Jahrgangschroniken

Triathlon-Projekt an der HLS

Der Leistungskurs Sport des 12. Jahrgangs hat in den letzten Wochen fleißig für eine Triathlonprüfung trainiert. Hierzu bekamen wir tolle Unterstützung von Christian Woitha, der in der Kooperation mit der BKK Mobil Hamburg steht. Christian, welcher selbst ein aktiver und erfahrener Triathlet ist, hat uns tatkräftig beim intensiven Training unterstützt und sehr gut auf die Prüfung vorbereitet. Besonders von Vorteil war dies für die Schüler, die eine sportpraktische Abiturprüfung im kommenden Jahr im Triathlon absolvieren wollen. Durch intensives Technik- und Intervalltraining und viele hilfreiche Tipps, vor allem bezüglich der richtigen Atmung und Laufweise, wurden wir alle sehr gut auf unsere Prüfung vorbereitet.

Für das Lauftraining haben wir ein sogenanntes Lauf-ABC absolviert, wodurch wir auch selbstständig darauf achten konnten, welcher Laufstil für uns am besten für einen Triathlon ist. Im Freibad des Olantis Huntebades trainierten wir dann das Schwimmen. Gut aufgewärmt durch das Fahren zum Bornhorster See, konnten wir dort wunderbar das schnelle Radfahren üben. Auch wenn alle nach den Trainingseinheiten mit Christian fix und fertig waren, hat es sehr zu unserer sportlichen Weiterentwicklung beigetragen und besonders die Schüler*innen der sportpraktischen Abiturprüfung für das kommende Abitur vorbereitet.

Von Pia Schiller

Bericht über die OLMUN 2019

14 Schülerinnen und Schüler vertreten die Helene-Lange Schule auf der diesjährigen OLMUN (Oldenburg Model United Nations), die vom 18. – 21.6. in Oldenburg stattfindet. Unsere SchülerInnen sind in diesem Planspiel die Delegierten von Mali, Myanmar und Peru sowie von Greenpeace. Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa und Übersee simulieren eine Generalversammlung der Vereinten Nationen, die unter dem Motto “Off to a new beginning - Moving beyond borders““ steht. Hierbei wird ein breiter Strauß von Themen behandelt: es geht u.a. um die Prävention und die Kontrolle von Epidemien, die Freiheit und Unabhängigkeit der Presse, den Schutz von Zivilisten in Kriegsgebieten und um die politische Lage in Venezuela. Unsere Abiturientin Tomke Gerdes ist in diesem Jahr Mitglied im exklusiven Sicherheitsrat und unser Abiturient Stefan Gottschalk hat die besondere Ehre, auf der Eröffnungssitzung eine “opening speech“ zu halten. Die SchülerInnen diskutieren in der Konferenzsprache Englisch noch bis Freitag und haben abends in einem interessanten Rahmenprogramm die Möglichkeit, zu neuen und spannenden Begegnungen zu kommen.

Erdkunde Exkursion 

Wir, der Erdkunde Leistungskurs, fuhren am Mittwoch (12.06.2019) in Richtung Ruhrgebiet los. Nachdem wir unsere Zimmer im Oberhausener Hostel bezogen hatten, besichtigten wir die alte Zelle „Zollverein“ in Essen. 

Unser Guide, Achim Schröder, führte uns durch die stillgelegte Zeche und Molkerei. Durch diesen Besuch konnten wir unser Wissen zum Thema Ruhrgebiet vertiefen. Hier wurde uns zum ersten Mal die damalige Wichtigkeit des industriellen Sektors wirklich bewusst. Außerdem erkannten wir, wie anstrengend die Arbeit in einem Bergwerk ist, und entschieden einstimmig, dass die Arbeit als Bergarbeiter für keinen von uns etwas wäre, auch in der heutigen Zeit nicht. Durch die Führung fanden wir heraus, dass Kohle in unglaublich vielen alltäglichen Gegenständen ist, wie beispielsweise Mascara oder Zahnpasta. Des Weiteren wurden uns verschiedene Auswirkungen auf die Umwelt gezeigt und wie sie das damalige Leben änderten.

