir zwischendurch auch kleine Pausen gehabt, Getränke standen für uns bereit und es gab auch eine große Mittagspause, in der wir viel Spaß hatten und ein warmes leckeres Essen bekamen. Abgerundet wurde das Wochenende mit einem kleinen Vorspiel  vor unseren Eltern, wo wir das Erlernte präsentieren konnten.

Wir freuen uns schon auf die Bühnenabende (27. & 28. Mai um 19.00Uhr), wo wir unsere neuen Stücke auch einem großen Publikum präsentieren dürfen. 

Ein Bericht von Florentine & Theodor  aus der 6a

Die Schüler*innen des WPK Umwelt im 8 Jahrgang erhielten Besuch von Henrike Bullmann und Marie Claußen vom Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Oldenburg. Die beiden absolvieren dort ihr freiwilliges ökologisches Jahr und informieren interessierte Klassen über die Gefahren von Plastik und Plastikmüll. Die Schüler*innen konnten erfahren, dass weltweit jedes Jahr 311 Millionen Tonnen Plastik produziert werden, ein kleiner Teil wird recycelt, ein Teil verbrannt und alleine 10 Millionen Tonnen Plastik landen im Meer, mit verheerenden Folgen für die Tierwelt. Als Mikroplastik kommt der Müll über die Nahrungskette auch wieder beim Menschen an. Plastik macht unser Leben an vielen Stellen so bequem, besonders bei Lebensmittelverpackungen. Hier können wir sicher vieles beim Einkauf vermeiden, aber es wurden auch weitere Beispiele gezeigt, wo man unnötiges Plastik vermeiden kann, z.B. bei Zahnpastatabletten statt Tuben oder Zahnbürsten aus Holz. Zum Abschluss konnten die Schüler*innen aus Efeublättern ein eigenes Duschgel herstellen, so dass man keine Plastikflaschen mehr kaufen muss.
Interessierte Kolleg*innen melden sich im RUZ, Telefon: 0441-248376

Der neunte Jahrgang beschäftigt sich momentan mit dem Thema „Nationalsozialismus“. Am 13. März 2019 besuchte der gesamte Jahrgang daher das ehemalige Konzentrationslager Esterwegen. Zunächst wurde in einem Vortrag die Zeit des Nationalsozialismus näher beleuchtet. Unter anderem wurden dabei auch Geschichten von überlebenden Inhaftierten erzählt, aber auch die Lebenssituation der Gefangenen im Lager selbst dargestellt. Anders als in anderen Lagern wurden die Inhaftierten, zunächst politische Gegner des NS-Regimes, nicht systematisch umgebracht. Doch Folter, die unsägliche Zwangsarbeit im Moor und die Schikanen der Wachleute etc. bestimmten das Leben der Gefangenen.

Mit den Themen der Zwangsarbeit, aber auch der Flucht und Migration, beschäftigte sich ebenfalls das Projekt von Werkstattfilm. Mit dem Projekt „Lokale Geschichte entdecken“ starteten im November 2017 eine Gruppe von zehn Teilnehmern damit, sich durch Bücher, Film- und Fotomaterial durchzuarbeiten. Ziel war es, mehr über den Alltag von verfolgten Menschen in Oldenburg während der NS-Zeit zu erfahren. Themen wie jüdisches Leben in Oldenburg oder auch das Leben von Sinti und Roma wurden so dokumentiert. Die Ausstellung führt zurück in die Oldenburger Vergangenheit, eine Vergangenheit, über die viele Menschen lange Zeit nicht so gerne gesprochen haben. Denn auch in Oldenburg wurde Zwangsarbeit verrichtet, besonders um spezielle Bauvorhaben zu unterstützen, u.a. den Bau des Hochbunkers an der Moslestraße. Nicht jedem Oldenburger ist das bewusst.

Die Dokumentation gibt einen schonungslosen Einblick darüber, wie Menschen verfolgt, ausgebeutet und auch ermordet wurden. Sie vermittelt einen Einblick darüber, wie Menschen in Oldenburg während der Zeit des Nationalsozialismus gelebt haben, um ihr Überleben gekämpft haben und vielleicht sogar ihr Leben verloren haben.

