Jahrgangschronik 9

Der neunte Jahrgang beschäftigt sich momentan mit dem Thema „Nationalsozialismus“. Am 13. März 2019 besuchte der gesamte Jahrgang daher das ehemalige Konzentrationslager Esterwegen. Zunächst wurde in einem Vortrag die Zeit des Nationalsozialismus näher beleuchtet. Unter anderem wurden dabei auch Geschichten von überlebenden Inhaftierten erzählt, aber auch die Lebenssituation der Gefangenen im Lager selbst dargestellt. Anders als in anderen Lagern wurden die Inhaftierten, zunächst politische Gegner des NS-Regimes, nicht systematisch umgebracht. Doch Folter, die unsägliche Zwangsarbeit im Moor und die Schikanen der Wachleute etc. bestimmten das Leben der Gefangenen.

Mit den Themen der Zwangsarbeit, aber auch der Flucht und Migration, beschäftigte sich ebenfalls das Projekt von Werkstattfilm. Mit dem Projekt „Lokale Geschichte entdecken“ starteten im November 2017 eine Gruppe von zehn Teilnehmern damit, sich durch Bücher, Film- und Fotomaterial durchzuarbeiten. Ziel war es, mehr über den Alltag von verfolgten Menschen in Oldenburg während der NS-Zeit zu erfahren. Themen wie jüdisches Leben in Oldenburg oder auch das Leben von Sinti und Roma wurden so dokumentiert. Die Ausstellung führt zurück in die Oldenburger Vergangenheit, eine Vergangenheit, über die viele Menschen lange Zeit nicht so gerne gesprochen haben. Denn auch in Oldenburg wurde Zwangsarbeit verrichtet, besonders um spezielle Bauvorhaben zu unterstützen, u.a. den Bau des Hochbunkers an der Moslestraße. Nicht jedem Oldenburger ist das bewusst.

Die Dokumentation gibt einen schonungslosen Einblick darüber, wie Menschen verfolgt, ausgebeutet und auch ermordet wurden. Sie vermittelt einen Einblick darüber, wie Menschen in Oldenburg während der Zeit des Nationalsozialismus gelebt haben, um ihr Überleben gekämpft haben und vielleicht sogar ihr Leben verloren haben.

(Lynn Eichhorn, 9c)

Das Konzentrationslager Esterwegen wurde schon kurz nach der Machtergreifung Hitlers gebaut sowie in Betrieb genommen. Es war, nach Dachau, das größte Arbeitslager der Nationalsozialisten und dort konnten 2000, später 3500, „Schutzhäftlinge“ inhaftiert werden. Später wurde es noch von der britischen Besatzungsmacht als Internierungslager und von der Bundeswehr als Depot genutzt und diesen historischen Ort haben wir besucht.

Der Tag fing mit einer Präsentation des Gedenkstättenleiters an. Diese begann mit dem Grundgesetz und Herr Schwarte berichtete, dass wir alle den Artikel 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ kennen, aber dieser und die weiteren ersten siebzehn Artikel des Grundgesetzes, zu dieser Zeit nicht existierten bzw., dass Hitler sich die Notverordnungen des Art. 48 der Weimarer Verfassung zu Nutze machte, um die Macht überhaupt zu ergreifen und sie  behalten zu können. Weiter ging es mit den Zielen Hitlers sowie den willkürlichen Gründen für die Inhaftierungen und damit, dass es für viele Häftlinge nicht einmal eine Anklageschrift gab. Außerdem erzählte der Referent uns etwas über allgemeine Regelungen im Lager und ließ uns in das Häftlings- und Widerstandslied „Wir sind die Moorsoldaten“ reinhören, welches im Konzentrationslager Börgermoor geschrieben wurde. Am Ende ging es noch einmal um Carl von Ossietzky, einem der bekanntesten Häftlinge des Lagers, welcher schon zu Zeiten der Weimarer Republik Kritik äußerte und die Republik gegen rechts verteidigte. Dies machte ihn zu einem gefährlichen Gegner des NS-Regimes, weshalb er verhaftet worden ist.

Frankreichaustausch 2019

Bonjour, wir sind Jona und Nico aus dem 9. Jahrgang. Wir sind gerade von unserem Frankreichaustausch zurückgekommen und wir wollten euch nun berichten, wie es so war und was wir erlebt haben.