Nach der Besichtigung der Zeche aßen wir gemeinsam Abendbrot und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Den nächsten Tag starteten wir mit einem gemeinsamen Frühstück und steuerten dann mit dem Regionalverband Ruhr viele verschiedene Standorte (Tetraeder Bottrop, Thyssenkrupp,…) an und schauten uns die Ergebnisse des Strukturwandels im Rahmen der Tertiärisierung an, z.B. wurden alte Industriegelände zu Grünanlagen, Open-Air Kinos, Konzerthallen, Galerien, Tauchbecken und sogar zu Hochzeitslocations. 

Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass sich der Ruf der Ruhrgebiets im Zusammenhang mit dem Strukturwandel verändert und verbessert hat. Es kommen Universitäten, Touristen, Firmen und Unternehmen in die Region und lassen diese dadurch attraktiver für weitere Unternehmen wirken. Familien lassen sich im Ruhrgebiet nieder und kommen in Regionen mit vielen verschiedenen, oft einzigartigen Möglichkeiten, um sich zu entfalten.

Als Fazit lässt sich sagen, dass uns allen die Exkursion sehr gut gefallen hat und wir trotz der körperlichen Anstrengungen (so viele Treppenstufen…) theoretisch vermitteltes Wissen mit in der Praxis erlebten Eindrücken verknüpfen konnten und wir uns schon auf die nächste Exkursion freuen.

Alicia B., Annika K, Lilly W., Liv N., Emma B., Eefke H. E

Vogelperspektive

Wer ist die Jugend? Was treibt sie an? Sind Jugendliche nicht viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt? Und wäre die Welt ohne sie sogar ein besser Ort?
Mit all diesen Fragen hat sich die DS-Gruppe des 12. Jahrgangs in dem Theaterstück „Vogelperspektive“ auseinandergesetzt.
Bei der Planung des selbstgeschriebenen Theaterstückes war uns allen klar, dass wir aktuelle Themen wie Massentierhaltung, Umweltverschmutzung und den Klimawandel ansprechen wollten. Dies sind alles Themen, die unsere Zukunft beeinflussen, über die wir tagtäglich sprechen und bei denen wir, die Jugend, was ändern können!
Wir hatten die Idee, diese Problematik mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, aus der Perspektive der Vögel, unsere täglichen Begleiter, unsere innere Uhr. Wesen, die von und mit unseren alltäglichen Entscheidungen leben und die sich nicht wehren können.
Wir fragten uns, was wohl wäre, wenn sie sich uns mitteilen könnten? Wenn sie ihren Senf dazu geben könnten?
Nach diesem Motto planten wir dann unser Stück und überlegten uns zunächst, was die Jugendlichen so alles erleben und welchen Szenen die Vögel kommentieren könnten. Aus einer Improvisationsübung im Unterricht entstand die grobe Idee für eine Tanzchoreographie, die von zwei HipHopTänzerinnen aus der Gruppe ausgearbeitet wurde. Viele weitere Ideen entstanden dann beim Schreiben der Dialoge in kleineren Gruppen.
Nach einigen Unterrichtsstunden kam Frau Viertelhaus, eine Modedesignerin, zu unserer Gruppe und brachte viele tolle Ideen zur Umsetzung der Kostüme mit. Daraufhin waren einige Mädchen direkt begeistert und es ging an die Nähmaschinen. Mit vielen kreativen Vorstellungen entstanden tolle Vogelkostüme und Masken, die perfekt zu unserem Theaterstück passten. Mit anschließenden Ergänzungen aus dem Theaterkeller waren unsere Requisiten komplett.
Am 06.06.2019 war dann der große Tag gekommen! Bereits in der 3. und 4. Stunde fand eine Aufführung für den Sek1 Bereich statt. Im voraus hatten sich 2 Gruppen angemeldet. Doch dann kam die große Überraschung, kurz vor Beginn der Vorführung standen 10 Gruppen vor der Aula, damit hatten wir nicht gerechnet! Schnell war die Aula gefüllt und der Großteil der Gruppen musste den Rückzug antreten. Unsere Aufregung wuchs stetig, da der Andrang so viel größer als gedacht war. Doch dann ging alles auf einmal ganz schnell und die Vorführung begann. Trotz kleineren Patzern hatten wir alle viel Spaß und das Publikum verfolgte gespannt das Theaterstück und lachte herzlich über unsere witzigen Szenen. Unsere erste Aufführung endete mit tosendem Applaus und vielen strahlenden Gesichtern. Nun waren wir alle schon ein wenig entspannter und freuten uns auf die zweite Vorstellung, die am Abend für die Eltern genauso gut ablief.
Zusammenfassend können wir sagen, dass es gar nicht so leicht ist, ein eigenes Theaterstück, besonders mit einer so großen Gruppe, auf die Beine zu stellen, wir es aber gut gemeistert haben und durchweg gute Resonanzen bekommen haben.
Wir haben ein Theaterstück mit wichtigen Inhalten entwickelt und können stolz darauf sein!
Bedanken möchten wir uns bei unserer Lehrerin Frau Schlalos, die uns nie aufgegeben hat und uns in den richtigen Momenten zur Seite stand. Des weiteren auch bei Frau Viertelhaus, die in ihrer Freizeit mit uns an den Kostümen gearbeitet hat.
(Sophie 12. Klasse)

