Jahrgangschroniken

Mit einem sehr vielfältigen - zum Teil spektakutären - Programm, einem tollen Catering und abwechslungsreichen Aktivitäten präsentierte sich am Montag Abend (13.01.20) der aktuelle Abiturjahrgang in der Schule. Neben vielen unterschiedlichen Musikbeiträgen wurden auch Filmsequenzen mit Lehrer*inneninterviews oder einem Zusammenschnitt der Kursfahrt nach Wien präsentiert. Ein Highlight war die spektakuläre Akkrobatikgruppe. Die folgenden Bilder sollen allen einen Eindruck der sehr gelungenen Veranstaltung vermitteln.

Der Erdkunde-Kurs 12 im Ruhrgebiet

Vom 16.12 bis zum 17.12 fuhren wir, der Erdkunde Leistungskurs mit Frau Ziwes und Frau Aydogan, nach Oberhausen ins Ruhrgebiet. 

Nachdem wir unser Hostel bezogen und kurz Freizeit gehabt hatten, fuhren wir in die alte Zeche Zollverein in Essen. Dort wurden wir durch die stillgelegte Zeche geführt. Im Vordergrund stand hier der Strukturwandel, welchen wir im Unterricht bereits behandelt hatten und somit Vorwissen mitbrachten. Trotzdem wurde uns hier nochmal die damalige Wichtigkeit des sekundären Sektors bewusst und auch, wie wichtig der Abbau von Kohle für die Menschen früher war. 500 000 Leute haben früher in diesem Bereich gearbeitet. Das Gebiet ist in der Zeit immer größer geworden und erstreckte sich über 100 Hektar. 

Anschließend waren viele von uns noch bei der 150 Meter langen Zollverein-Eisbahn auf der man Schlittschuh laufen kann. Da die Zeit jedoch dafür nicht genügte, saßen wir daneben an einem kleinen Feuer, welches neben ein paar Hütten mit Punsch, Crêpes und anderen Kleinigkeiten stand. Hier konnte man noch einmal sehen, dass die alten Gebäude und Flächen für neue Attraktionen genutzt werden und den Ort damit besonders machen. 

Nachdem wir wieder zurück im Hostel waren, sind wir alle zusammen auf den Weihnachtsmarkt am Centro Oberhausen gegangen und haben den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Hier konnten wir uns als Gruppe besser kennenlernen. 

Am Dienstagmorgen nach dem Frühstück ging es dann gegen 8:15 Richtung Regionalverband Ruhr, wo wir unsere Reiseführerin abholten. Mit ihr fuhren wir zu verschiedenen Standorten wie zum Beispiel zu ThyssenKrupp-Zentrale, dem Tetraeder Bottrop, dem Centro in Oberhausen und dem Landschaftspark in Duisburg. Hier konnten wir die Geschichte der einzelnen Standorte und deren Wandel noch einmal genauer erkennen. Denn all diese Standorte werden heutzutage anders genutzt wie zum Beispiel als Tauchbecken, Open-Air Kino, Veranstaltungsräume oder Kletteranlagen. 

Zusammengefasst kann man also sagen, dass das Ruhrgebiet zu den wichtigsten Wirtschaftsstandorten in Deutschland gehörte und es Deutschland in der Wirtschaft zu den Spitzenreitern gebracht hat. Es heute aber damit zu kämpfen hat, eine neue wirtschaftliche Ausrichtung zu finden, obwohl bereits viele Schritte des Strukturwandels abgeschlossen sind. 

Unser Fazit für diese Exkursion ist, dass uns bewusst geworden ist, wie wichtig das Ruhrgebiet für unsere Wirtschaft war und ist und was für Auswirkungen der Strukturwandel im Ruhrgebiet hatte. Außerdem konnten wir als Kurs, welcher aus SchülerInnen aus zwei verschiedenen Schulen besteht, besser kennenlernen.  

 

 

 

Auch in diesem Jahr hat die Schulgemeinschaft der Helene-Lange-Schule die Oldenburger Tafel tatkräftig bei ihrer Hilfe für bedürftige Oldenburger Familien unterstützt. Am 13.Dezember übergaben die Klassensprecherinnen und -sprecher des fünften Jahrgangs insgesamt mehr als 450 festlich verpackte Weihnachtsgeschenke, die nun von der Tafel an Kinder und Jugendliche aus dem Stadtgebiet weitergegeben werden können.  Mit dem neu erworbenen Anhänger der HLS machte sich die Delegation, bestehend aus den acht Klassensprechern, unserer Schulleiterin, Frau Steffen, Frau Aydogan und Frau Martinez auf den Weg in die Kaiserstraße. Hier wurden sie freundlich empfangen und es gab neben einem großen „Dankeschön“ auch eine Führung durch die Räume der Oldenburger Tafel. Vieles, was dort über die Arbeit der Tafel berichtet wurde, führte den Kindern und auch den Erwachsenen vor Augen, dass an dem Wohlstand, in dem die meisten von uns leben, nicht alle Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt teilhaben.