Nachdem wir am Donnerstag, den 17.01.19 von einer langen Zugreise endlich in dem französischen Ort Béthune angekommen sind, wurden wir von unseren Austauschschülern ganz herzlich in unserer Partnerschule begrüßt. Nach der Begrüßung sind wir mit unseren Austauschschülern nach Hause gefahren, wo wir unsere Gastfamilien kennenlernen durften. Am Freitag „durften“ wir dann einen typischen französischen Schultag von 8 Uhr bis 18 Uhr erleben.

Das Wochenende haben wir in unsren Gastfamilien verbracht. Am Montagvormittag hatten wir Unterricht mit unseren Austauschpartnern und nachmittags haben wir eine Rally in Béthune gemacht. Am Dienstag haben wir einen Ausflug nach Lille durchgeführt. Als wir dort angekommen sind, haben wir direkt die nächste Rally gemacht. Sobald wir damit fertig waren, hatten wir noch Freizeit, bis wir am Nachmittag in ein „KOEZIO“ gefahren sind. Dies ist ein Kletterpark, in dem man als Team verschiedene Aufgaben lösen muss. Mittwoch fiel der Unterricht aufgrund von zu starken Schneefalls aus. An diesem Tag hatten wir nochmal Zeit mit unseren Gastfamilien, in der wir Ausflüge in die Umgebung machen konnten.

Donnerstag hatten wir dann Zeit, letzte Besorgungen zu machen und uns dann zu verabschieden. 

Am Freitag haben wir unsere Rückreise in Richtung Oldenburg angetreten. 

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Französischaustausch sehr lohnenswert war und uns viele Eindrücke geboten hat. 

48 Schüler/innen des 9. Jahrgangs waren mit ihren 4 Betreuern am 16.09.2018 in der Mittagszeit von der Weser-Ems-Halle Richtung Hastings (Süd-England) aufgebrochen. Der Bus fuhr zunächst zum niederländischen Fährhafen Hook van Holland. Gegen 19.00 Uhr konnten wir die Nachtfähre nach Harwich betreten, die dann so um 22.00 Uhr abfuhr. In den Kabinen versuchten wir etwas zu schlafen, bis am Morgen über die Lautsprecheranlage eine Weckmelodie ertönte. Mit unserem Bus fuhren wir vom Autodeck zu einer Passkontrolle und dann nach London. Zuerst wirkte London mit den kleinen Häusern nicht wie eine Großstadt. Doch die Hochhäuser ließen nicht lange auf sich warten. In Greenwich machten wir an der Themse halt, um mit der "Thames River Boat Cruise" eine Schifffahrt zu machen. Durch diesen Linienverkehr konnten wir viele Sehenswürdigkeiten vom Fluss aus sehen, u.a. Tower Bridge, Tower of London, London Eye, House of Parliament, Big Ben. Nach der Rückfahrt hatten wir noch Zeit den Stadtteil Greenwich zu erkunden, bevor wir am Spätnachmittag weiter nach Hastings gebracht wurden. Dort warteten unsere Gasteltern. In 2-3 Personengruppen waren wir in Familien untergebracht. Dort verlebten wir unseren ersten Abend in England.

Am dritten Tag der Englandfahrt wurden alle Schüler/innen ungefähr um 8:00 Uhr von verschieden zugeteilten Haltestellen abgeholt. Als alle Schüler/innen im Bus waren, ging es dann auch direkt zum Hasting Castle. Dort angekommen stellte man direkt fest, dass es sehr windig war. Von Castle aus konnte man eine schöne Aussicht genießen. Nach Hastings Castle ging es zu Smugglers Adventure. Smugglers Adventure ist eine Höhle, die leicht unter der Erde ist, man konnte mit verfolgen warum Leute früher geschmuggelt haben und vieles mehr. Wir fanden dies ziemlich spannend. Wieder zurück von Smugglers Adventure hatten wir mehre Stunden Zeit Hastings zu erkunden.

Am vierten Tag ging es nach Brighton, als erstes sind wir in den Royal Pavillon gegangen. Der Stil des Royal Pavillon ist sehr asiatisch, mit vielen Räumen. Danach hatten wir wieder mehrere Stunden Zeit, uns Brighton anzuschauen. Besonders aufgefallen ist uns die Pier, eine Seebrücke mit mehreren Casinos mit Spieleautomaten.