Spielefest in Jahrgang 5

Am Donnerstag, 23.5., war die HLS-Halle erfüllt von sportlicher Action, Spaß und Begeisterung. Die Klassen 5a, 5b, 5c und 5d lieferten sich spannende Duelle in drei Turnieren. Gespielt wurden Fußball, Tchoukball und Völkerball. Erfreulich war, dass durchweg fair agiert wurde und die große Mehrzahl der Schüler*innen viel Einsatz gezeigt hat. Bei der Siegerehrung hatten alle Klassen erst- oder zweitplazierte Spielgruppen. Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Teams!

Zum Schluss traten beim Völkerballspiel noch ein paar Schüler*innen des 5. Jahrgangs gegen das erwachsene Schulpersonal an.  

 (HTG, VOS)

Die Klasse 6a durfte zum zweiten Mal mit dem Sinfonischen Blasorchester proben. Das erste Wochenende fand schon im Februar statt und nun folgte vom 4.5. – 5.5. das zweite Wochenende. Beide Workshops fanden in der Oberschule Eversten statt, wo das SBO auch wöchentlich probt. Das gesamte Ensemble des SBO, unter der Leitung von Marco Pritschow, unsere Instrumentallehrer*innen und natürlich unsere Musiklehrerin Frau Vogt sowie unser Musiklehrer Herr Burchards, haben uns durchs Wochenende begleitet.

Nachdem wir uns eingespielt hatten ging es am Samstag und Sonntag jeweils um 10 Uhr los. Im Vorfeld hatten wir uns bereits einige Musikstücke ausgesucht. An diesem Wochenende haben wir uns überwiegend  mit den Stücken „Disney Film Favorites“, „Don’t top believing“, „Call me maybe“ und Shut up and Dance“ beschäftigt. Das Disney-Medley hat uns von allen Stücken am meisten gefordert. Es hat viele verschiedene Rhythmen, Tempi und Tonarten. Das Tempo haben wir immer weiter steigern können, bis wir am Schluss im Originaltempo spielen konnten.

Natürlich haben wir zwischendurch auch kleine Pausen gehabt, Getränke standen für uns bereit und es gab auch eine große Mittagspause, in der wir viel Spaß hatten und ein warmes leckeres Essen bekamen. Abgerundet wurde das Wochenende mit einem kleinen Vorspiel  vor unseren Eltern, wo wir das Erlernte präsentieren konnten.

