Jahrgangschronik 6

Im Rahmen des „Homeschooling“ lasen die Schüler*innen der 6c den Jugendroman „Löcher – Die Geheimnisse von Green Lake“ des US-amerikanischen Autos Louis Sachar. Begleitend zur Lektüre hat jede*r Schüler*in ein Lesetagebuch erarbeitet. Neben drei Pflichtaufgaben mussten fünf Wahlaufgaben bearbeitet werden. Hierbei hatte man die Wahl aus mehr als zwanzig Aufgaben, die unterschiedliche Vorlieben und Interessen abdeckten. Biologisch Interessierte erstellten einen Steckbrief zu einem im Roman geschilderten gefährlichen Tier, Kunstbegabte entwarfen ein Werbeplakat oder zeichneten ein alternatives Umschlagbild. Andere Schüler*innen machten es wie die Hauptfigur des Buches und gruben in der Hitze des Tages ein Loch im Sand, um die Schilderungen im Text nachzuempfinden.

(VOS)

 

Die Schüler*innen der Klasse 6c besuchten am 2.3.2020 das Oldenburgische Staatstheater. Sinn des Ganzen war eine Führung hinter die Kulissen. Das Hauptgebäude des Staatstheaters beinhaltet das große Haus, das kleine Haus und einen Spielraum. Außerdem steht am Pferdemarkt noch die Exerzierhalle.

Die Klasse lief um 10:35 Uhr los und kam ungefähr eine halbe Stunde später am Eingang des Theaters an. Als sie eintraten, wurden alle Schüler*innen schon von einer Mitarbeiterin des Theaters erwartet. Sie erklärte der Klasse ein bisschen und stellte der 6c ihrer Führerin vor, die den Rundgang hinter die Kulissen leitete. Als erstes wurde die Klasse in einen kleinen Raum geführt, der Spielraum hieß. Wir setzten uns auf die Sitzbänke und durften Fragen stellen. Auf fast jede Frage gab es eine Antwort. Auf der Bühne standen kunstvolle Gebilde und Musikinstrumente. Das Theaterstück, was dort aufgeführt werden sollte, sollte eine musikalische Lichtshow werden. Von da aus gingen wir weiter in die Holzwerkstatt. Dort wurden gerade Wände für eine Aufführung gebaut. Die Decke in der Tischlerei war sehr hoch – das müsste auch so sein, erklärte die Führerin, denn sonst würde man die großen Wände gar nicht bauen können. Die Tischlerei war sehr geräumig und groß, an der Seite war eine Treppe, die nach oben führte. Als alle dort angekommen waren, sagte die Leiterin, dass hier alte Skulpturen und Statuen aus vergangenen Aufführungen aufbewahrt würden. Die Gruppe stand auf einer zehn Meter langen und zwei Meter breiten Balustrade, von der aus man einen Überblick über die ganze Tischlerei hatte. An der Wand stapelten sich die Figuren, und gegenüber befand sich das Geländer, sodass in der Mitte nur ein schmaler Gang blieb. Von dort aus wurden die Schüler*innen der 6c in einen anderen kleinen Raum über der Tischlerei geführt. Darin wurden die Statuen und Skulpturen in Handarbeit hergestellt. Die meisten Sachen bestanden aus Styropor, damit sie leichter sind und nicht so schnell zerbrechen. Die Mitarbeiterinnen schnitzen mit scharfen Messern das Styropor in die richtige Form. Falls etwas schief geht, benutzen sie Bauschaum und füllen die Lücken aus. Dann ging es nach nebenan in die Metallwerkstatt. Dort stand ein großes, käfigartiges Werk. Es sollte ein Teil von einem Turm werden. Der Raum war nicht so groß wie die Tischlerei. An der Wand hing Werkzeug, und am Ende des Raums befand sich ein Tor, damit man die großen Metallteile auch nach draußen bekommt. Danach gingen wir in die Herrenschneiderei, wo die Kostüme in Handarbeit hergestellt werden, und zwar für jeden Schauspieler maßgeschneidert. Im Herrenfundus werden alle alten Männerkostüme aufbewahrt, sogar ein 180 Jahre altes sieht man. Dort heraus und einen Gang weiter entlang kommt man zu einer Tür mit der Aufschrift „Maske“. Dort werden Perücken aus Echthaar von Mensch und Tier hergestellt. Man sieht Frauen, die Perücken mit Mühe und Sorgfalt herstellen. Geht man ein paar Stockwerke höher, kommt man zur Waffenkammer. Dort liegen echte Waffen und Schwerter. Die Schwerter sind aber stumpf und die Waffen können nicht mehr schießen, damit die Schauspieler nicht verletzt werden. Als letztes ging die Klasse ins große Haus. Hier war alles für ein Konzert aufgebaut. Die Schüler*innen durften sich umgucken, und sogar auf die Bühne. Zum Abschluss machte die 6c ein Foto vor einem Riesen-Skelett aus dem Theaterstück „Faust“. Damit das Foto besser aussieht, wurde eine Windmaschine eingesetzt.