(Lynn Eichhorn, 9c)

Auch 2018 wurde an unserer Schule wieder am dritten Freitag im November vorgelesen. Der bundesweite Vorlesetag, an dem sich 2018 über 687 000 Teilnehmer*innen beteiligten, wird an der HLS in besonderer Weise begangen: Schüler*innen der Oberstufe lesen den Fünftklässlern unter dem Motto „Die Großen lesen für die Kleinen“ vor. Damit möchten wir das Miteinander unserer Schüler*innen fördern und auch hier verdeutlichen, dass die HLS eine Schule für alle ist. Natürlich soll bei den jungen Zuhörer*innen die Leselust gefördert werden. So belegen Studien, u.a. der „Stiftung Lesen“, dass Kinder es sehr gern haben, wenn ihnen vorgelesen wird, und dass sie sehr davon profitieren, u.a. indem sie dadurch angeregt werden, selbständig zu lesen. Aber auch die Vorleser*innen profitieren: Sie stöbern in ihren Kindheitsleseerfahrungen, erinnern sich an ihre Lieblingsbücher und die damit verbundenen positiven Erfahrungen, die sie nun mit den Kleineren teilen können. Daher verwundert es nicht, dass die Oberstufenschüler*innen auch in diesem Jahr wieder neben Klassikern der Kinderliteratur, wie z.B. von Astrid Lindgren, besonders auch ihre eigenen damaligen Lieblingsbücher, beispielsweise die Harry-Potter-Reihe, zum Vorlesen auswählten. - Mit großem Erfolg, wie die Reaktionen aller Beteiligten beweisen!     

Das Konzentrationslager Esterwegen wurde schon kurz nach der Machtergreifung Hitlers gebaut sowie in Betrieb genommen. Es war, nach Dachau, das größte Arbeitslager der Nationalsozialisten und dort konnten 2000, später 3500, „Schutzhäftlinge“ inhaftiert werden. Später wurde es noch von der britischen Besatzungsmacht als Internierungslager und von der Bundeswehr als Depot genutzt und diesen historischen Ort haben wir besucht.

Der Tag fing mit einer Präsentation des Gedenkstättenleiters an. Diese begann mit dem Grundgesetz und Herr Schwarte berichtete, dass wir alle den Artikel 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ kennen, aber dieser und die weiteren ersten siebzehn Artikel des Grundgesetzes, zu dieser Zeit nicht existierten bzw., dass Hitler sich die Notverordnungen des Art. 48 der Weimarer Verfassung zu Nutze machte, um die Macht überhaupt zu ergreifen und sie  behalten zu können. Weiter ging es mit den Zielen Hitlers sowie den willkürlichen Gründen für die Inhaftierungen und damit, dass es für viele Häftlinge nicht einmal eine Anklageschrift gab. Außerdem erzählte der Referent uns etwas über allgemeine Regelungen im Lager und ließ uns in das Häftlings- und Widerstandslied „Wir sind die Moorsoldaten“ reinhören, welches im Konzentrationslager Börgermoor geschrieben wurde. Am Ende ging es noch einmal um Carl von Ossietzky, einem der bekanntesten Häftlinge des Lagers, welcher schon zu Zeiten der Weimarer Republik Kritik äußerte und die Republik gegen rechts verteidigte. Dies machte ihn zu einem gefährlichen Gegner des NS-Regimes, weshalb er verhaftet worden ist.

Straßenkindertag im 6. Jahrgang

Der 6. Jahrgang der Helene-Lange-Schule war vom 28.1. - 29.1.19 von jeweils 10-15 Uhr in der Oldenburger Innenstadt am Leffers-Eck. Dort wurden Spenden für den Nicaraguaverein Oldenburg von den Schüler*innen gesammelt. Der 6. Jahrgang hat insgesamt 1500,- € für den Nicaragua-Verein Oldenburg eingesammelt. Im Unterricht wurde unter anderem besprochen, worum es beim Nicaragua-Projekt geht. Es wurde aber auch in den Fächern Gesellschaftslehre und Religion/Werte und Normen unter dem Oberthema „Kinder in der Welt“ zu Kinderrechten, Formen der Kinderarbeit, Kinderarmut u.a. Themen gearbeitet. Im Vorfeld des Straßenkindertages haben wir auch geübt, wie man die Passant*innen anspricht und welche Informationen wir ihnen geben sollen, wenn sie fragen, wofür sie eigentlich spenden sollen. Im Unterricht und in den Pausen wurden zuvor kleine Geschenke wie z.B. Hexentreppen, Armbänder u.a. gebastelt. Der Nicaragua-Verein hatte einen Info-Stand in der Fußgängerzone, dort wurden Passant*innen über das Projekt informiert, während die Schüler*innen mit Spendendosen durch die Innenstadt gelaufen sind. Außerdem haben die Klassen musiziert, gesungen und kleine Kunststücke gezeigt. Die meisten Passant*innen waren freundlich, doch manche haben die Schüler*innen auch einfach ignoriert. Das Spendensammeln hat den Schüler*innen viel Spaß gemacht. Die Spenden gehen über den Nicaraguaverein direkt nach Nicaragua und werden dort gezielt in Projekte gesteckt, die dort Kindern und Erwachsenen helfen werden.
Informationen zum Nicaragua Verein Oldenburg finden Sie: http://www.nicaraguaverein-oldenburg.de

