Jahrgangschronik 7

Projektfahrt nach Spiekeroog

Impressionen von der Studienfahrt des 6. Jahrganges nach Spiekeroog, die erneut im Rahmen des Wattenmeerprojektes organisiert wurde.

Es kostet einige Überwindung, Passanten in der Oldenburger Fußgängerzone anzusprechen und um eine Spende zu bitten. Auch mit abwehrenden Haltungen umzugehen und trotzdem freundlich und bestimmt immer wieder auf Menschen zuzugehen, fällt nicht leicht.  Doch die Schüler des 6. Jahrgangs der Helene-Lange-Schule machten sich am 23. November 2017 auf den Weg in die Innenstadt, um Passanten anzusprechen und um Geld zu bitten. 

Die Schüler und Schülerinnen hatten im GL- und Werte- und Normen-Unterricht zum Thema „Kinder der Welt“ gearbeitet und dabei erfahren, dass viele Kinder auf der Welt es nicht so gut haben wie sie selbst. Straßenkinder zum Beispiel müssen jeden Tag immer wieder versuchen, ihren Lebensunterhalt auf den Straßen großer Städte - zum Beispiel in Mexiko - zu bestreiten. Straßenkinder putzen hierfür Schuhe, waschen Autoscheiben, verkaufen Trinkwasser oder andere Dinge oder gehen betteln.

Die Sechstklässler hatten für diesen Tag zwei Wochen lang Weihnachtsdekorationen, Karten und anderes gebastelt, kurze Vorführungen eingeübt oder Kuchen gebacken. Dieses wollten sie in der Fußgängerzone verkaufen bzw. vorführen. In Gesprächen mit den Passanten informierten sie über Straßenkinder und über die Hilfsorganisation „Terres des hommes“, welche sich in vielen Projekten für Kinder in der Welt einsetzt. Durch den Verkauf und durch freiwillige Spenden wurden im Laufe von drei Stunden über 1400 Euro eingesammelt. Geld, das nun über „Terres des hommes“ Kindern in einem Straßenkinderprojekt in Mexiko-City zugute kommt.

 

Der Wolf – ganz nah und sehr beeindruckend

Der gesamte fünfte Jahrgang machte am 20.12.17 einen Ausflug ins Wolfcenter nach Dörverden. Wir wurden von Frau Richter, einer netten Biologin, herumgeführt. Sie beantwortete all unsere Fragen und berichtete von den beiden Wolfsrudeln, die im Wolfcenter leben. Im Normalfall besteht ein Wolfsrudel aus fünf bis zehn Wölfen. Im Wolfcenter bestehen die Rudel aus zwei und fünf Wölfen.  In jedem Rudel gibt es zwei Leittiere. Ein Weibchen und ein Männchen. Kein Tier provoziert ein Leittier innerhalb des Rudels, jeder passt auf das gesamte Rudel auf. Der Wolf frisst gerne Schaf und Reh. Lieber jagen sie aber die Schafe, weil Rehe mit ihren Geweihen schlimme Knochenbrüche verursachen können. Es war ein spannender Tag, wir konnten viel lernen und hatten Spaß! 
Linda Hoffmann (5c)

Am vorletzten Schultag besuchte der gesamte fünfte Jahrgang das Wolfcenter in Dörverden. Im naturwissenschaftlichen Unterricht wurde der Besuch gründlich vorbereitet. Der kleine Tierpark öffnete extra unseretwegen seine Tore. Zu Beginn wurden wir von einer Mitarbeiterin über die Verhaltensregeln bei unserem Besuch informiert. Danach durften wir einer Fütterung von einer Geschwistergruppe von 6 Wölfen beiwohnen. Alle körpersprachlichen Merkmale und die feste Rangordnung konnte dabei und danach gut beobachtet werden. Zahllose Fragen der Kinder wurden von der Mitarbeiterin fundiert und in Ruhe beantwortet. Im Anschluss durften alle auf Kommando wie ein Wolf heulen und ... ja, die Wölfe antworteten und heulten eindrucksvoll zurück. Das war ein interessanter und gelungener Ausflug kurz vor den Ferien.

Die 5b im Botanischen Garten

Die letzte NW-Stunde vor den Sommerferien verbrachte die Klasse 5b am Donnerstagnachmittag im Botanischen Garten. Statt im stickig warmen Schulgebäude im Biobuch etwas über Pflanzen zu lesen, untersuchten die Schülerinnen und Schüler an der frischen Luft den Aufbau und die Besonderheiten der Lippenblütler und Kreuzblütler. So konnten die Unterschiede zwischen den beiden Pflanzenfamilien praxisnah erforscht werden. Der Aufbau einer Rapsblüte wurde mithilfe von Binokularen in den Räumen der Grünen Schule untersucht und anschließend ein Legebild erstellt. Auch draußen gab es viel zu sehen, fühlen und riechen und die Schülerinnen und Schüler fanden Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Lippenblütler.