Am Donnerstagmorgen haben wir uns von den Gastfamilien verabschiedet und sind sehr früh mit dem Bus nach London aufgebrochen. In London haben wir eine Tour mit dem Bus und einem Reiseführer gemacht. Wir haben uns sehr viele Sehenswürdigkeiten angeschaut. Tower of London, Tower Bridge, St. Pauls Cathedral, Trafalgar Square, Piccadilly Circus und Buckingham Palace. Die Tour dauerte den ganzen Vormittag. Als wir fertig waren, machten wir einen Treffpunkt aus wo wir uns um 18:00 treffen wollten. In kleinen Gruppen durften wir dann noch mal zu Fuß London weiter erkunden und noch einen letzten Einkauf machen. Als wir alle am Treffpunkt waren, gab es einige Probleme mit dem Bus und wir konnten London nicht verlassen und mussten erst mal da bleiben. Wenn wir allerdings London nicht um spätestens 20:00 Uhr verlassen hätten, hätten wir keine Chance, die Fähre noch zubekommen. Doch wir haben es noch geschafft, auf die Fähre zu kommen.

Am nächsten Tag sind wir die Strecke durch die Niederlande wieder zurück gefahren, ohne weitere Probleme, so dass unsere Reise um 15:00 Uhr beim ZOB in Oldenburg endete.

Die Englandfahrt war sehr gelungen.

Im Deutschunterricht bei Frau Rose haben wir den  erstmals 1972 veröffentlichten Jugendroman „Krabat“ von Otfried Preußler gelesen. In dem Buch geht es um einen vierzehnjährigen Waisenjungen namens Krabat, der – des ziellosen Herumvagabundierens überdrüssig- schließlich auf der Mühle am Koselbruch landet und dort das Müllern lernt. Aber das andere auch. Das ANDERE ist das Zaubern. Ein bisschen wie „Harry Potter“, aber auch ein wenig unheimlicher und gruseliger. Mehr wollen wir an dieser Stelle über die Lektüre nicht verraten.

Oldenburg räumt „wieder“ auf

Am 24.03.17 nahm der Jahrgang 7 der an der Aktion „Oldenburg räumt auf“ teil. Von 11.30 bis 13.10 Uhr sammelten die vier Klassen Müll und anderen Unrat. Jede Klasse war für einen bestimmten Bereich zuständig. Während einige bei der Autobahnabfahrt Eversten sammelten, gingen andere an die Bodenburgteiche oder zum Marschweg um dort ihre Müllsäcke zu füllen. Schülerinnen und Schüler stiegen in Gräben und kämpften sich durch das Gestrüpp mit dem Ziel an Plastikflaschen und Tütenresten zu kommen. Es wurden aber auch sehr ungewöhnliche Dinge gefunden: Von dem vollen Glas mit Bohnen bis zu Autoteilen. Zum Ende der Aktion  waren die Müllsäcke gut gefüllt und wurden von dem AWB abgeholt. Und jetzt ist Oldenburg zumindest in einigen Bereichen für eine gewisse Zeit wieder ein bisschen sauberer!

Mia und Anastasia, Klasse 7d

Skifreizeit des 7. Jahrgangs

Für eine Woche fuhren 42 Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs nach Matrei in Österreich zum Skifahren. Nach der Nachtfahrt im Bus standen wir bereits gleich am ersten Tag auf den Skiern. Dabei war unsere Gruppe breit gemischt, von Anfängern bis zu den sehr guten Skifahrern. Die Anfänger meisterten ihre ersten Herausforderungen auf 2500m Höhe, während die Fortgeschrittenen das Gebiet rund um den Großglockner erkundeten. Alle haben ihre Fähigkeiten im Skisport weiter ausbauen können, sodass wir zum Ende der Fahrt alle gemeinsam sogar die anspruchsvollen Pisten bewältigen konnten. Es war eine große Freude zu sehen, wie sich alle Schülerinnen und Schüler gegenseitig unterstützen und viel Spaß am Skisport empfanden. Sicherlich war eines der Höhepunkte die Skitaufe durch die Berggötter. Nach einem kräftigen Schluck vom Ski herunter bekamen die Anfänger ihre Skinamen, wie „Steißbeinbremser“ oder „Pflugkönig“. Alle kamen unverletzt und mit einer Fülle an neuen Erfahrungen und Erinnerungen wieder nach Hause.

Weihnachtsgeschichten vom Jahrgang 7

Für die Einstimmung in die besinnliche Weihnachtszeit ein paar Beispiele kreativen Schreibens aus dem Englischunterricht. Vielen Dank an Lucy, Eva und Paula (7c) für die tollen Zeichnungen, vielen Dank an Lennart (7c), Laura und Mia (7d) für das Teilen eurer Geschichten. Wir wünschen euch allen schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. 

Vielen Dank und schöne Feiertage

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