Chronik Oberstufe

Studienfahrt nach Liverpool

Am Samstag, 29.9. in den frühen Morgenstunden kehrte das Englisch-Tutorium des 13. Jahrgangs ein wenig erschöpft, aber glücklich und zufrieden von der Kursfahrt aus Liverpool zurück.  Gut in einer Jugendherberge am River Mersey untergebracht, erkundete das Tutorium die Stadt der Beatles, aber auch des transatlantischen Sklavenhandels und tauchte für einige Tage in das lebendige Leben dieser bunten und attraktiven und fußballbesessenen Stadt ein. Hierzu gehörte auch ein Besuch im altehrwürdigen Pub "The Philarmonic", dem Paul McCartney mit seiner Carpool Karaoke zur neuerlichen Berühmtheit verhalf und eine Bootstour auf dem River Mersey. Für einen Tag ging es auch auf eine Stippvisite nach Manchester, wo der Kurs auf einer Stadtführung, die auch "fish and chips" enthielt, Zeuge des großartigen industriellen Erbes der Stadt wurde. Liverpool und Manchester waren auf jeden Fall eine Reise wert.

Imke Thomßen (Jg. 13, Tutorium von Herrn Tornow) erreichte den ersten Platz im Fach Chemie für ihre Facharbeit mit dem Thema „Isomerie – Über den Einfluss der Veränderung der Konfiguration eines Stoffes auf dessen physiologische Wirkung“ und erhielt am Freitag, 01.09.2017, den Fachpreis der Dr. Hans Riegel Stiftung von Prof. Dr. V. Pietzner überreicht.

Portraits, die Geschichten erzählen

Die Ausstellung „Portrait II“ im Oldenburger Kunstverein beleuchtet die Portraitfotografie unter vielfältigen Aspekten. Besondere Aufmerksamkeit findet eine Portraitserie des 1960 in München geborenen Fotografen Zoltán Jókay. Seine Portraits zeigen Kinder und Jugendliche in ihrer vertrauten Umgebung, die immer im Hintergrund der Fotografie zu erkennen ist. Die Fotos wurden zur Zeit der Wende in der ehemaligen DDR gemacht. Ein Foto der Serie zeigt einen ca. 8-jährigen Jungen auf einer braun gemusterten Sitzbank in einem Raum, einer Wohnung oder einem Café. Der Junge sitzt vor einem Fenster, das den Blick auf ein gegenüberliegendes, großes Haus freigibt. Im Kontrast zu dem Jungen in der Wohnung, ist der Blick aus dem Fenster auf das Haus unscharf. Dadurch wird der Junge zusätzlich in den Mittelpunkt gerückt. Obwohl von der Wohnung nur ein kleiner Ausschnitt zu sehen ist, - das Fenster, vor dem der Junge sitzt, ein Teil der Rückenlehne der Sitzbank, ein kleines Stück des Kunststofftisches und ein gemusterter Gardinenstreifen, hat man den Eindruck, dass es sich wohl um eine bescheidene Einrichtung handelt.  Der Blick des Betrachters ruht auf dem Jungen. Der Junge trägt einen gelben Pullover mit einem Bambi. Vielleicht ist es auch der Pulli des Schlafanzuges. Mit verschränkten Armen sitzt er am Tisch und sieht zum Fotografen hin. Strubbelige Haare umrahmen ein müdes Gesicht. Der Blick wirkt starr, verloren und nach innen gekehrt. Er lässt Erfahrungen von Verletzung und Einsamkeit vermuten, was sicherlich manchen Betrachter rührt. Gleichzeitig wirft sein Blick Fragen auf: Was hat er schon erlebt, wie sieht er seine Umgebung? Wie sieht seine Zukunft aus? Solche Fragen könnten auch indirekt an den Betrachter dieses Bildes gerichtet sein: Wie nimmst du in der Rückschau deine Kindheit war? Welche Erinnerungen haben dich bis heute geprägt? Welche Geschichte kannst du erzählen? Mit den Portraits ist dem Oldenburger Kunstverein eine Ausstellung gelungen, deren Besuch sich auf jeden Fall lohnt.
Sophie Wiegreffe Jahrgang 13

 

Sowas sollte es öfter geben!

Das war das Resümee des ersten Kulturellen Abends an unserer Schule. Der Abiturjahrgang hatte sich bei der Planung voll ins Zeug gelegt und so sahen die Zuschauer unter anderem Akrobatik, Comedy und Musikauftritte. Dabei traten nicht nur, aber auch Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs auf.