Berufsorientierung Einführungsphase

Zukunftswerkstatt des 11. Jahrgangs im Blockhaus Ahlhorn vom 13.-15.02.2019:

Seit über 20 Jahren ist die Zielsetzung dieser Zukunftswerkstatt, den Schüler*innen des 11. Jahrgangs möglichst vielfältige Informationen über Studienmöglichkeiten, Berufsfelder und Ausbildungen, Bewerbungen, Möglichkeiten der Überbrückung nach dem Abitur usw. zu vermitteln. 

Dazu wurden viele Praxispartner aus Firmen, Universitäten, Hochschulen, Banken, Versicherungen, sozialen und öffentlichen Einrichtungen, Polizei, Bundeswehr usw. zur Mitwirkung eingeladen. Auf Basis der vielen Zusagen wählten die Schüler*innen vor dieser Veranstaltung pro Zeitblock jeweils ein Angebot nach ihren persönlichen Interessen online im Forum der HLS.

Gut vorbereitet fuhr der gesamte Jahrgang 11 mit den Klassenlehrer*innen am Mittwochmorgen nach Ahlhorn.

Um 11:00 Uhr begannen die ersten Programmpunkte: Herr Paffenholz (IHK Oldenburg) stellte in seinem sehr erhellenden Impulsvortrag die Unterschiede zwischen Beruflicher Ausbildung und Studium dar. Frau Benecke-Schelling und Frau Sanders (BA Oldenburg) informierten sehr engagiert über die Praxismöglichkeiten für die Fachhochschulreife. Frau Marten (Klinikum Oldenburg) gab einen praxisbezogenen Einblick in die Tätigkeit als MTA. Nach dem Mittagessen informierten Frau Hofmann (Klinikum Oldenburg) sehr anschaulich über das Berufsfeld einer OP-Schwester, Herr Fellensiek über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten bei Premium Aerotec, Herr Rose über die verschiedenen Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten bei Mercedes-Benz Bremen, Frau Alfs (OLG) über Berufe in der Justiz, Frau Kant mit Mitarbeiter*in (Cewe AG) über die Berufsfelder bei der Cewe AG und Herr Meyer sehr eindrucksvoll über die Möglichkeiten bei der Öffentlichen Versicherung Oldenburg.

Nach der Kaffeepause erhielten die Schüler*innen Informationen aus verschieden Berufsfeldern: Frau Giencke informierte über die Praxis einer Physiotherapeutin, Frau Püschel mit praktischen Übungen über die Ausbildung und das Tätigkeitsfeld einer Hebamme, Herr Grunwald über die verschiedenen Bereiche beim Zoll und Auszubildende der OLB über Ausbildungsmöglichkeit im Bankbereich. Auf Grundlage dieser fundierten Informationen entwickelten sich viele anregende Gespräche zwischen den Schüler*innen und den Referent*innen.

Schwerpunkt des Donnerstagvormittags waren die Informationen über verschiedene Studienmöglichkeiten: Herr Betten und sein Team von Student*innen der Jade-Hochschule informierte über die verschiedenen Studienfächer an den Standorten der Jade-Hochschule, Frau Sasse und Frau Sprock von der Jade-Hochschule stellten das Praktikumsprogramm „Technikum für Studentinnen“ und das Projekt „Studentin auf Probe“ vor, Student*innen der jeweiligen D-Teams der Hanze Universität Groningen und der Rijks Universität Groningen informierten sehr engagiert über die jeweiligen Studienmöglichkeiten und –bedingungen in Groningen. Herr Garen von der IBS (IT & Business School Oldenburg) zeigte den Schüler*innen die Möglichkeiten der Dualen Studiengänge im IT und Wirtschaftsbereich auf.