Mittags ging die Klasse wieder zurück zur Schule. Im Klassenraum machten manche noch bei einem Theaterquiz mit, denn man konnte Backstage-Karten gewinnen. Die meisten Schüler*innen der 6c fanden die Theaterführung sehr gut.

© Juri, Rieke G., Lieke und Bjarne aus der 6c

Am 30. Januar befassten sich die Schüler*innen des 6. Jahrgangs im Rahmen eines Projekttages mit dem Thema Selbstvertrauen. Anhand der Behauptung "Ob du denkst, du kannst etwas oder du kannst etwas nicht, du wirst in jedem Fall Recht behalten" wurden sogenannte sich selbst erfüllende Prophezeiungen besprochen. Die Schüler*innen wurden ermuntert, sich Dinge zuzutrauen und den "inneren Kritiker" zu hinterfragen. Weiterhin befassten sich die Schüler*innen mit Körpersprache: Mit welcher Körperhaltung strahle ich Selbstvertrauen und Selbstsicherheit aus? 
Klassenweise erhielten die Schüler*innen auch eine kurze Einführung in die ostasiatische Bewegungskunst des Tai Chi. Die Stunde unter dem Motto "Du kannst mehr als du glaubst!" wurde in drei Lektionen gegliedert: 1. Du bestimmst die Situation (mit). Die Schüler*innen erfuhren, dass immer auch die eigene Einstellung dabei eine Rolle spielt, ob und wie ein Gespräch, ein Spiel, eine Unterrichtsstunde oder eine Sportübung verläuft. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen folgte Lektion 2: Es gibt Übungen/Werkzeuge, mit denen man sich selbst steuern kann. Anhand einfach zu erlernender Bewegungen aus dem Tai Chi übten sich die Schüler*innen durchaus mit Interesse und Eifer in Techniken, bei denen es immer darum geht, die Körperhaltung, die Atmung und die Vorstellung zu regulieren. In der dritten Lektion ging es darum, dass mitunter erstaunliche Dinge möglich sind, wenn man intensiv übt. Ein kleiner Versuch zeigte zum Beispiel eine veränderte Temperatur-Wahrnehmung während und nach einer speziellen Übung aus der chinesischen Bewegungskunst. Einige Schüler*innen zeigten sich ziemlich beeindruckt und interessiert und gingen den restlichen Projekttag entspannt an.
Abschließend stellten die Schüler*innen eine "Wertekiste" her, in die sie alles für sie Bedeutsame, das sie an diesem Tag für sich mitgenommen hatten, hineinlegen konnten.
(VOS)

Wintersport in Schierke im Harz

Der 6.Jahrgang schwebte über den Wolken!

33 Schülerinnen und Schüler aus dem 6. Jahrgang unternahmen vom 21. bis zum 24. Januar 2020 eine Sportprojektfahrt nach Schierke im Harz. Im Rahmen der Kompakt-AG wollten wir das Skilanglaufen lernen – aber leider meinte die Schneekönigin es nicht gut mit uns! Es lag diesmal kein Schnee im Harz! So standen in diesem Jahr andere Wintersportarten im Mittelpunkt!

So ging es gleich am ersten Tag am Vormittag zur Eislauf-Arena in Schierke. Wir hatten die Eisfläche fast allein für unsere Gruppe und konnten so einige Übungen und Spielchen auf dem Eis ausführen! Für die Anfänger hatten wie Ponguine (auch Pinguine genannt) gemietet – damit ließ sich das Schlittschuhlaufen sehr gut lernen!

Am Nachmittag stand dann ein Orientierungslauf im angrenzenden Waldgebiet  an. In sechs Gruppen mussten acht Stationen angelaufen werden, um hier jeweils einige Quizfragen zu beantworten – der eine oder andere Telefonjoker durfte hierbei auch schon mal genutzt werden!

Der Donnerstag sollte sehr anstrengend werden – so bewältigten wir 18.859 Schritte beim Abstieg vom Brocken! Aber vor diesem Kraftakt genossen wir die Fahrt mit der Brockenbahn. Ungefähr eineinhalb Stunden fuhren wir durch die Wälder und wurden spätestens kurz vor dem Gipfel von herrlichstem Wetter begrüßt! Die Sonne strahlte und wir hatten einen tollen Blick auf den Wurmberg!

Auf dem Gipfel des Brockens waren wir alle völlig begeistert – wir blickten bei strahlend blauem Himmel auf eine Wolkendecke! Wir dachten, dass wir in einem Flugzeug schwebten – das war absolut beeindruckend!

Nun stand der Abstieg an – dieser sollte ca. dreieinhalb Stunden dauern. Durch schöne Wälder marschierten wir bergab und mussten an vielen Stellen sehr vorsichtig sein, da so einige Wege stark vereist waren! Im Gänsemarsch haben wir diese Herausforderung gut gemeistert – wir sind alle gut aber auch erschöpft in der Jugendherberge angekommen!