Beeindruckende akrobatische und tänzerische Auftritte gaben Mitglieder der Show-Akrobatik Gruppe „Green Spirits“. Fünf Schülerinnen und Schüler des Deutsch-Tutoriums hielten Reden, die sie zuvor im Deutschunterricht geschrieben hatten und die alle sehr interessante Themen behandelten. Von der Big Band unserer Schule, vom Oldenburger Jugendchor und von einzelnen Schülern der Oberstufe gab es musikalische Beiträge. Auch Comedy war an diesem Abend zu sehen, zum Beispiel vom Mathe-Tutorium, das eine Unterrichtsszene darstelle, die es in der Realität so wohl nie geben würde, oder vom Politik-Tutorium, das eine Satire-Show auf Kosten verschiedener Politiker darbot. Der krönende Abschluss des Abends war ein Mathe-Rap, der von Gabriel performt wurde und wohl nicht eindeutig in einer der beiden Kategorien Comedy oder Musik einzuordnen ist. 

Wir, der 13. Jahrgang, freuten uns über zahlreichen Gäste und bedanken uns für die Spenden zugunsten unserer Abikasse!

Hanne Hägele, Jahrgang 13

 

Zukunftswerkstatt Ahlhorn

Mit dem Beginn der Oberstufe in der 11. Klasse wird es langsam ernst und wir sollen herausfinden, wo uns unser Weg hinführen wird. Nach dem Abitur stehen uns alle Wege offen und es gibt unendliche berufliche Möglichkeiten. Um uns unsere Wahl zu erleichtern und um uns selber im Klaren zu werden was wir eigentlich wollen, sind wir von Mittwoch, dem 14.02.18, bis Freitagmittag, den 16.02.18, zu einer Berufswahlfahrt nach Ahlhorn aufgebrochen.

Die einzelnen Tage haben wir genutzt um uns selbst gewählte Vorträge über verschiedene Berufswege, Studienmöglichkeiten, sowie Ausbildungen und Finanzierungen anzuhören. Unter anderem gab es Vorträge über die Polizei, die Bundeswehr, aber auch über das Lehramtsstudium, eine Kunstschule, Universitäten und FsJ-Möglichkeiten. Außerdem standen uns die Lehrer zur Beratung der Kurswahlen für die Q1 zur Seite.

Am Mittwochmorgen starteten wir um 8:15 nach Ahlhorn. Nachdem wir die Zimmer bezogen haben, hat der erste Block, welcher sich mit dem Kennenlernen der eigenen Fähigkeiten und Interessen beschäftigt hat, begonnen. Nach dem Mittagessen ging es dann direkt weiter mit dem ersten Berufswahlblock. Auf diesen folgte ein zweiter Block. Danach gab es Abendessen. Darauf folgte ein entspannter Abend und wir konnten uns mit eigenen Dingen beschäftigen. Am Donnerstag fanden noch vier weitere Blöcke statt, am Freitagmorgen der letzte. Am Freitagmittag kamen wir wieder in Oldenburg an.

Auch wenn der Zeitplan eng getaktet war, haben uns diese Blöcke viel Aufschluss über die Möglichkeiten und Berufswege nach dem Abitur gegeben. Man konnte Dinge ausschließen und in Erwägung ziehen, welche man vorher noch nicht kannte. Aufgrund des oft jungen Alters der Präsentanten konnten sie uns den jeweiligen Themenbereich oder das Berufsfeld näher bringen als jemand bei dem die Berufswahl schon eine längere Zeit zurückliegt.

Zurückblickend können wir sagen, dass sich die Fahrt sehr gelohnt hat und sie sich positiv auf unseren zukünftigen Weg auswirken wird.

Von Neele Weber & Emma Jensen,

Jahrgang 11

Fremdsprachenzertifikat DELE

Wir gratulieren Greta, Tomma, Luisa und Hanne aus dem 13. Jahrgang ganz herzlich zum Bestehen des spanischen Fremdsprachenzertifikats DELE (Niveau B1)! Vergangenes Schuljahr bereiteten sich die vier Schülerinnen zunächst mit Frau Müller und dann mit Frau Köhler im Rahmen des DELE-Mittagsclubs auf das Fremdsprachenzertifikat vor. Im Frühjahr 2017 traten sie zu den Prüfungen an und dann hieß es… warten. Nach etlichen Monaten dann die erfreuliche Nachricht über das Bestehen der Prüfung. Aber ganz ehrlich: Wir hatten nie Zweifel, dass ihr das schafft!

Wer ebenfalls Lust hat, sich auf ein Fremdsprachenzertifikat vorzubereiten, kann dies gern jederzeit in einem der Mittagsclubs tun. Ob nun für Spanisch, Französisch oder Englisch. Und natürlich auch nicht ausschließlich für angehende AbiturientInnen. Für jedes Diplom können unterschiedliche Niveaus angestrebt werden.