Ehemaligentreffen 2019

Ehemaligentreffen am 27.12.

Wie jedes Jahr findet auch in diesem Jahr das Ehemaligentreffen der Schüler*innen der Helene-Lange Schule am 27. Dezember statt. Bei diesem Termin sind alle Abgänger*innen - und auch ehemalige Kolleg*innen - herzlich eingeladen sich ab 19 Uhr am Freitag Abend in unserer umdekorierten Schulmensa wiederzusehen. Für Getränke und Musik sorgt wie immer der 13. Jahrgang der Schule. Wir freuen uns über viele Besucher und hoffen, euch eine schöne Atmosphäre bereiten zu können!

Vorlesewettbewerb im 6. Jahrgang

An unserem inklusiven Vorlesewettbewerb nahm der gesamte 6. Jahrgang teil. Es wurden als erstes in jeder Tischgruppe zwei Schüler*innen ausgewählt, in dem jeder in der Tischgruppe einen kurzen Text vorgelesen hat. Der*die Sieger*in wurde durch Abstimmen gewählt. Teilweise wurde aber auch durch einen Beurteilungsbogen ausgewählt. Manche Klassen haben es aber auch so gemacht, dass erst alle eine Buchvorstellung machen mussten und der*die Lehrer*in wählte dann vier oder sechs Schüler*innen aus der Klasse aus, die dann weiterkamen. 

Die Tischgruppensieger*innen bzw. Klassensieger*innen kamen ins Klassenfinale, in dem man nochmals drei Minuten aus einem selbstgewählten Buch vorlas. Bewertet wurden die Vorlesetechnik und die Interpretation des Textes. Die Klassensieger*innen gingen dann in den Schulentscheid. 

Am 11.12.19 fand das Finale statt, wobei eine Jury, die aus den Deutschlehrer*innen und der Gewinnerin des Schulentscheids im letzten Jahr bestand, den*die Sieger*in auswählte. Dort traten alle Klassensieger*innen gegeneinander an, indem sie je drei Minuten aus einem selbstgewählten Buch und danach zwei Minuten aus einem Fremdtext vorlasen. Das Publikum bildeten Schüler*innen, die von den Finalist*innen ausgewählt wurden. 

Präsentiert wurden zum Beispiel Henning Mankells „Der Hund, der zu einem Stern unterwegs war“ und „Die Duftapotheke“ von Anna Ruhe.

Die Siegerinnen des Vorlesewettbewerbs wurden: 

1. Platz: Frida aus der 6a und Sevda aus der 6b

2. Platz: Rieke aus der 6c und Selda aus der 6d

3. Platz: Annabelle aus der 6d

(Bericht von Mia aus der 6a)

Unsere diesjährige Päckchensammlung für die Oldenburger Tafel ist wieder gut angelaufen. Unsere Schülerinnen und Schüler haben schon zahlreiche liebevoll verpackte Geschenke in die Kartons vor das Sekretariat gelegt. Aber sicherlich werden es noch mehr!  Bis zum 12. Dezember können die Geschenke, die über die Oldenburger Tafel an Kinder und Jugendliche in Oldenburg verteilt werden, noch abgegeben werden. Am 13. Dezember werden sich die Klassensprecher*innen des 5. Jahrgangs auf den Weg machen, um die Sammlung an die Tafel zu überreichen.

Dank aus Nicaragua

Die Schüler*innen aus dem jetzigen 7. Jahrgang haben sich im letzen Schuljahr in Gesellschaftslehre mit dem Thema Kinderrechte beschäftigt. Außerdem wurde die Situation von Kindern in verschiedenen Ländern thematisiert. An einem Tag haben die damals Sechtsklässler den Tag auf der Straße verbracht. Durch kleine Dienstleistungen, wie Schuheputzen, kleine Präsente oder künstlerische Vorführungen sammelten die Schüler*innen an zwei Tagen etwa 1500,- €. Dieser Aktionstag fand in Kooperation mit dem Nicaragua-Verein Oldenburg statt, der auch das Stipendiatenprojekt organisiert, an dem fast jede Klasse der HLS teilnimmt. Dabei übernimmt jeweils eine Klasse die Patenschaft für ein Kind in dem Dorf San Francisco Libre in Nicaragua. Durch die vielen Spenden der Passanten in Oldenburg konnten jetzt in San Francisco Libre für die Bibliothek viele neue Kinderbücher angeschafft werden. Vielen Dank an alle engagierten Schüler*innen und Spender*innen.