Am Donnerstagnachmittag wurden verschiedene Ausbildungs- und Studienbereiche vorgestellt: Auszubildende der LzO, der Vierol AG und der BTC AG stellten sehr engagiert und z.T. praxisbezogen die Ausbildungsmöglichkeiten in ihren Firmen vor, Herr Sander (Treuhand Oldenburg) informierte sehr beeindruckend über das Steuersystem und die Berufsfelder in seinem Unternehmen, Herr Schoon stellte als Referendar der HLS OL das Lehramtsstudium und die Situation im anschließenden Studienseminar vor, Herr Mujakovic informierte zusammen mit einer Kollegin über die beruflichen Möglichkeiten und Anforderungen bei der Polizei und Herr Rausch als Leiter des Standortes Bremen informierte über die Studienmöglichkeiten und Voraussetzungen im Bereich Design, Werbung usw. an der Akademie Wandsbek. Eine Gruppe beschäftigte sich mit den Grundlagen des Assessment-Center-Trainings unter Leitung von Frau Feldmann (Barmer Oldenburg). Herr Groen vom Studentenwerk Oldenburg gab sehr umfangreiche Informationen über die Möglichkeiten einer Studienfinanzierung.

Schwerpunkte am Freitagvormittag waren Informationen über Überbrückungsmaßnahmen nach dem Abitur: Der militärische und zivile Bereich der Bundeswehr, Informationen über FsJ und aupair im Bereich der EU durch Herrn Harwick (Eurodesk), FsJ im Bereich der Organisation Friedensdorf durch Frau Kok und FsJ bei der AWO durch Frau Müller (AWO) mit ihrer Mitarbeiterin. Als besonderes Angebot führteHerr Meyer (Diakonie OL) den ersten Teil eines Finanzcoachings durch. 

Alle Referentinnen und Referenten äußerten sich nach ihren Beiträgen sehr positiv über das Verhalten und das Interesse der Schüler*innen. 

Ergänzend fanden am Mittwoch und am Donnerstag in Pausen und nach den Abendessen in den Klassen mit Unterstützung durch den Oberstufenkoordinator, Herrn Buckmann, die individuellen Kurswahlberatungen statt, da alle Schüler*innen des 11. Jahrgangs am folgenden Montag ihre endgültige Kurswahl für die Q-Phase (Jg. 12 + 13) durchführen sollten.

In den Pausen und am Abend nutzen die Schülerinnen und Schüler die Freizeit-Möglichkeiten oder genossen das Zusammensein. In ihrer Reflexion äußerten die Schülerinnen und Schüler, dass die Veranstaltung insgesamt sehr informativ war, dass die Unterkunft und Verpflegung sowie die Atmosphäre im Blockhaus Ahlhorn sehr positiv waren und es sehr schön war, im ganzen Jahrgang außerhalb von Schule zusammen zu sein.

 

Gegen 12:00 h fuhren alle voll mit Informationen nach Oldenburg zurück.

 

Wilfried Schneider

Am 16. und 17. 2. 2019 haben wir, die Klasse 6a, an einem Workshop des Sinfonischen Blasorchesters Oldenburg teilgenommen. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag haben wir uns mit den Mitgliedern des SBO in der Oberschule Eversten getroffen. In Registerproben und Gesamtproben haben wir an den Stücken „Smoke On The Water“, „The Olympic Spirit“, „Pokemon Theme“ und „Disney Film Favorites“ gearbeitet. Im SBO spielen Erwachsene, von denen einige schon 48 Jahre lang ein Instrument erlernen. (So alt sind wir vier zusammen!!) Wir haben sehr viel von den Profis gelernt und konnten viele Tricks mit nach Hause nehmen. Zum Verschnaufen hatten wir an beiden Tagen mehrere kleine Pausen und eine große Mittagspause, in denen wir draußen oder drinnen spielen und eine Kleinigkeit essen und trinken konnten. Zum Schluss haben wir für unsere Eltern und Verwandten ein kleines Konzert gespielt, bei dem wir viel Beifall bekamen. Insgesamt haben uns die beiden Tage sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop im Mai!

Madita, Wolke, Ina und Florentine (6a)

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