Jahrgangschroniken

Fremdsprachenzertifikat DELE

Wir gratulieren Greta, Tomma, Luisa und Hanne aus dem 13. Jahrgang ganz herzlich zum Bestehen des spanischen Fremdsprachenzertifikats DELE (Niveau B1)! Vergangenes Schuljahr bereiteten sich die vier Schülerinnen zunächst mit Frau Müller und dann mit Frau Köhler im Rahmen des DELE-Mittagsclubs auf das Fremdsprachenzertifikat vor. Im Frühjahr 2017 traten sie zu den Prüfungen an und dann hieß es… warten. Nach etlichen Monaten dann die erfreuliche Nachricht über das Bestehen der Prüfung. Aber ganz ehrlich: Wir hatten nie Zweifel, dass ihr das schafft!

Wer ebenfalls Lust hat, sich auf ein Fremdsprachenzertifikat vorzubereiten, kann dies gern jederzeit in einem der Mittagsclubs tun. Ob nun für Spanisch, Französisch oder Englisch. Und natürlich auch nicht ausschließlich für angehende AbiturientInnen. Für jedes Diplom können unterschiedliche Niveaus angestrebt werden.

Zukunftswerkstatt Ahlhorn

Mit dem Beginn der Oberstufe in der 11. Klasse wird es langsam ernst und wir sollen herausfinden, wo uns unser Weg hinführen wird. Nach dem Abitur stehen uns alle Wege offen und es gibt unendliche berufliche Möglichkeiten. Um uns unsere Wahl zu erleichtern und um uns selber im Klaren zu werden was wir eigentlich wollen, sind wir von Mittwoch, dem 14.02.18, bis Freitagmittag, den 16.02.18, zu einer Berufswahlfahrt nach Ahlhorn aufgebrochen.

Die einzelnen Tage haben wir genutzt um uns selbst gewählte Vorträge über verschiedene Berufswege, Studienmöglichkeiten, sowie Ausbildungen und Finanzierungen anzuhören. Unter anderem gab es Vorträge über die Polizei, die Bundeswehr, aber auch über das Lehramtsstudium, eine Kunstschule, Universitäten und FsJ-Möglichkeiten. Außerdem standen uns die Lehrer zur Beratung der Kurswahlen für die Q1 zur Seite.

Am Mittwochmorgen starteten wir um 8:15 nach Ahlhorn. Nachdem wir die Zimmer bezogen haben, hat der erste Block, welcher sich mit dem Kennenlernen der eigenen Fähigkeiten und Interessen beschäftigt hat, begonnen. Nach dem Mittagessen ging es dann direkt weiter mit dem ersten Berufswahlblock. Auf diesen folgte ein zweiter Block. Danach gab es Abendessen. Darauf folgte ein entspannter Abend und wir konnten uns mit eigenen Dingen beschäftigen. Am Donnerstag fanden noch vier weitere Blöcke statt, am Freitagmorgen der letzte. Am Freitagmittag kamen wir wieder in Oldenburg an.

Auch wenn der Zeitplan eng getaktet war, haben uns diese Blöcke viel Aufschluss über die Möglichkeiten und Berufswege nach dem Abitur gegeben. Man konnte Dinge ausschließen und in Erwägung ziehen, welche man vorher noch nicht kannte. Aufgrund des oft jungen Alters der Präsentanten konnten sie uns den jeweiligen Themenbereich oder das Berufsfeld näher bringen als jemand bei dem die Berufswahl schon eine längere Zeit zurückliegt.

Zurückblickend können wir sagen, dass sich die Fahrt sehr gelohnt hat und sie sich positiv auf unseren zukünftigen Weg auswirken wird.

Von Neele Weber & Emma Jensen,

Jahrgang 11

Amelie Jacobs, Tim Schönberger, Anton Zab, (Jahrgang 10, Helene-Lange-Schule Oldenburg):
Jedes Jahr stellen Tausende Schüler eine große Feier zu ihrem Schulabschluss auf die Beine. Dazu ist eine Menge Organisationstalent und Finanzplanung erforderlich.

Wir haben Gila Mathiak, die Leitung des Jahrgangs 10, befragt, wie solche Feiern an unserer Schule geplant werden. Zu Beginn bilden sich erst einmal verschiedene Schülergruppen, erklärte sie. Am wichtigsten sei die Abschluss-AG, die aus Lehrern, Schülern und Eltern aller Klassen besteht. Sie diskutiert alle Ergebnisse und Entscheidungen. Eine andere Gruppe ist für die kulturellen Beiträge und die Moderation zuständig, die nächste für die Inhalte der Abschlusszeitung oder für das Layout der Zeitung sowie das Design der Aufdrucke für die Abschlusshoodies.