Im August ist sie gestartet: unsere neue Klasse 11/12, die es Schülerinnen und Schülern mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Bereich Geistige Entwicklung ermöglicht, ihre Schulzeit an der HLS zu vollenden. 

Sechs Jugendliche sind nach Abschluss der Zeit in ihren Jahrgängen zum Ende des zehnten Schuljahres in die Klasse 11/12 gewechselt. Dort werden sie mit gezieltem Blick auf ihre individuelle Entwicklung vorbereitet auf den Übergang von der Schule ins Erwachsenen- und Berufsleben. Deshalb ist der Unterricht weitgehend projektorientiert organisiert und beinhaltet, neben der Vertiefung der Kulturtechniken in Mathematik und Deutsch, die Beschäftigung mit Bausteinen aus dem Bereich der gesellschaftlichen, personalen und beruflichen Bildung. Um den Übergang in den Beruf vorzubereiten, haben die Schüler*innen donnerstags die Gelegenheit, an der BBS III im Rahmen eines Kooperationsprojektes im Gartenbau und im Bereich Hauswirtschaft praktisch zu arbeiten, freitags lernen und arbeiten sie innerhalb des Praxistages in individuell ausgesuchten Oldenburger Betrieben. Der Sportunterricht und der Unterricht in musisch-kultureller Bildung sind inklusiv mit Gruppen aus dem elften Jahrgang der gymnasialen Oberstufe organisiert. 

Mit Blick auf das erste Quartal lässt sich von einem gelungenen Start sprechen: Die Schüler*innen fühlen sich angenommen, sie haben sich in ihre neue Klasse eingelebt und erobern das ihnen bekannte Schulleben aus neuer Perspektive: nämlich als Schüler*innen des Sekundarbereichs II, als bereits Erwachsene oder eben auf der Zielgeraden dorthin.

Gleichzeitig sind wir als Schulgemeinschaft stets auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, das inklusive Miteinander noch auszubauen, gemeinsame Begegnungen und Lernanlässe zu schaffen. Auch freuen wir uns über Unterstützung von außen, insbesondere mit Blick auf die Berufsorientierung. Denn nach wie vor ist es nicht einfach, für junge Erwachsene mit einer Beeinträchtigung Arbeitsmöglichkeiten zu finden. Für unsere Jugendlichen haben sich für ihren Praxistag, auch dank großem Elterneinsatz, passende Betriebe gefunden. Die Palette ist aber durchaus ausbaufähig! Weitere Unterstützungsmöglichkeiten zum Übergang Schule – Beruf werden in Kooperation mit der Carl-von-Ossietzky Universität im Rahmen der Projekte STABIL (Selbstbestimmung und Teilhabe für alle in Berufswahl und Berufsbildung) und TiT (Teilhabe im Transitionsprozess) entwickelt.

Mit bereitgestellten Flyer möchten wir Interessierte auf unser einzigartiges Bildungsangebot aufmerksam machen und um Unterstützung bitten.

 

Statements der Schüler*innen aus der Klasse 11/12 zu ihrer Klasse

  • Wir sind nur sechs Schüler in der Klasse. Ich kann konzentriert arbeiten, weil es ruhig ist.
  • Ich fühle mich wohl in der Klasse und komme gern in die Schule.
  • Ich finde gut, dass es die Klasse 11/12 gibt.
  • Ich finde alles cool.
  • Ich lerne gern. Ich mache gern Sport.
  • Wir verstehen uns alle gut.
  • Wir helfen uns gegenseitig in der Klasse.
  • Die Lehrerinnen sind nett und bringen uns viel bei.
  • Die Lehrer und Schulbegleiter sind alle nett und hilfsbereit.

 

  • Es fehlt normaler Unterricht, also Unterricht mit Fächern wie in der SEK1.
  • Der Klassenraum ist noch zu kahl.
  • Die Küchenzeile fehlt noch.
  • Das Raumklima ist nicht gut. Manchmal ist es zu kalt und es zieht.
  • Es sind zu wenig Schüler in der Klasse.
  • Ich möchte auch in die anderen Klassen gehen und dort Unterricht mitmachen.

 

 

 

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Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
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