An den Abenden konnten wir die Sporthalle der Jugendherberge nutzen, im Seminarraum bei Gesellschaftsspielen zusammen sein, Tischtennis spielen oder an zwei Nachtwanderungen teilnehmen! Diese waren toll – ein klarer Sternenhimmel und die nächtliche Waldatmosphäre waren sehr beeindruckend!

Am Ende war diese Projektfahrt auch ohne Schnee sehr erfolgreich und es hat allen sehr viel Spaß bereitet!

Ein besonderer Dank gilt Antonia und Steffen, sie haben uns auf dieser Fahrt ganz zuverlässig unterstützt!!! Und auch die Begleitung durch Irene Schlotmann hat wieder einmal sehr zum Gelingen dieser Tour beigetragen!!!

Übrigens sind die Zimmer für 2021 bereits wieder reserviert!

24. Januar 2020

Andreas Klein 

 

Vorlesewettbewerb im 6. Jahrgang

An unserem inklusiven Vorlesewettbewerb nahm der gesamte 6. Jahrgang teil. Es wurden als erstes in jeder Tischgruppe zwei Schüler*innen ausgewählt, in dem jeder in der Tischgruppe einen kurzen Text vorgelesen hat. Der*die Sieger*in wurde durch Abstimmen gewählt. Teilweise wurde aber auch durch einen Beurteilungsbogen ausgewählt. Manche Klassen haben es aber auch so gemacht, dass erst alle eine Buchvorstellung machen mussten und der*die Lehrer*in wählte dann vier oder sechs Schüler*innen aus der Klasse aus, die dann weiterkamen. 

Die Tischgruppensieger*innen bzw. Klassensieger*innen kamen ins Klassenfinale, in dem man nochmals drei Minuten aus einem selbstgewählten Buch vorlas. Bewertet wurden die Vorlesetechnik und die Interpretation des Textes. Die Klassensieger*innen gingen dann in den Schulentscheid. 

Am 11.12.19 fand das Finale statt, wobei eine Jury, die aus den Deutschlehrer*innen und der Gewinnerin des Schulentscheids im letzten Jahr bestand, den*die Sieger*in auswählte. Dort traten alle Klassensieger*innen gegeneinander an, indem sie je drei Minuten aus einem selbstgewählten Buch und danach zwei Minuten aus einem Fremdtext vorlasen. Das Publikum bildeten Schüler*innen, die von den Finalist*innen ausgewählt wurden. 

Präsentiert wurden zum Beispiel Henning Mankells „Der Hund, der zu einem Stern unterwegs war“ und „Die Duftapotheke“ von Anna Ruhe.

Die Siegerinnen des Vorlesewettbewerbs wurden: 

1. Platz: Frida aus der 6a und Sevda aus der 6b

2. Platz: Rieke aus der 6c und Selda aus der 6d

3. Platz: Annabelle aus der 6d

(Bericht von Mia aus der 6a)

Spielefest in Jahrgang 5

Am Donnerstag, 23.5., war die HLS-Halle erfüllt von sportlicher Action, Spaß und Begeisterung. Die Klassen 5a, 5b, 5c und 5d lieferten sich spannende Duelle in drei Turnieren. Gespielt wurden Fußball, Tchoukball und Völkerball. Erfreulich war, dass durchweg fair agiert wurde und die große Mehrzahl der Schüler*innen viel Einsatz gezeigt hat. Bei der Siegerehrung hatten alle Klassen erst- oder zweitplazierte Spielgruppen. Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Teams!

Zum Schluss traten beim Völkerballspiel noch ein paar Schüler*innen des 5. Jahrgangs gegen das erwachsene Schulpersonal an.  

 (HTG, VOS)

Geschenke für die Oldenburger Tafel

Heute haben wir, fünf Kinder aus dem 5.Jahrgang, Frau Steffen, Frau Mathiak und drei Eltern aus der 5a, die 436 Geschenke zur Oldenburger Tafel gebracht. Die Geschenke waren in 29 Umzugskartons verpackt. Nachdem wir sie in den großen Verschenkeraum gebracht hatten, wurden wir durch alle Räumlichkeiten der Tafel geführt und uns wurde erklärt, was die MitarbeiterInnen zu tun haben.

Uns hat die Aktion viel Spaß gemacht und wir freuen uns darüber, dass sich nun so viele Kinder über Geschenke freuen können, die sonst wahrscheinlich gar nichts zu Weihnachten bekommen hätten.

Weihnachtsaktion 2018

Auch in diesem Schuljahr sammeln wir Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder in Oldenburg. 
Der letzte Abgabetermin wurde auf Mittwoch, den 12.12.2018 verlängert !

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern der Aktion und wünschen eine besinnliche Adventszeit! 


Aktueller Stand der gesammelten Pakete bis zum 10.12.2018:  324