Dann gibt es noch die Finanzgruppe, die gemeinsam mit Lehrkräften versucht, an Geld für das Fest zu gelangen. Die Kosten für eine Abschlussfeier liegen nach Erfahrungen von Frau Mathiak zwischen 12 000 und 14 000 Euro bei 120 Schülern. Ein Teil dieser Summe wird über Catering und Kuchenverkauf, Werbeanzeigen in der Abschlusszeitung und Eintrittsgelder finanziert. Ganz wichtig seien aber auch Spenden von Eltern oder Unternehmen. Die werden unter anderem dafür eingesetzt, dass auch Schüler, die weniger Geld zur Verfügung haben, Eintrittskarten, die Abschlusszeitung und den Hoodie bekommen.

Um eine Abschlussfeier zu organisieren, sind also viele verschiedene Schritte notwendig. Hierbei kommt es besonders auf das Organisationstalent und die Überzeugungskraft bei Sponsoren an. Die Organisation erinnert an die Arbeitsteilung in Unternehmen. Auch dort ist es für einen reibungslosen Ablauf wichtig, dass Aufgaben und Zuständigkeiten klar verteilt sind.

Quelle: Handelsblatt Newcomer, Ausgabe 47, Januar/Februar 2018

Letzte Änderung am Freitag, 02 Februar 2018 23:59

Bericht aus Brasilien

Das Weihnachtsfest und die Silvesternacht habe ich ganz untraditionell in dem Strandhaus von meinen Gast-Großeltern verbracht. Nach zwei Monaten Sommerferien hatte ich heute schließlich meinen ersten Schultag. An das frühe Aufstehen muss ich mich erst wieder gewöhnen, denn die Schule beginnt um 7°° Uhr. Heute morgen haben wir uns alle gemeinsam in der großen Turnhalle versammelt, wo wir der Schuldirektorin bei einer Rede zugehört haben. Da ich eine katholische Schule besuche, wurde anschließend zu Kirchenliedern gesungen und getanzt.
Da ich meine Gastfamilie Anfang des Jahres gewechselt habe, ist der Weg zur Schule deutlich länger als zuvor. Dafür ist der Weg zum Strand umso kürzer und deswegen gehen meine Freunde und ich zur Zeit jeden Tag im Meer baden, und wir genießen die brasilianische Sonne im Januar.
Die portugisische Sprache behersche ich nun außerordentlich gut. Ich bemerke wie ich mich Tag steigere, weshalb ich immer besser verstehe und mich ausdrücken kann. Mit meinen Freunden aus Deutschland habe ich immer noch regelmäßig Kontakt. Obwohl ich Deutschland manchmal sehr vermisse, freue ich mich sehr, diese großartige Chance nutzen zu können, in diesem Land die Sprache und die Kultur kennenzulernen. Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr übersteht den deutschen Winter.

Até depois! Euer Erik

Sowas sollte es öfter geben!

Das war das Resümee des ersten Kulturellen Abends an unserer Schule. Der Abiturjahrgang hatte sich bei der Planung voll ins Zeug gelegt und so sahen die Zuschauer unter anderem Akrobatik, Comedy und Musikauftritte. Dabei traten nicht nur, aber auch Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs auf.

Beeindruckende akrobatische und tänzerische Auftritte gaben Mitglieder der Show-Akrobatik Gruppe „Green Spirits“. Fünf Schülerinnen und Schüler des Deutsch-Tutoriums hielten Reden, die sie zuvor im Deutschunterricht geschrieben hatten und die alle sehr interessante Themen behandelten. Von der Big Band unserer Schule, vom Oldenburger Jugendchor und von einzelnen Schülern der Oberstufe gab es musikalische Beiträge. Auch Comedy war an diesem Abend zu sehen, zum Beispiel vom Mathe-Tutorium, das eine Unterrichtsszene darstelle, die es in der Realität so wohl nie geben würde, oder vom Politik-Tutorium, das eine Satire-Show auf Kosten verschiedener Politiker darbot. Der krönende Abschluss des Abends war ein Mathe-Rap, der von Gabriel performt wurde und wohl nicht eindeutig in einer der beiden Kategorien Comedy oder Musik einzuordnen ist. 

Wir, der 13. Jahrgang, freuten uns über zahlreichen Gäste und bedanken uns für die Spenden zugunsten unserer Abikasse!

