Jahrgangschronik 7

EWE-Rowing-Challenge

Am 29.03.17 nahmen alle 6. Klassen an der EWE-Rowing-Challenge, einem Ruderwettbewerb auf Rudertrainingsgeräten (Ruderergometern), teil. Mit großer Begeisterung und Anfeuerungsrufen beteiligten sich alle Schüler/innen unseres 6. Jahrgangs an einer möglichst guten Klassenwertung.

Dieser Hallen-Wettkampf findet zwischen Schulklassen im Nord-Westen Niedersachsens statt. Ziel ist es, als Klassengemeinschaft auf dem Ruderergometern eine möglichst große Mannschaftsleistung zu erbringen.

Dabei wird bei der rudertypischen Zugbewegung nach hinten ein Schwungrad in Bewegung gesetzt, an dem die Leistung in Watt gemessen wird. Diese Energieleistung konnten die Schüler/innen während der Aktion an Bildschirmen verfolgen.

Unsere SechstklässlerInnen traten auch dieses Jahr wieder beim 58. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels an. Nachdem in einem internen Verfahren die Klassensiegerinnen ermittelt wurden, folgte der Jahrgangsentscheid dann am Mittwoch, den 7.12. In zwei Runden, durch die uns Daniel Groenewold (Schulsprecher) moderiert hat, traten Cana Tekce (6a), Tijen Kücük (6b), Emma Wall (6c) und Freya Behring (6d) gegeneinander an und wurden in den Kategorien Interpretation, Lesetechnik und Textauswahl bewertet. Unterstützt wurden unsere Leserinnen von ihren Klassen, die nach der letzten Runde gespannt auf das Ergebnis der Jurymitglieder warteten. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen qualifizierte sich Cana, die mit einem Textauszug aus „Harry Potter“ glänzte und nun als Schulsiegerin in die nächste Runde auf Stadtebene eingeladen wird. Auch wenn es nur eine Schulsiegerin geben kann, hat sich die Teilnahme doch für alle gelohnt, denn neben einer Urkunde gab es auch Gutscheine von der Buchhandlung Bültmann & Gerriets, die wohl für neuen Lesestoff sorgen werden. 

Heute waren wir Müll sammeln. Zunächst holte uns der Nationalparkranger, Herr Scheller, vom Haus „Quellerdünen“ ab. Er erklärte uns wo wir den Müll sammeln sollten und welche Bereiche der Dünen wir nur im Ausnahmefall betreten durften. Nach wenigen Minuten gingen wir los und schon gleich auf dem Weg zum Strand verteilte der Ranger Handschuhe und Mülltüten, denn wir fanden jetzt schon Müll. Am Strand teilten wir uns dann in 3er Gruppen auf und gingen auf verschieden Wegen den Strand entlang. Manche entlang eines Spülsaums, manche in den ersten Dünen hinter dem Strand und schließlich andere quer über den breiten Strand.

Bei den meisten war das erste, was sie fanden die dünnen blauen und roten Fäden von Fischernetzen. Diese Fäden sollen das Hauptnetz vor Beschädigung schützen, wenn es über den Meeresboden gezogen wir. Leider wetzen sich die Fäden dabei aber ab und treiben dann im Meer. Größere Fische verschlucken die Kunststofffäden dann und lagen sie in ihren Mägen ab. Mit tragischen Folgen.

In kurzer Zeit fanden wir noch vieles andere: jede Menge Plastiktüten, vergessenes Plastikspielzeug, Bierdeckel, Holzpaletten und viele andere Sachen. Emma berichtet von ihren Funden: "Mit meiner Gruppe habe ich sehr kuriose Dinge gefunden, zum Beispiel eine ANANAS. Komisch, oder?"

Nach mehr als einer Stunde Müllsammeln - wir hatten schon viele Müllsäcke gefüllt - kam das Beste: Wir entdeckten ein RIESENGROßES Fischersnetz. Als wir es näher betrachteten, sahen wir, dass es voller Sand und sogar von Pflanzen bewachsen war. Das kommt wahrscheinlich von der letzten Sturmflut (die war im letzten Herbst). Es kam noch eine anderes Sammelteam dazu, um zu helfen das „Ding“ aus dem Sand zu ziehen. Gemeinsam zogen und zerrten wir an den Tauen, gruben und buddelten das Netz Stück für Stück aus dem Sand heraus und versuchten es Zentimeter um Zentimeter zum nächsten Müllcontainer zu ziehen. Es war zu schwer. Zwar war es uns unter großer Anstrengung gelungen, das Netz freizulegen und etwa einen Meter weiter wegzulegen, der nächste Container war aber gut 500 Meter ... Zu weit für uns. Herr Scheller, tröstete uns aber in unserer Enttäuschung als er sagt, dass er das Fischernetz von der Gemeinde mit einem Traktor abholen lassen würde. Da hatte ich unsere Arbeit also doch gelohnt!

Zufrieden und erschöpft brachen wir daraufhin wieder zu unserem Treffpunkt auf. Dort angekommen, zeigten wir unsere Ausbeute, machten noch schnell ein Foto und dann gings wieder ab nach Hause zum Mittagessen. (Jette und Emma, 6D)

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