Wir freuen uns schon auf die Bühnenabende (27. & 28. Mai um 19.00Uhr), wo wir unsere neuen Stücke auch einem großen Publikum präsentieren dürfen. 

Ein Bericht von Florentine & Theodor  aus der 6a

Die Schüler*innen des WPK Umwelt im 8 Jahrgang erhielten Besuch von Henrike Bullmann und Marie Claußen vom Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Oldenburg. Die beiden absolvieren dort ihr freiwilliges ökologisches Jahr und informieren interessierte Klassen über die Gefahren von Plastik und Plastikmüll. Die Schüler*innen konnten erfahren, dass weltweit jedes Jahr 311 Millionen Tonnen Plastik produziert werden, ein kleiner Teil wird recycelt, ein Teil verbrannt und alleine 10 Millionen Tonnen Plastik landen im Meer, mit verheerenden Folgen für die Tierwelt. Als Mikroplastik kommt der Müll über die Nahrungskette auch wieder beim Menschen an. Plastik macht unser Leben an vielen Stellen so bequem, besonders bei Lebensmittelverpackungen. Hier können wir sicher vieles beim Einkauf vermeiden, aber es wurden auch weitere Beispiele gezeigt, wo man unnötiges Plastik vermeiden kann, z.B. bei Zahnpastatabletten statt Tuben oder Zahnbürsten aus Holz. Zum Abschluss konnten die Schüler*innen aus Efeublättern ein eigenes Duschgel herstellen, so dass man keine Plastikflaschen mehr kaufen muss.
Interessierte Kolleg*innen melden sich im RUZ, Telefon: 0441-248376

Der neunte Jahrgang beschäftigt sich momentan mit dem Thema „Nationalsozialismus“. Am 13. März 2019 besuchte der gesamte Jahrgang daher das ehemalige Konzentrationslager Esterwegen. Zunächst wurde in einem Vortrag die Zeit des Nationalsozialismus näher beleuchtet. Unter anderem wurden dabei auch Geschichten von überlebenden Inhaftierten erzählt, aber auch die Lebenssituation der Gefangenen im Lager selbst dargestellt. Anders als in anderen Lagern wurden die Inhaftierten, zunächst politische Gegner des NS-Regimes, nicht systematisch umgebracht. Doch Folter, die unsägliche Zwangsarbeit im Moor und die Schikanen der Wachleute etc. bestimmten das Leben der Gefangenen.

Mit den Themen der Zwangsarbeit, aber auch der Flucht und Migration, beschäftigte sich ebenfalls das Projekt von Werkstattfilm. Mit dem Projekt „Lokale Geschichte entdecken“ starteten im November 2017 eine Gruppe von zehn Teilnehmern damit, sich durch Bücher, Film- und Fotomaterial durchzuarbeiten. Ziel war es, mehr über den Alltag von verfolgten Menschen in Oldenburg während der NS-Zeit zu erfahren. Themen wie jüdisches Leben in Oldenburg oder auch das Leben von Sinti und Roma wurden so dokumentiert. Die Ausstellung führt zurück in die Oldenburger Vergangenheit, eine Vergangenheit, über die viele Menschen lange Zeit nicht so gerne gesprochen haben. Denn auch in Oldenburg wurde Zwangsarbeit verrichtet, besonders um spezielle Bauvorhaben zu unterstützen, u.a. den Bau des Hochbunkers an der Moslestraße. Nicht jedem Oldenburger ist das bewusst.

Die Dokumentation gibt einen schonungslosen Einblick darüber, wie Menschen verfolgt, ausgebeutet und auch ermordet wurden. Sie vermittelt einen Einblick darüber, wie Menschen in Oldenburg während der Zeit des Nationalsozialismus gelebt haben, um ihr Überleben gekämpft haben und vielleicht sogar ihr Leben verloren haben.

(Lynn Eichhorn, 9c)

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