FahrRad - fürs Klima auf Tour!

Seit Anfang März sammeln einige Klassen unserer Schule Kilometer auf dem Fahrrad. Zum Beispiel auf dem Weg zur Schule, zum Sport oder zu Freunden treten die Schülerinnen und Schüler in die Pedale, statt sich von den Eltern kutschieren zu lassen. Das hält nicht nur fit und macht Spaß, sondern spart gleichzeitig auch CO2 ein und trägt so zum Klimaschutz bei.
Bis Ende August werden die geradelten Kilometer im Internet eingegeben und so eine virtuelle Fahrradtour durch ganz Deutschland absolviert. Unter den teilnehmenden Schulen werden viele attraktive Preise verlost, über die sich ja vielleicht auch eine unserer Klassen in ein paar Monaten freuen kann.
Neben der Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb vom Verkehrsclub Deutschland haben wir zudem die Möglichkeit am Oldenburger Wettbewerb, ausgerichtet durch das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) in Kooperation mit dem VCD Kreisverband Oldenburg, teilzunehmen.
Letzten Donnerstag fand hierfür die Auftaktveranstaltung an unserer Schule statt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Schülerinnen und Schüler der 5b auf dem Schulhof die symbolische Runde drehen und zudem ihre Fahrräder auf Funktionalität und Verkehrssicherheit überprüfen. Wir hoffen darauf, dass die Räder noch viele Kilometer durchhalten und auch die Schülerinnen und Schüler weiterhin mit viel Freude und Engagement Kilometer sammeln!
 
Für weitere Informationen:

Wir „kochen“ Obstspieße

Auf die Frage der SchülerInnen der Kl. 5d „Was kochen wir heute?“ gab es diesmal die Antwort „Obstspieße“. Es gelang den SchülerInnen Äpfel zu vierteln und zu entkernen, Zitronen auszupressen, Ananas zu schälen und selbst die Mandarinen konnten von ihrer festsitzenden Schale befreit werden. Zum Schluss wurde alles schön dekoriert und bewundert, bevor dann die leckeren Spieße in Windeseile verputzt wurden. Für einen Schüler war es sogar das erste Mal, dass er Ananas gegessen hat.

Allen hat der Unterricht in der schönen neuen Schulküche viel Spaß gemacht und am Ende der Stunde kam dann wieder die Standardfrage: „Was kochen wir nächste Woche?“ Darauf gab es dann leider die Antwort: „Theorie…“

Den Wölfen auf der Spur

Die 5b besuchte am 08.12.16 das Regionale Umweltbildungszentrum Oldenburg

Wir fuhren mit unseren Fahrrädern am Donnerstagmorgen mit dem Gedanken, über die Wölfe etwas Neues zu lernen, ins RUZ. Unser Betreuer, Herr Wolf, hat uns herzlich empfangen. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt, von denen eine nach draußen ging und die andere drinnen blieb. Draußen haben wir ein ganzes Wolfsjahr nachgespielt. Im Januar finden sich Fähe und Rüde. Nun können sie sich paaren. Nach 9-10 Wochen kommen die jungen Wölfe auf die Welt. In den ersten Wochen sind sie noch taub und blind. In der Zwischenzeit haben wir unsere Gruppe in zwei Rudel aufgeteilt und jeweils Rüde und Fähe bestimmt. Die Rudel haben nun ihr Revier zugeteilt bekommen. Wir haben mehrere Spiele gespielt, wie zum Beispiel "Wölfe jagen die Rehe". Mitte des Jahres bezieht das ganze Rudel dann das Familienlager.

Drinnen haben wir eine "Ausbildung" zum Junior-Wolfsberater gemacht. Wir mussten einen sicheren Herdenschutzzaun bauen, haben herausgefunden, dass Hundetatzen kleiner sind als Wolfstatzen und dass beim Wolf insgesamt vieles ähnlich, aber meist größer ist als beim Hund. Wolfsspuren kann man daran erkennen, dass Wölfe über lange Strecken im geschnürten Trab laufen.

Wir haben viel über Wölfe und ihr Leben gelernt und hatten sehr viel Spaß.

Vielleicht haben wir ja eure Neugier geweckt?

Eure 5b