Hanne Hägele, Jahrgang 13

 
Letzte Änderung am Sonntag, 21 Januar 2018 18:30

Der Wolf – ganz nah und sehr beeindruckend

Der gesamte fünfte Jahrgang machte am 20.12.17 einen Ausflug ins Wolfcenter nach Dörverden. Wir wurden von Frau Richter, einer netten Biologin, herumgeführt. Sie beantwortete all unsere Fragen und berichtete von den beiden Wolfsrudeln, die im Wolfcenter leben. Im Normalfall besteht ein Wolfsrudel aus fünf bis zehn Wölfen. Im Wolfcenter bestehen die Rudel aus zwei und fünf Wölfen.  In jedem Rudel gibt es zwei Leittiere. Ein Weibchen und ein Männchen. Kein Tier provoziert ein Leittier innerhalb des Rudels, jeder passt auf das gesamte Rudel auf. Der Wolf frisst gerne Schaf und Reh. Lieber jagen sie aber die Schafe, weil Rehe mit ihren Geweihen schlimme Knochenbrüche verursachen können. Es war ein spannender Tag, wir konnten viel lernen und hatten Spaß! 
Linda Hoffmann (5c)

Am vorletzten Schultag besuchte der gesamte fünfte Jahrgang das Wolfcenter in Dörverden. Im naturwissenschaftlichen Unterricht wurde der Besuch gründlich vorbereitet. Der kleine Tierpark öffnete extra unseretwegen seine Tore. Zu Beginn wurden wir von einer Mitarbeiterin über die Verhaltensregeln bei unserem Besuch informiert. Danach durften wir einer Fütterung von einer Geschwistergruppe von 6 Wölfen beiwohnen. Alle körpersprachlichen Merkmale und die feste Rangordnung konnte dabei und danach gut beobachtet werden. Zahllose Fragen der Kinder wurden von der Mitarbeiterin fundiert und in Ruhe beantwortet. Im Anschluss durften alle auf Kommando wie ein Wolf heulen und ... ja, die Wölfe antworteten und heulten eindrucksvoll zurück. Das war ein interessanter und gelungener Ausflug kurz vor den Ferien.

Letzte Änderung am Samstag, 06 Januar 2018 13:19

20 Umzugskarton gefüllt mit schön eingepackten Weihnachtsgeschenken wurden am Montag, den 18.12.2017 an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oldenburger Tafel übergeben. Die Klassensprecherpaare aus den fünften Klassen fuhren in Begleitung von Frau Steffen und Frau Beuse mit dem Fahrrad zur Oldenburger Tafel in die Kaiserstraße, um dort die gesammelten Pakete zu übergeben. Das Ziel, insgesamt ca. 900 Pakete gespendet zu bekommen, wurde, da sich noch andere Schulen an dieser Aktion beteiligten, erreicht. Ein großer und bunter Berg an Geschenken türmte sich in den Fenstern der Tafel und erzeugte eine angenehme weihnachtliche Stimmung. Die mitgefahrenen Schülerinnen und Schüler wurden vor Ort von Frau Gifford-Modick über die Aufgaben und Arbeitsweise der Oldenburger Tafel informiert. 

Es kostet einige Überwindung, Passanten in der Oldenburger Fußgängerzone anzusprechen und um eine Spende zu bitten. Auch mit abwehrenden Haltungen umzugehen und trotzdem freundlich und bestimmt immer wieder auf Menschen zuzugehen, fällt nicht leicht.  Doch die Schüler des 6. Jahrgangs der Helene-Lange-Schule machten sich am 23. November 2017 auf den Weg in die Innenstadt, um Passanten anzusprechen und um Geld zu bitten. 

Die Schüler und Schülerinnen hatten im GL- und Werte- und Normen-Unterricht zum Thema „Kinder der Welt“ gearbeitet und dabei erfahren, dass viele Kinder auf der Welt es nicht so gut haben wie sie selbst. Straßenkinder zum Beispiel müssen jeden Tag immer wieder versuchen, ihren Lebensunterhalt auf den Straßen großer Städte - zum Beispiel in Mexiko - zu bestreiten. Straßenkinder putzen hierfür Schuhe, waschen Autoscheiben, verkaufen Trinkwasser oder andere Dinge oder gehen betteln.

Die Sechstklässler hatten für diesen Tag zwei Wochen lang Weihnachtsdekorationen, Karten und anderes gebastelt, kurze Vorführungen eingeübt oder Kuchen gebacken. Dieses wollten sie in der Fußgängerzone verkaufen bzw. vorführen. In Gesprächen mit den Passanten informierten sie über Straßenkinder und über die Hilfsorganisation „Terres des hommes“, welche sich in vielen Projekten für Kinder in der Welt einsetzt. Durch den Verkauf und durch freiwillige Spenden wurden im Laufe von drei Stunden über 1400 Euro eingesammelt. Geld, das nun über „Terres des hommes“ Kindern in einem Straßenkinderprojekt in Mexiko-City zugute kommt.

 

Seite 1 von 9

Kontaktdaten

Helene-Lange-Schule
Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
Marschweg 38
26122 Oldenburg

Sekretariat:

  • Öffnungszeiten:
    • Mo-Do 8.00-10.00 und 11.15-16.00 Uhr
    • Fr. 8.00-10.00 und 11.15-13.15 Uhr
  • Telefon: 0441 / 95016-11
  • Telefax: 0441 / 95016-36
  • Email: sekretariat@hls-ol.de