Aufführungsabend DS

Liebe „(fast) Genialen“, wir wurden aufgefordert eine/n von euch zu bitten, einen Bericht zu unserem Aufführungsabend am Donnerstag, d. 31.05.2018 zu schreiben. Statt dessen habe ich mich entschlossen, diesen Bericht als offenen Brief an euch zu formulieren, um die Gele- genheit zu nutzen, das Auf und Ab bei der Erarbeitung eines Theaterstücks im ganz normalen Schulalltag zu skizzieren, v.a. aber auch, um euch einmal öffentlich zu loben... es wird also persönlich...
(Zudem musstet ihr, eurer Meinung nach, viel mehr lesen und schreiben, als es „für einen Abdecker-Kurs des Faches Darstellendes Spiel üblich sei“.)
Unser Kurs bestand aus 28 Teilnehmern und mindestens genau so viele Themen- vorschläge gab es zunächst für das zu erarbeitende Stück , es war gar nicht so einfach alles unter einen Hut zu bringen. Aber vor Beginn der Herbstferien haben wir uns auf die Romanvorlage „Fast Genial“ von Benedikt Wells geeinigt, welche inhaltlich die meisten der Themenwünsche berücksichtigt und somit in den Ferien von allen gelesen werden sollte ... was natürlich nicht bei allen der Fall war...
Spätestens aber, als für die Klausur des ersten Halbjahres nicht nur Inhaltsangaben zu Kapiteln, räumliche Skizzen zu den verschiedensten Orten der Handlung als Bühnenbild und v.a. Rollenbiografien zu den einzelnen Charakteren erarbeitet werden mussten, wähnte ich mich sicher, dass der Roman wenigstens in Teilen gelesen war... zumindest sah es in praktischen Arbeit u.a. zu den Bewegungshaltungen der einzelnen Figuren so aus...

Bis zu den Weihnachtsferien sollten dann einzelne Handlungsschritte von euch in einen Dramentext mit Regieanweisungen umgearbeitet werden... und was soll ich sagen... trotz aller Probleme beim Email Transfer hatten wir am Ende des 1. Halbjahres ein Textbuch von fast 50 Seiten inklusive Prolog und Epilog... das fand ich schon ziemlich genial!

Nur einige, wie ich fand wesentliche, Szenen fehlten noch... sie fehlen in Textform noch immer... ihr habt sie in den Proben improvisiert und das fast genial...
Die Proben gestalteten sich darüber hinaus als schwierig. Entweder war unser Raum besetzt oder die Hälfte des Kurses krank bzw. anderweitig verhindert. Nie konnte ich sicher sein, das wir so proben konnten, wie es im Probenplan eigentlich vorgesehen war. Vor allem aber gab es immer wieder Probleme damit, den Text zu lernen und v.a. ohne Textbuch (oder Handy) zu spielen... So war selbst nach 2 zusätzlichen Probentagen außerhalb des zweistündigen Unterrichts einigen immer noch nicht klar, wann sie wo stehen, tanzen, spielen und vor allem was sie sagen sollen... und ich habe manchmal glaube ich ziemlich „ungenial“ getobt – Entschuldigung!

Am Tag vor unserem vor unserem Auftritt waren wir froh, diesmal keine Ankündigungs- plakate gehangen und den Raum nicht voll bestuhlt zu haben, denn wir hatten noch immer keinen kompletten Durchlauf gehabt und auch meiner Kollegin war in Bezug auf ihren Kurs etwas mulmig, was nicht nur an dem heißen Wetter lag....

Umso mehr waren wir überrascht, wie voll der Saal war, wir mussten trotz der Hitze nach Bestuhlen... und ihr...
Ihr habt gespielt, als gäbe es kein Morgen, die Doppeltbesetzung der Hauptrollen, die ich für den Notfall eingeplant hatte, habt ihr, trotz meiner Zweifel, so kreativ genutzt, wie ihr es am Tag zuvor angekündigt habt... und ihr wart präsent., endlich,... einfach GENIAL ! Manchmal ist es vielleicht richtiger, darauf zu vertrauen, dass mit ein wenig Adrenalin und viel Spielfreude am Ende zwar nicht das Stück so wird, wie es im Text steht, aber trotzdem alles gut! Danke für diese wunderbare Erfahrung und euch ein kräftiges „Jiihaa!“ (A.Rölleke)

Theaterabend Jahrgang 12

An 31.5.  2018 trafen sich rund 60 Personen in der Schule , um der Werkschau der DS-Kurse des 12. Jahrgangs beizuwohnen. Trotz des sonnigen und warmen Wetters wurde es sich im Probenraum gemütlich gemacht,  um zweieinhalb Stunden Theater zu bewundern. Die präsentierten Stücke trugen die Namen "Alles eine Sache der Erhre" und "fast Genial". Das erste Stück ist inspiriert von dem Klassiker „Romeo und Julia“ von William Shakespeare und thematisiert die Zwangsheirat in Deutschland.

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